{"id":1242,"date":"2011-03-16T16:35:37","date_gmt":"2011-03-16T15:35:37","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=1242"},"modified":"2012-12-13T13:14:57","modified_gmt":"2012-12-13T12:14:57","slug":"piaget-philippe-leopold-metzger-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/interview-3\/piaget-philippe-leopold-metzger-3.html","title":{"rendered":"Piaget &#8211; Philippe L\u00e9opold-Metzger : CEO von Piaget"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Als wir vor zehn Jahren unser erstes Interview f\u00fchrten, hatten Sie gerade in Monaco ein neues Boutiquekonzept eingeweiht und z\u00e4hlten weltweit 700 Einzelh\u00e4ndler. Wie steht es heute um den Vertrieb\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Wir arbeiten heute mit 500 Einzelh\u00e4ndlern, da wir mehr auf Qualit\u00e4t statt Quantit\u00e4t setzen. Im Mai haben wir unsere 73. und 74. Piaget-Boutique er\u00f6ffnet\u2009: die siebte in Hongkong und die f\u00fcnfte in Macao. Unsere Strategie setzt auf eine vollst\u00e4ndig harmonische Entwicklung beider Vertriebsnetze, die sich den Umsatz wertm\u00e4ssig ausgeglichen aufteilen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2001 produzierte Piaget 20 000 Uhren. Wie viele sind es jetzt\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Die Produktion ist zahlenm\u00e4ssig gleich geblieben, doch der Wert ist schier explodiert. 2001 verf\u00fcgten 70\u2009% der hergestellten Uhren \u00fcber ein Quarzwerk, w\u00e4hrend heute zwei Drittel vollst\u00e4ndig intern entwickelte und gefertigte Mechanikuhren sind. Wir kaufen keine externen Werke und verkaufen nur, was wir selbst herstellen k\u00f6nnen. Einerseits ist der Durchschnittspreis pro Uhr stark gestiegen, und andererseits hat die Vertikalisierung des Vertriebs unseren Umsatz erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Damals war die Emperador Ihre Lieblingsuhr. Hat sich Ihr Geschmack ver\u00e4ndert\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Sagen wir, dass er sich ausgeweitet hat. Ich trage h\u00e4ufig die Emperador Squelette als Kombination aus hoher Uhrmacherei und Goldschmiedekunst. Bei der Altiplano Automatik gef\u00e4llt mir die klassische Eleganz besonders gut. Am Wochenende trage ich meist einen Chronographen Polo 45, dessen Casual-Look ich zu sch\u00e4tzen weiss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welches in den vergangenen zwei bis drei Jahren lancierte Produkt hat Ihre Verkaufserwartungen \u00fcbertroffen\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Alle! Die Altiplano-Zeitmesser sind ein Bombenerfolg. Sie haben sich zur Referenzuhr der gesamten Palette entwickelt und symbolisieren am besten die heutigen Werte von Piaget\u2009: zeitgen\u00f6ssische Eleganz. M\u00e4nner interessieren sich heute wieder f\u00fcr ultraflache Uhren, ein Must in jeder Sammlung. Der Erfolg der Magic d\u00fcrfte diesen Zeitmesser zu einer der klassischen Referenzen der Damenschmuckuhren machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tourbillon Relatif, klassisch ultraflach, Polo Sport, hohe Juwelierkunst\u2009: Behindert die grosse Vielfalt der Piaget-Kreationen nicht die Positionierung der Marke\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Das ist eine schwierige Frage. Piaget kreiert seit 1874 Uhren und seit 1960 auch Schmuck. Wir verf\u00fcgen also \u00fcber eine echte Legitimit\u00e4t. Nur wenigen Marken gelingt es, M\u00e4nner und Frauen langfristig zu \u00fcberzeugen. Wir sind nicht den Lockrufen der Produktdiversifizierung gefolgt. Das hat uns geholfen, unsere Energie zu kanalisieren. 2001 haben wir uns f\u00fcr eine exklusive Marke entschieden, die nur Golduhren fertigt, und uns auf drei Sparten konzentriert\u2009: Damen, Herren und Juwelierkunst. Wir wollten Piaget in eine bekannte, anerkannte, globale und starke Marke verwandeln. Dies setzte eine kritische Gr\u00f6sse voraus. Da 85\u2009% des Exportwerts der Schweizer Uhren von Mechanikmodellen bestritten werden, haben wir in unser Produktionstool investiert, um eigene Werke zu entwickeln. Heute k\u00f6nnen ultraflache Uhren als unser Markenzeichen erachtet werden. Die Linie Altiplano bestreitet denn auch den L\u00f6wenanteil unseres Umsatzes. Die Polo 45 hat uns gleichzeitig das Casual-Sport-Segment er\u00f6ffnet, in dem Piaget in Europa und den USA neue Kunden gewinnen konnte. Mit der Kollektion Limelight sind wir ausserdem im Bereich Schmuckuhren weiterhin sehr stark. Wir haben viele Anfragen f\u00fcr Konzeptuhren wie die Magic mit ihren drei Positionen, die umkehrbare Twice sowie die Dancing Birds. Piaget positioniert sich letztendlich bei M\u00e4nnern durch klassische Eleganz und bei Frauen durch beachtliche Kreativit\u00e4t. Beide Sparten tragen zur H\u00e4lfte zu den Verkaufszahlen bei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was verk\u00f6rpert Ihrer Meinung nach die neue Piaget-Muse Jessica Alba\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Vor allem Sch\u00f6nheit sowie Jugend. Sie ist nicht in unserer Werbung zu sehen, sorgt aber in der Presse f\u00fcr Schlagzeilen \u00fcber die Marke. 2001 h\u00e4tte ich diesen Vorschlag sicherlich abgelehnt, aber heute ist diese Form von Buzz unerl\u00e4sslich. Piaget muss eine exklusive Marke bleiben, das steht fest. Wir wollen aber keinesfalls eine arrogante Marke werden. Die Kollektion Possession sichert uns einen Kontakt mit j\u00fcngeren Kunden \u2013 und genau die vertritt Jessica Alba.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Glauben Sie, dass man heute noch eine neue Marke lancieren kann\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube schon. Es muss sich dabei aber um eine Nischenmarke handeln, denn die Kosten f\u00fcr die Lancierung eines neuen Produkts sowie eine internationale Pr\u00e4senz sind extrem hoch. Die Mieten haben sich beispielsweise in China in f\u00fcnf Jahren verdreifacht\u2009! Der Kundendienst ist und bleibt unabdingbar und stellt sich f\u00fcr frisch gebackene Marken oft als grosses Handicap heraus. Eine Chance f\u00fcr neue Marken ist die Filialisierung der grossen Marken, weshalb traditionelle H\u00e4ndler auf die Suche nach neuen Marken gehen. Ich finde es toll, dass M\u00e4nner wie Max Busser oder Thierry Oulevay, der vorher bei Piaget war, ihre eigenen Marken lancieren. Die Urwerk-Nische fasziniert mich ebenfalls. Ein Erfolg wie der von Richard Mille ist atemberaubend. Gemeinsam haben sie die Dornr\u00f6schen unserer Industrie wachgek\u00fcsst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was verspricht sich Piaget von den n\u00e4chsten zehn Jahren\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Trotz Konjunkturschwankungen muss jede Marke eine langfristige Philosophie verfolgen und ihrem Stil treu bleiben. Wir werden nichts revolutionieren und die Werte unserer Marke weiter vorleben. Ultraflach bleibt das Hauptsegment von Piaget. Wir werden uns sicherlich auch mit der Entwicklung grosser Komplikationen befassen, die wir bisher noch nicht in unserem Angebot haben. Die h\u00f6chste Juwelierkunst verf\u00fcgt ebenfalls noch \u00fcber ein grosses Wachstumspotenzial. Wir werden in unseren Boutiquen demzufolge wahrscheinlich noch mehr Schmuckuhrkollektionen anbieten und j\u00e4hrlich rund zehn neue Boutiquen er\u00f6ffnen. Unsere Produktion d\u00fcrfte die Schwelle von 30 000 St\u00fcck pro Jahr bald \u00fcberschreiten. Die gr\u00f6sste Herausforderung wird sein, gen\u00fcgend Uhrmacher, Juweliere und Juwelenfasser auszubilden.<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Als wir vor zehn Jahren unser erstes Interview f\u00fchrten, hatten Sie gerade in Monaco ein neues Boutiquekonzept eingeweiht und z\u00e4hlten weltweit 700 Einzelh\u00e4ndler. Wie steht es heute um den Vertrieb\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Wir arbeiten heute mit 500 Einzelh\u00e4ndlern, da wir mehr auf Qualit\u00e4t statt Quantit\u00e4t setzen. Im Mai haben wir unsere 73. und 74. Piaget-Boutique er\u00f6ffnet\u2009: die siebte in Hongkong und die f\u00fcnfte in Macao. Unsere Strategie setzt auf eine vollst\u00e4ndig harmonische Entwicklung beider Vertriebsnetze, die sich den Umsatz wertm\u00e4ssig ausgeglichen aufteilen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2001 produzierte Piaget 20 000 Uhren. Wie viele sind es jetzt\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Die Produktion ist zahlenm\u00e4ssig gleich geblieben, doch der Wert ist schier explodiert. 2001 verf\u00fcgten 70\u2009% der hergestellten Uhren \u00fcber ein Quarzwerk, w\u00e4hrend heute zwei Drittel vollst\u00e4ndig intern entwickelte und gefertigte Mechanikuhren sind. Wir kaufen keine externen Werke und verkaufen nur, was wir selbst herstellen k\u00f6nnen. Einerseits ist der Durchschnittspreis pro Uhr stark gestiegen, und andererseits hat die Vertikalisierung des Vertriebs unseren Umsatz erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Damals war die Emperador Ihre Lieblingsuhr. Hat sich Ihr Geschmack ver\u00e4ndert\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Sagen wir, dass er sich ausgeweitet hat. Ich trage h\u00e4ufig die Emperador Squelette als Kombination aus hoher Uhrmacherei und Goldschmiedekunst. Bei der Altiplano Automatik gef\u00e4llt mir die klassische Eleganz besonders gut. Am Wochenende trage ich meist einen Chronographen Polo 45, dessen Casual-Look ich zu sch\u00e4tzen weiss.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welches in den vergangenen zwei bis drei Jahren lancierte Produkt hat Ihre Verkaufserwartungen \u00fcbertroffen\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Alle! Die Altiplano-Zeitmesser sind ein Bombenerfolg. Sie haben sich zur Referenzuhr der gesamten Palette entwickelt und symbolisieren am besten die heutigen Werte von Piaget\u2009: zeitgen\u00f6ssische Eleganz. M\u00e4nner interessieren sich heute wieder f\u00fcr ultraflache Uhren, ein Must in jeder Sammlung. Der Erfolg der Magic d\u00fcrfte diesen Zeitmesser zu einer der klassischen Referenzen der Damenschmuckuhren machen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tourbillon Relatif, klassisch ultraflach, Polo Sport, hohe Juwelierkunst\u2009: Behindert die grosse Vielfalt der Piaget-Kreationen nicht die Positionierung der Marke\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Das ist eine schwierige Frage. Piaget kreiert seit 1874 Uhren und seit 1960 auch Schmuck. Wir verf\u00fcgen also \u00fcber eine echte Legitimit\u00e4t. Nur wenigen Marken gelingt es, M\u00e4nner und Frauen langfristig zu \u00fcberzeugen. Wir sind nicht den Lockrufen der Produktdiversifizierung gefolgt. Das hat uns geholfen, unsere Energie zu kanalisieren. 2001 haben wir uns f\u00fcr eine exklusive Marke entschieden, die nur Golduhren fertigt, und uns auf drei Sparten konzentriert\u2009: Damen, Herren und Juwelierkunst. Wir wollten Piaget in eine bekannte, anerkannte, globale und starke Marke verwandeln. Dies setzte eine kritische Gr\u00f6sse voraus. Da 85\u2009% des Exportwerts der Schweizer Uhren von Mechanikmodellen bestritten werden, haben wir in unser Produktionstool investiert, um eigene Werke zu entwickeln. Heute k\u00f6nnen ultraflache Uhren als unser Markenzeichen erachtet werden. Die Linie Altiplano bestreitet denn auch den L\u00f6wenanteil unseres Umsatzes. Die Polo 45 hat uns gleichzeitig das Casual-Sport-Segment er\u00f6ffnet, in dem Piaget in Europa und den USA neue Kunden gewinnen konnte. Mit der Kollektion Limelight sind wir ausserdem im Bereich Schmuckuhren weiterhin sehr stark. Wir haben viele Anfragen f\u00fcr Konzeptuhren wie die Magic mit ihren drei Positionen, die umkehrbare Twice sowie die Dancing Birds. Piaget positioniert sich letztendlich bei M\u00e4nnern durch klassische Eleganz und bei Frauen durch beachtliche Kreativit\u00e4t. Beide Sparten tragen zur H\u00e4lfte zu den Verkaufszahlen bei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was verk\u00f6rpert Ihrer Meinung nach die neue Piaget-Muse Jessica Alba\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Vor allem Sch\u00f6nheit sowie Jugend. Sie ist nicht in unserer Werbung zu sehen, sorgt aber in der Presse f\u00fcr Schlagzeilen \u00fcber die Marke. 2001 h\u00e4tte ich diesen Vorschlag sicherlich abgelehnt, aber heute ist diese Form von Buzz unerl\u00e4sslich. Piaget muss eine exklusive Marke bleiben, das steht fest. Wir wollen aber keinesfalls eine arrogante Marke werden. Die Kollektion Possession sichert uns einen Kontakt mit j\u00fcngeren Kunden \u2013 und genau die vertritt Jessica Alba.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Glauben Sie, dass man heute noch eine neue Marke lancieren kann\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube schon. Es muss sich dabei aber um eine Nischenmarke handeln, denn die Kosten f\u00fcr die Lancierung eines neuen Produkts sowie eine internationale Pr\u00e4senz sind extrem hoch. Die Mieten haben sich beispielsweise in China in f\u00fcnf Jahren verdreifacht\u2009! Der Kundendienst ist und bleibt unabdingbar und stellt sich f\u00fcr frisch gebackene Marken oft als grosses Handicap heraus. Eine Chance f\u00fcr neue Marken ist die Filialisierung der grossen Marken, weshalb traditionelle H\u00e4ndler auf die Suche nach neuen Marken gehen. Ich finde es toll, dass M\u00e4nner wie Max Busser oder Thierry Oulevay, der vorher bei Piaget war, ihre eigenen Marken lancieren. Die Urwerk-Nische fasziniert mich ebenfalls. Ein Erfolg wie der von Richard Mille ist atemberaubend. Gemeinsam haben sie die Dornr\u00f6schen unserer Industrie wachgek\u00fcsst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was verspricht sich Piaget von den n\u00e4chsten zehn Jahren\u2009?<\/strong><\/p>\n<p>Trotz Konjunkturschwankungen muss jede Marke eine langfristige Philosophie verfolgen und ihrem Stil treu bleiben. Wir werden nichts revolutionieren und die Werte unserer Marke weiter vorleben. Ultraflach bleibt das Hauptsegment von Piaget. Wir werden uns sicherlich auch mit der Entwicklung grosser Komplikationen befassen, die wir bisher noch nicht in unserem Angebot haben. Die h\u00f6chste Juwelierkunst verf\u00fcgt ebenfalls noch \u00fcber ein grosses Wachstumspotenzial. Wir werden in unseren Boutiquen demzufolge wahrscheinlich noch mehr Schmuckuhrkollektionen anbieten und j\u00e4hrlich rund zehn neue Boutiquen er\u00f6ffnen. Unsere Produktion d\u00fcrfte die Schwelle von 30 000 St\u00fcck pro Jahr bald \u00fcberschreiten. 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