{"id":23295,"date":"2017-05-01T07:00:44","date_gmt":"2017-05-01T05:00:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gmtmag.com?p=23295"},"modified":"2017-04-13T11:57:52","modified_gmt":"2017-04-13T09:57:52","slug":"sammeln-mit-phillips-bacs-russo-wonnemonat-mai-im-vintage-stil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/lifestyle-n-de\/sammeln-mit-phillips-bacs-russo-wonnemonat-mai-im-vintage-stil.html","title":{"rendered":"Sammeln mit Phillips, Bacs &#038; Russo: Wonnemonat Mai im Vintage-Stil"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die traditionellen Fr\u00fchlingsversteigerungen in Genf locken Sammler aus aller Herren L\u00e4nder an. Die Auktion von Phillips, Bacs &amp; Russo figuriert dank der herausragenden Qualit\u00e4t der feilgebotenen Uhren auf dem ersten Rang.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wenn Aurel Bacs nicht f\u00fcr das Uhrennewsportal WorldTempus schreibt oder als Jurypr\u00e4sident den Grand Prix d\u2019Horlogerie de Gen\u00e8ve dirigiert, reist er auf der Suche nach extrem seltenen Uhren um die Welt oder schwingt den Hammer, um diese den Meistbietenden in Genf oder Hongkong zuzusprechen. Das Stelldichein am 13. und 14. Mai im Genfer Hotel La R\u00e9serve r\u00fcckt an zwei Abenden rund 200 Lose ins Rampenlicht. Die unumg\u00e4nglichen Modelle von Patek Philippe und Rolex setzen dieses Mal auf Gelbgold und positionieren sich weit \u00fcber den anderen Marken. Wer Vielfalt mag, wird aber auch von sch\u00f6nen Fundst\u00fccken anderer grosser Marken mit geschichtstr\u00e4chtiger Tradition begeistert sein.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">\u00c4USSERST SELTENE PATEK PHILIPPE VON TIFFANY<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zu den diesj\u00e4hrigen Starlosen der Auktion z\u00e4hlen drei Modelle von Patek Philippe mit Tiffany-Signatur auf dem Zifferblatt (urspr\u00fcnglich von Tiffany verkauft), die GMT bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe bereits bekannt waren. Alle drei sind aus Gelbgold, wurden nicht neu poliert und sind in unglaublich gutem Zustand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die auf ein bis zwei Millionen Schweizer Franken gesch\u00e4tzte Referenz 2499 in Gelbgold in zweiter Serie vereint alle Vorz\u00fcge. Die zweite Serie ist bei den Sammlern die beliebteste, da sie vor allem durch ihre runden Dr\u00fccker besticht, denn die der ersten Auflage waren rechteckig. Ausserdem sind weltweit nur zwei Exemplare mit der Aufschrift Tiffany auf dem Zifferblatt bekannt, davon eines mit arabischen Ziffern und das hier zur Versteigerung gelangende Exemplar mit Stabindexen, wodurch diese Uhr die einzige bekannte Referenz 2499 der zweiten Serie mit Stabindexen und Tiffany-Aufschrift ist. Und last but not least ist sie in herausragendem Zustand.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit einem sehr \u00e4hnlichen Sch\u00e4tzwert (CHF 900 000 bis CHF 1,8 Millionen) z\u00e4hlt die Referenz 2535 in Gelbgold zu einer sehr kleinen, 1957 gefertigten Uhrenserie mit heute nur acht bekannten Exemplaren. Dieses Weltzeitmodell ist das einzige, auf dessen Zifferblatt Tiffany steht. Auch die Referenz 3450 in Gelbgold besticht durch den Namen der begehrtesten Adresse in Manhattan auf dem Zifferblatt und tr\u00e4gt bei Sammlern aufgrund der roten Schaltjahresanzeige den Spitznamen Bollino Rosso. Diese\u00a01981 lancierte Referenz ist die Nachfolgerin der Referenz 3448 als erstem ewigem Kalender mit Automatikaufzug von Patek Philippe. Die 3450 erhielt deshalb eine Schaltjahresanzeige, die hier ausnahmsweise rot ist und somit nat\u00fcrlich den Appetit der Sammler besonders anregt. Ihr Sch\u00e4tzwert liegt zwischen CHF 220 000 und CHF 320 000.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Referenz 2499-100 der vierten Serie ist ebenfalls in Gelbgold, aber ohne Vermerk Tiffany und dank ihres Saphirbodens, durch den das Werk auf der R\u00fcckseite bewundert werden kann, besonders selten, da die meisten anderen Modelle einen Goldboden aufweisen. Wer dieses St\u00fcck sein Eigen nennen m\u00f6chte, muss ein Budget von CHF 270 000 bis CHF 380 000 einplanen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">JEDEM TIERCHEN SEIN PL\u00c4SIERCHEN<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Uhren von Rolex werden auch immer begehrter und zum Redaktionsschluss stand schon eine sch\u00f6ne Auswahl an \u00abPaul- Newman\u00bb-Modellen in Stahl fest. Unser Lieblingsst\u00fcck ist jedoch eine Gelbgoldversion mit einem Sch\u00e4tzwert von CHF 200 000 bis CHF 400 000.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deutlich erschwinglicher ist eine Auswahl Uhren aus den 1970er-Jahren als Hommage an G\u00e9rald Genta, insbesondere eine Nautilus 3700 als erstes Stahlmodell des ber\u00fchmten Designers sowie die erste Royal Oak Serie A von Audemars Piguet mit \u00abAP\u00bb unten statt oben auf dem Zifferblatt. Aus der gleichen Zeit stammt die emblematische Referenz 222 von Vacheron Constantin in Gold und Stahl. Etwas \u00e4lter (1959) ist die Deep Sea von Jaeger-LeCoultre, die zu den weiterhin sehr seltenen mechanischen Taucheruhren mit Weckfunktion z\u00e4hlt. Von ihr wurden zwei Versionen f\u00fcr den europ\u00e4ischen Markt entwickelt, bei denen der Markenname vollumf\u00e4nglich auf dem Zifferblatt steht. Bei der Version f\u00fcr den amerikanischen Markt, die hier feilgeboten wird, ist nur LeCoultre auf dem Zifferblatt vermerkt. Nennenswert sind ausserdem zwei Heuer-Modelle, die noch nie versteigert wurden: eine Autavia Referenz 2446 mit Tachometerskala auf dem Zifferblatt, was ihr den Spitznamen Tachy eingetragen hat, mit einem Sch\u00e4tzwert von CHF 25 000 bis CHF 35 000 sowie eine Autavia in Stahl mit Tonneau-Geh\u00e4use und exotischem Zifferblatt (Sch\u00e4tzwert CHF 8000 bis CHF 15 000). F\u00fcr diese zwei Uhren ist das Timing perfekt, denn TAG Heuer feiert 2017 den 55. Geburtstag dieser Linie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die traditionellen Fr\u00fchlingsversteigerungen in Genf locken Sammler aus aller Herren L\u00e4nder an. 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