{"id":5128,"date":"2012-03-21T19:00:30","date_gmt":"2012-03-21T18:00:30","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=5128"},"modified":"2013-05-24T19:00:48","modified_gmt":"2013-05-24T18:00:48","slug":"tissot-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/ambiente\/tissot-3.html","title":{"rendered":"Tissot : Gr\u00f6sstes Logistikzentrum der Schweiz"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Das im Sommer 2011 eingeweihte neue Logistikzentrum von <strong>Tissot<\/strong> erm\u00f6glicht es der bereits in \u00fcber 150 L\u00e4ndern und 16\u00a0000 Verkaufsstellen vertretenen Uhrenmarke, auf die starke internationale Nachfrage zu reagieren. Das Zentrum verf\u00fcgt \u00fcber f\u00fcnf automatisierte Roboter und 32\u00a0000 F\u00e4cher und kann zw\u00f6lf Millionen Uhren und Bestandteile mit einer Geschwindigkeit von f\u00fcnf Metern pro Sekunde ausliefern. Das Unternehmen hat bedeutende Modernisierungsarbeiten vorgenommen und unter der \u00c4gide des Pr\u00e4sidenten Fran\u00e7ois Thi\u00e9baud in rund 15 Jahren mehr als 50 Millionen Schweizer Franken investiert, um unter anderem auch die Fassade zu renovieren und im historischen Geb\u00e4ude (2003) ein Museum einzurichten. Das von ihm als \u00ab gr\u00f6sstes Logistikzentrum der Schweiz\u00bb bezeichnete Bauwerk kostete 20 Millionen Schweizer Franken. Diese schwindelerregend hohen Investitionen werden bereits t\u00e4glich amortisiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-tissot.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-5122\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-tissot.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-tissot.jpg 600w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-tissot-300x179.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit einem Umsatz von \u00fcber 650 Millionen Schweizer Franken ist Tissot von der Krise nicht betroffen. Das Wachstum des Unternehmens gr\u00fcndet auf einer \u00fcber hundertj\u00e4hrigen Hartn\u00e4ckigkeit. Von Anfang an (1853) ist es der Marke gelungen, die Krise 1929 sowie in den 70er und 80er Jahren durch B\u00fcndnisse mit anderen Uhrenkonzernen zu meistern. Trotz des starken Schweizer Frankens kann ihr nun auch die aktuelle Krise nichts anhaben. Tissot hat die Preise auf dem H\u00f6hepunkt der Rezession nicht angehoben und somit auf Qualit\u00e4t gesetzt. Mit Ausnahme des Jahres 2009 verzeichnet das Unternehmen seit 1996 j\u00e4hrliche Wachstumsraten im zweistelligen Bereich. Verantwortlich daf\u00fcr sind verschiedene Faktoren: der erschwingliche Preis der Uhren, der die internationale Sichtbarkeit erh\u00f6ht, die Innovationskraft dank des Einsatzes avantgardistischer Technologien, die Zugeh\u00f6rigkeit zur Swatch Group, durch die sich die Marke Bauteile bei den anderen Konzerngesellschaften wie ETA, Universo oder Comadur beschaffen kann, sowie die weitgehend schweizerische Produktion. Das neue Logistikzentrum setzt auf Kontinuit\u00e4t: Die Qualit\u00e4tskontrollen wurden auf 15 bis 20% der gefertigten Zeitmesser ausgeweitet, wodurch gleichzeitig mehrere Tausend Arbeitspl\u00e4tze entstanden sind.<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das im Sommer 2011 eingeweihte neue Logistikzentrum von <strong>Tissot<\/strong> erm\u00f6glicht es der bereits in \u00fcber 150 L\u00e4ndern und 16\u00a0000 Verkaufsstellen vertretenen Uhrenmarke, auf die starke internationale Nachfrage zu reagieren. Das Zentrum verf\u00fcgt \u00fcber f\u00fcnf automatisierte Roboter und 32\u00a0000 F\u00e4cher und kann zw\u00f6lf Millionen Uhren und Bestandteile mit einer Geschwindigkeit von f\u00fcnf Metern pro Sekunde ausliefern. Das Unternehmen hat bedeutende Modernisierungsarbeiten vorgenommen und unter der \u00c4gide des Pr\u00e4sidenten Fran\u00e7ois Thi\u00e9baud in rund 15 Jahren mehr als 50 Millionen Schweizer Franken investiert, um unter anderem auch die Fassade zu renovieren und im historischen Geb\u00e4ude (2003) ein Museum einzurichten. Das von ihm als \u00ab gr\u00f6sstes Logistikzentrum der Schweiz\u00bb bezeichnete Bauwerk kostete 20 Millionen Schweizer Franken. Diese schwindelerregend hohen Investitionen werden bereits t\u00e4glich amortisiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-tissot.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-5122\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-tissot.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-tissot.jpg 600w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Atmo-tissot-300x179.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mit einem Umsatz von \u00fcber 650 Millionen Schweizer Franken ist Tissot von der Krise nicht betroffen. Das Wachstum des Unternehmens gr\u00fcndet auf einer \u00fcber hundertj\u00e4hrigen Hartn\u00e4ckigkeit. Von Anfang an (1853) ist es der Marke gelungen, die Krise 1929 sowie in den 70er und 80er Jahren durch B\u00fcndnisse mit anderen Uhrenkonzernen zu meistern. Trotz des starken Schweizer Frankens kann ihr nun auch die aktuelle Krise nichts anhaben. Tissot hat die Preise auf dem H\u00f6hepunkt der Rezession nicht angehoben und somit auf Qualit\u00e4t gesetzt. Mit Ausnahme des Jahres 2009 verzeichnet das Unternehmen seit 1996 j\u00e4hrliche Wachstumsraten im zweistelligen Bereich. Verantwortlich daf\u00fcr sind verschiedene Faktoren: der erschwingliche Preis der Uhren, der die internationale Sichtbarkeit erh\u00f6ht, die Innovationskraft dank des Einsatzes avantgardistischer Technologien, die Zugeh\u00f6rigkeit zur Swatch Group, durch die sich die Marke Bauteile bei den anderen Konzerngesellschaften wie ETA, Universo oder Comadur beschaffen kann, sowie die weitgehend schweizerische Produktion. Das neue Logistikzentrum setzt auf Kontinuit\u00e4t: Die Qualit\u00e4tskontrollen wurden auf 15 bis 20% der gefertigten Zeitmesser ausgeweitet, wodurch gleichzeitig mehrere Tausend Arbeitspl\u00e4tze entstanden sind.<\/p>\n","protected":false},"author":53,"featured_media":5121,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[109],"tags":[500],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5128"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/53"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5128"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5128\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5121"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5128"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5128"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5128"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}