{"id":1211,"date":"2011-03-16T16:08:26","date_gmt":"2011-03-16T15:08:26","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=1211"},"modified":"2012-10-16T16:10:22","modified_gmt":"2012-10-16T15:10:22","slug":"chanel-reflexologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/art-n-de\/architecture-3\/chanel-reflexologie.html","title":{"rendered":"Chanel &#8211; Reflexologie"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><strong>\u00a0J12 Chromatic<\/strong><\/p>\n<p><strong>Werk\u2009:<\/strong> Mechanikwerk mit Automatikaufzug, Gangreserve 42 Stunden <strong>Geh\u00e4use\u2009:<\/strong> Titankeramik <strong>Durchmesser\u2009:<\/strong> 41 mm <strong>Funktionen\u2009:<\/strong> Stunden, Minuten, Sekunden und Datum<strong> Armband\u2009:<\/strong> Titankeramik\u00a0<strong>Wasserdichte\u2009:<\/strong> 200 Meter<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/blockquote>\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Uhr\u2009: J12 Chromatic de Chanel<\/strong><\/p>\n<p>Chanel setzt mit der neuen J12 Chromatic neuartige Lichtreflexe. Diese Uhr scheint die Palette der Grundfarben durch den Einsatz von Titankeramik um eine zus\u00e4tzliche Farbe zu erweitern. Das weder schwarze noch weisse Material birgt viele Vorz\u00fcge. Es ist fast so hart wie Saphir, dank der thermischen Neutralit\u00e4t leicht und ergonomisch und erm\u00f6glicht vor allem aufgrund der exklusiven Poliertechnik mit Diamantstaub extrem starke Lichtreflexe. Diese Linie verf\u00fcgt \u00fcber sieben Modelle unterschiedlicher Gr\u00f6sse (33, 38 und 41 mm), darunter zwei mit Diamanten im Rund- und Baguetteschliff. Das kleine Modell mit Quarzwerk sowie die zwei anderen mit einem Mechanikwerk mit Automatikaufzug lassen die J12 Chromatic ein neues Kapitel der Uhrensaga von Chanel schreiben. Dieser Zeitmesser reflektiert die Zeit wie ein Spiegel der sich wandelnden Zeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Architektonisches Pendant\u2009: Velodrom und Olympiaschwimmhalle in Berlin von Dominique Perrault Architecture<\/strong><\/p>\n<p>Das von Dominique Perrault entworfene und umgesetzte Velodrom mit 5800 Sitzpl\u00e4tzen wurde im Berliner Stadtviertel Prenzlauer Berg erbaut. Die Olympiaschwimmhalle kann weitere 4000 Zuschauer aufnehmen. Es handelt sich um zwei gigantische Rechtecke, die aus dem Boden herausragen und insgesamt \u00fcber 110 000 Quadratmeter Grundfl\u00e4che sowie einen Obstgarten mit 450 Apfelb\u00e4umen umfassen. Diese wie in einen begr\u00fcnten H\u00fcgel eingelassene Konstruktion f\u00fcgt sich nahtlos in die Umgebung ein. Der franz\u00f6sische Architekt hat sich bewusst gegen zu klotzige Geb\u00e4ude und f\u00fcr diskretere und gef\u00e4lligere Formen und Volumen entschieden. Er strebte nach einer Ankn\u00fcpfung an den urbanen Kontext, ohne die Volumendiskrepanzen dieses Stadtviertels noch akzentuieren zu wollen.<\/p>\n<p>Die R\u00e4umlichkeiten sind weder unter- noch gesamtheitlich oberirdisch. Das Hauptmerkmal dieses Projekts sind Metallgitter aus Stahl, die sich \u00fcber die gesamten Fassaden beider Geb\u00e4ude erstrecken und \u00e4hnliche Lichtreflexe aufweisen wie eine Wasseroberfl\u00e4che. Diese Bauweise filtert das Tageslicht und sorgt tags\u00fcber und nachts f\u00fcr schillernde Effekte. Der franz\u00f6sische Architekt nutzte f\u00fcr dieses Projekt neuartige und vielversprechende Technologien.<\/p>\n<p>Genau wie die J12 von Chanel, die Titankeramik f\u00fcr die Entwicklung einer \u00ab\u2009Reflex-Uhr\u2009\u00bb verwendet, werden hier Werkstoffe und neuartige Technologien f\u00fcr eine neue Art der Wahrnehmung eines Objekts eingesetzt. Die st\u00e4ndigen leichten Ver\u00e4nderungen des Objekts sollen unsere allt\u00e4gliche Beziehung zu den Formen und den dadurch vermittelten Informationen ver\u00e4ndern. Kurz und gut\u2009: Sowohl Geb\u00e4ude als auch Zeitmesser sollen die Illusion eines stetigen Wandels ihres Aussehens sowie der von ihnen \u00fcberbrachten Botschaft vort\u00e4uschen. Die uns gelieferten Repr\u00e4sentationen sind nur<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Uhr\u2009: J12 Chromatic de Chanel<\/strong><\/p>\n<p>Chanel setzt mit der neuen J12 Chromatic neuartige Lichtreflexe. Diese Uhr scheint die Palette der Grundfarben durch den Einsatz von Titankeramik um eine zus\u00e4tzliche Farbe zu erweitern. Das weder schwarze noch weisse Material birgt viele Vorz\u00fcge. Es ist fast so hart wie Saphir, dank der thermischen Neutralit\u00e4t leicht und ergonomisch und erm\u00f6glicht vor allem aufgrund der exklusiven Poliertechnik mit Diamantstaub extrem starke Lichtreflexe. Diese Linie verf\u00fcgt \u00fcber sieben Modelle unterschiedlicher Gr\u00f6sse (33, 38 und 41 mm), darunter zwei mit Diamanten im Rund- und Baguetteschliff. Das kleine Modell mit Quarzwerk sowie die zwei anderen mit einem Mechanikwerk mit Automatikaufzug lassen die J12 Chromatic ein neues Kapitel der Uhrensaga von Chanel schreiben. Dieser Zeitmesser reflektiert die Zeit wie ein Spiegel der sich wandelnden Zeit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Architektonisches Pendant\u2009: Velodrom und Olympiaschwimmhalle in Berlin von Dominique Perrault Architecture<\/strong><\/p>\n<p>Das von Dominique Perrault entworfene und umgesetzte Velodrom mit 5800 Sitzpl\u00e4tzen wurde im Berliner Stadtviertel Prenzlauer Berg erbaut. Die Olympiaschwimmhalle kann weitere 4000 Zuschauer aufnehmen. Es handelt sich um zwei gigantische Rechtecke, die aus dem Boden herausragen und insgesamt \u00fcber 110 000 Quadratmeter Grundfl\u00e4che sowie einen Obstgarten mit 450 Apfelb\u00e4umen umfassen. Diese wie in einen begr\u00fcnten H\u00fcgel eingelassene Konstruktion f\u00fcgt sich nahtlos in die Umgebung ein. Der franz\u00f6sische Architekt hat sich bewusst gegen zu klotzige Geb\u00e4ude und f\u00fcr diskretere und gef\u00e4lligere Formen und Volumen entschieden. Er strebte nach einer Ankn\u00fcpfung an den urbanen Kontext, ohne die Volumendiskrepanzen dieses Stadtviertels noch akzentuieren zu wollen.<\/p>\n<p>Die R\u00e4umlichkeiten sind weder unter- noch gesamtheitlich oberirdisch. Das Hauptmerkmal dieses Projekts sind Metallgitter aus Stahl, die sich \u00fcber die gesamten Fassaden beider Geb\u00e4ude erstrecken und \u00e4hnliche Lichtreflexe aufweisen wie eine Wasseroberfl\u00e4che. Diese Bauweise filtert das Tageslicht und sorgt tags\u00fcber und nachts f\u00fcr schillernde Effekte. Der franz\u00f6sische Architekt nutzte f\u00fcr dieses Projekt neuartige und vielversprechende Technologien.<\/p>\n<p>Genau wie die J12 von Chanel, die Titankeramik f\u00fcr die Entwicklung einer \u00ab\u2009Reflex-Uhr\u2009\u00bb verwendet, werden hier Werkstoffe und neuartige Technologien f\u00fcr eine neue Art der Wahrnehmung eines Objekts eingesetzt. Die st\u00e4ndigen leichten Ver\u00e4nderungen des Objekts sollen unsere allt\u00e4gliche Beziehung zu den Formen und den dadurch vermittelten Informationen ver\u00e4ndern. Kurz und gut\u2009: Sowohl Geb\u00e4ude als auch Zeitmesser sollen die Illusion eines stetigen Wandels ihres Aussehens sowie der von ihnen \u00fcberbrachten Botschaft vort\u00e4uschen. 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