{"id":4982,"date":"2013-04-22T14:14:08","date_gmt":"2013-04-22T13:14:08","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=4982"},"modified":"2013-04-22T14:14:08","modified_gmt":"2013-04-22T13:14:08","slug":"thierry-stern-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/interview-3\/thierry-stern-3.html","title":{"rendered":"Thierry Stern : Pr\u00e4sident von Patek Philippe"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>N\u00e4chstes Jahr feiert Patek Philippe den 175. Geburtstag des Unternehmens. Was k\u00f6nnen Sie uns dar\u00fcber verraten?<\/strong><\/p>\n<p>Seit vier Jahren entwickelt ein f\u00fcnfk\u00f6pfiges Team Uhrenprojekte f\u00fcr den 175. Geburtstag. Wie beim 150. Geburtstag enth\u00fcllen wir Neuheiten aus unterschiedlichen Sparten f\u00fcr Herren und Damen und hoffen, unsere Kunden damit zu \u00fcberraschen. Ich m\u00f6chte all diese \u00e4sthetischen und technischen Neuheiten auch in maximal zwei bis drei Jahren ausliefern. Die Besucher der Baselworld werden neben der Kollektion 2014 auch einen brandneuen Stand entdecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Priorit\u00e4ten hatten Sie w\u00e4hrend der ersten drei Jahre als Pr\u00e4sident?<\/strong><\/p>\n<p>Vor allem zwei: Den M\u00e4rkten mein Streben nach Kontinuit\u00e4t und intern mein Verantwortungsbewusstsein unter Beweis zu stellen. Eine der grossen St\u00e4rken von Patek ist die sehr langfristige Ausrichtung, die voraussetzt, dass der Pr\u00e4sident das von seinen Vorg\u00e4ngern zusammengetragene Fachwissen bewahrt. Nur so k\u00f6nnen wir Komplikationen entwickeln, deren Erfolg unsere Unabh\u00e4ngigkeit garantiert, ohne opportunistischen Marketingverlockungen zu erliegen. Ich bin deshalb viel gereist, um unsere Einzelh\u00e4ndler kennenzulernen und ihnen zu erkl\u00e4ren, dass ich dieses Erbe weiter pflegen werde. Es schien mir vor allem in Krisenzeiten sehr wichtig, ihr Vertrauen in uns zu st\u00e4rken und ihnen zu garantieren, dass Patek sich auch weiterhin um Innovationen und Weiterentwicklungen bem\u00fcht, um ihnen wie bisher die qualitativ besten Zeitmesser der Welt zu liefern.<\/p>\n<p>Ich hatte Gl\u00fcck, das Pr\u00e4sidium zu einem g\u00fcnstigen Zeitpunkt zu \u00fcbernehmen. Mein Vater hat mir diese Funktion bewusst nicht zu fr\u00fch \u00fcbertragen. Wir hatten vorher viel dar\u00fcber diskutiert und diese Stab\u00fcbergabe lange gemeinsam vorbereitet. Ich war deshalb sehr gelassen. Intern ist es jedoch absolut nicht das gleiche, mit dem Sohn des Pr\u00e4sidenten oder mit dem neuen Pr\u00e4sidenten zu arbeiten. Wir verf\u00fcgen \u00fcber 14 Abteilungen, die von ebenso vielen und in ihren Bereichen sehr kompetenten Personen geleitet werden. Nur wenn man mit diesen Fachleuten auf Augenh\u00f6he diskutieren kann, ist man glaub- und vertrauensw\u00fcrdig. Es lasten schwere Verantwortungen auf unseren Schultern. Ich z\u00e4hle stark auf sie, damit ich mich auf meine Aufgabe als Tempelh\u00fcter konzentrieren kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Priorit\u00e4ten haben Sie f\u00fcr die kommenden drei Jahre?<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich die Unabh\u00e4ngigkeit unserer Produktion. Die Konzerne sind sehr aktiv. Es werden immer wieder Zulieferer \u00fcbernommen. Ausserdem wird stark in das investiert, was ich n\u00fctzliche Innovation nenne, d.h. die Hemmung. Doch nur wenige interessieren sich f\u00fcr kleine und flache Werke. Das ist jedoch eine unserer St\u00e4rken, die es uns insbesondere erm\u00f6glichte, komplizierte Zeitmesser f\u00fcr Damen anzubieten, um die uns heute viele beneiden. Ich m\u00f6chte folglich die Qualit\u00e4t unserer Werke weiter verbessern und dabei an der Gr\u00f6sse, Pr\u00e4zision und traditionellen \u00c4sthetik ohne Schnickschnack feilen. Silizium ist ein gutes Beispiel: Der Werkstoff bringt viel f\u00fcr die Hemmung, ist f\u00fcr Br\u00fccken und Unruhen jedoch ungeeignet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Strategie verfolgen Sie f\u00fcr Ihr Vertriebsnetz?<\/strong><\/p>\n<p>Da Patek Philippe keine 700 Verkaufsstellen beliefern kann, haben wir vor einigen Jahren beschlossen, die Anzahl zur\u00fcckzufahren. Heute arbeiten wir entsprechend unseren Kapazit\u00e4ten mit 450 Einzelh\u00e4ndlern zusammen. Wir m\u00f6chten nun unsere Pr\u00e4senz bei den strategisch wichtigsten entweder durch spezielle Corner oder von ihnen gef\u00fchrte Boutiquen vergr\u00f6ssern, wie das bereits mit 23 unserer Partner der Fall ist. Eine der Hauptaufgaben wird dann die Ausbildung des Verkaufspersonals sein. Dieses muss absolut professionell sein und Kunden, die einen Vergleich zwischen zwei Marken w\u00fcnschen, mit kompetenten Argumenten begegnen k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen ausserdem Vorsicht walten lassen und klare sowie strikte Regeln aufrechterhalten, insbesondere auf M\u00e4rkten mit starken Wechselkursschwankungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>In Krisenzeiten bevorzugen Kunden altbekannte Werte. Wie steht es nun in schwer definierbaren Zeiten wie den heutigen?<\/strong><\/p>\n<p>Der Zeitpunkt ist an sich relativ unwichtig, auch wenn die heutige Konjunktur recht kompliziert ist: Unsere Jahresproduktion liegt bei rund 50 000 Uhren ist damit weiterhin deutlich niedriger als die Nachfrage. Kunden wollen immer in eine Patek investieren, weil der Wert unserer Modelle unver\u00e4ndert bleibt oder sogar steigt. Genau deshalb konzentriere ich mich auch weiterhin auf unseren Kreationsrhythmus und unsere Qualit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auf welche Neuheit 2013 sind Sie besonders stolz?<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl Komplikationen f\u00fcr Patek enorm wichtig sind, habe ich schon immer darauf gepocht, dass eine Kollektion von A bis Z gepflegt wird und wir auch jungen Menschen etwas bieten m\u00fcssen, die sich f\u00fcr ihre Hochzeit oder ihr Diplom eine sch\u00f6ne Uhr kaufen m\u00f6chten. Drei Jahre lang habe ich deshalb an einer neuen, erschwinglichen und \u00e4sthetisch gelungenen Calatrava f\u00fcr 20- bis 30-J\u00e4hrige gearbeitet. Ich habe mich so sehr ins Design und die Eleganz gekniet, dass ich sogar noch ein weiteres Jahr verstreichen liess, bis ich mit dem Ergebnis zu 100% zufrieden war. Dieses von Anfang an in drei Farben angebotene Modell mit Automatikwerk verf\u00fcgt \u00fcber ein neues Zifferblatt und ein neuartiges Geh\u00e4use. Das Design ist herausragend. Liebhaber dieses Genre werden vor allem vom Geh\u00e4use begeistert sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was w\u00e4re f\u00fcr Sie der absolute Gipfel der Komplikation?<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube, dass wir mit der Star Caliber die Latte schon sehr hoch gelegt haben. Mir geht es nicht um die Anzahl Komplikationen, sondern vielmehr darum, diese in einem Geh\u00e4use mit einem Durchmesser von 42 mm und einer H\u00f6he unterbringen zu k\u00f6nnen, die es erlauben, die Uhr auch mit einem Anzug zu tragen. Die 701 Bestandteile der Ref. 5208 sind beispielsweise das oberste Limit der f\u00fcr uns tragbaren \u00e4sthetischen Aggressivit\u00e4t. Der absolute Gipfel w\u00e4re f\u00fcr mich, die Qualit\u00e4t eines Tourbillons auch ohne Tourbillon zu erreichen. Eine sch\u00f6ne, diskrete und herausragend pr\u00e4zise Uhr. Silizium kann uns dabei weiterhelfen. Wir werden unsere Prototypen jedoch noch einige Jahre testen, um ihre Zuverl\u00e4ssigkeit unter Beweis zu stellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bei der Only Watch 2011 wurde Ihre Referenz 3939 in Stahl f\u00fcr EUR 1,4 Millionen versteigert. An welchem Einzelst\u00fcck arbeiten Sie dieses Mal?<\/strong><\/p>\n<p>Das Einzelst\u00fcck ist bereits fertig, da es sich um eine logische Fortsetzung der Uhr des Vorjahres handelt. Der K\u00e4ufer wird damit seine Kollektion vervollst\u00e4ndigen k\u00f6nnen und d\u00fcrfte der gl\u00fccklichste Patek-Sammler der Welt sein. Ich bin fast ein wenig neidisch! Theoretisch sollte dieses Unikat noch einen h\u00f6heren Preis erzielen als das von 2011, aber das h\u00e4ngt wie immer von vielen Dingen ab. Wir wollten uns von Anfang an immer weiter steigern, um der Vereinigung von Luc Pettavino* bei ihrer Forschungsarbeit im Bereich der Myopathien zu helfen. Eine weitere Steigerung scheint mir f\u00fcr 2015 jedoch schwierig.<\/p>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>N\u00e4chstes Jahr feiert Patek Philippe den 175. Geburtstag des Unternehmens. Was k\u00f6nnen Sie uns dar\u00fcber verraten?<\/strong><\/p>\n<p>Seit vier Jahren entwickelt ein f\u00fcnfk\u00f6pfiges Team Uhrenprojekte f\u00fcr den 175. Geburtstag. Wie beim 150. Geburtstag enth\u00fcllen wir Neuheiten aus unterschiedlichen Sparten f\u00fcr Herren und Damen und hoffen, unsere Kunden damit zu \u00fcberraschen. Ich m\u00f6chte all diese \u00e4sthetischen und technischen Neuheiten auch in maximal zwei bis drei Jahren ausliefern. Die Besucher der Baselworld werden neben der Kollektion 2014 auch einen brandneuen Stand entdecken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Priorit\u00e4ten hatten Sie w\u00e4hrend der ersten drei Jahre als Pr\u00e4sident?<\/strong><\/p>\n<p>Vor allem zwei: Den M\u00e4rkten mein Streben nach Kontinuit\u00e4t und intern mein Verantwortungsbewusstsein unter Beweis zu stellen. Eine der grossen St\u00e4rken von Patek ist die sehr langfristige Ausrichtung, die voraussetzt, dass der Pr\u00e4sident das von seinen Vorg\u00e4ngern zusammengetragene Fachwissen bewahrt. Nur so k\u00f6nnen wir Komplikationen entwickeln, deren Erfolg unsere Unabh\u00e4ngigkeit garantiert, ohne opportunistischen Marketingverlockungen zu erliegen. Ich bin deshalb viel gereist, um unsere Einzelh\u00e4ndler kennenzulernen und ihnen zu erkl\u00e4ren, dass ich dieses Erbe weiter pflegen werde. Es schien mir vor allem in Krisenzeiten sehr wichtig, ihr Vertrauen in uns zu st\u00e4rken und ihnen zu garantieren, dass Patek sich auch weiterhin um Innovationen und Weiterentwicklungen bem\u00fcht, um ihnen wie bisher die qualitativ besten Zeitmesser der Welt zu liefern.<\/p>\n<p>Ich hatte Gl\u00fcck, das Pr\u00e4sidium zu einem g\u00fcnstigen Zeitpunkt zu \u00fcbernehmen. Mein Vater hat mir diese Funktion bewusst nicht zu fr\u00fch \u00fcbertragen. Wir hatten vorher viel dar\u00fcber diskutiert und diese Stab\u00fcbergabe lange gemeinsam vorbereitet. Ich war deshalb sehr gelassen. Intern ist es jedoch absolut nicht das gleiche, mit dem Sohn des Pr\u00e4sidenten oder mit dem neuen Pr\u00e4sidenten zu arbeiten. Wir verf\u00fcgen \u00fcber 14 Abteilungen, die von ebenso vielen und in ihren Bereichen sehr kompetenten Personen geleitet werden. Nur wenn man mit diesen Fachleuten auf Augenh\u00f6he diskutieren kann, ist man glaub- und vertrauensw\u00fcrdig. Es lasten schwere Verantwortungen auf unseren Schultern. Ich z\u00e4hle stark auf sie, damit ich mich auf meine Aufgabe als Tempelh\u00fcter konzentrieren kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Priorit\u00e4ten haben Sie f\u00fcr die kommenden drei Jahre?<\/strong><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich die Unabh\u00e4ngigkeit unserer Produktion. Die Konzerne sind sehr aktiv. Es werden immer wieder Zulieferer \u00fcbernommen. Ausserdem wird stark in das investiert, was ich n\u00fctzliche Innovation nenne, d.h. die Hemmung. Doch nur wenige interessieren sich f\u00fcr kleine und flache Werke. Das ist jedoch eine unserer St\u00e4rken, die es uns insbesondere erm\u00f6glichte, komplizierte Zeitmesser f\u00fcr Damen anzubieten, um die uns heute viele beneiden. Ich m\u00f6chte folglich die Qualit\u00e4t unserer Werke weiter verbessern und dabei an der Gr\u00f6sse, Pr\u00e4zision und traditionellen \u00c4sthetik ohne Schnickschnack feilen. Silizium ist ein gutes Beispiel: Der Werkstoff bringt viel f\u00fcr die Hemmung, ist f\u00fcr Br\u00fccken und Unruhen jedoch ungeeignet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Strategie verfolgen Sie f\u00fcr Ihr Vertriebsnetz?<\/strong><\/p>\n<p>Da Patek Philippe keine 700 Verkaufsstellen beliefern kann, haben wir vor einigen Jahren beschlossen, die Anzahl zur\u00fcckzufahren. Heute arbeiten wir entsprechend unseren Kapazit\u00e4ten mit 450 Einzelh\u00e4ndlern zusammen. Wir m\u00f6chten nun unsere Pr\u00e4senz bei den strategisch wichtigsten entweder durch spezielle Corner oder von ihnen gef\u00fchrte Boutiquen vergr\u00f6ssern, wie das bereits mit 23 unserer Partner der Fall ist. Eine der Hauptaufgaben wird dann die Ausbildung des Verkaufspersonals sein. Dieses muss absolut professionell sein und Kunden, die einen Vergleich zwischen zwei Marken w\u00fcnschen, mit kompetenten Argumenten begegnen k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen ausserdem Vorsicht walten lassen und klare sowie strikte Regeln aufrechterhalten, insbesondere auf M\u00e4rkten mit starken Wechselkursschwankungen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>In Krisenzeiten bevorzugen Kunden altbekannte Werte. Wie steht es nun in schwer definierbaren Zeiten wie den heutigen?<\/strong><\/p>\n<p>Der Zeitpunkt ist an sich relativ unwichtig, auch wenn die heutige Konjunktur recht kompliziert ist: Unsere Jahresproduktion liegt bei rund 50 000 Uhren ist damit weiterhin deutlich niedriger als die Nachfrage. Kunden wollen immer in eine Patek investieren, weil der Wert unserer Modelle unver\u00e4ndert bleibt oder sogar steigt. Genau deshalb konzentriere ich mich auch weiterhin auf unseren Kreationsrhythmus und unsere Qualit\u00e4t.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auf welche Neuheit 2013 sind Sie besonders stolz?<\/strong><\/p>\n<p>Obwohl Komplikationen f\u00fcr Patek enorm wichtig sind, habe ich schon immer darauf gepocht, dass eine Kollektion von A bis Z gepflegt wird und wir auch jungen Menschen etwas bieten m\u00fcssen, die sich f\u00fcr ihre Hochzeit oder ihr Diplom eine sch\u00f6ne Uhr kaufen m\u00f6chten. Drei Jahre lang habe ich deshalb an einer neuen, erschwinglichen und \u00e4sthetisch gelungenen Calatrava f\u00fcr 20- bis 30-J\u00e4hrige gearbeitet. Ich habe mich so sehr ins Design und die Eleganz gekniet, dass ich sogar noch ein weiteres Jahr verstreichen liess, bis ich mit dem Ergebnis zu 100% zufrieden war. Dieses von Anfang an in drei Farben angebotene Modell mit Automatikwerk verf\u00fcgt \u00fcber ein neues Zifferblatt und ein neuartiges Geh\u00e4use. Das Design ist herausragend. Liebhaber dieses Genre werden vor allem vom Geh\u00e4use begeistert sein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was w\u00e4re f\u00fcr Sie der absolute Gipfel der Komplikation?<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube, dass wir mit der Star Caliber die Latte schon sehr hoch gelegt haben. Mir geht es nicht um die Anzahl Komplikationen, sondern vielmehr darum, diese in einem Geh\u00e4use mit einem Durchmesser von 42 mm und einer H\u00f6he unterbringen zu k\u00f6nnen, die es erlauben, die Uhr auch mit einem Anzug zu tragen. Die 701 Bestandteile der Ref. 5208 sind beispielsweise das oberste Limit der f\u00fcr uns tragbaren \u00e4sthetischen Aggressivit\u00e4t. Der absolute Gipfel w\u00e4re f\u00fcr mich, die Qualit\u00e4t eines Tourbillons auch ohne Tourbillon zu erreichen. Eine sch\u00f6ne, diskrete und herausragend pr\u00e4zise Uhr. Silizium kann uns dabei weiterhelfen. Wir werden unsere Prototypen jedoch noch einige Jahre testen, um ihre Zuverl\u00e4ssigkeit unter Beweis zu stellen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bei der Only Watch 2011 wurde Ihre Referenz 3939 in Stahl f\u00fcr EUR 1,4 Millionen versteigert. An welchem Einzelst\u00fcck arbeiten Sie dieses Mal?<\/strong><\/p>\n<p>Das Einzelst\u00fcck ist bereits fertig, da es sich um eine logische Fortsetzung der Uhr des Vorjahres handelt. Der K\u00e4ufer wird damit seine Kollektion vervollst\u00e4ndigen k\u00f6nnen und d\u00fcrfte der gl\u00fccklichste Patek-Sammler der Welt sein. Ich bin fast ein wenig neidisch! Theoretisch sollte dieses Unikat noch einen h\u00f6heren Preis erzielen als das von 2011, aber das h\u00e4ngt wie immer von vielen Dingen ab. Wir wollten uns von Anfang an immer weiter steigern, um der Vereinigung von Luc Pettavino* bei ihrer Forschungsarbeit im Bereich der Myopathien zu helfen. 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