{"id":1680,"date":"2011-10-24T12:59:41","date_gmt":"2011-10-24T11:59:41","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=1680"},"modified":"2012-12-03T14:38:39","modified_gmt":"2012-12-03T13:38:39","slug":"fur-insider-und-insights","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/art-n-de\/enchere-3\/fur-insider-und-insights.html","title":{"rendered":"F\u00fcr Insider und Insights"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Nathalie Monbaron und Aurel Bacs von der Uhrenabteilung bei Christie\u2019s geben zu, dass die Sch\u00e4tzungen nicht leicht vorzunehmen waren, denn die Wechselkurse schwanken stark und die Volatilit\u00e4t der B\u00f6rsen lastet je nach Woche gleichermassen auf den Gem\u00fctern von K\u00e4ufern und Verk\u00e4ufern. Die Vorzeichen f\u00fcr diese Herbstauktion stehen dennoch \u00fcberaus gut: extrem seltene Highlights mit Sch\u00e4tzwerten von \u00fcber einer Million, eine grosse Vielfalt an St\u00fccken, von denen ein Viertel ohne Mindestgebot lockt ein paar anekdotische Modelle wie die Rolex mit Kreiss\u00e4ge von James Bond und zahlreiche komplizierte Vintage-Armbanduhren aus Privatsammlungen \u2013 \u00fcbrigens noch zahlreicher als sonst. F\u00fcr all jene, die eine bunt zusammengew\u00fcrfelte Sammlung von Vintage-Uhren starten oder vervollst\u00e4ndigen m\u00f6chten, gibt es jeweils vier Lose \u00e0 sechs Uhren zu ersteigern.<\/p>\n<p>Auch wenn fast alle grossen Marken (Audemars Piguet, Cartier, Hublot, Jaeger-LeCoultre, Omega, Panerai, Piaget, Vacheron Constantin etc.) sowie prestigetr\u00e4chtige zeitgen\u00f6ssische Uhrmacher (FP Journe, Richard Mille) vertreten sind, werden die Modelle von Patek Philippe und Rolex wie immer mit je mindestens 50 St\u00fccken den L\u00f6wenanteil ausmachen.<\/p>\n<p>Zu den Uhren, die den Hammer bei \u00fcber einer Million Schweizer Franken heiss laufen lassen werden, z\u00e4hlen drei Uhren von Patek Philippe, um die sich die wohlhabendsten Sammler reissen d\u00fcrften. Von der Referenz 3449 sind nur drei Exemplare in Gelbgold bekannt, darunter das von Aurel Bacs ausfindig gemachte Modell von 1961. Dieser ewige Kalender wird auf eine bis eineinhalb Millionen Schweizer Franken gesch\u00e4tzt. Diesen Betrag d\u00fcrfte auch die Referenz 1579 in Platin einbringen, von der ebenfalls nur drei Exemplare gefertigt wurden, die aufgrund ihrer facettierten Bandanst\u00f6sse unverwechselbar sind. In der gleichen Gr\u00f6ssenordnung d\u00fcrfte die Taschenuhr aus Platin mit Tourbillon von 1932 auf Bestellung des ber\u00fchmten amerikanischen Sammlers Henry Graves liegen, dessen Familienwappen gemeinsam mit dem Spruch Esse quam videri (\u00ablieber Sein als Schein\u00bb) auf das Geh\u00e4use graviert wurde. Ein Preissegment darunter (CHF 0,5 bis 0,8 Millionen) befinden sich zwei Zeitmesser von Patek Philippe in Rosagold, die ebenfalls heisst begehrt sein d\u00fcrften. Die Referenz 3448 ist eine Legende, da die Existenz dieses Einzelst\u00fccks bisher eher ein Ger\u00fccht als eine Tatsache war. Auf dem Zifferblatt der vom urspr\u00fcnglichen Besitzer angebotenen Uhr ist der Name des s\u00fcdamerikanischen Juweliers eingraviert, f\u00fcr den dieses Einzelst\u00fcck 1968 angefertigt wurde: Freccero. Auch die Referenz 1518 von 1950 in Rosagold (\u00e4usserst selten) und in extrem gutem Zustand wird vom Erstbesitzer feilgeboten.<\/p>\n<p>Die auf mindestens CHF 200 000.- gesch\u00e4tzte Rolex, die Roger Moore als James Bond in \u00ab\u2009Leben und sterben lassen\u2009\u00bb am Handgelenk trug, ist wirklich etwas Ungew\u00f6hnliches. Die Referenz 5513 von 1972 wurde vom britischen Kinodesigner Syd Cain grundlegend ver\u00e4ndert. Er ersetzte das Werk durch eine Miniturbine, mit der die L\u00fcnette abgehoben und mit hoher Geschwindigkeit gedreht werden kann, sobald Luft in die Uhr geblasen wird. Auf der Kinoleinwand sah es dann t\u00e4uschend echt wie eine winzige Kreiss\u00e4ge aus.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle Modelle dieser spannenden Auktion, ob die Kreiss\u00e4ge von 007 oder eines der anderen 426 Lose, gilt das Motto: Eile mit Weile, aber wenn, dann sofort\u2009!<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nathalie Monbaron und Aurel Bacs von der Uhrenabteilung bei Christie\u2019s geben zu, dass die Sch\u00e4tzungen nicht leicht vorzunehmen waren, denn die Wechselkurse schwanken stark und die Volatilit\u00e4t der B\u00f6rsen lastet je nach Woche gleichermassen auf den Gem\u00fctern von K\u00e4ufern und Verk\u00e4ufern. Die Vorzeichen f\u00fcr diese Herbstauktion stehen dennoch \u00fcberaus gut: extrem seltene Highlights mit Sch\u00e4tzwerten von \u00fcber einer Million, eine grosse Vielfalt an St\u00fccken, von denen ein Viertel ohne Mindestgebot lockt ein paar anekdotische Modelle wie die Rolex mit Kreiss\u00e4ge von James Bond und zahlreiche komplizierte Vintage-Armbanduhren aus Privatsammlungen \u2013 \u00fcbrigens noch zahlreicher als sonst. F\u00fcr all jene, die eine bunt zusammengew\u00fcrfelte Sammlung von Vintage-Uhren starten oder vervollst\u00e4ndigen m\u00f6chten, gibt es jeweils vier Lose \u00e0 sechs Uhren zu ersteigern.<\/p>\n<p>Auch wenn fast alle grossen Marken (Audemars Piguet, Cartier, Hublot, Jaeger-LeCoultre, Omega, Panerai, Piaget, Vacheron Constantin etc.) sowie prestigetr\u00e4chtige zeitgen\u00f6ssische Uhrmacher (FP Journe, Richard Mille) vertreten sind, werden die Modelle von Patek Philippe und Rolex wie immer mit je mindestens 50 St\u00fccken den L\u00f6wenanteil ausmachen.<\/p>\n<p>Zu den Uhren, die den Hammer bei \u00fcber einer Million Schweizer Franken heiss laufen lassen werden, z\u00e4hlen drei Uhren von Patek Philippe, um die sich die wohlhabendsten Sammler reissen d\u00fcrften. Von der Referenz 3449 sind nur drei Exemplare in Gelbgold bekannt, darunter das von Aurel Bacs ausfindig gemachte Modell von 1961. Dieser ewige Kalender wird auf eine bis eineinhalb Millionen Schweizer Franken gesch\u00e4tzt. Diesen Betrag d\u00fcrfte auch die Referenz 1579 in Platin einbringen, von der ebenfalls nur drei Exemplare gefertigt wurden, die aufgrund ihrer facettierten Bandanst\u00f6sse unverwechselbar sind. In der gleichen Gr\u00f6ssenordnung d\u00fcrfte die Taschenuhr aus Platin mit Tourbillon von 1932 auf Bestellung des ber\u00fchmten amerikanischen Sammlers Henry Graves liegen, dessen Familienwappen gemeinsam mit dem Spruch Esse quam videri (\u00ablieber Sein als Schein\u00bb) auf das Geh\u00e4use graviert wurde. Ein Preissegment darunter (CHF 0,5 bis 0,8 Millionen) befinden sich zwei Zeitmesser von Patek Philippe in Rosagold, die ebenfalls heisst begehrt sein d\u00fcrften. Die Referenz 3448 ist eine Legende, da die Existenz dieses Einzelst\u00fccks bisher eher ein Ger\u00fccht als eine Tatsache war. Auf dem Zifferblatt der vom urspr\u00fcnglichen Besitzer angebotenen Uhr ist der Name des s\u00fcdamerikanischen Juweliers eingraviert, f\u00fcr den dieses Einzelst\u00fcck 1968 angefertigt wurde: Freccero. Auch die Referenz 1518 von 1950 in Rosagold (\u00e4usserst selten) und in extrem gutem Zustand wird vom Erstbesitzer feilgeboten.<\/p>\n<p>Die auf mindestens CHF 200 000.- gesch\u00e4tzte Rolex, die Roger Moore als James Bond in \u00ab\u2009Leben und sterben lassen\u2009\u00bb am Handgelenk trug, ist wirklich etwas Ungew\u00f6hnliches. Die Referenz 5513 von 1972 wurde vom britischen Kinodesigner Syd Cain grundlegend ver\u00e4ndert. Er ersetzte das Werk durch eine Miniturbine, mit der die L\u00fcnette abgehoben und mit hoher Geschwindigkeit gedreht werden kann, sobald Luft in die Uhr geblasen wird. Auf der Kinoleinwand sah es dann t\u00e4uschend echt wie eine winzige Kreiss\u00e4ge aus.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle Modelle dieser spannenden Auktion, ob die Kreiss\u00e4ge von 007 oder eines der anderen 426 Lose, gilt das Motto: Eile mit Weile, aber wenn, dann sofort\u2009!<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":3600,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[63],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1680"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1680"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1680\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3600"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1680"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1680"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1680"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}