{"id":2366,"date":"2012-11-02T18:04:46","date_gmt":"2012-11-02T17:04:46","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=2366"},"modified":"2016-06-17T16:05:06","modified_gmt":"2016-06-17T14:05:06","slug":"denis-flageollet-de-bethune-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/interview-3\/denis-flageollet-de-bethune-3.html","title":{"rendered":"Denis Flageollet  : Mitgr\u00fcnder von De Bethune"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Was war der Ausl\u00f6ser f\u00fcr diese Leidenschaft?<\/strong><\/p>\n<p>Als ich Kind war, befand sich 100 Meter von der Uhrenwerkstatt meines Grossvaters die Werkstatt eines Tischlers, der Fischereiboote aus Kiefer und L\u00e4rche herstellte. Es roch gut nach Holz und Teer, und ich liebte es, ihm bei der Arbeit zuzuschauen. Mein Vater nahm mich zum Angeln mit auf den See, wo ich orangefarbene Segel sah, die auf mich eine magische Wirkung aus\u00fcbten. Nach dem Bau verschiedener Modelle, die leider alle untergingen, begann ich mit 12 Jahren endlich zu segeln. Auch wenn es sich nur um die ber\u00fchmte und f\u00fcr die Segelschule Gl\u00e9nans entworfene Vaurien handelte, war es f\u00fcr mich ein Abenteuer und die aufregende Entdeckung der Natur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was ist Ihre sch\u00f6nste Erinnerung?<\/strong><\/p>\n<p>Meine erste Passage des Raz de Sein (Finist\u00e8re, Frankreich) bei Vollmond, unter Spi mit der 1954 von Rasmussen gebauten Sparkman &amp; Stephens. Von denen gibt es weltweit nur noch eine Handvoll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Worauf sind Sie besonders stolz?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Auf die eigenh\u00e4ndige Restaurierung einer Requin in Mahagoni aus den 60er Jahren! Ab 1000 Arbeitsstunden habe ich aufgeh\u00f6rt zu z\u00e4hlen. Ich renoviere das Schiff seit \u00fcber 20 Jahren regelm\u00e4ssig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was w\u00e4re Ihr gr\u00f6sster Traum?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der Mount Everest des Segelns ist die Vend\u00e9e Globe, die nat\u00fcrlich weit \u00fcber meinem Niveau liegt. Stellen Sie sich nur mal eine Nacht ganz allein auf einem 60-Fuss-Imoca bei voller Geschwindigkeit in s\u00fcdlichen Gew\u00e4ssern vor!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was halten Sie vom 34. America\u2019s Cup?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Eine sch\u00f6ne technologische und menschliche Herausforderung. Ich sch\u00e4tze es, dass die Regatten wieder mit nur einem Bootstyp und in zahlreichen Regatten von den World Series bis zum Finale des America\u2019s Cup ausgetragen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hat Ihre Leidenschaft einen Einfluss auf Ihr Berufsleben?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Beim Segeln kann man sich sofort den Kopf ausl\u00fcften und Abstand nehmen. Segeln lehrt Geduld und l\u00e4dt zur Selbstbeobachtung ein. Das sind Tugenden, die f\u00fcr ein anspruchsvolles Berufsleben unerl\u00e4sslich sind.<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Was war der Ausl\u00f6ser f\u00fcr diese Leidenschaft?<\/strong><\/p>\n<p>Als ich Kind war, befand sich 100 Meter von der Uhrenwerkstatt meines Grossvaters die Werkstatt eines Tischlers, der Fischereiboote aus Kiefer und L\u00e4rche herstellte. Es roch gut nach Holz und Teer, und ich liebte es, ihm bei der Arbeit zuzuschauen. Mein Vater nahm mich zum Angeln mit auf den See, wo ich orangefarbene Segel sah, die auf mich eine magische Wirkung aus\u00fcbten. Nach dem Bau verschiedener Modelle, die leider alle untergingen, begann ich mit 12 Jahren endlich zu segeln. Auch wenn es sich nur um die ber\u00fchmte und f\u00fcr die Segelschule Gl\u00e9nans entworfene Vaurien handelte, war es f\u00fcr mich ein Abenteuer und die aufregende Entdeckung der Natur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was ist Ihre sch\u00f6nste Erinnerung?<\/strong><\/p>\n<p>Meine erste Passage des Raz de Sein (Finist\u00e8re, Frankreich) bei Vollmond, unter Spi mit der 1954 von Rasmussen gebauten Sparkman &amp; Stephens. Von denen gibt es weltweit nur noch eine Handvoll.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Worauf sind Sie besonders stolz?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Auf die eigenh\u00e4ndige Restaurierung einer Requin in Mahagoni aus den 60er Jahren! Ab 1000 Arbeitsstunden habe ich aufgeh\u00f6rt zu z\u00e4hlen. Ich renoviere das Schiff seit \u00fcber 20 Jahren regelm\u00e4ssig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was w\u00e4re Ihr gr\u00f6sster Traum?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Der Mount Everest des Segelns ist die Vend\u00e9e Globe, die nat\u00fcrlich weit \u00fcber meinem Niveau liegt. Stellen Sie sich nur mal eine Nacht ganz allein auf einem 60-Fuss-Imoca bei voller Geschwindigkeit in s\u00fcdlichen Gew\u00e4ssern vor!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was halten Sie vom 34. America\u2019s Cup?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Eine sch\u00f6ne technologische und menschliche Herausforderung. Ich sch\u00e4tze es, dass die Regatten wieder mit nur einem Bootstyp und in zahlreichen Regatten von den World Series bis zum Finale des America\u2019s Cup ausgetragen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hat Ihre Leidenschaft einen Einfluss auf Ihr Berufsleben?\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Beim Segeln kann man sich sofort den Kopf ausl\u00fcften und Abstand nehmen. Segeln lehrt Geduld und l\u00e4dt zur Selbstbeobachtung ein. 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