{"id":31709,"date":"2018-11-26T14:53:49","date_gmt":"2018-11-26T12:53:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gmtmag.com\/?p=31709"},"modified":"2018-11-26T14:53:49","modified_gmt":"2018-11-26T12:53:49","slug":"saga-die-allererste-premiere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/lady-de-2\/saga-die-allererste-premiere.html","title":{"rendered":"Saga: Die allererste Premiere"},"content":{"rendered":"<p>Das Leben steckt voller Premieren: ein erstes Mal, das erste Kapitel einer Geschichte, der erste Tag vom Rest des Lebens. Chanels Premiere in der Uhrenwelt geschah mitten im Herbst. Es war 1987, genauer gesagt im Oktober. In ebendieser grauen Jahreszeit bescherte der Auftritt der Uhr Premi\u00e8re, deren schlichte Linien das verregnete Paris in reines Licht tauchten, Chanel jedoch einen regelrechten Uhrmacherfr\u00fchling. Seit nun 31 Jahren webt diese kleine, ausschliesslich f\u00fcr weibliche Handgelenke gedachte achteckige Uhr die Uhrmachergeschichte von Chanel mit einem Faden, der ebenso kostbar wie zeitlos ist. Premiere \u2013 das ist in erster Linie ein Wort, eine Bezeichnung f\u00fcr alles, was zum ersten Mal geschieht. Als Premi\u00e8re wird in der Haute Couture auch die Obern\u00e4herin eines Ateliers bezeichnet. Als Chanel diese kleine, exklusive Damenuhr vorstellte, kam das v\u00f6llig unerwartet. Und obgleich die Marke mit den zwei ineinandergreifenden \u00abC\u00bb bis dahin nie versucht hatte, sich in der Zeitmessung einen Platz zu schaffen, steht die Lancierung der Premi\u00e8re vollkommen im Einklang mit den von Gabrielle Chanel gepr\u00e4gten stilistischen Merkmalen. Aus der exquisiten Feder des k\u00fcnstlerischen Direktors von Chanel, Jacques Helleu, entstand eine Uhr von zeitloser Eleganz, deren Geometrie dem Flakon-Verschluss von Chanel N\u00b05 sowie dem Place Vend\u00f4me nachempfunden ist. Das sich um das Handgelenk schmiegende Armband ist eine Neuinterpretation der geflochtenen Schulterriemen des It-Bags 2.55. Eine Uhr mag dazu geschaffen sein, die Uhrzeit anzugeben, aber diese hier scheint \u00fcber ihre Bestimmung hinausgehen zu wollen. Die Premi\u00e8re ist ein Schmuckst\u00fcck, ein eigenst\u00e4ndiges Modeaccessoire.<\/p>\n<p><strong>DAS ERBE VON COCO CHANEL<\/strong><\/p>\n<p>Die mal von Muse In\u00e8s de la Fressange verk\u00f6rperte, mal subtil und elegant am Handgelenk von Carole Bouquet erscheinende Premi\u00e8re, die von Generationen von Chanel-Liebhaberinnen enthusiastisch aufgenommen wurde, erfindet sich seit ihrer Lancierung immer wieder neu, ohne je an Herrlichkeit einzub\u00fcssen. 2012 wird die Kollektion um die Premi\u00e8re Tourbillon Volant bereichert, und das Schmuckst\u00fcck verwandelt sich in den faszinierenden Inbegriff uhrmacherischer Mechanik. F\u00fcr die Entwicklung des Werks greift Chanel auf das Fachwissen der Werksbauer, Ingenieure und Uhrmachermeister von Renaud &amp; Papi zur\u00fcck. Bei der Gestaltung ist jedoch allein die Signatur des hauseigenen Kreativstudios tonangebend. Das Tourbillon schm\u00fcckt eine filigrane, fein aus Metall ziselierte Kamelie wie die, die Mademoiselle Chanel gerne am Knopfloch trug. Es gibt hinter den Kulissen des Geh\u00e4uses den Takt an, w\u00e4hrend die Bl\u00fctenbl\u00e4tter der Kamelie mit diamantbesetztem Herzen den Sekundenlauf anzeigen. 2017 pr\u00e4sentiert sich die Premi\u00e8re irgendwo zwischen Poesie und Technik in v\u00f6llig neuem Licht. Sie birgt in ihrem Inneren das zarte und hypnotische Kaliber 2, das zweite hauseigene und vollst\u00e4ndig skelettierte Werk von Chanel, das in stilisierter Form eine dreidimensionale Kamelienbl\u00fcte darstellt. Aller ausgekl\u00fcgelten Uhrmachertechnik zum Trotz ist die Uhr Premi\u00e8re seit \u00fcber 20 Jahren vor allem eine Modek\u00f6nigin, die mit den Gestaltungscodes der Juwelierkunst kokettiert. Ob an einem doppelt oder dreifach geschlungenen Armband, als Glam-Rock-Variante mit metallener Kette oder einem Band, dem die ber\u00fchmte Handtasche mit Steppmotiv Pate stand: Die Premi\u00e8re l\u00e4sst die Herzen aller Fashionistas nach wie vor h\u00f6herschlagen \u2013 genau wie am allerersten Tag.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Leben steckt voller Premieren: ein erstes Mal, das erste Kapitel einer Geschichte, der erste [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":31705,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1676],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31709"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31709"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31709\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":31710,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31709\/revisions\/31710"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31705"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31709"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31709"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31709"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}