{"id":33751,"date":"2019-06-25T16:00:53","date_gmt":"2019-06-25T14:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gmtmag.com\/?p=33751"},"modified":"2019-06-25T16:07:31","modified_gmt":"2019-06-25T14:07:31","slug":"interview-jacob-arabo-stephan-winkelmann","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/interview-3\/interview-jacob-arabo-stephan-winkelmann.html","title":{"rendered":"Interview: Jacob Arabo &#038; Stephan Winkelmann"},"content":{"rendered":"<h2>Jacob Arabo &#8211; Fondateur et CEO de Jacob &amp; Co<\/h2>\n<h2>Stephan Winkelmann &#8211; CEO Bugatti<\/h2>\n<blockquote><p>\u00ab Zwischen unseren beiden Berufen gibt es zahlreiche Gemeinsamkeiten. \u00bb<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Es handelt sich um Ihre erste Zusammenarbeit mit einer Automobilmarke. Wie kamen Sie zu Bugatti? <\/strong><\/p>\n<p><em>Jacob Arabo<\/em>: Schon als kleiner Junge war ich ein grosser Autofan. Ich liebe den Duft des Leders, das Brummen der Motoren, die Karosserie. Ich besch\u00e4ftigte mich schon seit ungef\u00e4hr zehn Jahren mit der Frage, mit welchem Automobilhersteller wir uns zusammenschliessen k\u00f6nnten, denn es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen unseren Welten. Auch wir investieren viel Zeit und Geld, beispielsweise in die Forschung und Entwicklung von Werken. Und wir ben\u00f6tigen Jahre, um ein neues Modell zu entwerfen und zu lancieren. Bugatti war auch auf der Suche nach einem Uhrenpartner, und eine gemeinsame Bekanntschaft hat uns einander vorgestellt. Das war eine fantastische Gelegenheit, denn Bugatti ist f\u00fcr mich das Nonplusultra der Automobilbranche. Dann ging alles sehr schnell, denn Stephan und ich verstanden uns sehr gut und teilten von Anfang an die gleiche Vision.<\/p>\n<p><em>Stephan Winkelmann<\/em>: Genau das gefiel mir auch bei Jacob &amp; Co. Wenn man eine Partnerschaft plant, ist es wichtig, auf der gleichen Wellenl\u00e4nge zu sein und das gleiche Tempo an den Tag zu legen. Da Bugatti dieses Jahr den 110. Geburtstag begeht und wir zahlreiche Veranstaltungen planen, erschien es uns ausserordentlich wichtig, unseren Uhrenpartner in diese Feierlichkeiten einzubeziehen. Und Jacob war bereit, Gas zu geben und sich an unsere Fristen anzupassen. Dar\u00fcber hinaus liegen uns Design, Qualit\u00e4t und die kunsthandwerkliche Dimension sehr am Herzen. All das sch\u00e4tzen wir bei Jacob &amp; Co.<\/p>\n<p><strong>Wie konnten Sie die Produkte in dieser kurzen Zeit bestimmen und verwirklichen? <\/strong><\/p>\n<p><em>Jacob Arabo<\/em>: Tats\u00e4chlich arbeiteten wir bereits seit einem Jahr an einem neuen Epic-X-Geh\u00e4use, das inklusive R\u00fcckseite ganz aus Karbon sein sollte, und wir haben uns dann entschieden, es vollumf\u00e4nglich der Bugatti-Linie zu widmen. Wir bieten eine auf 110 Chronographen limitierte Sonderserie Bugatti Epic X in Karbon in den Bugatti-Farben und mit einem Armband, das dem ber\u00fchmten Heck des Chiron nachempfunden ist. Ihre Designer haben am Projekt mitgewirkt. Parallel dazu haben wir auch unser dreiachsiges Doppeltourbillon Twin Turbo Furious mit den f\u00fcr Bugatti unverkennbaren Design-Elementen personalisiert. \u00dcbrigens besitzt auch der Chiron ein Doppelkupplungsgetriebe. Das an der Baselworld 2018 vorgestellte Modell hoher Uhrmacherkunst ist derartig komplex, dass pro Monat nur zwei dieser Zeitmesser gefertigt werden k\u00f6nnen. Die gesamte Jahresproduktion dieser Uhr ist folglich der Bugatti-Version vorbehalten.<\/p>\n<p><em>Stephan Winkelmann<\/em>: Die zwei limitierten Auflagen werden an unserem Gesch\u00e4ftssitz sowie auf unseren Veranstaltungen pr\u00e4sentiert, und unsere Kunden haben einen privilegierten Zugang dazu. Ich pers\u00f6nlich sammle vor allem Chronographen und vor allem solche mit einem besonders technischen und innovativen Auftritt. Ich freue mich also sehr \u00fcber diese erste Kooperation!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>\u00abAuch wir investieren viel in Forschung und Entwicklung, und es dauert Jahre, bis ein neues Modell auf den Markt kommt.\u00bb <strong><img loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-33743 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/GMT_62_FR_ipad-168-220x300.jpg\" alt=\"\" width=\"220\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/GMT_62_FR_ipad-168-220x300.jpg 220w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/GMT_62_FR_ipad-168.jpg 401w\" sizes=\"(max-width: 220px) 100vw, 220px\" \/><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Sie bauen die teuersten Autos der Welt und Ihre Kunden k\u00f6nnen sich jeden Wunsch erf\u00fcllen. Warum brauchen Sie einen Uhrenpartner? <\/strong><\/p>\n<p><em>Stephan Winkelmann<\/em>: Es geht vor allem um Bugatti und nicht darum, das Markenimage zu verw\u00e4ssern. Das wichtigste ist aber, dass alle unsere Kunden Uhren lieben und sammeln. Zusammen mit Jacob &amp; Co. bieten wir ihnen etwas Exklusives. Wir mussten eine in Bezug auf das Image und unsere Werte \u00fcberzeugende und aufgeschlossene High-End-Marke finden. Ihre Bereitschaft, eine exklusive Uhr f\u00fcr Bugatti zu kreieren, ist ganz nach dem Geschmack unserer Kunden. Karbon, Hightech-Werkstoffe und Innovation sind uns besonders wichtig, und so ist es f\u00fcr uns von grossem Vorteil, die Exklusivit\u00e4t \u00fcber ihren ersten Chronographen in Karbon erhalten zu haben.<\/p>\n<p><strong>Welche Produkte sind auf l\u00e4ngere Sicht geplant? <\/strong><\/p>\n<p><em>Jacob Arabo<\/em>: Tats\u00e4chlich denken wir auch l\u00e4ngerfristig und haben f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre bereits ein umfangreiches gemeinsames Programm auf die Beine gestellt, insbesondere in Sachen Design. Bei meinem Besuch der Manufaktur habe ich das gesamte Team mitgenommen, sodass es die Atmosph\u00e4re, die Arbeitsweise und jedes einzelne Detail in sich aufnehmen und die kreativsten Ideen mit nach Hause bringen konnte. Die n\u00e4chste Uhr muss genauso besonders sein wie das Auto \u2013 sowohl in \u00e4sthetischer als auch in technischer Hinsicht. Ich lanciere jedes Jahr neue Projekte und t\u00fcftle f\u00fcr mein Leben gern. Diese Welt braucht Neuerungen. Wir m\u00fcssen Weltpremieren schaffen, nicht nur Eink\u00fcnfte, und Bugatti eignet sich bestens daf\u00fcr.<\/p>\n<p><strong>In Ihrem j\u00fcngsten Modell Opera Godfather ist mitten auf dem Werk ein Miniatur-Pate auf seinem Sessel zu sehen. K\u00f6nnen Sie sich vorstellen, dort einen Mini-Bugatti, zum Beispiel im Bereich des Tourbillonk\u00e4figs, einzubauen? <\/strong><\/p>\n<p><em>Jacob Arabo<\/em>: Alles ist m\u00f6glich, ich liebe Herausforderungen! Da ich aber nur endg\u00fcltige, zuverl\u00e4ssige Modelle und niemals Prototypen pr\u00e4sentiere, m\u00fcssen Sie sich bis zur Baselworld in zwei Jahren gedulden.<\/p>\n<p><strong>Planen Sie auch gemeinsame Veranstaltungen?<\/strong><\/p>\n<p><em>Stephan Winkelmann<\/em>: Es sind mehrere Events vorgesehen \u2013 nat\u00fcrlich immer f\u00fcr die Kunden und mit dem Ziel, zusammen mit ihnen zu feiern. Jacob &amp; Co. ist auf allen unseren Veranstaltungen willkommen. Anl\u00e4sslich des 110. Geburtstags wird es davon einige geben!<\/p>\n<p><em>Jacob Arabo<\/em>: Wir werden an allen Bugatti-Festlichkeiten teilnehmen, und ich hoffe, dass sie sich auch unseren anschliessen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jacob Arabo &#8211; Fondateur et CEO de Jacob &amp; Co Stephan Winkelmann &#8211; CEO Bugatti [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":33742,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[64],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33751"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33751"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33751\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":33752,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33751\/revisions\/33752"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/33742"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33751"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33751"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33751"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}