{"id":36133,"date":"2020-01-02T17:18:28","date_gmt":"2020-01-02T15:18:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gmtmag.com\/non-classe-de\/chronode-cyrus.html"},"modified":"2020-01-02T17:23:39","modified_gmt":"2020-01-02T15:23:39","slug":"chronode-cyrus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/strategie-3\/chronode-cyrus.html","title":{"rendered":"Chronode &#038; Cyrus"},"content":{"rendered":"<p class=\"p2\"><i>An der Spitze von Chronode beteiligte sich Jean-Fran\u00e7ois Mojon bereits am Entwurf und der Fertigung von Dutzenden Uhren, die regelm\u00e4ssig beim Grand Prix d\u2019Horlogerie de Gen\u00e8ve ausgezeichnet wurden. Cyrus nimmt in seinen T\u00e4tigkeiten einen ganz besonderen Platz ein. <\/i><\/p>\n<p class=\"p1\"><b>Welche Verbindung besteht zwischen Chronode und Cyrus?<\/b><\/p>\n<p class=\"p2\">Die Verbindung besteht seit 2011 \u00fcber einen gemeinsamen Finanzpartner. Das heisst, dass wir verbunden, aber voneinander unabh\u00e4ngig sind. Chronode kann v\u00f6llig selbstst\u00e4ndig mit Drittkunden arbeiten, aber Cyrus steht uns in besonderem Masse nahe.<\/p>\n<p class=\"p1\"><b>Was sind die Besonderheiten Ihrer Zusammenarbeit mit Cyrus?<\/b><\/p>\n<p class=\"p2\">Wir stehen ganz am Anfang des Entwicklungs- und Schaffensprozesses. Wir k\u00fcmmern uns um das komplette Produkt, also um die komplette Ausstattung, und arbeiten daf\u00fcr direkt mit den Designern zusammen. Ausserdem sind es Produkte, mit denen wir nicht t\u00e4glich zu tun haben, und die nach besonderen L\u00f6sungen verlangen. Diese strukturellen Anforderungen m\u00fcssen wir regelm\u00e4ssig neu definieren. Uns reizen Herausforderungen und das Unbekannte. Das entspricht genau der Dynamik dieser Marke.<\/p>\n<p class=\"p1\"><b>Die Entwicklung eines vertikalen Tourbillons ist sehr selten. Wie definieren Sie ihn?<\/b><\/p>\n<p class=\"p2\">Es ist das erste Mal, dass ein vertikales Tourbillon ins Zentrum ger\u00fcckt und das ganze Werk darum herum angeordnet wird. Die anderen Ans\u00e4tze bestanden darin, ein komplett vertikales Werk zu schaffen oder das vertikale Tourbillon auf einer Seite anzubringen. Dank der zentralen Lage wird die zur Identit\u00e4t von Cyrus geh\u00f6rende Symmetrie gewahrt. Die Marke hatte in der Kollektion Klepcys bereits je eine Krone rechts und links am Geh\u00e4use positioniert, und nun wurden auf jeder Zifferblattseite retrograde Zeiger eingef\u00fchrt.<\/p>\n<p class=\"p1\"><b>Was sind die Vorteile eines vertikalen Tourbillons?<\/b><\/p>\n<p class=\"p2\">Das Tourbillon wurde f\u00fcr Taschenuhren entworfen, die in vertikalen Positionen getragen wurden. In diesem Fall gleicht das Tourbillon Gangfehler aus. Sobald sich das Tourbillon jedoch in einer waagrechten Lage befindet, wirkt es nicht mehr. Im Falle einer Armbanduhr gingen wir davon aus, dass die typische Position eher waagrecht als senkrecht ist. Folglich d\u00fcrfte das Tourbillon bei einer Armbanduhr nur dann sinnvoll sein, wenn es sich in einer vertikalen Position befindet. Diese chronometrischen Aspekte sind aber nicht die einzigen Tr\u00fcmpfe des Tourbillons. Es steht f\u00fcr meisterhaftes uhrmacherisches Know-how \u2013 und in diesem Projekt f\u00fcr eine \u00e4sthetische Studie. Es durchquert das ganze Werk, kann von allen Seiten bewundert werden und verleiht dem gew\u00f6lbten Glas ein besonderes Volumen. Seine Positionierung bedingt eine g\u00e4nzlich andersartige Optik und er\u00f6ffnete uns vollkommen neue Ausdrucksm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An der Spitze von Chronode beteiligte sich Jean-Fran\u00e7ois Mojon bereits am Entwurf und der Fertigung [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":36130,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[659],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36133"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36133"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36133\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":36137,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36133\/revisions\/36137"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/36130"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36133"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36133"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36133"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}