{"id":2071,"date":"2012-06-15T10:22:57","date_gmt":"2012-06-15T09:22:57","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=2071"},"modified":"2012-12-05T16:24:47","modified_gmt":"2012-12-05T15:24:47","slug":"zenith-pilot-doublematic-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/technik-n-de\/banc_essai-3\/zenith-pilot-doublematic-3.html","title":{"rendered":"Zenith  : Pilot Doublematic"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Die Uhrmacherei b\u00e4ndelt gern mit bestimmten Bereichen an. Sport, Autos und Luftfahrt \u00fcbten schon immer eine unwiderstehliche und magische Anziehungskraft auf die Uhrmacher aus. Die spezifischen Bed\u00fcrfnisse und n\u00fctzlichen Informationen f\u00fcr jeden Zweck f\u00f6rderten originelle Ideen und Entwicklungen zutage, liessen neue Materialien f\u00fcr innovative L\u00f6sungen unterschiedlicher Probleme finden, deren Einsatzm\u00f6glichkeiten oft weit \u00fcber die Ursprungsanwendungen hinausreichen. Zenith begleitet Abenteurer seit Jahrzehnten auf Schritt und Tritt, ob am Armaturenbrett oder am Pionierhandgelenk wie dem von Louis Bl\u00e9riot. Mit der neuen Kollektion \u00abPilot\u00bb ruft uns Zenith die unz\u00e4hligen Flugstunden seit der Gr\u00fcndung der Marke 1865 in Erinnerung. F\u00fcr diesen Pr\u00fcfstand haben wir die \u00abPilot Doublematic\u00bb ausgesucht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ausstattung:<\/strong><\/p>\n<p>Oft wird die Ausstattung nur als \u00e4sthetische H\u00fclle einer Uhr angesehen. Sie spielt jedoch auch eine bedeutende technische Rolle, und zwar insbesondere, wenn es sich um eine Fliegeruhr handelt. Das wichtigste Kriterium ist dabei die Lesbarkeit des Zifferblatts. Bei f\u00fcr die Luftfahrt entwickelten Uhren gilt die goldene Regel: schwarzes Zifferblatt mit weissen Zeigern und Ziffern. Diese Farbkombination bietet die beste Lesbarkeit ungeachtet der Lichtverh\u00e4ltnisse. Die Doublematic entspricht diesem Standard und garantiert trotz vieler Informationen auf dem Zifferblatt eine klare Anzeige. Die mattschwarze Behandlung des Letzteren bildet einen besonders sch\u00f6nen Kontrast zu den leuchtend weissen Ziffern und Zeigern.<\/p>\n<p>Das Stahlgeh\u00e4use (auch in Rosagold erh\u00e4ltlich) hat einen f\u00fcr die Pr\u00e4sentation aller Informationen und das Platzieren der Dr\u00fccker am Geh\u00e4userahmen idealen Durchmesser von 45 mm, ohne dass es gedr\u00e4ngt wirkt. Das abgeschr\u00e4gte Saphirglas ist herrlich und ragt f\u00fcr noch mehr optische Sch\u00f6nheit 2 mm \u00fcber den L\u00fcnettenrand hinaus. Ausserdem sch\u00fctzt dieser \u00dcberhang die L\u00fcnette vor eventuellen St\u00f6ssen. Auf der rechten Seite des Geh\u00e4userahmens befinden sich Krone und Chronographendr\u00fccker, w\u00e4hrend auf der gegen\u00fcberliegenden Seite mit einer Krone die Universalzeit und mit einem Dr\u00fccker alle Weckfunktionen gesteuert werden k\u00f6nnen. Das Ensemble wirkt sportlich und modern, wobei die \u00e4sthetischen Merkmale deutlich an die ersten Modelle des legend\u00e4ren El Primero erinnern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Werk:<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl die grosse Manufaktur in Le Locle zahlreiche mythische Kaliber entwickelt hat, ist und bleibt das Hochfrequenz-Chronographenwerk El Primero mit seinen 36 000 Halbschwingungen pro Stunde der unangefochtene Star. Die Effizienz dieses Kalibers ist hier wieder einmal beeindruckend, zumal es neben den gewohnten Funktionen \u00fcber ein Grossdatum, eine Universalzeit sowie einen Wecker verf\u00fcgt. Um all dies zu speisen, wird bei diesem Modell auf den Stundenz\u00e4hler und den mit der Stunde gekoppelten Sekundenzeiger verzichtet. Neben dem zentralen Sekundenzeiger verf\u00fcgt dieser Zeitmesser \u00fcber einen wie gew\u00f6hnlich bei 3 Uhr angesiedelten 30-Minuten-Z\u00e4hler. Ausnahmsweise beschreiben wir das Basiskaliber und die Chronographenfunktion nicht detaillierter, weil dieses Kaliber schon lange keine Geheimnisse mehr birgt und bereits einmal in dieser Rubrik behandelt wurde. Wir m\u00f6chten dennoch kurz in Erinnerung rufen, dass das S\u00e4ulenrad die Funktionen steuert und dass es sich um den ersten Chronographen handelt, der auf die Zehntelsekunde genau messen konnte. Die zus\u00e4tzlichen Funktionen interessieren uns deshalb umso mehr. Beginnen wir mit der Universalzeit (um mehrere Zeitzonen zu \u00fcberbr\u00fccken), die sich \u00fcber den Zifferblattrand erstreckt, somit optimal lesbar ist und ausserdem noch gen\u00fcgend Platz f\u00fcr die ausgeschriebenen St\u00e4dtenamen bietet.<\/p>\n<p>\u00dcber dem 30-Minuten-Z\u00e4hler befindet sich das Grossdatum, das seinem Namen alle Ehre macht. Die Zehnerscheibe ist mit der skelettierten Einerscheibe konzentrisch, um das Datum auf gleicher H\u00f6he anzugeben. Neben einer perfekten \u00dcbereinstimmung erm\u00f6glicht diese Bauweise eine \u00d6ffnung des Zifferblatts mit nur einem Fenster und verhindert, dass sich die zwei Scheiben aufgrund unterschiedlicher H\u00f6hen verschieben. Gegen\u00fcber befinden sich alle f\u00fcr die Weckfunktion n\u00fctzlichen Informationen. F\u00fcr optimale Einstellungspr\u00e4zision befindet sich der Weckerzeiger im Zentrum. In einem kleinen Fenster bei 8 Uhr ist einsehbar, ob der Wecker gestellt ist oder nicht. Nicht minder n\u00fctzlich, wenn nicht sogar unerl\u00e4sslich, ist die Federspannungsanzeige f\u00fcr das L\u00e4utwerk. Durch den Saphirboden k\u00f6nnen die makellosen Vollendungen bewundert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Test:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr diesen Pr\u00fcfstand wurde uns der Prototyp dieser Neuheit anvertraut. Dies beweist, dass Zenith von der Qualit\u00e4t und Zuverl\u00e4ssigkeit dieser neuen Referenz \u2013 zu Recht, wie sich herausstellte \u2013 felsenfest \u00fcberzeugt ist. Die Qualit\u00e4t des El Primero ist allgemein anerkannt. Die Frequenz von 5 Hz verleiht dem Werk seit der Markteinf\u00fchrung 1969 eine beispielhafte Pr\u00e4zision. Die Amplituden belaufen sich in horizontalen Positionen direkt nach dem Aufzug auf \u00fcber 285\u00b0, mit oder ohne Einschalten des Chronographen, und in den vertikalen Positionen auf \u00fcber 250\u00b0. Nach 24 Stunden betr\u00e4gt der gr\u00f6sste Amplitudenr\u00fcckgang weniger als 25\u00b0! Die Gangabweichung lag zwischen 0 und +8 Sekunden pro Tag mit einem Delta von 5 Sekunden! Das entspricht bei Weitem den Anspr\u00fcchen des COSC-Zertifikats.<\/p>\n<p>Die hinzugef\u00fcgten Komplikationen, Universalzeit und Grossdatum, sind gen\u00fcgsam. Selbstverst\u00e4ndlich verf\u00fcgt der Wecker \u00fcber sein eigenes Federhaus. Die Gangreserve wird nicht beeintr\u00e4chtigt und liegt gem\u00e4ss Zenith immer noch bei rund 50 Stunden. Beide vollst\u00e4ndig gemessenen Gangreserven \u00fcbertrafen diese Angabe um zwei bzw. drei Stunden. Die Doublematic bietet einen sehr hohen Tragekomfort, und die \u00fcberdimensional grossen Dr\u00fccker f\u00fcr die GMT- und Weckerfunktion sind so gut positioniert, dass sie die Bewegungsfreiheit absolut nicht beeintr\u00e4chtigen (solange man die Uhr am linken Handgelenk tr\u00e4gt).<\/p>\n<p>Die \u00fcberraschende Neuheit bei Zenith ist der Wecker, eine sehr n\u00fctzliche und doch seltene Komplikation. Das Tonfederl\u00e4utwerk garantiert einen kristallklaren und gen\u00fcgend lauten Ton, der in ruhigem Umfeld zum Wecken reicht. Oft ist die Melodie zu kurz, bei diesem Kaliber hingegen erstaunlich lang. Der Mechanismus und sein Federhaus scheinen angesichts des Volumens dieser Uhr nur wenig Platz einzunehmen \u2013 und doch dauert die Melodie 35 Sekunden! Die Hemmung des L\u00e4utwerks ist folglich f\u00fcr einen optimalen Kompromiss aus Lautst\u00e4rke und Dauer der Melodie perfekt entwickelt und eingestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich brauchen Piloten heute keine Uhr mehr, um die Flugparameter zu berechnen und ihre Flugrichtung zu bestimmen. Ausserdem wird keine gegebene Zeit gemessen, sondern eine Frist festgelegt (beispielsweise f\u00fcr eine Kurs\u00e4nderung). Einen zuverl\u00e4ssigen und pr\u00e4zisen Zeitmesser am Handgelenk zu tragen z\u00e4hlt dennoch zu den zus\u00e4tzlichen Sicherheitsvorkehrungen, die die Luftfahrt zum sichersten Transportmittel machen. Ob Sie nun selbst Pilot sind oder nicht, entscheiden Sie sich lieber f\u00fcr einen Zeitmesser, dessen Zeitmessungs- und Herstellungsqualit\u00e4t \u00fcber jeden Zweifel erhaben ist und der von einer der Marken mit den sch\u00f6nsten und besten Erfahrungen mit solchen Instrumenten gefertigt wurde. Wer sich f\u00fcr diesen Zeitmesser entscheidet, muss sich um die Pr\u00e4zision und Langlebigkeit dieser etwas mehr als 100 Gramm schweren Legende am Handgelenk keine Sorgen machen.<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Uhrmacherei b\u00e4ndelt gern mit bestimmten Bereichen an. Sport, Autos und Luftfahrt \u00fcbten schon immer eine unwiderstehliche und magische Anziehungskraft auf die Uhrmacher aus. Die spezifischen Bed\u00fcrfnisse und n\u00fctzlichen Informationen f\u00fcr jeden Zweck f\u00f6rderten originelle Ideen und Entwicklungen zutage, liessen neue Materialien f\u00fcr innovative L\u00f6sungen unterschiedlicher Probleme finden, deren Einsatzm\u00f6glichkeiten oft weit \u00fcber die Ursprungsanwendungen hinausreichen. Zenith begleitet Abenteurer seit Jahrzehnten auf Schritt und Tritt, ob am Armaturenbrett oder am Pionierhandgelenk wie dem von Louis Bl\u00e9riot. Mit der neuen Kollektion \u00abPilot\u00bb ruft uns Zenith die unz\u00e4hligen Flugstunden seit der Gr\u00fcndung der Marke 1865 in Erinnerung. F\u00fcr diesen Pr\u00fcfstand haben wir die \u00abPilot Doublematic\u00bb ausgesucht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ausstattung:<\/strong><\/p>\n<p>Oft wird die Ausstattung nur als \u00e4sthetische H\u00fclle einer Uhr angesehen. Sie spielt jedoch auch eine bedeutende technische Rolle, und zwar insbesondere, wenn es sich um eine Fliegeruhr handelt. Das wichtigste Kriterium ist dabei die Lesbarkeit des Zifferblatts. Bei f\u00fcr die Luftfahrt entwickelten Uhren gilt die goldene Regel: schwarzes Zifferblatt mit weissen Zeigern und Ziffern. Diese Farbkombination bietet die beste Lesbarkeit ungeachtet der Lichtverh\u00e4ltnisse. Die Doublematic entspricht diesem Standard und garantiert trotz vieler Informationen auf dem Zifferblatt eine klare Anzeige. Die mattschwarze Behandlung des Letzteren bildet einen besonders sch\u00f6nen Kontrast zu den leuchtend weissen Ziffern und Zeigern.<\/p>\n<p>Das Stahlgeh\u00e4use (auch in Rosagold erh\u00e4ltlich) hat einen f\u00fcr die Pr\u00e4sentation aller Informationen und das Platzieren der Dr\u00fccker am Geh\u00e4userahmen idealen Durchmesser von 45 mm, ohne dass es gedr\u00e4ngt wirkt. Das abgeschr\u00e4gte Saphirglas ist herrlich und ragt f\u00fcr noch mehr optische Sch\u00f6nheit 2 mm \u00fcber den L\u00fcnettenrand hinaus. Ausserdem sch\u00fctzt dieser \u00dcberhang die L\u00fcnette vor eventuellen St\u00f6ssen. Auf der rechten Seite des Geh\u00e4userahmens befinden sich Krone und Chronographendr\u00fccker, w\u00e4hrend auf der gegen\u00fcberliegenden Seite mit einer Krone die Universalzeit und mit einem Dr\u00fccker alle Weckfunktionen gesteuert werden k\u00f6nnen. Das Ensemble wirkt sportlich und modern, wobei die \u00e4sthetischen Merkmale deutlich an die ersten Modelle des legend\u00e4ren El Primero erinnern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Werk:<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl die grosse Manufaktur in Le Locle zahlreiche mythische Kaliber entwickelt hat, ist und bleibt das Hochfrequenz-Chronographenwerk El Primero mit seinen 36 000 Halbschwingungen pro Stunde der unangefochtene Star. Die Effizienz dieses Kalibers ist hier wieder einmal beeindruckend, zumal es neben den gewohnten Funktionen \u00fcber ein Grossdatum, eine Universalzeit sowie einen Wecker verf\u00fcgt. Um all dies zu speisen, wird bei diesem Modell auf den Stundenz\u00e4hler und den mit der Stunde gekoppelten Sekundenzeiger verzichtet. Neben dem zentralen Sekundenzeiger verf\u00fcgt dieser Zeitmesser \u00fcber einen wie gew\u00f6hnlich bei 3 Uhr angesiedelten 30-Minuten-Z\u00e4hler. Ausnahmsweise beschreiben wir das Basiskaliber und die Chronographenfunktion nicht detaillierter, weil dieses Kaliber schon lange keine Geheimnisse mehr birgt und bereits einmal in dieser Rubrik behandelt wurde. Wir m\u00f6chten dennoch kurz in Erinnerung rufen, dass das S\u00e4ulenrad die Funktionen steuert und dass es sich um den ersten Chronographen handelt, der auf die Zehntelsekunde genau messen konnte. Die zus\u00e4tzlichen Funktionen interessieren uns deshalb umso mehr. Beginnen wir mit der Universalzeit (um mehrere Zeitzonen zu \u00fcberbr\u00fccken), die sich \u00fcber den Zifferblattrand erstreckt, somit optimal lesbar ist und ausserdem noch gen\u00fcgend Platz f\u00fcr die ausgeschriebenen St\u00e4dtenamen bietet.<\/p>\n<p>\u00dcber dem 30-Minuten-Z\u00e4hler befindet sich das Grossdatum, das seinem Namen alle Ehre macht. Die Zehnerscheibe ist mit der skelettierten Einerscheibe konzentrisch, um das Datum auf gleicher H\u00f6he anzugeben. Neben einer perfekten \u00dcbereinstimmung erm\u00f6glicht diese Bauweise eine \u00d6ffnung des Zifferblatts mit nur einem Fenster und verhindert, dass sich die zwei Scheiben aufgrund unterschiedlicher H\u00f6hen verschieben. Gegen\u00fcber befinden sich alle f\u00fcr die Weckfunktion n\u00fctzlichen Informationen. F\u00fcr optimale Einstellungspr\u00e4zision befindet sich der Weckerzeiger im Zentrum. In einem kleinen Fenster bei 8 Uhr ist einsehbar, ob der Wecker gestellt ist oder nicht. Nicht minder n\u00fctzlich, wenn nicht sogar unerl\u00e4sslich, ist die Federspannungsanzeige f\u00fcr das L\u00e4utwerk. Durch den Saphirboden k\u00f6nnen die makellosen Vollendungen bewundert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Test:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr diesen Pr\u00fcfstand wurde uns der Prototyp dieser Neuheit anvertraut. Dies beweist, dass Zenith von der Qualit\u00e4t und Zuverl\u00e4ssigkeit dieser neuen Referenz \u2013 zu Recht, wie sich herausstellte \u2013 felsenfest \u00fcberzeugt ist. Die Qualit\u00e4t des El Primero ist allgemein anerkannt. Die Frequenz von 5 Hz verleiht dem Werk seit der Markteinf\u00fchrung 1969 eine beispielhafte Pr\u00e4zision. Die Amplituden belaufen sich in horizontalen Positionen direkt nach dem Aufzug auf \u00fcber 285\u00b0, mit oder ohne Einschalten des Chronographen, und in den vertikalen Positionen auf \u00fcber 250\u00b0. Nach 24 Stunden betr\u00e4gt der gr\u00f6sste Amplitudenr\u00fcckgang weniger als 25\u00b0! Die Gangabweichung lag zwischen 0 und +8 Sekunden pro Tag mit einem Delta von 5 Sekunden! Das entspricht bei Weitem den Anspr\u00fcchen des COSC-Zertifikats.<\/p>\n<p>Die hinzugef\u00fcgten Komplikationen, Universalzeit und Grossdatum, sind gen\u00fcgsam. Selbstverst\u00e4ndlich verf\u00fcgt der Wecker \u00fcber sein eigenes Federhaus. Die Gangreserve wird nicht beeintr\u00e4chtigt und liegt gem\u00e4ss Zenith immer noch bei rund 50 Stunden. Beide vollst\u00e4ndig gemessenen Gangreserven \u00fcbertrafen diese Angabe um zwei bzw. drei Stunden. Die Doublematic bietet einen sehr hohen Tragekomfort, und die \u00fcberdimensional grossen Dr\u00fccker f\u00fcr die GMT- und Weckerfunktion sind so gut positioniert, dass sie die Bewegungsfreiheit absolut nicht beeintr\u00e4chtigen (solange man die Uhr am linken Handgelenk tr\u00e4gt).<\/p>\n<p>Die \u00fcberraschende Neuheit bei Zenith ist der Wecker, eine sehr n\u00fctzliche und doch seltene Komplikation. Das Tonfederl\u00e4utwerk garantiert einen kristallklaren und gen\u00fcgend lauten Ton, der in ruhigem Umfeld zum Wecken reicht. Oft ist die Melodie zu kurz, bei diesem Kaliber hingegen erstaunlich lang. Der Mechanismus und sein Federhaus scheinen angesichts des Volumens dieser Uhr nur wenig Platz einzunehmen \u2013 und doch dauert die Melodie 35 Sekunden! Die Hemmung des L\u00e4utwerks ist folglich f\u00fcr einen optimalen Kompromiss aus Lautst\u00e4rke und Dauer der Melodie perfekt entwickelt und eingestellt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich brauchen Piloten heute keine Uhr mehr, um die Flugparameter zu berechnen und ihre Flugrichtung zu bestimmen. Ausserdem wird keine gegebene Zeit gemessen, sondern eine Frist festgelegt (beispielsweise f\u00fcr eine Kurs\u00e4nderung). Einen zuverl\u00e4ssigen und pr\u00e4zisen Zeitmesser am Handgelenk zu tragen z\u00e4hlt dennoch zu den zus\u00e4tzlichen Sicherheitsvorkehrungen, die die Luftfahrt zum sichersten Transportmittel machen. Ob Sie nun selbst Pilot sind oder nicht, entscheiden Sie sich lieber f\u00fcr einen Zeitmesser, dessen Zeitmessungs- und Herstellungsqualit\u00e4t \u00fcber jeden Zweifel erhaben ist und der von einer der Marken mit den sch\u00f6nsten und besten Erfahrungen mit solchen Instrumenten gefertigt wurde. Wer sich f\u00fcr diesen Zeitmesser entscheidet, muss sich um die Pr\u00e4zision und Langlebigkeit dieser etwas mehr als 100 Gramm schweren Legende am Handgelenk keine Sorgen machen.<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":2066,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[56],"tags":[116],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2071"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2071"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2071\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2066"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2071"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2071"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2071"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}