{"id":10325,"date":"2016-01-04T15:38:28","date_gmt":"2016-01-04T14:38:28","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=10325"},"modified":"2016-01-04T15:38:28","modified_gmt":"2016-01-04T14:38:28","slug":"eine-frage-der-ausgewogenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/art-n-de\/architecture-3\/eine-frage-der-ausgewogenheit.html","title":{"rendered":"Eine Frage der Ausgewogenheit"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Uhr: Geophysic Universal Time von Jaeger-LeCoultre<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den Namen der neuen Kollektion liess sich Jaeger-LeCoultre von einer Schnittstelle zwischen der Menschheitsgeschichte und der eigenen Vergangenheit inspirieren. 1958 entwickelte die Manufaktur im Internationalen Jahr der Geophysik einen Zeitmesser, der den Magnetfeldern des Nordpols ohne Pr\u00e4zisionsverlust trotzte. Der Name Geophysic wird heute mit einer Kollektion wieder aufgenommen, die f\u00fcr Eleganz und Innovation steht. Die Eleganz des Modells Geophysic Universal Time ist unbestreitbar: ideale Proportionen sowie eine klare, klassische und doch moderne Linienf\u00fchrung. Das ideale Gleichgewicht zwischen schlichter \u00c4sthetik und mechanischer Komplexit\u00e4t verk\u00f6rpert auch das neue Jaeger-LeCoultre-Kaliber 772 mit Automatikaufzug. Die Erarbeitung dieses technischen Konzentrats mit nicht kreisf\u00f6rmiger Unruh f\u00fcr geringeren Luftwiderstand und somit erh\u00f6hte Pr\u00e4zision nahm acht Jahre Forschung und Entwicklung in Anspruch. Die Uhr gibt \u00fcber eine mobile Scheibe gleichzeitig Auskunft \u00fcber die Uhrzeit in allen 24 Zeitzonen. Diese Scheibe dreht sich um eine faszinierende Erdkarte mit abgestuften blauen Lackschichten und zart sonnengeschliffenen Kontinenten. Eine Einladung zu einer harmonischen Entdeckungsreise um die ganze Welt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Architektonisches Pendant: Seagram Building in New York von Ludwig Mies van der Rohe<\/strong><\/p>\n<p>1958 erbaute Ludwig Mies van der Rohe gemeinsam mit Philip Johnson das Seagram Building im New Yorker Stadtviertel Midtown. Das in seiner Bauweise einzigartige Geb\u00e4ude legte den Grundstein f\u00fcr eine neue architektonische Sichtweise. Der deutsche Architekt und ehemalige Berliner Bauhaus-Direktor kam nach der Schliessung seiner Schule durch die Nationalsozialisten Ende der 1930er-Jahre in die USA. Seine radikalen und mitreissenden Ideen ver\u00e4nderten die Welt der Architektur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum ersten Mal in der Geschichte der Architektur zelebrierte das Seagram Building eindeutig die Tr\u00e4gerstruktur, ohne sie zu kaschieren, sondern machte sie vielmehr zu einem festen Bestandteil des Bauwerks. I-f\u00f6rmige Bronzeelemente pr\u00e4gen die Tr\u00e4gerstruktur \u00fcber die Gesamth\u00f6he von 157 Metern. Die Fassade ist nicht mehr aus Backsteinen und Stein, sondern aus Glas und Metall, und ebnete den Weg f\u00fcr eine neuartige Bauweise, nach der man unz\u00e4hlige moderne Wolkenkratzer erstellte. Die sichtbaren Strukturen wurden zum zentralen Element des neuen Modernismus. Im Inneren des Geb\u00e4udes gibt es luxuri\u00f6se Fl\u00e4chen in Travertin, Bronze und Marmor. 1958 war dieses Projekt von Mies van der Rohe das teuerste je erbaute Werk. Der Aufbau spiegelt das Credo des Architekten wider: \u00abLess is more\u00bb sowie \u00abGod is in the details\u00bb. Zwei Grunds\u00e4tze, die auch auf die Uhr von Jaeger-LeCoultre zutreffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Geophysic Universal Time \u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Geh\u00e4use:<\/strong> Edelstahl <strong>Durchmesser:<\/strong> 41,6 mm\u00a0<strong>Werk:<\/strong> Mechanikwerk mit Automatikaufzug, Jaeger-LeCoultre-Kaliber 772, 40 Stunden Gangreserve\u00a0<strong>Funktionen:<\/strong> Stunden, Minuten, echte Sekunde und Universalzeit <strong>Zifferblatt:<\/strong> blau lackiert und Stahl graviert\u00a0<strong>Armband:<\/strong> Alligatorleder <strong>Wasserdichte:<\/strong> 50 Meter<\/p>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Uhr: Geophysic Universal Time von Jaeger-LeCoultre<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den Namen der neuen Kollektion liess sich Jaeger-LeCoultre von einer Schnittstelle zwischen der Menschheitsgeschichte und der eigenen Vergangenheit inspirieren. 1958 entwickelte die Manufaktur im Internationalen Jahr der Geophysik einen Zeitmesser, der den Magnetfeldern des Nordpols ohne Pr\u00e4zisionsverlust trotzte. Der Name Geophysic wird heute mit einer Kollektion wieder aufgenommen, die f\u00fcr Eleganz und Innovation steht. Die Eleganz des Modells Geophysic Universal Time ist unbestreitbar: ideale Proportionen sowie eine klare, klassische und doch moderne Linienf\u00fchrung. Das ideale Gleichgewicht zwischen schlichter \u00c4sthetik und mechanischer Komplexit\u00e4t verk\u00f6rpert auch das neue Jaeger-LeCoultre-Kaliber 772 mit Automatikaufzug. Die Erarbeitung dieses technischen Konzentrats mit nicht kreisf\u00f6rmiger Unruh f\u00fcr geringeren Luftwiderstand und somit erh\u00f6hte Pr\u00e4zision nahm acht Jahre Forschung und Entwicklung in Anspruch. Die Uhr gibt \u00fcber eine mobile Scheibe gleichzeitig Auskunft \u00fcber die Uhrzeit in allen 24 Zeitzonen. Diese Scheibe dreht sich um eine faszinierende Erdkarte mit abgestuften blauen Lackschichten und zart sonnengeschliffenen Kontinenten. Eine Einladung zu einer harmonischen Entdeckungsreise um die ganze Welt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Architektonisches Pendant: Seagram Building in New York von Ludwig Mies van der Rohe<\/strong><\/p>\n<p>1958 erbaute Ludwig Mies van der Rohe gemeinsam mit Philip Johnson das Seagram Building im New Yorker Stadtviertel Midtown. Das in seiner Bauweise einzigartige Geb\u00e4ude legte den Grundstein f\u00fcr eine neue architektonische Sichtweise. Der deutsche Architekt und ehemalige Berliner Bauhaus-Direktor kam nach der Schliessung seiner Schule durch die Nationalsozialisten Ende der 1930er-Jahre in die USA. Seine radikalen und mitreissenden Ideen ver\u00e4nderten die Welt der Architektur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum ersten Mal in der Geschichte der Architektur zelebrierte das Seagram Building eindeutig die Tr\u00e4gerstruktur, ohne sie zu kaschieren, sondern machte sie vielmehr zu einem festen Bestandteil des Bauwerks. I-f\u00f6rmige Bronzeelemente pr\u00e4gen die Tr\u00e4gerstruktur \u00fcber die Gesamth\u00f6he von 157 Metern. Die Fassade ist nicht mehr aus Backsteinen und Stein, sondern aus Glas und Metall, und ebnete den Weg f\u00fcr eine neuartige Bauweise, nach der man unz\u00e4hlige moderne Wolkenkratzer erstellte. Die sichtbaren Strukturen wurden zum zentralen Element des neuen Modernismus. Im Inneren des Geb\u00e4udes gibt es luxuri\u00f6se Fl\u00e4chen in Travertin, Bronze und Marmor. 1958 war dieses Projekt von Mies van der Rohe das teuerste je erbaute Werk. Der Aufbau spiegelt das Credo des Architekten wider: \u00abLess is more\u00bb sowie \u00abGod is in the details\u00bb. Zwei Grunds\u00e4tze, die auch auf die Uhr von Jaeger-LeCoultre zutreffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Geophysic Universal Time \u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Geh\u00e4use:<\/strong> Edelstahl <strong>Durchmesser:<\/strong> 41,6 mm\u00a0<strong>Werk:<\/strong> Mechanikwerk mit Automatikaufzug, Jaeger-LeCoultre-Kaliber 772, 40 Stunden Gangreserve\u00a0<strong>Funktionen:<\/strong> Stunden, Minuten, echte Sekunde und Universalzeit <strong>Zifferblatt:<\/strong> blau lackiert und Stahl graviert\u00a0<strong>Armband:<\/strong> Alligatorleder <strong>Wasserdichte:<\/strong> 50 Meter<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"author":53,"featured_media":10321,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[68],"tags":[191],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10325"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/53"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10325"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10325\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10321"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10325"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10325"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10325"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}