{"id":2819,"date":"2011-11-20T12:13:52","date_gmt":"2011-11-20T11:13:52","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=2819"},"modified":"2012-11-20T12:15:15","modified_gmt":"2012-11-20T11:15:15","slug":"de-bethune-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/lifestyle-n-de\/events-de\/de-bethune-16.html","title":{"rendered":"De Bethune : De Bethune erfindet den Resonieregulator"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Denis Flageollet, Uhrmacher und Werksbauer sowie Mitgr\u00fcnder von De Bethune, hat sich das Konzept dieser Kombination aus Resonanz, Tonfrequenz und mechanischer Energie ausgedacht und es dann vom EPFL-Physiker Siddharta Berns in eine Gleichung umm\u00fcnzen lassen. Die Schweizer Fachpresse konnte sich bei einer Vorf\u00fchrung im technischen B\u00fcro der Marke im Dezember 2011 einen ersten Eindruck verschaffen. Mit vor Staunen geweiteten Augen beobachteten die Journalisten die Funktionsweise der ersten<br \/>\nMagnethemmung mit einer Frequenz von 900 Hz (\u00abin zwei Monaten sollen es 2000 Hz sein\u00bb) aus allen Blickwinkeln. Sie ist das Ergebnis zweij\u00e4hriger mathematischer Simulationen. Denis Flageollet fasst das mechanische Prinzip wie folgt zusammen: \u00abDie von einem Antriebsorgan \u00fcbertragene Kraft wird durch ein R\u00e4derwerk vervielfacht. Ein am Ende des R\u00e4derwerks befindlicher magnetischer Rotor \u00fcbertr\u00e4gt die Energie an den Oszillator, auf dem Dauermagneten fixiert sind. Unter bestimmten Bedingungen synchronisiert sich die Geschwindigkeit des R\u00e4derwerks mit der Eigenfrequenz des Resonators. Dieser bleibt durch die Drehung der magnetischen Rotorbl\u00e4tter in Bewegung, wodurch sich die Amplitude stabilisiert. Die Magnethemmung hat den Vorteil, mit einer kontinuierlichen Drehung des Rotors zu funktionieren, weshalb ihre Kraft nicht mehr durch einzelne kleine Impulse, sondern als Sinuskurve \u00fcbertragen wird. Das f\u00fchrt zu einer optimalen Leistung.\u00bb Dieser Mechanismus erm\u00f6glicht die Entwicklung eines \u00fcber mehrere Stunden auf die Zehntausendstelsekunde genauen Mechanikchronographen sowie h\u00f6chstpr\u00e4zise und lautlose R\u00e4derwerke f\u00fcr die Einstellung von Minutenrepetitionen und Automaten.<br \/>\nDe Bethune konzentriert sich auf das Wesentliche und l\u00e4dt in einem Blog ein, \u00fcber diese neue Entdeckung zu fachsimpeln: <em>debethune-resonique.com<\/em>.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>*David Zanetta und Denis Flageollet (Mitgr\u00fcnder), Pierre Jacques (CEO)<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Denis Flageollet, Uhrmacher und Werksbauer sowie Mitgr\u00fcnder von De Bethune, hat sich das Konzept dieser Kombination aus Resonanz, Tonfrequenz und mechanischer Energie ausgedacht und es dann vom EPFL-Physiker Siddharta Berns in eine Gleichung umm\u00fcnzen lassen. Die Schweizer Fachpresse konnte sich bei einer Vorf\u00fchrung im technischen B\u00fcro der Marke im Dezember 2011 einen ersten Eindruck verschaffen. Mit vor Staunen geweiteten Augen beobachteten die Journalisten die Funktionsweise der ersten<br \/>\nMagnethemmung mit einer Frequenz von 900 Hz (\u00abin zwei Monaten sollen es 2000 Hz sein\u00bb) aus allen Blickwinkeln. Sie ist das Ergebnis zweij\u00e4hriger mathematischer Simulationen. Denis Flageollet fasst das mechanische Prinzip wie folgt zusammen: \u00abDie von einem Antriebsorgan \u00fcbertragene Kraft wird durch ein R\u00e4derwerk vervielfacht. Ein am Ende des R\u00e4derwerks befindlicher magnetischer Rotor \u00fcbertr\u00e4gt die Energie an den Oszillator, auf dem Dauermagneten fixiert sind. Unter bestimmten Bedingungen synchronisiert sich die Geschwindigkeit des R\u00e4derwerks mit der Eigenfrequenz des Resonators. 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