{"id":2331,"date":"2012-11-05T10:45:36","date_gmt":"2012-11-05T09:45:36","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=2331"},"modified":"2016-06-17T17:07:25","modified_gmt":"2016-06-17T15:07:25","slug":"francois-bennahmias-audemars-piguet-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/interview-3\/francois-bennahmias-audemars-piguet-3.html","title":{"rendered":"Fran\u00e7ois Bennahmias &#8211; Audemars Piguet : CEO von Audemars Piguet"},"content":{"rendered":"<div class=\"contenu_article\">\n<p><strong>Welche ersten Massnahmen haben Sie an der Spitze von Audemars Piguet eingeleitet?<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn ich seit 18 Jahren f\u00fcr die Marke t\u00e4tig bin und seit 13 Jahren f\u00fcr die amerikanische Tochtergesellschaft verantwortlich zeichne, geht man nicht ohne eine Bestandsaufnahme von 70 zu 1200 Angestellten \u00fcber. Seit Juni beobachte ich und h\u00f6re zu und versuche gleichzeitig Teams f\u00fcr gemeinsame Projekte zusammenzustellen. So konnten wir Ziele festlegen und unser Potenzial absch\u00e4tzen. Die Marke hat sich in den letzten Jahren ein wenig gehen lassen, macht aber nun eine Di\u00e4t und geht ins Fitness, um sich wieder in Topform ins Rampenlicht zu r\u00fccken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was sind Ihre Priorit\u00e4ten f\u00fcr 2013?<\/strong><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte diese notwendige \u00dcbergangsphase gut zum Abschluss bringen, um dann 2014 voll durchstarten zu k\u00f6nnen. Ich w\u00fcrde am liebsten gleich loslegen, aber gut Ding will Weile haben! Zuerst m\u00fcssen unser Vertrieb und unsere Produktion angepasst werden. Audemars Piguet kann die besten Einzelh\u00e4ndler nicht ausreichend beliefern. Wir m\u00fcssen unsere Produktion besser auf ihre Bed\u00fcrfnisse abstimmen und die Anzahl Verkaufsstellen reduzieren. Wir verf\u00fcgen derzeit \u00fcber mehr als 500 und werden diese Zahl in zwei Jahren auf 300 senken. Unser Bestseller, die neue automatische Royal Oak in Stahl mit weissem Zifferblatt und einem Durchmesser von 41 mm, muss ihnen beispielsweise schneller zur Verf\u00fcgung stehen. Wir sind ein unabh\u00e4ngiges Unternehmen und haben den riesigen Vorteil, unseren Rhythmus unseren Bed\u00fcrfnissen anpassen und somit schneller reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eignen sich die Erfolgsrezepte von AP in den USA auch f\u00fcr den Rest der Welt?<\/strong><\/p>\n<p>Jede Region ist anders, und gesunder Menschenverstand ist nicht nur den Amerikanern vorbehalten. Dort lernt man jedoch aus Fehlern zu lernen. Ich z\u00e4hle auf einen eher bodenst\u00e4ndigen gesunden Menschenverstand und hoffe, dem Unternehmen einen effizienzorientierten Managementstil bieten zu k\u00f6nnen. Als Jasmine Audemars an meiner B\u00fcrot\u00fcr das Yoda-Zitat \u00abDo or do not, there is no try\u00bb las, f\u00fcgte sie hinzu: \u00abHeute fressen nicht mehr die Grossen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen.\u00bb Unsere Verj\u00fcngungskur l\u00e4sst uns einen Gang h\u00f6her schalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie ist Ihre Ihre Haltung zu China?<\/strong><\/p>\n<p>Das ist f\u00fcr Audemars Piguet noch fast Neuland. Wir m\u00fcssen dort echte Aufbauarbeit leisten, auch wenn wir China nicht oberste Priorit\u00e4t einr\u00e4umen. Wie in den USA werden das Verst\u00e4ndnis der Mentalit\u00e4t und Kultur der Schl\u00fcssel des Erfolgs sein. Wir haben heute eine gute Umsatzaufteilung auf Asien, Europa und Amerika und m\u00f6chten diese Ausgewogenheit beibehalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie w\u00fcrden Sie AP heute definieren?<\/strong><\/p>\n<p>Die Marke war schon immer einen Schritt voraus, und das m\u00f6chte ich noch verst\u00e4rken. Ohne arrogant klingen zu wollen, m\u00f6chte ich AP zum Apple der Uhrenindustrie machen. Ich m\u00f6chte nicht mehr h\u00f6ren, dass wir Dinge seit 150 Jahren so machen und nicht anders. Ich will f\u00fcr Audemars Piguet neue Standards entwickeln. Der Endkunde muss unsere Priorit\u00e4t werden. Dessen muss sich jeder auf allen Unternehmensebenen bewusst werden. Nur allgegenw\u00e4rtige Meisterhaftigkeit verschafft dem Kunden ein unvergessliches Erlebnis. Unsere Produkte und Botschafter wurden kopiert. Wir m\u00fcssen zuk\u00fcnftig noch st\u00e4rker und schneller als die Konkurrenten sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Glauben Sie, dass die am SIHH 2012 pr\u00e4sentierte Bezeichnung \u00abLe Brassus\u00bb im neuen Markenlogo die Verk\u00e4ufe steigert?<\/strong><\/p>\n<p>Wir werden sehen, ob wir so mehr Uhren verkaufen, aber auf jeden Fall wird so mehr \u00fcber unsere Marke gesprochen. Wir stammen aus Le Brassus, warum sollten wir unsere Wurzeln nicht vermarkten? Es gibt tolle Geschichten \u00fcber unsere Herkunft und unseren Werdegang zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welches Modell verk\u00f6rpert Ihrer Meinung nach am besten die 12. Kunst (Kunst der Zeitmessung)?<\/strong><\/p>\n<p>Gem\u00e4ss meiner Auffassung von Zeitmessung w\u00e4re es eher eine Funktion oder ein Werk und nicht ein Modell, das diese 12. Kunst verk\u00f6rpert. Vergessen Sie nicht, dass die wichtigsten Funktionen vor rund einem Jahrhundert ohne Computer entwickelt wurden: Schaltjahre, zwei Zeitzonen, Zeitgleichung, ewiger Kalender \u2013 das ist beeindruckend! Ich m\u00f6chte hier den Song New York, New York von Frank Sinatra als Metapher nutzen, der 50 Jahre sp\u00e4ter immer noch genauso sch\u00f6n ist, sogar in der Version von Jay-Z und Alicia Keys. Auch wir streben nach zeitloser Kunst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wovor sollte sich die Schweizer Uhrmacherei heute h\u00fcten?<\/strong><\/p>\n<p>Sie darf sich nicht in Hochmut und Selbstgefallen verlieren. Ich r\u00fccke den Endkunden wieder in den Mittelpunkt, gerade weil wir uns ein wenig auf unseren Lorbeeren ausgeruht haben. Menschen, die Zugang zum Luxussektor haben, werden in anderen Industrien meist besser bedient als bei uns, vor allem wenn es um die Reparatur von Uhren geht, die meist viel zu lange dauert. Wir m\u00fcssen uns selbst hinterfragen, damit sich die Kunden noch lange nach dem Kauf sagen: \u00abDas war der sch\u00f6nste Kauf meines Lebens.\u00bb Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft geht es der Uhrenindustrie recht gut. Genau deshalb ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um Standards zu \u00fcberdenken und sich von anderen Sparten inspirieren zu lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hat die Krise die Projekte der Fondation AP gebremst?<\/strong><\/p>\n<p>Nein \u00fcberhaupt nicht. Die Budgets der Stiftung werden st\u00e4ndig erh\u00f6ht. Abgesehen davon, dass Jasmine Audemars dieses Projekt besonders am Herzen liegt, verf\u00fcgt es \u00fcber andere Vorz\u00fcge, die ich im Rahmen von karitativen Werken auch f\u00fcr eine erfolgreiche Einf\u00fchrung der Marke in Amerika genutzt habe. Audemars Piguet ist eine Luxusmarke, die sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen kann und deshalb auch etwas zur\u00fcckgeben muss. Das geh\u00f6rt zur sozialen Ehrlichkeit, die alle leistungsstarken Firmen an den Tag legen sollten. Die Luxusindustrie k\u00f6nnte sich viel mehr f\u00fcr wohlt\u00e4tige Zwecke einsetzen als es heute der Fall ist. Ich habe die F\u00fchrungskr\u00e4fte von Unternehmen, die hohe Wachstumsraten bekannt geben, pers\u00f6nlich immer dazu angehalten, sich gegen\u00fcber den am st\u00e4rksten Benachteiligten grossz\u00fcgig zu zeigen.<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Welche ersten Massnahmen haben Sie an der Spitze von Audemars Piguet eingeleitet?<\/strong><\/p>\n<p>Auch wenn ich seit 18 Jahren f\u00fcr die Marke t\u00e4tig bin und seit 13 Jahren f\u00fcr die amerikanische Tochtergesellschaft verantwortlich zeichne, geht man nicht ohne eine Bestandsaufnahme von 70 zu 1200 Angestellten \u00fcber. Seit Juni beobachte ich und h\u00f6re zu und versuche gleichzeitig Teams f\u00fcr gemeinsame Projekte zusammenzustellen. So konnten wir Ziele festlegen und unser Potenzial absch\u00e4tzen. Die Marke hat sich in den letzten Jahren ein wenig gehen lassen, macht aber nun eine Di\u00e4t und geht ins Fitness, um sich wieder in Topform ins Rampenlicht zu r\u00fccken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was sind Ihre Priorit\u00e4ten f\u00fcr 2013?<\/strong><\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte diese notwendige \u00dcbergangsphase gut zum Abschluss bringen, um dann 2014 voll durchstarten zu k\u00f6nnen. Ich w\u00fcrde am liebsten gleich loslegen, aber gut Ding will Weile haben! Zuerst m\u00fcssen unser Vertrieb und unsere Produktion angepasst werden. Audemars Piguet kann die besten Einzelh\u00e4ndler nicht ausreichend beliefern. Wir m\u00fcssen unsere Produktion besser auf ihre Bed\u00fcrfnisse abstimmen und die Anzahl Verkaufsstellen reduzieren. Wir verf\u00fcgen derzeit \u00fcber mehr als 500 und werden diese Zahl in zwei Jahren auf 300 senken. Unser Bestseller, die neue automatische Royal Oak in Stahl mit weissem Zifferblatt und einem Durchmesser von 41 mm, muss ihnen beispielsweise schneller zur Verf\u00fcgung stehen. Wir sind ein unabh\u00e4ngiges Unternehmen und haben den riesigen Vorteil, unseren Rhythmus unseren Bed\u00fcrfnissen anpassen und somit schneller reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eignen sich die Erfolgsrezepte von AP in den USA auch f\u00fcr den Rest der Welt?<\/strong><\/p>\n<p>Jede Region ist anders, und gesunder Menschenverstand ist nicht nur den Amerikanern vorbehalten. Dort lernt man jedoch aus Fehlern zu lernen. Ich z\u00e4hle auf einen eher bodenst\u00e4ndigen gesunden Menschenverstand und hoffe, dem Unternehmen einen effizienzorientierten Managementstil bieten zu k\u00f6nnen. Als Jasmine Audemars an meiner B\u00fcrot\u00fcr das Yoda-Zitat \u00abDo or do not, there is no try\u00bb las, f\u00fcgte sie hinzu: \u00abHeute fressen nicht mehr die Grossen die Kleinen, sondern die Schnellen die Langsamen.\u00bb Unsere Verj\u00fcngungskur l\u00e4sst uns einen Gang h\u00f6her schalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie ist Ihre Ihre Haltung zu China?<\/strong><\/p>\n<p>Das ist f\u00fcr Audemars Piguet noch fast Neuland. Wir m\u00fcssen dort echte Aufbauarbeit leisten, auch wenn wir China nicht oberste Priorit\u00e4t einr\u00e4umen. Wie in den USA werden das Verst\u00e4ndnis der Mentalit\u00e4t und Kultur der Schl\u00fcssel des Erfolgs sein. Wir haben heute eine gute Umsatzaufteilung auf Asien, Europa und Amerika und m\u00f6chten diese Ausgewogenheit beibehalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie w\u00fcrden Sie AP heute definieren?<\/strong><\/p>\n<p>Die Marke war schon immer einen Schritt voraus, und das m\u00f6chte ich noch verst\u00e4rken. Ohne arrogant klingen zu wollen, m\u00f6chte ich AP zum Apple der Uhrenindustrie machen. Ich m\u00f6chte nicht mehr h\u00f6ren, dass wir Dinge seit 150 Jahren so machen und nicht anders. Ich will f\u00fcr Audemars Piguet neue Standards entwickeln. Der Endkunde muss unsere Priorit\u00e4t werden. Dessen muss sich jeder auf allen Unternehmensebenen bewusst werden. Nur allgegenw\u00e4rtige Meisterhaftigkeit verschafft dem Kunden ein unvergessliches Erlebnis. Unsere Produkte und Botschafter wurden kopiert. Wir m\u00fcssen zuk\u00fcnftig noch st\u00e4rker und schneller als die Konkurrenten sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Glauben Sie, dass die am SIHH 2012 pr\u00e4sentierte Bezeichnung \u00abLe Brassus\u00bb im neuen Markenlogo die Verk\u00e4ufe steigert?<\/strong><\/p>\n<p>Wir werden sehen, ob wir so mehr Uhren verkaufen, aber auf jeden Fall wird so mehr \u00fcber unsere Marke gesprochen. Wir stammen aus Le Brassus, warum sollten wir unsere Wurzeln nicht vermarkten? Es gibt tolle Geschichten \u00fcber unsere Herkunft und unseren Werdegang zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welches Modell verk\u00f6rpert Ihrer Meinung nach am besten die 12. Kunst (Kunst der Zeitmessung)?<\/strong><\/p>\n<p>Gem\u00e4ss meiner Auffassung von Zeitmessung w\u00e4re es eher eine Funktion oder ein Werk und nicht ein Modell, das diese 12. Kunst verk\u00f6rpert. Vergessen Sie nicht, dass die wichtigsten Funktionen vor rund einem Jahrhundert ohne Computer entwickelt wurden: Schaltjahre, zwei Zeitzonen, Zeitgleichung, ewiger Kalender \u2013 das ist beeindruckend! Ich m\u00f6chte hier den Song New York, New York von Frank Sinatra als Metapher nutzen, der 50 Jahre sp\u00e4ter immer noch genauso sch\u00f6n ist, sogar in der Version von Jay-Z und Alicia Keys. Auch wir streben nach zeitloser Kunst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wovor sollte sich die Schweizer Uhrmacherei heute h\u00fcten?<\/strong><\/p>\n<p>Sie darf sich nicht in Hochmut und Selbstgefallen verlieren. Ich r\u00fccke den Endkunden wieder in den Mittelpunkt, gerade weil wir uns ein wenig auf unseren Lorbeeren ausgeruht haben. Menschen, die Zugang zum Luxussektor haben, werden in anderen Industrien meist besser bedient als bei uns, vor allem wenn es um die Reparatur von Uhren geht, die meist viel zu lange dauert. Wir m\u00fcssen uns selbst hinterfragen, damit sich die Kunden noch lange nach dem Kauf sagen: \u00abDas war der sch\u00f6nste Kauf meines Lebens.\u00bb Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft geht es der Uhrenindustrie recht gut. Genau deshalb ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, um Standards zu \u00fcberdenken und sich von anderen Sparten inspirieren zu lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hat die Krise die Projekte der Fondation AP gebremst?<\/strong><\/p>\n<p>Nein \u00fcberhaupt nicht. Die Budgets der Stiftung werden st\u00e4ndig erh\u00f6ht. Abgesehen davon, dass Jasmine Audemars dieses Projekt besonders am Herzen liegt, verf\u00fcgt es \u00fcber andere Vorz\u00fcge, die ich im Rahmen von karitativen Werken auch f\u00fcr eine erfolgreiche Einf\u00fchrung der Marke in Amerika genutzt habe. Audemars Piguet ist eine Luxusmarke, die sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen kann und deshalb auch etwas zur\u00fcckgeben muss. Das geh\u00f6rt zur sozialen Ehrlichkeit, die alle leistungsstarken Firmen an den Tag legen sollten. Die Luxusindustrie k\u00f6nnte sich viel mehr f\u00fcr wohlt\u00e4tige Zwecke einsetzen als es heute der Fall ist. Ich habe die F\u00fchrungskr\u00e4fte von Unternehmen, die hohe Wachstumsraten bekannt geben, pers\u00f6nlich immer dazu angehalten, sich gegen\u00fcber den am st\u00e4rksten Benachteiligten grossz\u00fcgig zu zeigen.<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":2327,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[64],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2331"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2331"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2331\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15761,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2331\/revisions\/15761"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2327"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2331"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2331"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2331"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}