{"id":23316,"date":"2017-05-02T07:00:23","date_gmt":"2017-05-02T05:00:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gmtmag.com?p=23316"},"modified":"2017-04-18T09:10:18","modified_gmt":"2017-04-18T07:10:18","slug":"12-kunst-klassische-kuenste-inspirieren-uhren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/art-n-de\/12e_art-3\/12-kunst-klassische-kuenste-inspirieren-uhren.html","title":{"rendered":"12. KUNST: Klassische K\u00fcnste inspirieren Uhren"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Die klassischen K\u00fcnste Architektur, Bildhauerei, Malerei, Musik, Poesie und Tanz dienen den Uhrmachern, deren K\u00f6nnen nun auch vollwertig als 12. Kunst anerkannt ist, immer wieder als Inspirationsquelle. Der SIHH lieferte den schlagenden Beweis.<\/strong><\/p>\n<h2>ARCHITEKTUR UND GIRARD-PERREGAUX<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die imposante Planetarium bedient sich einer kosmischen Architektur, um neben Stunden und Minuten drei wohl\u00fcberlegt umgesetzte Komplikationen zu pr\u00e4sentieren. Der 2014 entwickelte hauseigene triaxiale Tourbillon dreht sich unter einer Saphirglaskuppel in einem leierf\u00f6rmigen K\u00e4fig. Eine zweite Kuppel sch\u00fctzt eine in Miniaturmalerei ausgef\u00fchrte Erdkugel gem\u00e4ss einer Darstellung der Erde von 1791, d.h. zum Gr\u00fcndungszeitpunkt der Marke. Sie dreht sich in 24 Stunden um die eigene Achse, um auf der Zifferblattseite und der R\u00fcckseite die Zeitzonen anzuzeigen, wo gerade Tag bzw. Nacht ist. Eine hochpr\u00e4zise Mondphase mit einer nach der Erfindung des astronomischen Fernrohrs erstellten Kartografie aus dem 17. Jahrhundert vervollst\u00e4ndigt das Trio. Das Geh\u00e4use gew\u00e4hrt seitlich Einblick in das Werk und gibt durch den Boden den Blick auf die geschw\u00e4rzte Werksplatine mit den f\u00fcr Girard-Perregaux typischen Goldbr\u00fccken frei.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">BILDHAUEREI UND PIAGET<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Piaget hat sich an die Goldschmiedin Sara Bran gewandt, um die neue Altiplano Double Jeu mit der von ihr erfundenen Goldspitzenkl\u00f6pplerei zu dekorieren. Auf der aus zwei \u00fcbereinandergelagerten Geh\u00e4usen bestehenden Uhr skizziert die K\u00fcnstlerin Motive mit Reissnadel und Reisszirkel vor, arbeitet dann mit\u00a0Bohrern und kleinen handbetriebenen Juweliers\u00e4gen, entfernt Material, schafft filigrane \u00d6ffnungen und setzt diese anschliessend zu einem zarten Spitzenmuster zusammen. Das obere Modul der Altiplano Double Jeu Dentelle sur Or pr\u00e4sentiert ein gl\u00e4nzendes Dekor mit Diamanten im Marquise-Schliff. Beim Bet\u00e4tigen des eigens daf\u00fcr vorgesehenen Dr\u00fcckers hebt es sich an und gibt den Blick auf ein gewollt minimalistisches Zifferblatt in unbeflecktem Weiss als Pendant zum Armband in Alligatorleder frei.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">MALEREI UND CARTIER<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei Cartier z\u00e4hlt Flammgold neu zu den von der Uhrmacherei praktizierten Kunsthandwerken. Das Goldzifferblatt ist mit bei verschiedenen Temperaturen geflammten Malereien dekoriert. Von unten nach oben verl\u00e4uft die Farbgebung von Beige \u00fcber verschiedene T\u00f6ne bis Blau. F\u00fcr ein perfektes Beherrschen der Farben, die sich mit jedem Brand ver\u00e4ndern, braucht es h\u00f6chste Sorgfalt. Der Kopf des Panthers scheint dank der Kunstfertigkeit der Handwerksk\u00fcnstler des Hauses sowie der Leuchtkraft des Emails und der Pr\u00e4zision der Miniaturmalerei unglaublich echt. Sie ziert eine Ronde Louis Cartier mit grossz\u00fcgigen Abmessungen und Diamanten auf L\u00fcnette, Krone und Faltschliesse.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">MUSIK UND VACHERON CONSTANTIN<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" class=\" wp-image-23309 alignright\" src=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/vacheron-constantin-300x205.jpg\" alt=\"vacheron-constantin\" width=\"353\" height=\"241\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/vacheron-constantin-300x205.jpg 300w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/vacheron-constantin-1024x698.jpg 1024w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/vacheron-constantin-128x86.jpg 128w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/vacheron-constantin.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 353px) 100vw, 353px\" \/>Die Kollektion Traditionnelle von Vacheron Constantin wird um ein neues hauseigenes Werk mit Tourbillon erweitert, dessen emblematischer malteserkreuzf\u00f6rmiger K\u00e4fig sowie Steg rund elf Stunden Polierarbeiten in Anspruch nehmen. Neu ist auch eine Minutenrepetition, die auf Wunsch Stunden, Viertelstunden und Minuten schl\u00e4gt. Der mit der Uhr gelieferte Resonanzkoffer \u00abLa Musique du Temps\u00bb erm\u00f6glicht eine Verst\u00e4rkung der von der perfekt justierten Tonfeder erzeugten Kl\u00e4nge. Diese Traditionelle in Platin oder Ros\u00e9gold, die nur in den Boutiquen der Marke erh\u00e4ltlich ist, besticht durch eine exklusive, von Hand auf den Zifferbl\u00e4ttern ausgef\u00fchrte Guillochierung. Nicht minder originell ist die Anzeige der Gangreserve auf der R\u00fcckseite \u00fcber einen Zeiger in geschw\u00e4rztem Gold.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">POESIE UND DEWITT<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">DeWitt pr\u00e4sentiert mit der Academia Out of Time eine poetische Konfrontation von realer und virtueller Zeit. Die erste wird durch eine tote Sekunde dargestellt, die gleichzeitig zum Regulieren sowie zum Anzeigen der Sekunden im rechten Z\u00e4hler dient. Die zweite ist eine von der Marke erfundene freie Sekunde, die im linken Z\u00e4hler frenetisch endlose Runden dreht. Das j\u00fcngste Modell, die Academia Out of Time Sparkling mit ihrem Geh\u00e4use mit kaiserlichen S\u00e4ulen der neuen Generation, pr\u00e4sentiert ein in den Werkst\u00e4tten des Hauses handgefertigtes Zifferblatt: Die in den schokoladenfarbenen Lack eingebetteten Goldpailletten lassen es verf\u00fchrerisch glitzern.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">TANZ UND VAN CLEEF &amp; ARPELS<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Van Cleef &amp; Arpels schm\u00fcckt die Nature Enchant\u00e9e der Lady Arpels Papillon Automate mit einem tanzenden Schmetterling. W\u00e4hrend Stunden und Minuten auf einem dezentralen kleinen Zifferblatt verstreichen, schl\u00e4gt der Schmetterling je nach verbleibender Gangreserve ein- bis viermal hintereinander willk\u00fcrlich mit den Fl\u00fcgeln. Dies erfolgt alle zwei bis vier Minuten, wenn sich die Uhr im Ruhezustand befindet, und h\u00e4ufiger, wenn sie getragen wird. Das fr\u00f6hliche Fl\u00fcgelschlagen kann auf Wunsch auch per Dr\u00fccker ausgel\u00f6st werden. Das dreidimensionale, von den Kunsthandwerkern der Marke erstellte Dekor r\u00fcckt das h\u00fcbsche Tier perfekt ins Rampenlicht. Besonders hinreissend sind die gebogenen Gr\u00e4ser im Plique-\u00e0-jour-Email als Ergebnis einer eigens f\u00fcr diese Uhr entwickelten Technik.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Les arts classiques \u2013 architecture, sculpture, peinture, musique, po\u00e9sie et danse \u2013 ne cessent d\u2019inspirer des horlogers dont le savoir-faire est d\u00e9sormais reconnu comme un art \u00e0 part enti\u00e8re, le 12e. 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