{"id":3834,"date":"2011-03-12T11:24:21","date_gmt":"2011-03-12T10:24:21","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=3834"},"modified":"2012-12-12T11:26:28","modified_gmt":"2012-12-12T10:26:28","slug":"einzelstucke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/art-n-de\/enchere-3\/einzelstucke.html","title":{"rendered":"Einzelst\u00fccke : Fruits of the look"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Richard Mille RM 026<\/strong><\/p>\n<p>Edelsteine sind bei Richard Mille so selten, dass es sich nicht nur um eine kosmetische Aufwertung handeln kann. Mutter Natur, die Entwicklungsgeschichte und Gaia dienten Richard Mille f\u00fcr diesen neuen Tourbillon mit Edelsteinen als Inspirationsquelle. Je nach Glauben und Auslegung der Mythen verk\u00f6rpert die Schlange das Gute oder das B\u00f6se. Die positiven Eigenschaften des reinen schwarzes Onyx als Werkstoff f\u00fcr die Platine der <strong>RM 026<\/strong> blockiert die dunkle Seite und macht sie zum Schutzschild. Die zwei sich um den wertvollen Tourbillon windenden Schlangen mit Rubinen und Diamanten f\u00fcr die eine sowie Diamanten, Smaragden und einer roten Korallenzunge f\u00fcr die andere, symbolisieren die allm\u00e4chtigen H\u00fcter eines Schatzes, dessen Geheimnis es zu wahren gilt. Neben diesen Metaphern brauchte es f\u00fcr dieses komplexe Geh\u00e4use 255 Fr\u00e4sungen. Die dynamometrische Krone verf\u00fcgt \u00fcber ein Sicherheitssystem, das ein \u00dcberdrehen beim Aufzug verhindert. Diese Sonderserie mit nur 15 Exemplaren in Weissgold besticht ferner durch ihre neue, \u00fcber ein Differentialsystem direkt mit dem Federhaus verbundene Gangreserveanzeige, auf der eine rote Linie Auskunft \u00fcber die noch verbleibende Gangreserve gibt (zwischen 10 und 11 Stunden). Wie bei allen RM-Modellen wurden sogar bis ins tiefste Innere des Werks nur die robustesten Werkstoffe verwendet: Keramikr\u00fccker f\u00fcr den Tourbillonk\u00e4fig, Titanbr\u00fccken Grad 5, Zifferblattauflagen aus Karbonfasern mit Diamantindexen. Alle Werksbestandteile sind von Hand dekoriert. Wer m\u00f6chte da nicht sofort in den Apfel beissen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>MB&amp;F HM2 Black SV<\/strong><\/p>\n<p>Max Busser, ebenfalls ein Fan radikal k\u00fchner Werksarchitektur und modularer Bauweisen, verbl\u00fcffte den kleinen Kreis zeitgen\u00f6ssischer hoher Uhrmacherkunst mit seinem durchsichtigen und rechteckigen Saphirgeh\u00e4use der HM2 SV, deren komplexe dreidimensionale Form neue und bisher ungeahnte Grenzen der Saphirtechnologie steckte. Doch wie er selbst sagt: \u00abAlle guten Dinge h\u00f6ren einmal auf, und nach dreij\u00e4hrigem Erfolg hat die Horological Machine N\u00b02 nun mit zwei auf 18 Exemplare beschr\u00e4nkten Sonderserien mit Saphirgeh\u00e4use ihren letzten grossen Auftritt: Die <strong>HM2 Black SV<\/strong> und die HM2 Red SV sind die neuen Glanzst\u00fccke der Kollektion HM2, die so ihre Exklusivit\u00e4t verteidigt.\u00bb Zu den respektables Friends, die ihr Scherflein zu diesem Saphir-, Gold- und Titanwerk beigetragen haben, z\u00e4hlt Jean-Marc Wiederrecht. Er entwickelte das von einer gritzegr\u00fcnen Kautschukdichtung eingerahmte, weltweit erste Mechanikwerk mit folgenden Attributen: sofort umspringende Stunde, retrograde konzentrische Minuten, retrogrades Datum, Mondphase mit zwei Erdhalbkugeln und Automatikaufzug mit (patentiertem) R\u00e4derwerkmechanismus mit asymmetrischen Zacken f\u00fcr hohe Energieersparnis. Um die Effizienz des sagenumwobenen sternaxtf\u00f6rmigen Automatikrotors noch zu steigern, ist eines der zwei Bl\u00e4tter aus 22 Karat Gold nur noch so d\u00fcnn wie eine Rasierklinge (0,22 mm). Die 349 Bestandteile des Werks greifen wie von Geisterhand in die 120 Bestandteile des sagenhaften Geh\u00e4uses.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Celsius X VI II LeDIX V\u00e9loce<\/strong><\/p>\n<p>Vor knapp einem Jahr entdeckten die GMT-Leser in der Baselworld-Ausgabe das erste mikromechanische Mobiltelefon mit fliegendem Tourbillon. LeDix feiert nun mit einer Sonderserie von 18 Exemplaren in Titan mit schwarzer PVD-Behandlung und Karbonfasereinlagen seinen ersten Geburtstag. Unter der ger\u00e4ndelten und fast veraltet wirkenden Krone prangt immer noch die Inschrift \u00abremontage papillon\u00bb als Hinweis auf den ber\u00fchmten patentierten Papillon-Aufzug, der sich im Klappmechanismus des Mobiltelefons befindet und dem Uhrwerk bei jedem Aufklappen des Telefons drei Stunden Gangreserve liefert. Der extrem dezentral positionierte Tourbillon (viel dezentraler als bei allen anderen auf dem Markt) ist auf Mikro-Stossd\u00e4mpfern gelagert. Bei diesem Mobiltelefon ist es also durchaus sinnvoll, das Ger\u00e4t ans Ohr zu halten, um dem herrlichen Ticken zu lauschen. \u00dcber 600 Bestandteile singen eine Hymne auf die Swiss-Made-Mikromechanik, sogar dort, wo keiner sie vermutet: Stossd\u00e4mpfer der Bildschirmklappe, Batterieauswurf und Rundumschutz des Hauptanschlusses. Wie f\u00fchlt man sich mit einem UFO in der Tasche? Flucht aus dem Alltagstrott um jeden Preis.<\/p>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Richard Mille RM 026<\/strong><\/p>\n<p>Edelsteine sind bei Richard Mille so selten, dass es sich nicht nur um eine kosmetische Aufwertung handeln kann. Mutter Natur, die Entwicklungsgeschichte und Gaia dienten Richard Mille f\u00fcr diesen neuen Tourbillon mit Edelsteinen als Inspirationsquelle. Je nach Glauben und Auslegung der Mythen verk\u00f6rpert die Schlange das Gute oder das B\u00f6se. Die positiven Eigenschaften des reinen schwarzes Onyx als Werkstoff f\u00fcr die Platine der <strong>RM 026<\/strong> blockiert die dunkle Seite und macht sie zum Schutzschild. Die zwei sich um den wertvollen Tourbillon windenden Schlangen mit Rubinen und Diamanten f\u00fcr die eine sowie Diamanten, Smaragden und einer roten Korallenzunge f\u00fcr die andere, symbolisieren die allm\u00e4chtigen H\u00fcter eines Schatzes, dessen Geheimnis es zu wahren gilt. Neben diesen Metaphern brauchte es f\u00fcr dieses komplexe Geh\u00e4use 255 Fr\u00e4sungen. Die dynamometrische Krone verf\u00fcgt \u00fcber ein Sicherheitssystem, das ein \u00dcberdrehen beim Aufzug verhindert. Diese Sonderserie mit nur 15 Exemplaren in Weissgold besticht ferner durch ihre neue, \u00fcber ein Differentialsystem direkt mit dem Federhaus verbundene Gangreserveanzeige, auf der eine rote Linie Auskunft \u00fcber die noch verbleibende Gangreserve gibt (zwischen 10 und 11 Stunden). Wie bei allen RM-Modellen wurden sogar bis ins tiefste Innere des Werks nur die robustesten Werkstoffe verwendet: Keramikr\u00fccker f\u00fcr den Tourbillonk\u00e4fig, Titanbr\u00fccken Grad 5, Zifferblattauflagen aus Karbonfasern mit Diamantindexen. Alle Werksbestandteile sind von Hand dekoriert. Wer m\u00f6chte da nicht sofort in den Apfel beissen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>MB&amp;F HM2 Black SV<\/strong><\/p>\n<p>Max Busser, ebenfalls ein Fan radikal k\u00fchner Werksarchitektur und modularer Bauweisen, verbl\u00fcffte den kleinen Kreis zeitgen\u00f6ssischer hoher Uhrmacherkunst mit seinem durchsichtigen und rechteckigen Saphirgeh\u00e4use der HM2 SV, deren komplexe dreidimensionale Form neue und bisher ungeahnte Grenzen der Saphirtechnologie steckte. Doch wie er selbst sagt: \u00abAlle guten Dinge h\u00f6ren einmal auf, und nach dreij\u00e4hrigem Erfolg hat die Horological Machine N\u00b02 nun mit zwei auf 18 Exemplare beschr\u00e4nkten Sonderserien mit Saphirgeh\u00e4use ihren letzten grossen Auftritt: Die <strong>HM2 Black SV<\/strong> und die HM2 Red SV sind die neuen Glanzst\u00fccke der Kollektion HM2, die so ihre Exklusivit\u00e4t verteidigt.\u00bb Zu den respektables Friends, die ihr Scherflein zu diesem Saphir-, Gold- und Titanwerk beigetragen haben, z\u00e4hlt Jean-Marc Wiederrecht. Er entwickelte das von einer gritzegr\u00fcnen Kautschukdichtung eingerahmte, weltweit erste Mechanikwerk mit folgenden Attributen: sofort umspringende Stunde, retrograde konzentrische Minuten, retrogrades Datum, Mondphase mit zwei Erdhalbkugeln und Automatikaufzug mit (patentiertem) R\u00e4derwerkmechanismus mit asymmetrischen Zacken f\u00fcr hohe Energieersparnis. Um die Effizienz des sagenumwobenen sternaxtf\u00f6rmigen Automatikrotors noch zu steigern, ist eines der zwei Bl\u00e4tter aus 22 Karat Gold nur noch so d\u00fcnn wie eine Rasierklinge (0,22 mm). Die 349 Bestandteile des Werks greifen wie von Geisterhand in die 120 Bestandteile des sagenhaften Geh\u00e4uses.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Celsius X VI II LeDIX V\u00e9loce<\/strong><\/p>\n<p>Vor knapp einem Jahr entdeckten die GMT-Leser in der Baselworld-Ausgabe das erste mikromechanische Mobiltelefon mit fliegendem Tourbillon. LeDix feiert nun mit einer Sonderserie von 18 Exemplaren in Titan mit schwarzer PVD-Behandlung und Karbonfasereinlagen seinen ersten Geburtstag. Unter der ger\u00e4ndelten und fast veraltet wirkenden Krone prangt immer noch die Inschrift \u00abremontage papillon\u00bb als Hinweis auf den ber\u00fchmten patentierten Papillon-Aufzug, der sich im Klappmechanismus des Mobiltelefons befindet und dem Uhrwerk bei jedem Aufklappen des Telefons drei Stunden Gangreserve liefert. Der extrem dezentral positionierte Tourbillon (viel dezentraler als bei allen anderen auf dem Markt) ist auf Mikro-Stossd\u00e4mpfern gelagert. Bei diesem Mobiltelefon ist es also durchaus sinnvoll, das Ger\u00e4t ans Ohr zu halten, um dem herrlichen Ticken zu lauschen. \u00dcber 600 Bestandteile singen eine Hymne auf die Swiss-Made-Mikromechanik, sogar dort, wo keiner sie vermutet: Stossd\u00e4mpfer der Bildschirmklappe, Batterieauswurf und Rundumschutz des Hauptanschlusses. Wie f\u00fchlt man sich mit einem UFO in der Tasche? 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