{"id":5117,"date":"2012-12-21T18:37:23","date_gmt":"2012-12-21T17:37:23","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=5117"},"modified":"2013-05-24T18:37:39","modified_gmt":"2013-05-24T17:37:39","slug":"zenith-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/ambiente\/zenith-17.html","title":{"rendered":"Zenith : Jungbrunnen f\u00fcr Zenith-Manufaktur"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Die <strong>Zenith-Manufaktur<\/strong> gilt als Symbol einer Stadt, deren Architektur unl\u00e4ngst von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Ebendiese Manufaktur hat die erste Renovierungsphase ihres 18\u00a0000 Quadratmeter grossen Standorts abgeschlossen. W\u00e4hrend die ersten Geb\u00e4ude aus der Gr\u00fcnderzeit der Marke 1865 stammen, wurde das Hauptgeb\u00e4ude, in dem sich die verschiedenen Berufsgruppen die auf drei Stockwerke verteilten 3000 Quadratmeter teilen, 1905 errichtet und seit August 2011 renoviert. Bis 2015, dem 150. Geburtstag von Zenith, sollen auch die 18 anderen Geb\u00e4ude der Manufaktur erneuert werden. Statt Kahlschlag und Neubau \u2013 was angesichts der Komplexit\u00e4t des Standorts die einfachste L\u00f6sung gewesen w\u00e4re \u2013 hat Zenith beschlossen, die historische Architektur zu sch\u00fctzen, die nicht nur einige der sch\u00f6nsten Kapitel der Legende dieser Marke, sondern auch der Stadt Le Locle mitgeschrieben hat.<\/p>\n<p>Die Marke gibt lokalen Unternehmen den Vorzug und hat den Architekten Youri Jubin mit dem Projekt betraut. Dieser entschied, die f\u00fcr den Anfang des vergangenen Jahrhunderts typischen roten Backsteinfassaden beizubehalten. Die 400 vielfach unterteilten Fenster von damals wurden vollst\u00e4ndig restauriert und vereinen nun eine Dreifachverglasung mit unver\u00e4ndert historischem Charme. Ein weiteres Wahrzeichen vom Beginn der Industrialisierung ist die ebenfalls beibehaltene Metallstruktur, die jedoch durch modernste architektonische und \u00f6kologische Baunormen in den Bereichen thermische Isolation, Klimatisierung und kontrollierte Hydrometrie aufgewertet wurde. Die Inneneinrichtung wurde vollst\u00e4ndig neu \u00fcberdacht und logistisch f\u00fcr die rund zehn im Geb\u00e4ude befindlichen Fertigungswerkst\u00e4tten optimiert: Bearbeitung, Stanzerei, Dekoration, Kontrollen, Montage, Einstellung, Einschalung und Hohe Uhrmacherkunst. 270 der insgesamt 350 Mitarbeiter der Marke arbeiten in Le Locle und davon wiederum 200 in der Produktion.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-zenith2.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-5107\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-zenith2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-zenith2.jpg 600w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-zenith2-300x179.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zenith-Gr\u00fcnder Georges Favre-Jacot hatte bereits die Automatisierung und Austauschbarkeit der Teile entwickelt, um die Vollendung und die von Hand ausgef\u00fchrte Dekoration der Teile zu unterst\u00fctzen, und somit den Grundstein f\u00fcr die moderne kunsthandwerkliche Industrie gelegt. Die Manufaktur setzt sein Erbe fort und bem\u00fcht sich unerm\u00fcdlich um eine Verbesserung dieser Verfahren und Produktionshilfsmittel. Seit eineinhalb Jahrhunderten kr\u00f6nt die Marke mit \u00fcber 300 Patenten, 600 Werksvariationen sowie 2333 Auszeichnungen im Bereich der Zeitmessung das Werk von Georges Favre-Jacot.<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die <strong>Zenith-Manufaktur<\/strong> gilt als Symbol einer Stadt, deren Architektur unl\u00e4ngst von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Ebendiese Manufaktur hat die erste Renovierungsphase ihres 18\u00a0000 Quadratmeter grossen Standorts abgeschlossen. W\u00e4hrend die ersten Geb\u00e4ude aus der Gr\u00fcnderzeit der Marke 1865 stammen, wurde das Hauptgeb\u00e4ude, in dem sich die verschiedenen Berufsgruppen die auf drei Stockwerke verteilten 3000 Quadratmeter teilen, 1905 errichtet und seit August 2011 renoviert. Bis 2015, dem 150. Geburtstag von Zenith, sollen auch die 18 anderen Geb\u00e4ude der Manufaktur erneuert werden. Statt Kahlschlag und Neubau \u2013 was angesichts der Komplexit\u00e4t des Standorts die einfachste L\u00f6sung gewesen w\u00e4re \u2013 hat Zenith beschlossen, die historische Architektur zu sch\u00fctzen, die nicht nur einige der sch\u00f6nsten Kapitel der Legende dieser Marke, sondern auch der Stadt Le Locle mitgeschrieben hat.<\/p>\n<p>Die Marke gibt lokalen Unternehmen den Vorzug und hat den Architekten Youri Jubin mit dem Projekt betraut. Dieser entschied, die f\u00fcr den Anfang des vergangenen Jahrhunderts typischen roten Backsteinfassaden beizubehalten. Die 400 vielfach unterteilten Fenster von damals wurden vollst\u00e4ndig restauriert und vereinen nun eine Dreifachverglasung mit unver\u00e4ndert historischem Charme. Ein weiteres Wahrzeichen vom Beginn der Industrialisierung ist die ebenfalls beibehaltene Metallstruktur, die jedoch durch modernste architektonische und \u00f6kologische Baunormen in den Bereichen thermische Isolation, Klimatisierung und kontrollierte Hydrometrie aufgewertet wurde. Die Inneneinrichtung wurde vollst\u00e4ndig neu \u00fcberdacht und logistisch f\u00fcr die rund zehn im Geb\u00e4ude befindlichen Fertigungswerkst\u00e4tten optimiert: Bearbeitung, Stanzerei, Dekoration, Kontrollen, Montage, Einstellung, Einschalung und Hohe Uhrmacherkunst. 270 der insgesamt 350 Mitarbeiter der Marke arbeiten in Le Locle und davon wiederum 200 in der Produktion.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-zenith2.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-5107\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-zenith2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-zenith2.jpg 600w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-zenith2-300x179.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zenith-Gr\u00fcnder Georges Favre-Jacot hatte bereits die Automatisierung und Austauschbarkeit der Teile entwickelt, um die Vollendung und die von Hand ausgef\u00fchrte Dekoration der Teile zu unterst\u00fctzen, und somit den Grundstein f\u00fcr die moderne kunsthandwerkliche Industrie gelegt. 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