{"id":21153,"date":"2017-01-18T15:45:51","date_gmt":"2017-01-18T13:45:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gmtmag.com?p=21153"},"modified":"2017-01-18T15:51:16","modified_gmt":"2017-01-18T13:51:16","slug":"patek-rolex-autres","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/art-n-de\/enchere-3\/patek-rolex-autres.html","title":{"rendered":"Patek, Rolex &#038; Co."},"content":{"rendered":"<p><strong>Bei der vierten Versteigerung bietet Phillips in Association with Bacs &amp; Russo den Sammlern am 12. und 13. November 2016 in Genf 196 Uhren an.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit nur drei Versteigerungen seit dem Fr\u00fchling hat sich Phillips in Association with Bacs &amp; Russo als internationaler Leader f\u00fcr Uhrenauktionen etabliert. Aurel Bacs und seine Frau Livia stellten dabei unter Beweis, dass anspruchsvolle Sammler heute klar auf Qualit\u00e4t statt Quantit\u00e4t setzen. Diesem Credo folgend pr\u00e4sentiert er in diesem Herbst nur knapp 200 herausragende Zeitmesser. Dazu z\u00e4hlen bei Sammlern \u00e4usserst begehrte Starlose wie die einzigartige Trilogie der sagenumwobenen Referenz 1518 von Patek Philippe. Diese Auswahl an extrem seltenen Vintage- Uhren wurde vom 1. bis 5. Oktober in Hongkong, vom 13. bis 17. Oktober in New York und anschliessend vom 22. bis 24. Oktober in London ausgestellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Liebhaber von Sammlerst\u00fccken werden mehrere Tausend bis einige Millionen Schweizer Franken bieten, um sich den Zuschlag von Aurel Bacs zu sichern. Dieser wird alle 88 Rolex-Uhren, die 35 Patek-Philippe-Modelle und die rund 100 anderen Zeitmesser von 15 weiteren Marken, die teilweise \u00fcber eine doppelte Signatur verf\u00fcgen, dem Meistbietenden zusprechen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">PATEK-PHILIPPE-TRIO ALS HIGHLIGHT<\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-21137\" src=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/GMT_n48_Fra_ipad-485.jpg\" alt=\"GMT_n48_Fra_ipad-485\" width=\"275\" height=\"251\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/GMT_n48_Fra_ipad-485.jpg 628w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/GMT_n48_Fra_ipad-485-300x274.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 275px) 100vw, 275px\" \/><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl das Jahr 1518 nicht in die Annalen der Weltgeschichte eingegangen ist, verbindet jeder fachkundige Uhrensammler diese Zahl mit einer Kultreferenz schlechthin: Die 1941 von Patek Philipp lancierte Referenz 1518 war der Auftakt zu einer neuen \u00c4ra: Dieser Chronograph war der erste in Serie gefertigte ewige Kalender. Es wurden insgesamt weniger als 300 St\u00fcck produziert: der L\u00f6wenanteil in Gelbgold, rund 40 Exemplare in Ros\u00e9gold und nur ganz wenige und somit sehr seltene in Stahl. Nur vier Exemplare in Stahl sind bekannt. Zum ersten Mal in seiner ganzen Karriere hat Aurel Bacs nun das Privileg, einen solchen Zeitmesser \u00f6ffentlich versteigern zu k\u00f6nnen. Dass es sich um die Nummer 1 von 1943 handelt, ist das i-T\u00fcpfelchen. Der Sch\u00e4tzwert liegt bei CHF 3 bis 7 Millionen! Diese Uhr wird gemeinsam mit je einer 1518 in Gelb- und Ros\u00e9gold versteigert. Das auf CHF 600 000 bis 1,2 Millionen gesch\u00e4tzte Exemplar in Ros\u00e9gold trumpft zudem noch mit einer interessanten Herkunft auf, weil es Henry H. Windsor Junior, dem Sohn des Gr\u00fcnders der zu Beginn des 20. Jahrhunderts erstmals ver\u00f6ffentlichten Zeitschrift \u00abPopular Mechanics\u00bb, geh\u00f6rte. Zu den anderen ebenfalls ausgefallenen Patek-Referenzen dieser Phillips-Auktion z\u00e4hlt eine Referenz 565 in Stahl mit schwarzem Zifferblatt aus den 1940er-Jahren namens \u00abThe Night Watchman\u00bb. Diese \u00fcberreichte Patek Philippe dem Nachtw\u00e4chter f\u00fcr seine guten und treuen Dienste. Sie besitzt mit Leuchtstoff beschichtete Zeiger und Ziffern, damit er die Uhrzeit bei seinen Rundg\u00e4ngen besonders gut ablesen konnte. Nach dem aktuellen Wissensstand scheint es auch nur dieses eine Exemplar zu geben. Der Sch\u00e4tzwert liegt bei CHF 200 000 bis 400 000.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">EXTREM SELTENE ROLEX UND REKORD<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-21143\" src=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/GMT_n48_Fra_ipad-480.jpg\" alt=\"GMT_n48_Fra_ipad-480\" width=\"275\" height=\"218\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/GMT_n48_Fra_ipad-480.jpg 621w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/GMT_n48_Fra_ipad-480-300x238.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 275px) 100vw, 275px\" \/>Auch wenn verschiedene Rolex-Modelle dieser Versteigerung auf fast eine halbe Million Schweizer Franken gesch\u00e4tzt werden, d\u00fcrfte es die Referenz 6085 mit Zifferblatt mit Zellenschmelz und einem Drachen auf einen siebenstelligen Betrag bringen. Bisher gab es weltweit nur f\u00fcnf Rolex-Uhren, bei denen ein Drache auf dem Originalzifferblatt prangte, und immer waren es unterschiedliche Referenzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um ein Einzelst\u00fcck handelt, ist folglich sehr hoch. Das Zifferblatt dieser herrlichen \u00abDragon\u00bb von 1951 steht auch f\u00fcr das herausragende kunsthandwerkliche K\u00f6nnen. Auf die Klauen des Drachen folgen die Dornen der \u00abPerfect Rose\u00bb, dem Spitznamen dieser Referenz 3330 in Ros\u00e9gold aus den 1940er-Jahren. Der ausgezeichnete Zustand scheint darauf hinzuweisen, dass die Uhr nie getragen wurde, weshalb der Sch\u00e4tzwert zwischen CHF 300 000 und 600 000 liegt. Gleicher Zustand und gleicher Preis f\u00fcr die Referenz 6538, eine Submariner \u00abJames Bond\u00bb aus den 1950er-Jahren, die aufgrund ihrer vierzeiligen Inschrift auf dem Zifferblatt noch seltener ist. Noch nie war der Sch\u00e4tzwert f\u00fcr diese Referenz so hoch!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebhaber doppelter Signaturen werden von den drei Rolex-Modellen mit dem prestigetr\u00e4chtigen Namen des amerikanischen Einzelh\u00e4ndlers Tiffany &amp; Co. begeistert sein. Es handelt sich um eine Cosmograph Daytona \u00abPanda Paul Newman\u00bb (Referenz 6263), die auf CHF 250 000 bis 500 000 gesch\u00e4tzt wird, sowie eine Cosmograph Daytona \u00abLinz Paul Newman\u00bb (\u00e4hnlicher Sch\u00e4tzwert), auf der der Name des texanischen Einzelh\u00e4ndlers Linz steht, der damals zu den wenigen z\u00e4hlte, die berechtigt waren, ihren Namen auf dem Zifferblatt dieser grossen Marken zu verzeichnen. Doch auch weniger betuchte Sammler von Rolex-Vintage-Modellen werden auf ihre Kosten kommen, denn verschiedene Uhren bleiben erschwinglich, z.B. eine Rolex GMT Master in Gelbgold ab CHF 25 000 oder eine GMT Master in Stahl als Geschenk des Formel-1-Weltmeisters Jackie Stewart an den Automobilingenieur Derek Gardner in den 1970er-Jahren mit einem Sch\u00e4tzwert von CHF 8000 bis 12 000.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">BREGUET, OMEGA UND PANERAI ALS SCH\u00d6NE ABWECHSLUNG<\/h2>\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignright wp-image-21140\" src=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/GMT_n48_Fra_ipad-482.jpg\" alt=\"GMT_n48_Fra_ipad-482\" width=\"275\" height=\"264\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/GMT_n48_Fra_ipad-482.jpg 598w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/GMT_n48_Fra_ipad-482-300x288.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 275px) 100vw, 275px\" \/><\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schwelgen wir mit dieser Breguet Type XX des dreifachen Formel-1-Weltmeisters Sir Jack Brabham noch weiter in der Geschichte des Automobilrennsports. Ber\u00fchmt war dieser Rennfahrer vor allem daf\u00fcr, dass er der einzige war, der die Meisterschaft am Steuer eines von ihm selbst gebauten Fahrzeugs gewann. Dieser Stahlchronograph mit Gravur \u00abEsso J.B. Champion Du Monde 1959\u00bb d\u00fcrfte f\u00fcr CHF 20 000 bis 40 000 den Besitzer wechseln. Unter den Omega-Speedmaster-Modellen dieser Versteigerung befindet sich der Prototyp \u00abAlaska II\u00bb. Dabei handelt es sich um eines der drei bekannten Exemplare mit rotem, hitzebest\u00e4ndigem Aluminiumgeh\u00e4use. Das vor der Mission Apollo 11 streng geheime Projekt \u00abAlaska\u00bb hatte sich auf der Suche nach der perfekten Weltraumuhr im Vorfeld an Omega gewandt. Das Omega-Museum besitzt ein Exemplar, und ein weiteres befindet sich im Privatbesitz eines Sammlers. Wer wird sich die dritte Speedmaster Professional Alaska II f\u00fcr ca. CHF 100 000 bis 200 000 sichern? Im gleichen Sch\u00e4tzbereich liegen auch drei in der neuen Bibel \u00abVintage Panerai \u2013 Uhren mit Geschichte\u00bb von Ralf Ehlers und Volker Wiegmann aufgelistete Panerai-Modelle, die alle Fanherzen h\u00f6her schlagen lassen d\u00fcrften: die Panerai 3646D, die Panerai 6152 und vor allem die 6154 \u00abEgiziano Piccolo\u00bb, die bereits 2012 erst bei \u00fcber USD 320 000 unter den Hammer kam. Dieses Exemplar wird mit Originalarmband und Taschenlampe \u00fcberreicht. Wetten, dass diese Auktion den Genfersee mitten im November zum Brodeln bringt?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit nur drei Versteigerungen seit dem Fr\u00fchling hat sich Phillips in Association with Bacs &#038; Russo als internationaler Leader f\u00fcr Uhrenauktionen etabliert. 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