{"id":1824,"date":"2012-03-26T12:36:51","date_gmt":"2012-03-26T11:36:51","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=1824"},"modified":"2012-12-05T13:15:39","modified_gmt":"2012-12-05T12:15:39","slug":"hyt-prinzip","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/lifestyle-n-de\/gmt_time-3\/hyt-prinzip.html","title":{"rendered":"HYT : Stelldichein von Uhrmacherkunst und Str\u00f6mungsmechanik"},"content":{"rendered":"<blockquote><p><strong>H\u20091 DLC<\/strong><\/p>\n<p><strong>Geh\u00e4use:<\/strong> Titan mit schwarzer DLC-Behandlung, brossiert, mikrosandgestrahlt und satiniert, gew\u00f6lbtes und innen entspiegeltes Saphirglas mit Metalldom bei 6 Uhr, verschraubter Saphirboden\u00a0<strong>Durchmesser:<\/strong> 48,8 mm\u00a0<strong>Werk:<\/strong> Mechanikwerk mit Handaufzug (exklusives HYT-Kaliber, 65 Stunden Gangreserve), von Hand anglierte Br\u00fccken mit Genfer Streifen, rhodinierte B\u00e4lge\u00a0<strong>Funktionen:<\/strong> retrograde fl\u00fcssige Stunden, Minuten (12 Uhr), kleine Sekunde (9:30 Uhr), Gangreserveanzeige (65 Stunden bei 2:30 Uhr)\u00a0<strong>Zifferblatt:<\/strong> destrukturiert, fl\u00fcssige Stunden, Leuchtzeiger und -indexe\u00a0<strong>Armband:<\/strong> mit Leder unterlegter Stoff, Dornschnalle<\/p>\n<div><\/div>\n<\/blockquote>\n<div class=\"contenu_article\">HYT hat einen v\u00f6llig neuartigen Ansatz verfolgt, um eine kleine, tragbare und vielseitig einsetzbare fl\u00fcssige Zeitmessung zu entwickeln: zwei bewegliche, an beiden Enden der gleichen Kapillare fixierte Beh\u00e4lter. Ein geschlossenes System mit einer andersfarbigen und nicht mischbaren Fl\u00fcssigkeit in jedem\u00a0Beh\u00e4lter. Durch Kompression des ersten Beh\u00e4lters wird die Fl\u00fcssigkeit in die Kapillare gedr\u00fcckt und zeigt die Zeit an, w\u00e4hrend die andere sich im zweiten Beh\u00e4lter ausdehnt. Die Trennung beider Fl\u00fcssigkeiten wird durch die positive und negative Polarit\u00e4t der Molek\u00fcle jeder Fl\u00fcssigkeit gew\u00e4hrleistet, die sich gegenseitig abstossen wie Magneten. In der R\u00f6hre braucht es keinen Kolben. Gleichzeitig ist auch das Problem des Energie- und Raumbedarfs gel\u00f6st. Dieses Prinzip legte den Grundstein f\u00fcr die neue H1.\u00a0Die beiden Beh\u00e4lter befinden sich bei 6 Uhr. W\u00e4hrend der eine komprimiert wird, dehnt sich der andere aus und umgekehrt, was zu einer Bewegung der Fl\u00fcssigkeiten in der Kapillare f\u00fchrt. Im Laufe der Stunden steigt die fluoreszierende Fl\u00fcssigkeit an. Die halbmondf\u00f6rmige Trennlinie (Meniskus) zeigt die Grenze zur anderen Fl\u00fcssigkeit und somit die Stunde an. Um 18 Uhr kehrt die fluoreszierende Fl\u00fcssigkeit mit einer retrograden Bewegung in ihre Ausgangsposition zur\u00fcck. Aber wie funk\u2013tionieren die Beh\u00e4lter? Zwei \u00e4usserst flexible und widerstandsf\u00e4hige B\u00e4lge mit elektrolytisch abgeschiedenen Legierungen werden von einem Kolben gesteuert. F\u00fcr die Aktivierung dieses Systems braucht es dann die Uhrmacherei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fl\u00fcssige Stunde<\/strong><\/p>\n<p>Die Uhrzeit wird dank einer rechteckigen (1,7 x 3 mm) Kapillare, die kreisf\u00f6rmig zwischen zwei Plexiglasschichten als Uhrglas eingebettet ist, pr\u00e4zise angezeigt. Die flexiblen Beh\u00e4lter werden dank Rollmembranen in durchsichtigen Zylindern festgehalten. Die f\u00fcr die Verdr\u00e4ngung der Fl\u00fcssigkeit notwendige Energie wird \u00fcber eine Welle \u00fcbertragen. Diese dr\u00fcckt auf den Kolben, der wiederum den Balg bewegt. Die gr\u00f6sste Herausforderung bestand darin, in einem geschlossenen und dichten Kreislauf eine Schnittstelle zwischen mechanischer Bewegung und hydraulischem System zu finden. Vor allem aber gab es kaum genug Platz f\u00fcr diese beiden Teile. Beide mussten erst getrennt montiert werden, um ihre Autonomie zu garantieren, und dann dazu gebracht werden, gemeinsam zu funktionieren. Eine extrem heikle modulare Integration, die andere Probleme aufwarf. So mussten beispielsweise die zwei Zifferblattteile seitlich montiert werden. Ende 2011 wurden f\u00fcr Technologie und Design insgesamt acht Patente(7+1) angemeldet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Energiebedarf z\u00fcgeln<\/strong><\/p>\n<p>Keine hydraulische Kraft ohne Druck. Wenn die mit Fluorescein angereicherte Fl\u00fcssigkeit den Kreislauf einmal vollst\u00e4ndig durchlaufen hat und bei 6 bzw. 18 Uhr ankommt, komprimiert sich die eine Pumpe, w\u00e4hrend sich der andere Balg ausdehnt, Widerstand aufbaut und somit mehr Energie braucht. Preciflex l\u00f6ste das Problem durch die Entwicklung innovativer B\u00e4lge. Sie sind aus einer sehr d\u00fcnnen, flexiblen und doch robusten Legierung wie die Messsonden der NASA und wurden den uhrmacherischen Bed\u00fcrfnissen angepasst. Ihre spezielle Form verringert den Energiebedarf beim Zusammendr\u00fccken, d\u00e4mpft St\u00f6sse und garantiert absolute Dichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Genese &#8211;\u00a0<\/strong><strong>Hyt<sup>6<\/sup><\/strong><\/p>\n<div>\n<p>Vor exakt zehn Jahren fand rund<strong> <\/strong>um die drei Seen des Watch Valley die Schweizer Landesausstellung Expo02 statt, die <strong>Lucien Vouillamoz<\/strong> zur Entwicklung einer Wasseruhr inspirierte. Damals wusste der in Thermodynamik diplomierte Kernphysiker noch nicht, wie man die in Klepsydren (Wasseruhren) genutzte Schwerkraftenergie in einer dichten Armbanduhr ersetzen kann. Einige Jahre sp\u00e4ter hatte er die Idee, an jeden Beh\u00e4lter eine Kapillare zu schweissen, die f\u00fcr die Fl\u00fcssigkeitstrennung mit einem Meniskus versehen ist, der wiederum die Uhrzeit anzeigt. Dann erschien sein Freund <strong>Patrick Berdoz<\/strong>, ein gewiefter Unternehmer und im Bereich des Schutzes von geistigem Eigentum sowie der Lancierung innovativer Projekte sehr erfahrener Gesch\u00e4ftsmann, auf der Bildfl\u00e4che. Sie forschten gemeinsam nach Vorver\u00f6ffentlichungen und entwickelten die ersten technischen Spezifikationen, Designs und Patententw\u00fcrfe. Die Ergebnisse waren so vielversprechend, dass Patrick das Projekt weiterhin vollumf\u00e4nglich finanzierte und beschloss, seinen Freund <strong>Emmanuel Savioz<\/strong> mit an Bord zu nehmen. Gemeinsam schufen sie die Grundlage, aus der sp\u00e4ter HYT hervorging.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Miteinbezug der Uhrmacher<\/strong><\/p>\n<p>Die Begegnung mit <strong>Vincent Perriard<\/strong> 2010 ist schliesslich ausschlaggebend. Er verf\u00fcgt nicht nur \u00fcber das unabdingbare Netzwerk und die internationale Erfahrung in der Uhrmacherei, sondern hat sich in der Vergangenheit bereits an einen Versuch mit Fl\u00fcssigkeiten gewagt, der ihm 2008 beim Grand Prix d\u2019Horlogerie de Gen\u00e8ve den Preis f\u00fcr das beste Design einbrachte. Vincent Perriard wird zum Partner und vervollst\u00e4ndigt mit seinen herausragenden Kompetenzen in der Uhrenbranche den harten Kern von HYT.<\/p>\n<p>F\u00fcr die heikle Umsetzung der Konzepte in die uhrmacherische Wirklichkeit wird <strong>Bruno Moutarlier<\/strong> zum Entwicklungsverantwortlichen ernannt. Der ehemalige Leiter der industriellen Fertigung von Audemars Piguet wendet sich f\u00fcr die Entwicklung des Werks der zuk\u00fcnftigen H1 an Jean-Fran\u00e7ois Mojon und sein hochkompetentes Chronode-Team. Gleichzeitig coacht er f\u00fcr den Bereich Fl\u00fcssigkeiten die Ingenieure des Pharmaspezialisten Helbling Technik. Xavier Casals, seit 15 Jahren (zuerst 1995 bis 2000 bei Audemars Piguet) treuer Wegbegleiter von Vincent Perriard in allen Uhrenabenteuern, st\u00f6sst als k\u00fcnstlerischer Leiter zum HYT-Team. <strong>Ion Schiau<\/strong> wird 2011, nachdem er insbesondere f\u00fcr die Swatch Group und unl\u00e4ngst f\u00fcr Hublot als Uhrenfachmann die Welt bereiste, letzter HYT-Partner und \u00fcbernimmt die Leitung von Verkauf und Marketing. Vincent Perriard betraut gleichzeitig das von <strong>S\u00e9bastien Perret<\/strong> geleitete B\u00fcro Etude de Style mit dem Design der zuk\u00fcnftigen H1. Er arbeitet derzeit bereits am Design der H2, H3 und H4.<\/p>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<p><strong>Trilogie H\u20091 &#8211;\u00a0<\/strong><strong>Emotionsbeschleuniger<\/strong><\/p>\n<div>\n<p>Das energiegeladene und kraftvolle Design der H1 symbolisiert den starken Charakter des Zeitmessers. Die dreidimensionale Architektur kommt in der Front-, Seiten- und Dreiviertelansicht durch ein in der Masse geschliffenes, gew\u00f6lbtes und 5 mm dickes Saphirglas perfekt zur Geltung.<\/p>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<p><strong>Aussergew\u00f6hnliche Konstruktion<\/strong><\/p>\n<p>Der Dom bei 6 Uhr auf dem nivellierten Zifferblatt hat eigene Gesetze. Aus ihm sprudeln die Fluoresceinpartikel mit verstreichender Zeit in die H\u00f6he. Dort laufen auch die Kolben und B\u00e4lge zusammen. Der obere, scheinbar destrukturierte Teil der Uhr ist ein geometrisches Gebilde aus Schichten und Reliefs. Die spritzige, einem Wasserrad \u00e4hnelnde kleine Sekunde \u00fcberlappt sich mit dem zentralen Minutenregulator. Bei 2:30 Uhr wird die verbleibende Gangreserve (65 Stunden) in drei Kreisbogen angezeigt. Die Fl\u00fcssigkeiten fliessen w\u00e4hrenddessen unaufhaltsam im H\u00f6henring des Zeitmessers. Trotz eines Durchmessers von 48,8 mm und einer H\u00f6he von 17,9 mm beeindruckt dieses uhrmacherische UFO durch seine Leichtigkeit und seinen Tragekomfort. Die Einbuchtungen des Geh\u00e4userahmens verl\u00e4ngern die wannenf\u00f6rmigen aufgelegten Indexe, w\u00e4hrend die Krone auf der Kaliberachse bei 2:30 Uhr verankert ist und vom imposanten Kronenschutz gest\u00fctzt scheint.<\/p>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>HYT hat einen v\u00f6llig neuartigen Ansatz verfolgt, um eine kleine, tragbare und vielseitig einsetzbare fl\u00fcssige Zeitmessung zu entwickeln: zwei bewegliche, an beiden Enden der gleichen Kapillare fixierte Beh\u00e4lter. Ein geschlossenes System mit einer andersfarbigen und nicht mischbaren Fl\u00fcssigkeit in jedem\u00a0Beh\u00e4lter. Durch Kompression des ersten Beh\u00e4lters wird die Fl\u00fcssigkeit in die Kapillare gedr\u00fcckt und zeigt die Zeit an, w\u00e4hrend die andere sich im zweiten Beh\u00e4lter ausdehnt. Die Trennung beider Fl\u00fcssigkeiten wird durch die positive und negative Polarit\u00e4t der Molek\u00fcle jeder Fl\u00fcssigkeit gew\u00e4hrleistet, die sich gegenseitig abstossen wie Magneten. In der R\u00f6hre braucht es keinen Kolben. Gleichzeitig ist auch das Problem des Energie- und Raumbedarfs gel\u00f6st. Dieses Prinzip legte den Grundstein f\u00fcr die neue H1.\u00a0Die beiden Beh\u00e4lter befinden sich bei 6 Uhr. W\u00e4hrend der eine komprimiert wird, dehnt sich der andere aus und umgekehrt, was zu einer Bewegung der Fl\u00fcssigkeiten in der Kapillare f\u00fchrt. Im Laufe der Stunden steigt die fluoreszierende Fl\u00fcssigkeit an. Die halbmondf\u00f6rmige Trennlinie (Meniskus) zeigt die Grenze zur anderen Fl\u00fcssigkeit und somit die Stunde an. Um 18 Uhr kehrt die fluoreszierende Fl\u00fcssigkeit mit einer retrograden Bewegung in ihre Ausgangsposition zur\u00fcck. Aber wie funk\u2013tionieren die Beh\u00e4lter? Zwei \u00e4usserst flexible und widerstandsf\u00e4hige B\u00e4lge mit elektrolytisch abgeschiedenen Legierungen werden von einem Kolben gesteuert. F\u00fcr die Aktivierung dieses Systems braucht es dann die Uhrmacherei.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fl\u00fcssige Stunde<\/strong><\/p>\n<p>Die Uhrzeit wird dank einer rechteckigen (1,7 x 3 mm) Kapillare, die kreisf\u00f6rmig zwischen zwei Plexiglasschichten als Uhrglas eingebettet ist, pr\u00e4zise angezeigt. Die flexiblen Beh\u00e4lter werden dank Rollmembranen in durchsichtigen Zylindern festgehalten. Die f\u00fcr die Verdr\u00e4ngung der Fl\u00fcssigkeit notwendige Energie wird \u00fcber eine Welle \u00fcbertragen. Diese dr\u00fcckt auf den Kolben, der wiederum den Balg bewegt. Die gr\u00f6sste Herausforderung bestand darin, in einem geschlossenen und dichten Kreislauf eine Schnittstelle zwischen mechanischer Bewegung und hydraulischem System zu finden. Vor allem aber gab es kaum genug Platz f\u00fcr diese beiden Teile. Beide mussten erst getrennt montiert werden, um ihre Autonomie zu garantieren, und dann dazu gebracht werden, gemeinsam zu funktionieren. Eine extrem heikle modulare Integration, die andere Probleme aufwarf. So mussten beispielsweise die zwei Zifferblattteile seitlich montiert werden. Ende 2011 wurden f\u00fcr Technologie und Design insgesamt acht Patente(7+1) angemeldet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Energiebedarf z\u00fcgeln<\/strong><\/p>\n<p>Keine hydraulische Kraft ohne Druck. Wenn die mit Fluorescein angereicherte Fl\u00fcssigkeit den Kreislauf einmal vollst\u00e4ndig durchlaufen hat und bei 6 bzw. 18 Uhr ankommt, komprimiert sich die eine Pumpe, w\u00e4hrend sich der andere Balg ausdehnt, Widerstand aufbaut und somit mehr Energie braucht. Preciflex l\u00f6ste das Problem durch die Entwicklung innovativer B\u00e4lge. Sie sind aus einer sehr d\u00fcnnen, flexiblen und doch robusten Legierung wie die Messsonden der NASA und wurden den uhrmacherischen Bed\u00fcrfnissen angepasst. Ihre spezielle Form verringert den Energiebedarf beim Zusammendr\u00fccken, d\u00e4mpft St\u00f6sse und garantiert absolute Dichte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Genese &#8211;\u00a0<\/strong><strong>Hyt<sup>6<\/sup><\/strong><\/p>\n<div>\n<p>Vor exakt zehn Jahren fand rund<strong> <\/strong>um die drei Seen des Watch Valley die Schweizer Landesausstellung Expo02 statt, die <strong>Lucien Vouillamoz<\/strong> zur Entwicklung einer Wasseruhr inspirierte. Damals wusste der in Thermodynamik diplomierte Kernphysiker noch nicht, wie man die in Klepsydren (Wasseruhren) genutzte Schwerkraftenergie in einer dichten Armbanduhr ersetzen kann. Einige Jahre sp\u00e4ter hatte er die Idee, an jeden Beh\u00e4lter eine Kapillare zu schweissen, die f\u00fcr die Fl\u00fcssigkeitstrennung mit einem Meniskus versehen ist, der wiederum die Uhrzeit anzeigt. Dann erschien sein Freund <strong>Patrick Berdoz<\/strong>, ein gewiefter Unternehmer und im Bereich des Schutzes von geistigem Eigentum sowie der Lancierung innovativer Projekte sehr erfahrener Gesch\u00e4ftsmann, auf der Bildfl\u00e4che. Sie forschten gemeinsam nach Vorver\u00f6ffentlichungen und entwickelten die ersten technischen Spezifikationen, Designs und Patententw\u00fcrfe. Die Ergebnisse waren so vielversprechend, dass Patrick das Projekt weiterhin vollumf\u00e4nglich finanzierte und beschloss, seinen Freund <strong>Emmanuel Savioz<\/strong> mit an Bord zu nehmen. Gemeinsam schufen sie die Grundlage, aus der sp\u00e4ter HYT hervorging.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Miteinbezug der Uhrmacher<\/strong><\/p>\n<p>Die Begegnung mit <strong>Vincent Perriard<\/strong> 2010 ist schliesslich ausschlaggebend. Er verf\u00fcgt nicht nur \u00fcber das unabdingbare Netzwerk und die internationale Erfahrung in der Uhrmacherei, sondern hat sich in der Vergangenheit bereits an einen Versuch mit Fl\u00fcssigkeiten gewagt, der ihm 2008 beim Grand Prix d\u2019Horlogerie de Gen\u00e8ve den Preis f\u00fcr das beste Design einbrachte. Vincent Perriard wird zum Partner und vervollst\u00e4ndigt mit seinen herausragenden Kompetenzen in der Uhrenbranche den harten Kern von HYT.<\/p>\n<p>F\u00fcr die heikle Umsetzung der Konzepte in die uhrmacherische Wirklichkeit wird <strong>Bruno Moutarlier<\/strong> zum Entwicklungsverantwortlichen ernannt. Der ehemalige Leiter der industriellen Fertigung von Audemars Piguet wendet sich f\u00fcr die Entwicklung des Werks der zuk\u00fcnftigen H1 an Jean-Fran\u00e7ois Mojon und sein hochkompetentes Chronode-Team. Gleichzeitig coacht er f\u00fcr den Bereich Fl\u00fcssigkeiten die Ingenieure des Pharmaspezialisten Helbling Technik. Xavier Casals, seit 15 Jahren (zuerst 1995 bis 2000 bei Audemars Piguet) treuer Wegbegleiter von Vincent Perriard in allen Uhrenabenteuern, st\u00f6sst als k\u00fcnstlerischer Leiter zum HYT-Team. <strong>Ion Schiau<\/strong> wird 2011, nachdem er insbesondere f\u00fcr die Swatch Group und unl\u00e4ngst f\u00fcr Hublot als Uhrenfachmann die Welt bereiste, letzter HYT-Partner und \u00fcbernimmt die Leitung von Verkauf und Marketing. Vincent Perriard betraut gleichzeitig das von <strong>S\u00e9bastien Perret<\/strong> geleitete B\u00fcro Etude de Style mit dem Design der zuk\u00fcnftigen H1. Er arbeitet derzeit bereits am Design der H2, H3 und H4.<\/p>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<p><strong>Trilogie H\u20091 &#8211;\u00a0<\/strong><strong>Emotionsbeschleuniger<\/strong><\/p>\n<div>\n<p>Das energiegeladene und kraftvolle Design der H1 symbolisiert den starken Charakter des Zeitmessers. Die dreidimensionale Architektur kommt in der Front-, Seiten- und Dreiviertelansicht durch ein in der Masse geschliffenes, gew\u00f6lbtes und 5 mm dickes Saphirglas perfekt zur Geltung.<\/p>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<p><strong>Aussergew\u00f6hnliche Konstruktion<\/strong><\/p>\n<p>Der Dom bei 6 Uhr auf dem nivellierten Zifferblatt hat eigene Gesetze. Aus ihm sprudeln die Fluoresceinpartikel mit verstreichender Zeit in die H\u00f6he. Dort laufen auch die Kolben und B\u00e4lge zusammen. Der obere, scheinbar destrukturierte Teil der Uhr ist ein geometrisches Gebilde aus Schichten und Reliefs. Die spritzige, einem Wasserrad \u00e4hnelnde kleine Sekunde \u00fcberlappt sich mit dem zentralen Minutenregulator. Bei 2:30 Uhr wird die verbleibende Gangreserve (65 Stunden) in drei Kreisbogen angezeigt. Die Fl\u00fcssigkeiten fliessen w\u00e4hrenddessen unaufhaltsam im H\u00f6henring des Zeitmessers. Trotz eines Durchmessers von 48,8 mm und einer H\u00f6he von 17,9 mm beeindruckt dieses uhrmacherische UFO durch seine Leichtigkeit und seinen Tragekomfort. Die Einbuchtungen des Geh\u00e4userahmens verl\u00e4ngern die wannenf\u00f6rmigen aufgelegten Indexe, w\u00e4hrend die Krone auf der Kaliberachse bei 2:30 Uhr verankert ist und vom imposanten Kronenschutz gest\u00fctzt scheint.<\/p>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div><\/div>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":1820,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[54],"tags":[287],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1824"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1824"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1824\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1820"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1824"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1824"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1824"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}