{"id":1902,"date":"2012-03-29T14:30:11","date_gmt":"2012-03-29T13:30:11","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=1902"},"modified":"2012-12-05T16:17:24","modified_gmt":"2012-12-05T15:17:24","slug":"worldtempus-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/worldtempus-3\/worldtempus-6.html","title":{"rendered":"Worldtempus : Bilanz des vergangenen Quartals &#8211; 03-12"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Die Schweizer Uhrenindustrie hat einen neuen Rekord aufgestellt: 2011 verliessen 29,8 Millionen Armbanduhren im Gesamtwert von 19,3 Milliarden Schweizer Franken das Land. Gegen\u00fcber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 19,2\u2009%. Im April und im Mai lag das Wachstum sogar bei \u00fcber 30\u2009%. Hongkong und Kontinentalchina best\u00e4tigen mit einer Zunahme von 28\u2009% bzw. 49\u2009% ihren Status als gelobte L\u00e4nder! Die Prognosen f\u00fcr 2012 bleiben gut, auch wenn sich das Wachstum leicht abschw\u00e4chen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>K\u00fchnheit und Diskretion<\/strong><\/p>\n<p>Die Messen im Januar \u00f6ffneten ihre Tore folglich in einem wohlwollenden Umfeld. Beim Salon International de la Haute Horlogerie zeigten sich die Marken gleichzeitig k\u00fchn und diskret. K\u00fchn, weil die Manufakturen mehrere komplizierte Zeitmesser enth\u00fcllten und somit ihr Fachwissen unter Beweis stellten. <strong>A. Lange &amp; S\u00f6hne<\/strong> mit der Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender, <strong>Jaeger-LeCoultre<\/strong> mit dem Duom\u00e8tre \u00e0 Sph\u00e9rotourbillon und <strong>Van Cleef &amp; Arpels<\/strong> mit den beiden Ausf\u00fchrungen der Poetic Wish waren uhrmacherisch gesehen grosse \u00dcberraschungen (siehe Rubrik Focus). Diskret, weil die Marken sich allgemein f\u00fcr ein schlichteres und einfacheres Design entschieden und alle ins Auge springenden oder gar protzigen Ausf\u00fchrungen wegliessen. Fast alle Aussteller warteten mit Drachen auf. Angesichts der aufstrebenden asiatischen Wirtschaftsmacht und weil 2012 im Zeichen des Drachens steht, prangte dieser auf zahlreichen Zifferbl\u00e4ttern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Unabh\u00e4ngige Marken<\/strong><\/p>\n<p>Die ebenfalls wichtige GTE (Geneva Time Exhibition) fand erstmals im Espace Hippom\u00e8ne statt. Dieser ger\u00e4umige und moderne Ort bietet einen qualitativ hochstehenden Rahmen f\u00fcr verschiedene unabh\u00e4ngige Uhrenmarken, die ebenfalls ihre Kreationen enth\u00fcllen wollen. Auch wenn die Teilnehmerzahl unter anderem aufgrund des nahe an der Baselworld liegenden Termins geringer ausfiel als zuvor, boten die Marken einige herausragende St\u00fccke. Dazu z\u00e4hlt der Quanti\u00e8me perp\u00e9tuel von Ateliers de Monaco mit Funktionsw\u00e4hler, bei dem alle Kalender\u2013anzeigern per Krone einfach einstellbar sind. Heritage Watch Manufacture bestach mit der Viator, einer integrierten Ausf\u00fchrung des Originalkalibers mit einer zweiten, ebenso leicht einstellbaren Zeitzone. Der Zeitmesser wird \u00fcbrigens f\u00fcr seine technische und \u00e4sthetische Qualit\u00e4t mit dem gemeinsam von den Organisatoren der Messe und der Zeitschrift Plaza Watch verliehenen Superwatch Award ausgezeichnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vertrieb<\/strong><\/p>\n<p>Seit Beginn des Jahres haben verschiedene Konzerne, vor allem Richemont, den Direktvertrieb selbst \u00fcbernommen. Bis anhin war das eher ein diffuses Ph\u00e4nomen, das jetzt jedoch konkret wurde. Mehrere Marken k\u00fcndigten ihre Vertr\u00e4ge mit bedeutenden internationalen Einzelh\u00e4ndlern und gaben bekannt, vermehrt eigene Boutiquen er\u00f6ffnen zu wollen. Bestimmte Einzelh\u00e4ndler wie die unl\u00e4ngst im Genfer Hotel Kempinsky er\u00f6ffnete Boutique Maverick freuen sich allerdings \u00fcber diesen Trend, da sie nun \u00fcber mehr Spielraum verf\u00fcgen. Als Spezialistin f\u00fcr unabh\u00e4ngige Uhrmacher und bekannte Uhrenmarken verzeichnete sie einen ausgezeichneten Start ins neue Jahr.<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Schweizer Uhrenindustrie hat einen neuen Rekord aufgestellt: 2011 verliessen 29,8 Millionen Armbanduhren im Gesamtwert von 19,3 Milliarden Schweizer Franken das Land. Gegen\u00fcber dem Vorjahr ist dies ein Anstieg um 19,2\u2009%. Im April und im Mai lag das Wachstum sogar bei \u00fcber 30\u2009%. Hongkong und Kontinentalchina best\u00e4tigen mit einer Zunahme von 28\u2009% bzw. 49\u2009% ihren Status als gelobte L\u00e4nder! Die Prognosen f\u00fcr 2012 bleiben gut, auch wenn sich das Wachstum leicht abschw\u00e4chen d\u00fcrfte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>K\u00fchnheit und Diskretion<\/strong><\/p>\n<p>Die Messen im Januar \u00f6ffneten ihre Tore folglich in einem wohlwollenden Umfeld. Beim Salon International de la Haute Horlogerie zeigten sich die Marken gleichzeitig k\u00fchn und diskret. K\u00fchn, weil die Manufakturen mehrere komplizierte Zeitmesser enth\u00fcllten und somit ihr Fachwissen unter Beweis stellten. <strong>A. Lange &amp; S\u00f6hne<\/strong> mit der Lange 1 Tourbillon Ewiger Kalender, <strong>Jaeger-LeCoultre<\/strong> mit dem Duom\u00e8tre \u00e0 Sph\u00e9rotourbillon und <strong>Van Cleef &amp; Arpels<\/strong> mit den beiden Ausf\u00fchrungen der Poetic Wish waren uhrmacherisch gesehen grosse \u00dcberraschungen (siehe Rubrik Focus). Diskret, weil die Marken sich allgemein f\u00fcr ein schlichteres und einfacheres Design entschieden und alle ins Auge springenden oder gar protzigen Ausf\u00fchrungen wegliessen. Fast alle Aussteller warteten mit Drachen auf. Angesichts der aufstrebenden asiatischen Wirtschaftsmacht und weil 2012 im Zeichen des Drachens steht, prangte dieser auf zahlreichen Zifferbl\u00e4ttern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Unabh\u00e4ngige Marken<\/strong><\/p>\n<p>Die ebenfalls wichtige GTE (Geneva Time Exhibition) fand erstmals im Espace Hippom\u00e8ne statt. Dieser ger\u00e4umige und moderne Ort bietet einen qualitativ hochstehenden Rahmen f\u00fcr verschiedene unabh\u00e4ngige Uhrenmarken, die ebenfalls ihre Kreationen enth\u00fcllen wollen. Auch wenn die Teilnehmerzahl unter anderem aufgrund des nahe an der Baselworld liegenden Termins geringer ausfiel als zuvor, boten die Marken einige herausragende St\u00fccke. Dazu z\u00e4hlt der Quanti\u00e8me perp\u00e9tuel von Ateliers de Monaco mit Funktionsw\u00e4hler, bei dem alle Kalender\u2013anzeigern per Krone einfach einstellbar sind. Heritage Watch Manufacture bestach mit der Viator, einer integrierten Ausf\u00fchrung des Originalkalibers mit einer zweiten, ebenso leicht einstellbaren Zeitzone. Der Zeitmesser wird \u00fcbrigens f\u00fcr seine technische und \u00e4sthetische Qualit\u00e4t mit dem gemeinsam von den Organisatoren der Messe und der Zeitschrift Plaza Watch verliehenen Superwatch Award ausgezeichnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vertrieb<\/strong><\/p>\n<p>Seit Beginn des Jahres haben verschiedene Konzerne, vor allem Richemont, den Direktvertrieb selbst \u00fcbernommen. Bis anhin war das eher ein diffuses Ph\u00e4nomen, das jetzt jedoch konkret wurde. Mehrere Marken k\u00fcndigten ihre Vertr\u00e4ge mit bedeutenden internationalen Einzelh\u00e4ndlern und gaben bekannt, vermehrt eigene Boutiquen er\u00f6ffnen zu wollen. 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