{"id":5570,"date":"2013-06-27T14:33:22","date_gmt":"2013-06-27T13:33:22","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=5570"},"modified":"2013-06-27T14:34:35","modified_gmt":"2013-06-27T13:34:35","slug":"stephane-linder-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/interview-3\/stephane-linder-3.html","title":{"rendered":"St\u00e9phane Linder : CEO von TAG Heuer"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Wann haben Sie erfahren, dass LVMH Ihnen die Leitung von TAG Heuer anvertraut?<\/strong><br \/>\nAnfang Mai. Die Gespr\u00e4che begannen Ende Januar, und nach der Baselworld ging alles pl\u00f6tzlich sehr schnell. Nach dem Auswahlverfahren best\u00e4tigte Bernard Arnault die Entscheidung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was sind Ihre Priorit\u00e4ten f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Jahre?<\/strong><br \/>\nKommunikation, Produkte und Vertrieb. Angesichts des harten Imagewettbewerbs, bei dem sich alle Marken mit ihren Botschaftern ins Rampenlicht r\u00fccken, braucht TAG Heuer unbedingt eine neue Werbekampagne, um eine klarere und unmissverst\u00e4ndlichere Botschaft zu \u00fcbermitteln. Wir m\u00fcssen eine gr\u00f6ssere Wirkung erzielen und uns st\u00e4rker von der Konkurrenz abheben, um unsere Werte zu betonen und sie anschliessend bei s\u00e4mtlichen Elementen unserer Kommunikation zum Tragen zu bringen. Bei den Produkten waren wir sehr innovativ und haben das Angebot kr\u00e4ftig ausgebaut. Die Fortschritte, die TAG Heuer in so kurzer Zeit in der hohen Uhrmacherkunst verzeichnen konnte, sind und bleiben herausragend. Die Auszeichnung Aiguille d\u2019Or am Grand Prix d\u2019Horlogerie de Gen\u00e8ve liefert daf\u00fcr den schlagenden Beweis. Jetzt gilt es aber noch, eine Br\u00fccke zwischen der Pyramidenspitze und den g\u00fcnstigeren Kollektionen insbesondere im Segment von 5000 bis 8000 Euro zu schlagen, das ich verst\u00e4rken m\u00f6chte. Ab einem bestimmten Preisniveau ist es jedoch einfacher, uhrmacherische Inhalte anzubieten. Wir werden hier von der bemerkenswerten Steigerung unserer Produktionskapazit\u00e4ten bei den Werken profitieren k\u00f6nnen. Vor zehn Jahren waren in unserer Industriesparte weniger als 200 Mitarbeiter besch\u00e4ftigt, Ende 2013 werden es 1000 sein. Diese Vertikalisierung der Manufaktur wird auch die Entwicklung eines Uhrwerks ohne Chronograph als Schl\u00fcssel zum chinesischen Markt erm\u00f6glichen. Die dritte Priorit\u00e4t ist der Vertrieb, den wir verbessern m\u00fcssen. Einerseits gilt es bei den 4300 Einzelh\u00e4ndlern, deren Anzahl sicherlich um 10% sinken wird, die Pr\u00e4sentationsqualit\u00e4t unserer Produkte zu optimieren, und andererseits m\u00f6chten wir die Kundenerfahrung in unseren 180 TAG-Heuer-Boutiquen, deren Anzahl um etwa 20% steigen soll, bis Ende 2013 aufwerten. Das ist ein f\u00fcr unsere Marke relativ neuer Bereich, in dem wir noch professionellere Teams brauchen und die Produktivit\u00e4t der Boutiquen erh\u00f6hen m\u00fcssen, um den Kunden die unglaubliche Vielfalt von TAG Heuer geb\u00fchrend zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Lehren ziehen Sie aus Ihren drei Jahren in <\/strong><strong>der amerikanischen Niederlassung?<\/strong><br \/>\nPraktische Lehren. Nach 17 Jahren am Hauptsitz, wo ich mich zuerst um technische Entwicklungen, dann um Produktstrategie und schliesslich um Marketing und den Ausbau unserer Boutiquen k\u00fcmmerte, konnte ich als Vizepr\u00e4sident Verkauf USA und Kanada die Strategie konkret umsetzen: lokale und konkrete Situationen und Probleme angehen, die Bedeutung einer guten Kommunikation zwischen Hauptsitz und Niederlassungen erkennen sowie die Beziehungen mit kleinen Einzelh\u00e4ndlern und grossen Verkaufsketten pflegen. Am Markt muss man mehr Pragmatismus an den Tag legen, das Tagesgesch\u00e4ft managen und ist mit der Unbarmherzigkeit der Konkurrenz in den Verkaufsstellen konfrontiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie hat sich das Umfeld f\u00fcr die Uhrenindustrie allgemein und f\u00fcr TAG im Besonderen w\u00e4hrend dieser Zeit ver\u00e4ndert?<\/strong><br \/>\nGerade der Vertrieb hat sich am st\u00e4rksten ver\u00e4ndert. Einerseits ist er geschrumpft, weil die Marken sich zunehmend auf bestimmte Verkaufspunkte konzentrieren, in denen Regalmeter hart verhandelt werden. Andererseits gibt es immer mehr Markenboutiquen. Gleichzeitig haben die Marken begonnen, genau wie auch TAG Heuer in den USA, ihre Zeitmesser \u00fcber ihre offiziellen Internetauftritte zu verkaufen. Die von der Swatch Group angek\u00fcndigte Reduktion der Uhrwerkslieferungen hat einen Vertikalisierungswettlauf in der Industrie ausgel\u00f6st, den ich als gute Gelegenheit sehe, um unsere Innovationen bei serienm\u00e4ssig gefertigten Werken genauso wie das Label Swiss Made zu st\u00e4rken.<br \/>\n<strong>Was brachte Ihnen Ihre fr\u00fchere Arbeit im Bereich <\/strong><strong>Produktentwicklung?<\/strong><br \/>\nAlles Wesentliche! Das ist das A und O unseres Berufs, denn nur wer den Kunden kennt, kann auch seine Erwartungen verstehen. Es ist \u00e4usserst wichtig zu wissen, welches Produkt welcher Kundengruppe und auf welchem Markt gefallen wird. Ich habe in den Jahren, in denen ich mich auf diese Aspekte konzentrierte, enorm viel \u00fcber das Design unserer Uhren sowie der Modelle der Konkurrenz gelernt. Die Analyse von Erfolgen und Misserfolgen je nach geografischer Zone liefert einen strategisch wichtigen Vorteil, weil somit kostspielige Fehler bei Produktlancierungen vermieden werden k\u00f6nnen. Die Entwicklung eines Produkts nimmt eineinhalb Jahre in Anspruch, die Lieferung in alle L\u00e4nder dauert weitere sechs Monate, und dann muss man ein Jahr warten, um absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, wie gut das Modell bei den Kunden ankommt. Fehleinsch\u00e4tzungen sind dabei verheerend!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auf welche Kreationen an beiden Enden der <\/strong><strong>Produktpalette sind Sie besonders stolz?<\/strong><br \/>\nIm oberen Segment bin ich weiterhin sehr stolz auf die Monaco V4, denn sie bildete den symbolischen Auftakt f\u00fcr die Innovationskraft von TAG Heuer in der hohen Uhrmacherkunst. Damals fingen wir bei null an, weil wir nat\u00fcrlich nicht \u00fcber die Ressourcen von heute verf\u00fcgten. Das Konzept wurde 2002 erstellt, 2004 pr\u00e4sentierten wir das Produkt, und dann kostete es uns vier weitere Jahre, um das Projekt durch das Zusammenstellen von Teams abzusichern, vor allem durch Talente ausserhalb der Uhrmacherei wie Guy Semon, der heute die 40-k\u00f6pfige Forschungs- und Entwicklungsabteilung leitet. Dann waren wir gewappnet, um in der hohen Uhrmacherkunst neue Errungenschaften zu wagen, deren Kr\u00f6nung die Mikrogirder als erste Uhr ohne Unruh mit einer Pr\u00e4zision auf die F\u00fcnftausendstelsekunde ist. Im mittleren Segment glaubte ich 2004 an das enorme Potenzial der Carrera, die damals 3% des Umsatzes ausmachte. Wir haben sie \u00fcberarbeitet und etwas erschwinglicher gemacht, sodass sie heute als Bestseller 40% des Umsatzes bestreitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was bezwecken Sie mit Ihrem neuen Engagement im Rennsport f\u00fcr Elektrofahrzeuge?<\/strong><br \/>\nTAG Heuer ist seit den 50er-Jahren im Automobilrennsport aktiv und hat somit die gr\u00f6sste Legitimit\u00e4t in diesem Sektor. Das trifft nicht nur auf das Sponsoring, sondern auch auf die in diesem Zusammenhang entwickelten Produkte zu. Auch wenn unser Engagement in der Formel E ein Risiko darstellt, weil sie ja noch in den Kinderschuhen steckt, m\u00f6chten wir wie immer zur Avantgarde geh\u00f6ren. Eine umweltfreundliche Formel 1 zu entwickeln ist ausserdem lobenswert, und deshalb k\u00f6nnen wir solche Initiativen nur unterst\u00fctzen.<br \/>\n<strong>Glauben Sie, dass der von Ihnen gesponserte Katamaran Oracle den America\u2019s Cup gewinnt?<\/strong><br \/>\nIm Sport ist nichts sicher, aber Oracle hat im vergangenen Jahr die America\u2019s Cup World Series gewonnen. Heute beherrscht das Team die AC72 perfekt und kennt die Gew\u00e4sser vor San Francisco wie seine Westentasche. TAG Heuer sponsert auch das Schweizer Team Tilt, das sich f\u00fcr den Youth America\u2019s Cup qualifiziert hat, und z\u00e4hlt dort zu den Favoriten. Der Herbst wird \u00fcberaus sportlich sein.<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Wann haben Sie erfahren, dass LVMH Ihnen die Leitung von TAG Heuer anvertraut?<\/strong><br \/>\nAnfang Mai. Die Gespr\u00e4che begannen Ende Januar, und nach der Baselworld ging alles pl\u00f6tzlich sehr schnell. Nach dem Auswahlverfahren best\u00e4tigte Bernard Arnault die Entscheidung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was sind Ihre Priorit\u00e4ten f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Jahre?<\/strong><br \/>\nKommunikation, Produkte und Vertrieb. Angesichts des harten Imagewettbewerbs, bei dem sich alle Marken mit ihren Botschaftern ins Rampenlicht r\u00fccken, braucht TAG Heuer unbedingt eine neue Werbekampagne, um eine klarere und unmissverst\u00e4ndlichere Botschaft zu \u00fcbermitteln. Wir m\u00fcssen eine gr\u00f6ssere Wirkung erzielen und uns st\u00e4rker von der Konkurrenz abheben, um unsere Werte zu betonen und sie anschliessend bei s\u00e4mtlichen Elementen unserer Kommunikation zum Tragen zu bringen. Bei den Produkten waren wir sehr innovativ und haben das Angebot kr\u00e4ftig ausgebaut. Die Fortschritte, die TAG Heuer in so kurzer Zeit in der hohen Uhrmacherkunst verzeichnen konnte, sind und bleiben herausragend. Die Auszeichnung Aiguille d\u2019Or am Grand Prix d\u2019Horlogerie de Gen\u00e8ve liefert daf\u00fcr den schlagenden Beweis. Jetzt gilt es aber noch, eine Br\u00fccke zwischen der Pyramidenspitze und den g\u00fcnstigeren Kollektionen insbesondere im Segment von 5000 bis 8000 Euro zu schlagen, das ich verst\u00e4rken m\u00f6chte. Ab einem bestimmten Preisniveau ist es jedoch einfacher, uhrmacherische Inhalte anzubieten. Wir werden hier von der bemerkenswerten Steigerung unserer Produktionskapazit\u00e4ten bei den Werken profitieren k\u00f6nnen. Vor zehn Jahren waren in unserer Industriesparte weniger als 200 Mitarbeiter besch\u00e4ftigt, Ende 2013 werden es 1000 sein. Diese Vertikalisierung der Manufaktur wird auch die Entwicklung eines Uhrwerks ohne Chronograph als Schl\u00fcssel zum chinesischen Markt erm\u00f6glichen. Die dritte Priorit\u00e4t ist der Vertrieb, den wir verbessern m\u00fcssen. Einerseits gilt es bei den 4300 Einzelh\u00e4ndlern, deren Anzahl sicherlich um 10% sinken wird, die Pr\u00e4sentationsqualit\u00e4t unserer Produkte zu optimieren, und andererseits m\u00f6chten wir die Kundenerfahrung in unseren 180 TAG-Heuer-Boutiquen, deren Anzahl um etwa 20% steigen soll, bis Ende 2013 aufwerten. Das ist ein f\u00fcr unsere Marke relativ neuer Bereich, in dem wir noch professionellere Teams brauchen und die Produktivit\u00e4t der Boutiquen erh\u00f6hen m\u00fcssen, um den Kunden die unglaubliche Vielfalt von TAG Heuer geb\u00fchrend zu pr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Lehren ziehen Sie aus Ihren drei Jahren in <\/strong><strong>der amerikanischen Niederlassung?<\/strong><br \/>\nPraktische Lehren. Nach 17 Jahren am Hauptsitz, wo ich mich zuerst um technische Entwicklungen, dann um Produktstrategie und schliesslich um Marketing und den Ausbau unserer Boutiquen k\u00fcmmerte, konnte ich als Vizepr\u00e4sident Verkauf USA und Kanada die Strategie konkret umsetzen: lokale und konkrete Situationen und Probleme angehen, die Bedeutung einer guten Kommunikation zwischen Hauptsitz und Niederlassungen erkennen sowie die Beziehungen mit kleinen Einzelh\u00e4ndlern und grossen Verkaufsketten pflegen. Am Markt muss man mehr Pragmatismus an den Tag legen, das Tagesgesch\u00e4ft managen und ist mit der Unbarmherzigkeit der Konkurrenz in den Verkaufsstellen konfrontiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie hat sich das Umfeld f\u00fcr die Uhrenindustrie allgemein und f\u00fcr TAG im Besonderen w\u00e4hrend dieser Zeit ver\u00e4ndert?<\/strong><br \/>\nGerade der Vertrieb hat sich am st\u00e4rksten ver\u00e4ndert. Einerseits ist er geschrumpft, weil die Marken sich zunehmend auf bestimmte Verkaufspunkte konzentrieren, in denen Regalmeter hart verhandelt werden. Andererseits gibt es immer mehr Markenboutiquen. Gleichzeitig haben die Marken begonnen, genau wie auch TAG Heuer in den USA, ihre Zeitmesser \u00fcber ihre offiziellen Internetauftritte zu verkaufen. Die von der Swatch Group angek\u00fcndigte Reduktion der Uhrwerkslieferungen hat einen Vertikalisierungswettlauf in der Industrie ausgel\u00f6st, den ich als gute Gelegenheit sehe, um unsere Innovationen bei serienm\u00e4ssig gefertigten Werken genauso wie das Label Swiss Made zu st\u00e4rken.<br \/>\n<strong>Was brachte Ihnen Ihre fr\u00fchere Arbeit im Bereich <\/strong><strong>Produktentwicklung?<\/strong><br \/>\nAlles Wesentliche! Das ist das A und O unseres Berufs, denn nur wer den Kunden kennt, kann auch seine Erwartungen verstehen. Es ist \u00e4usserst wichtig zu wissen, welches Produkt welcher Kundengruppe und auf welchem Markt gefallen wird. Ich habe in den Jahren, in denen ich mich auf diese Aspekte konzentrierte, enorm viel \u00fcber das Design unserer Uhren sowie der Modelle der Konkurrenz gelernt. Die Analyse von Erfolgen und Misserfolgen je nach geografischer Zone liefert einen strategisch wichtigen Vorteil, weil somit kostspielige Fehler bei Produktlancierungen vermieden werden k\u00f6nnen. Die Entwicklung eines Produkts nimmt eineinhalb Jahre in Anspruch, die Lieferung in alle L\u00e4nder dauert weitere sechs Monate, und dann muss man ein Jahr warten, um absch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, wie gut das Modell bei den Kunden ankommt. Fehleinsch\u00e4tzungen sind dabei verheerend!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auf welche Kreationen an beiden Enden der <\/strong><strong>Produktpalette sind Sie besonders stolz?<\/strong><br \/>\nIm oberen Segment bin ich weiterhin sehr stolz auf die Monaco V4, denn sie bildete den symbolischen Auftakt f\u00fcr die Innovationskraft von TAG Heuer in der hohen Uhrmacherkunst. Damals fingen wir bei null an, weil wir nat\u00fcrlich nicht \u00fcber die Ressourcen von heute verf\u00fcgten. Das Konzept wurde 2002 erstellt, 2004 pr\u00e4sentierten wir das Produkt, und dann kostete es uns vier weitere Jahre, um das Projekt durch das Zusammenstellen von Teams abzusichern, vor allem durch Talente ausserhalb der Uhrmacherei wie Guy Semon, der heute die 40-k\u00f6pfige Forschungs- und Entwicklungsabteilung leitet. Dann waren wir gewappnet, um in der hohen Uhrmacherkunst neue Errungenschaften zu wagen, deren Kr\u00f6nung die Mikrogirder als erste Uhr ohne Unruh mit einer Pr\u00e4zision auf die F\u00fcnftausendstelsekunde ist. Im mittleren Segment glaubte ich 2004 an das enorme Potenzial der Carrera, die damals 3% des Umsatzes ausmachte. Wir haben sie \u00fcberarbeitet und etwas erschwinglicher gemacht, sodass sie heute als Bestseller 40% des Umsatzes bestreitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was bezwecken Sie mit Ihrem neuen Engagement im Rennsport f\u00fcr Elektrofahrzeuge?<\/strong><br \/>\nTAG Heuer ist seit den 50er-Jahren im Automobilrennsport aktiv und hat somit die gr\u00f6sste Legitimit\u00e4t in diesem Sektor. Das trifft nicht nur auf das Sponsoring, sondern auch auf die in diesem Zusammenhang entwickelten Produkte zu. Auch wenn unser Engagement in der Formel E ein Risiko darstellt, weil sie ja noch in den Kinderschuhen steckt, m\u00f6chten wir wie immer zur Avantgarde geh\u00f6ren. Eine umweltfreundliche Formel 1 zu entwickeln ist ausserdem lobenswert, und deshalb k\u00f6nnen wir solche Initiativen nur unterst\u00fctzen.<br \/>\n<strong>Glauben Sie, dass der von Ihnen gesponserte Katamaran Oracle den America\u2019s Cup gewinnt?<\/strong><br \/>\nIm Sport ist nichts sicher, aber Oracle hat im vergangenen Jahr die America\u2019s Cup World Series gewonnen. Heute beherrscht das Team die AC72 perfekt und kennt die Gew\u00e4sser vor San Francisco wie seine Westentasche. TAG Heuer sponsert auch das Schweizer Team Tilt, das sich f\u00fcr den Youth America\u2019s Cup qualifiziert hat, und z\u00e4hlt dort zu den Favoriten. 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