{"id":5012,"date":"2013-04-22T14:47:01","date_gmt":"2013-04-22T13:47:01","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=5012"},"modified":"2013-04-22T14:47:01","modified_gmt":"2013-04-22T13:47:01","slug":"rekorde-fur-rolex-und-patek-philippe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/art-n-de\/enchere-3\/rekorde-fur-rolex-und-patek-philippe.html","title":{"rendered":"Rekorde f\u00fcr Rolex und Patek Philippe"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Um f\u00fcnf Lose h\u00e4tte Christie\u2019s<strong> <\/strong>eine Uhr f\u00fcr jeden Tag des Jahres zur Versteigerung anbieten k\u00f6nnen. Dieses Mal stammen die Highlights nicht ausschliesslich von Patek Philippe, auch wenn die Modelle dieser Marke an dieser Fr\u00fchjahrsauktion wie immer erheblich zur ersteigerten Gesamtsumme beitragen werden. In diesem Fr\u00fchling hat Rolex mit wohlklingenden und legend\u00e4ren Modellen wie Paul Newman und James Bond die Nase vorn. Moderne Zeitmesser stellen ebenfalls einen bedeutenden Anteil der Lose dar. Eine weitere Besonderheit dieser Auktion ist die begrenzte Anzahl pr\u00e4sentierter Taschenuhren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Extrem seltene Rolex-Modelle<\/strong><\/p>\n<p>Die Versteigerung im Hotel des Bergues am Seeufer d\u00fcrfte den Rolex-Zauber weltweit wirken lassen. Den H\u00f6hepunkt dieser rund 100 Zeitmesser bildet der Schleppzeigerchronograph Referenz 4113, von dem insgesamt nur zw\u00f6lf Exemplare gefertigt wurden, was ihm einen Sch\u00e4tzwert zwischen CHF 700\u2009000.- und CHF 1,2 Millionen eintr\u00e4gt. Eine andere Uhr dieser Referenz ging im Mai 2011, damals mit einem Sch\u00e4tzwert von CHF 600\u2009000.- bis CHF 1 Million, fast f\u00fcr den H\u00f6chstpreis unter den Hammer. Erschwinglicher und doch besonders \u00e4sthetisch gelungen ist die Zerographe, die hier ebenfalls feilgehalten wird. Diese in ihrer Originalschatulle verpackte Seltenheit wurde als Mittelding zwischen Bubbleback und Oyster-Chronograph auf CHF 250\u2009000.- bis CHF 350\u2009000.- gesch\u00e4tzt. Eine knapp darunter liegende Rolex Submariner James Bond in Stahl von 1958 und im Originalzustand (150\u2009000.- bis 250\u2009000.-) besticht durch ihr braunes Tropenzifferblatt und ihre besonders gute Verfassung. Nennenswert sind des Weiteren zwei extrem seltene Paul-Newman-Modelle: eine Referenz 6264 (drei Exemplare bekannt) mit weisser statt goldener Inschrift in den Fenstern sowie eine Referenz 6241 in Gelbgold, die von Herm\u00e8s bestellt wurde. Diese Paul Newman ist bis heute die einzige Rolex mit Herm\u00e8s-Gravur, die von Herm\u00e8s im November 1970 verkauft wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vielf\u00e4ltige Zeitgenossen<\/strong><\/p>\n<p>Bei den zeitgen\u00f6ssischen Uhren haben die Sammler die Qual der Wahl. Zwei Privatsammlungen stechen besonders hervor. Speziell beeindruckt sind wir von der Privatsammlung, deren anonymer Besitzer den gesamten Versteigerungserl\u00f6s seiner zehn modernen Patek-Modelle an Children Action \u00fcberweisen wird. Der Sch\u00e4tzwert von einer halben Million Franken d\u00fcrfte \u00fcbertroffen werden, denn die vielf\u00e4ltige Sammlung enth\u00e4lt auch sehr kostspielige Referenzen. Zugleich wird der zweite Teil der Grassi-Kollektion mit ihren 34 zeitgen\u00f6ssischen und der sch\u00f6nsten Schaufenster w\u00fcrdigen Modellen unterschiedlichster Marken angeboten. Eine auf Auktionen sehr seltene Jules Audemars Cabinet n\u00b02 (mit Tourbillon und Minutenrepetition) tr\u00e4gt Audemars Piguet den h\u00f6chsten Sch\u00e4tzwert aller zeitgen\u00f6ssischen Uhren ein: CHF 180\u2009000.- bis CHF 250\u2009000.-. Um das Credo der Marke aus Le Brassus wieder aufzunehmen: Man muss die Regeln erst beherrschen, um sie brechen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Patek Philippe weiterhin am Firmament<\/strong><\/p>\n<p>In 80 Patek um die Welt? Besonders nennenswerte Objekte dieser Genfer Auswahl von Christie\u2019s sind zwei Top-Lose sowie der zweite Teil der Trilogie \u00abA Gentleman\u2019s Pursuit for Excellence\u00bb, deren erster Teil im November 2012 aus sieben St\u00fccken bestand, die \u00fcber eine Million Schweizer Franken eintrugen. Dieses Mal handelt es sich um acht wiederum qualitativ beeindruckende St\u00fccke wie beispielsweise die Referenzen 2499\/100, 3450 und 1579R. Sammler werden ihre Freude haben. Die Jumbo Nautilus in Platin mit einem H\u00f6chstsch\u00e4tzwert von einer halben Million Schweizer Franken ist die bis heute einzige bekannte Referenz 3700-1 (in Platin). Last but not least ein Leckerbissen mit dem h\u00f6chsten Sch\u00e4tzwert f\u00fcr den 13. Mai von CHF 800\u2009000.- bis CHF 1,4 Millionen, der allein schon ein Buch f\u00fcllen k\u00f6nnte. Dieses St\u00fcck wird als neuwertig bezeichnet (\u00abnew old stock\u00bb, wie es im Fachjargon heisst) und vom Erstbesitzer, der die Uhr 1981 erstanden hat, zum Verkauf angeboten. Diese niemals polierte und nie der \u00d6ffentlichkeit gezeigte Referenz 3448 in Weissgold gibt auf dem Zifferblatt Auskunft \u00fcber die Schaltjahre (wahrscheinlich die erste Patek Philippe mit Anzeige der Schaltjahre) w\u00e4hrend normalerweise nur die aus der gleichen Serie stammende Referenz 3450 ab 1982 \u00fcber diese Funktion verf\u00fcgt. Ein Auszug aus den Archiven best\u00e4tigt jedoch, dass es sich tats\u00e4chlich um eine 3448 handelt, die gewissermassen eine Br\u00fccke zwischen beiden Generationen schlagen sollte.<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um f\u00fcnf Lose h\u00e4tte Christie\u2019s<strong> <\/strong>eine Uhr f\u00fcr jeden Tag des Jahres zur Versteigerung anbieten k\u00f6nnen. Dieses Mal stammen die Highlights nicht ausschliesslich von Patek Philippe, auch wenn die Modelle dieser Marke an dieser Fr\u00fchjahrsauktion wie immer erheblich zur ersteigerten Gesamtsumme beitragen werden. In diesem Fr\u00fchling hat Rolex mit wohlklingenden und legend\u00e4ren Modellen wie Paul Newman und James Bond die Nase vorn. Moderne Zeitmesser stellen ebenfalls einen bedeutenden Anteil der Lose dar. Eine weitere Besonderheit dieser Auktion ist die begrenzte Anzahl pr\u00e4sentierter Taschenuhren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Extrem seltene Rolex-Modelle<\/strong><\/p>\n<p>Die Versteigerung im Hotel des Bergues am Seeufer d\u00fcrfte den Rolex-Zauber weltweit wirken lassen. Den H\u00f6hepunkt dieser rund 100 Zeitmesser bildet der Schleppzeigerchronograph Referenz 4113, von dem insgesamt nur zw\u00f6lf Exemplare gefertigt wurden, was ihm einen Sch\u00e4tzwert zwischen CHF 700\u2009000.- und CHF 1,2 Millionen eintr\u00e4gt. Eine andere Uhr dieser Referenz ging im Mai 2011, damals mit einem Sch\u00e4tzwert von CHF 600\u2009000.- bis CHF 1 Million, fast f\u00fcr den H\u00f6chstpreis unter den Hammer. Erschwinglicher und doch besonders \u00e4sthetisch gelungen ist die Zerographe, die hier ebenfalls feilgehalten wird. Diese in ihrer Originalschatulle verpackte Seltenheit wurde als Mittelding zwischen Bubbleback und Oyster-Chronograph auf CHF 250\u2009000.- bis CHF 350\u2009000.- gesch\u00e4tzt. Eine knapp darunter liegende Rolex Submariner James Bond in Stahl von 1958 und im Originalzustand (150\u2009000.- bis 250\u2009000.-) besticht durch ihr braunes Tropenzifferblatt und ihre besonders gute Verfassung. Nennenswert sind des Weiteren zwei extrem seltene Paul-Newman-Modelle: eine Referenz 6264 (drei Exemplare bekannt) mit weisser statt goldener Inschrift in den Fenstern sowie eine Referenz 6241 in Gelbgold, die von Herm\u00e8s bestellt wurde. Diese Paul Newman ist bis heute die einzige Rolex mit Herm\u00e8s-Gravur, die von Herm\u00e8s im November 1970 verkauft wurde.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Vielf\u00e4ltige Zeitgenossen<\/strong><\/p>\n<p>Bei den zeitgen\u00f6ssischen Uhren haben die Sammler die Qual der Wahl. Zwei Privatsammlungen stechen besonders hervor. Speziell beeindruckt sind wir von der Privatsammlung, deren anonymer Besitzer den gesamten Versteigerungserl\u00f6s seiner zehn modernen Patek-Modelle an Children Action \u00fcberweisen wird. Der Sch\u00e4tzwert von einer halben Million Franken d\u00fcrfte \u00fcbertroffen werden, denn die vielf\u00e4ltige Sammlung enth\u00e4lt auch sehr kostspielige Referenzen. Zugleich wird der zweite Teil der Grassi-Kollektion mit ihren 34 zeitgen\u00f6ssischen und der sch\u00f6nsten Schaufenster w\u00fcrdigen Modellen unterschiedlichster Marken angeboten. Eine auf Auktionen sehr seltene Jules Audemars Cabinet n\u00b02 (mit Tourbillon und Minutenrepetition) tr\u00e4gt Audemars Piguet den h\u00f6chsten Sch\u00e4tzwert aller zeitgen\u00f6ssischen Uhren ein: CHF 180\u2009000.- bis CHF 250\u2009000.-. Um das Credo der Marke aus Le Brassus wieder aufzunehmen: Man muss die Regeln erst beherrschen, um sie brechen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Patek Philippe weiterhin am Firmament<\/strong><\/p>\n<p>In 80 Patek um die Welt? Besonders nennenswerte Objekte dieser Genfer Auswahl von Christie\u2019s sind zwei Top-Lose sowie der zweite Teil der Trilogie \u00abA Gentleman\u2019s Pursuit for Excellence\u00bb, deren erster Teil im November 2012 aus sieben St\u00fccken bestand, die \u00fcber eine Million Schweizer Franken eintrugen. Dieses Mal handelt es sich um acht wiederum qualitativ beeindruckende St\u00fccke wie beispielsweise die Referenzen 2499\/100, 3450 und 1579R. Sammler werden ihre Freude haben. Die Jumbo Nautilus in Platin mit einem H\u00f6chstsch\u00e4tzwert von einer halben Million Schweizer Franken ist die bis heute einzige bekannte Referenz 3700-1 (in Platin). Last but not least ein Leckerbissen mit dem h\u00f6chsten Sch\u00e4tzwert f\u00fcr den 13. 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