{"id":2374,"date":"2012-11-05T09:53:40","date_gmt":"2012-11-05T08:53:40","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=2374"},"modified":"2013-01-09T13:02:33","modified_gmt":"2013-01-09T12:02:33","slug":"gutes-omen-fur-die-auktion-am-12-11-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/art-n-de\/enchere-3\/gutes-omen-fur-die-auktion-am-12-11-12.html","title":{"rendered":"Gutes Omen f\u00fcr die Auktion am 12.11.12"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Im vergangenen Fr\u00fchling nahm Christie\u2019s in Genf erstmals die 15-Millionen-H\u00fcrde, aber mit 420 Losen. Aurel Bacs hatte damals als Verantwortlicher der Uhrensparte des internationalen Auktionsgiganten festgestellt, dass die Sammler eindeutig mehr Wert auf Qualit\u00e4t denn auf Schn\u00e4ppchen legten: Seltene Lose in einwandfreiem Zustand waren sehr begehrt, sogar \u00fcber dem Sch\u00e4tzwert, w\u00e4hrend herk\u00f6mmlichere Objekte in normalem Zustand auch zu erschwinglicheren Preisen nur schwer Abnehmer fanden. Auch wenn die Auktion am 12. November wie immer sehr viele antike Zeitmesser, Taschen- und Armbanduhren sowie modernere Zeitmesser verschiedener grosser Marken (Audemars Piguet, Vacheron Constantin etc.) feilh\u00e4lt, heben sich drei Lose deutlich von der Masse ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>3 Star-Lose<\/strong><\/p>\n<p>Erstmals kommen drei <strong>Patek-Philippe<\/strong>-Modelle in Platin von herausragender Qualit\u00e4t gemeinsam unter den Hammer, darunter eine Ref. 2499\/100 von 1984, die Eric Clapton geh\u00f6rte. Der ber\u00fchmte Musiker und Uhrensammler hatte dieses Modell vor zehn Jahren von einer Privatperson gekauft, die es wiederum 1989 beim Verkauf von Habsburg Feldman (sp\u00e4ter Antiquorum) erstand. Es handelt sich dabei um eines der nur zwei von dieser Referenz je in Platin gefertigten Exemplare. Das andere befindet sich im Museum Patek Philippe. Der Sch\u00e4tzwert f\u00fcr dieses Modell, bei dem Seltenheit, prestigetr\u00e4chtiger Hintergrund und herausragender Zustand reimen, bel\u00e4uft sich auf CHF 2-4 Millionen. Im gleichen Preissegment, aber noch aussergew\u00f6hnlicher und origineller, ist die Platinuhr von Patek Philippe aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts, die von einem texanischen Milliard\u00e4r als Einzelst\u00fcck bestellt wurde. Sie birgt ein 30-mm-Kaliber mit 13 Linien und einer extrem grossen Guillaume-Unruh, die vom renommierten Chronometermacher Andr\u00e9 Zibach f\u00fcr einen Pr\u00e4zisionswettbewerb des Genfer Observatoriums in den 50er Jahren entwickelt wurde. Dieser sehr gute Kunde von Patek Philippe besass bereits die erste Automatikuhr der Welt und wollte dieses Werk kaufen, in ein Platingeh\u00e4use einbetten und auf das Zifferblatt seinen Namen eingravieren lassen: Champion. Das einzige andere bekannte Exemplar dieses hochpr\u00e4zisen Kalibers mit kleiner Sekunde bei 9 Uhr in einem Gelbgoldgeh\u00e4use befindet sich heute im Museum Patek Philippe. Der weniger extravagante dritte Zeitmesser dieses Star-Trios ist eine Ref. 1579 von 1946 mit herrlich patiniertem Zifferblatt, der ebenfalls aus einer Privatsammlung stammt. Weltweit sind nur zwei weitere dieser einfachen Patek-Chronographen in Platin bekannt, von denen einer bereits im Vorjahr in Genf f\u00fcr CHF 1,987 Millionen den Besitzer wechselte. Der untere Auktionspreis des diesj\u00e4hrigen St\u00fccks wird deshalb auf rund eineinhalb Millionen gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Emailkollektion<\/strong><\/p>\n<p>Eine europ\u00e4ische Liebhaberin dekorativer Kunst hat diese 20 in 15 Lose unterteilten Emailuhren, die in Genf f\u00fcr den chinesischen Markt gefertigt wurden, auf ihren Asienreisen in den 50er bis 70er Jahren mit viel Geduld gesammelt und anschliessend in einem Safe aufbewahrt. Neben Qualit\u00e4t und Vielfalt bestechen diese Uhren durch ihren bemerkenswert guten Zustand, den Liebhaber umso mehr zu sch\u00e4tzen wissen werden, als diese Uhren erstmals der \u00d6ffentlichkeit gezeigt werden. Sie wurden alle in der ersten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts von grossen Marken wie <strong>Bovet<\/strong>, <strong>Piguet &amp; Meylan<\/strong> und <strong>Vaucher<\/strong> gefertigt und zu Beginn der 60er Jahre vom ber\u00fchmten Uhrmacher und Erfinder des Weltzeitsystems Louis Cottier aus Carouge gewartet. Sie haben sehr unterschiedliche Gr\u00f6ssen und sind zum Teil sogar erstaunlich klein. Zwei Uhren von Piguet &amp; Meylan mit Minutenrepetition aus den 20er Jahren verf\u00fcgen \u00fcber einzigartig feine Emailmalereien, die von Lissignol stammen sollen. Echte Schmuckst\u00fccke!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Modern hoch im Kurs<\/strong><\/p>\n<p>Von den zahlreichen Handelsmodellen der Herbstauktion stammen rund 40 aus zwei Privatsammlungen, die mit viel Liebe zusammengetragen wurden. Erstens die des 2009 verstorbenen M\u00e4zens, Kunst- und Uhrensammlers Alessandro Grassi, die an zwei Auktionen verkauft werden: 34 moderne Uhren verschiedener Marken im November und ungef\u00e4hr gleich viele nochmals im kommenden Fr\u00fchling. Die zweite, nur aus Patek-Zeitmessern bestehende Kollektion heisst \u00abA Gentleman\u2019s Pursuit for Excellence Part 1\u00bb und gliedert sich in drei Lose, von denen das erste am 1. November versteigert wird und sieben aussergew\u00f6hnliche Uhren umfasst. Die Hartn\u00e4ckigkeit, mit der der ehemalige Besitzer systematisch die sch\u00f6nsten Modelle des Markts bei Auktionen oder sonstigen Gelegenheiten f\u00fcr jede von ihm begehrte Referenz gekauft hat, macht dieses Los einzigartig. Darunter befindet sich eine Ref. 3448 in Weissgold, eine 530 in Gelbgold, eine 1463 in Rosagold sowie eine Taschenuhr mit Tourbillon. Fortsetzung folgt im Fr\u00fchling und Herbst 2013.<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im vergangenen Fr\u00fchling nahm Christie\u2019s in Genf erstmals die 15-Millionen-H\u00fcrde, aber mit 420 Losen. Aurel Bacs hatte damals als Verantwortlicher der Uhrensparte des internationalen Auktionsgiganten festgestellt, dass die Sammler eindeutig mehr Wert auf Qualit\u00e4t denn auf Schn\u00e4ppchen legten: Seltene Lose in einwandfreiem Zustand waren sehr begehrt, sogar \u00fcber dem Sch\u00e4tzwert, w\u00e4hrend herk\u00f6mmlichere Objekte in normalem Zustand auch zu erschwinglicheren Preisen nur schwer Abnehmer fanden. Auch wenn die Auktion am 12. November wie immer sehr viele antike Zeitmesser, Taschen- und Armbanduhren sowie modernere Zeitmesser verschiedener grosser Marken (Audemars Piguet, Vacheron Constantin etc.) feilh\u00e4lt, heben sich drei Lose deutlich von der Masse ab.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>3 Star-Lose<\/strong><\/p>\n<p>Erstmals kommen drei <strong>Patek-Philippe<\/strong>-Modelle in Platin von herausragender Qualit\u00e4t gemeinsam unter den Hammer, darunter eine Ref. 2499\/100 von 1984, die Eric Clapton geh\u00f6rte. Der ber\u00fchmte Musiker und Uhrensammler hatte dieses Modell vor zehn Jahren von einer Privatperson gekauft, die es wiederum 1989 beim Verkauf von Habsburg Feldman (sp\u00e4ter Antiquorum) erstand. Es handelt sich dabei um eines der nur zwei von dieser Referenz je in Platin gefertigten Exemplare. Das andere befindet sich im Museum Patek Philippe. Der Sch\u00e4tzwert f\u00fcr dieses Modell, bei dem Seltenheit, prestigetr\u00e4chtiger Hintergrund und herausragender Zustand reimen, bel\u00e4uft sich auf CHF 2-4 Millionen. Im gleichen Preissegment, aber noch aussergew\u00f6hnlicher und origineller, ist die Platinuhr von Patek Philippe aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts, die von einem texanischen Milliard\u00e4r als Einzelst\u00fcck bestellt wurde. Sie birgt ein 30-mm-Kaliber mit 13 Linien und einer extrem grossen Guillaume-Unruh, die vom renommierten Chronometermacher Andr\u00e9 Zibach f\u00fcr einen Pr\u00e4zisionswettbewerb des Genfer Observatoriums in den 50er Jahren entwickelt wurde. Dieser sehr gute Kunde von Patek Philippe besass bereits die erste Automatikuhr der Welt und wollte dieses Werk kaufen, in ein Platingeh\u00e4use einbetten und auf das Zifferblatt seinen Namen eingravieren lassen: Champion. Das einzige andere bekannte Exemplar dieses hochpr\u00e4zisen Kalibers mit kleiner Sekunde bei 9 Uhr in einem Gelbgoldgeh\u00e4use befindet sich heute im Museum Patek Philippe. Der weniger extravagante dritte Zeitmesser dieses Star-Trios ist eine Ref. 1579 von 1946 mit herrlich patiniertem Zifferblatt, der ebenfalls aus einer Privatsammlung stammt. Weltweit sind nur zwei weitere dieser einfachen Patek-Chronographen in Platin bekannt, von denen einer bereits im Vorjahr in Genf f\u00fcr CHF 1,987 Millionen den Besitzer wechselte. Der untere Auktionspreis des diesj\u00e4hrigen St\u00fccks wird deshalb auf rund eineinhalb Millionen gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Emailkollektion<\/strong><\/p>\n<p>Eine europ\u00e4ische Liebhaberin dekorativer Kunst hat diese 20 in 15 Lose unterteilten Emailuhren, die in Genf f\u00fcr den chinesischen Markt gefertigt wurden, auf ihren Asienreisen in den 50er bis 70er Jahren mit viel Geduld gesammelt und anschliessend in einem Safe aufbewahrt. Neben Qualit\u00e4t und Vielfalt bestechen diese Uhren durch ihren bemerkenswert guten Zustand, den Liebhaber umso mehr zu sch\u00e4tzen wissen werden, als diese Uhren erstmals der \u00d6ffentlichkeit gezeigt werden. Sie wurden alle in der ersten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts von grossen Marken wie <strong>Bovet<\/strong>, <strong>Piguet &amp; Meylan<\/strong> und <strong>Vaucher<\/strong> gefertigt und zu Beginn der 60er Jahre vom ber\u00fchmten Uhrmacher und Erfinder des Weltzeitsystems Louis Cottier aus Carouge gewartet. Sie haben sehr unterschiedliche Gr\u00f6ssen und sind zum Teil sogar erstaunlich klein. Zwei Uhren von Piguet &amp; Meylan mit Minutenrepetition aus den 20er Jahren verf\u00fcgen \u00fcber einzigartig feine Emailmalereien, die von Lissignol stammen sollen. Echte Schmuckst\u00fccke!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Modern hoch im Kurs<\/strong><\/p>\n<p>Von den zahlreichen Handelsmodellen der Herbstauktion stammen rund 40 aus zwei Privatsammlungen, die mit viel Liebe zusammengetragen wurden. 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