{"id":592,"date":"2011-06-09T11:25:26","date_gmt":"2011-06-09T10:25:26","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=592"},"modified":"2016-06-17T16:05:18","modified_gmt":"2016-06-17T14:05:18","slug":"marc-hayek-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/interview-3\/marc-hayek-2.html","title":{"rendered":"Marc Hayek &#8211; Blancpain : CEO von Blancpain"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Seit wann?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe fr\u00fch mit dem Motorsport begonnen, da ich mit sechs Jahren schon Motorrad fuhr und mit zehn an den ersten Rennen teilnahm. Bis zum Alter von 24 Jahren fuhr ich gleichzeitig Superbike und Kart. Das Autorennenvirus befiel mich vor vier Jahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was war der Ausl\u00f6ser?<\/strong><\/p>\n<p>Mir fehlten die Wettk\u00e4mpfe. Vor f\u00fcnf Jahren lud mich der Schweizer Lamborghini-Importeur Roland Affolter ein, ihn auf die Rennstrecke in Dijon zu begleiten. Das war der Ausl\u00f6ser. Ich hatte mit dem Lamborghini GTR noch mehr Spass als mit dem Motorrad. Das ist in meinem Alter auch weniger schmerzhaft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die sch\u00f6nste Erinnerung?<\/strong><\/p>\n<p>Mein Sieg mit dem Lamborghini Gallardo LP-570-4 in Barcelona, kurz nachdem mein Sohn geboren wurde. Ich hatte drei N\u00e4chte nicht geschlafen und bin direkt vom Krankenhaus gerade noch rechtzeitig zum Qualifying eingetroffen. Keiner hat an mich geglaubt, doch das Adrenalin katapultiere mich bis aufs Podium.<\/p>\n<p><strong>Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?<\/strong><\/p>\n<p>Das erste, unglaublich intensive Rennen der Saison 2010 in Hockenheim. Ich habe noch nie einen so grossen Druck gesp\u00fcrt. Ich habe mir mit dem Gewinner der Saison ein heisses Duell geliefert, und wir waren immer am Anschlag. Meine Reifen wollten beim Bremsen nicht so wie ich. Es ging immer um Millimeter. Die Spannung war extrem. Nachher war ich total ausgelaugt, aber gl\u00fccklich, weil ich diese sch\u00f6nste Schlacht meines Lebens gewonnen hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was w\u00e4re Ihr Traumziel?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe keine langfristigen Ziele. Jedes Rennen ist ein Ziel an sich. Ich versuche jedes Mal zu gewinnen und vor allem mich zu \u00fcbertreffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Von welcher Rennstrecke tr\u00e4umen Sie?<\/strong><\/p>\n<p>Am liebsten nat\u00fcrlich von der ber\u00fchmten Rennstrecke in Le Mans. Das ist etwas Besonderes. Ansonsten w\u00fcrde ich gerne noch einmal auf die Laguna Seca in Kalifornien gehen, die ich schon vom Motorrad kenne.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welchen Einfluss hat Ihre Leidenschaft auf Ihr Berufsleben?<\/strong><\/p>\n<p>Das Autorennen sowie andere Wettk\u00e4mpfe steigern meine Kraft und Disziplin. Ich bleibe selbst in extremen Stresssituationen absolut ruhig. Ich versuche mich auch im Berufsleben st\u00e4ndig zu verbessern und mich auf Details zu konzentrieren, die zum Sieg f\u00fchren.<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Seit wann?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe fr\u00fch mit dem Motorsport begonnen, da ich mit sechs Jahren schon Motorrad fuhr und mit zehn an den ersten Rennen teilnahm. Bis zum Alter von 24 Jahren fuhr ich gleichzeitig Superbike und Kart. Das Autorennenvirus befiel mich vor vier Jahren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was war der Ausl\u00f6ser?<\/strong><\/p>\n<p>Mir fehlten die Wettk\u00e4mpfe. Vor f\u00fcnf Jahren lud mich der Schweizer Lamborghini-Importeur Roland Affolter ein, ihn auf die Rennstrecke in Dijon zu begleiten. Das war der Ausl\u00f6ser. Ich hatte mit dem Lamborghini GTR noch mehr Spass als mit dem Motorrad. Das ist in meinem Alter auch weniger schmerzhaft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die sch\u00f6nste Erinnerung?<\/strong><\/p>\n<p>Mein Sieg mit dem Lamborghini Gallardo LP-570-4 in Barcelona, kurz nachdem mein Sohn geboren wurde. Ich hatte drei N\u00e4chte nicht geschlafen und bin direkt vom Krankenhaus gerade noch rechtzeitig zum Qualifying eingetroffen. Keiner hat an mich geglaubt, doch das Adrenalin katapultiere mich bis aufs Podium.<\/p>\n<p><strong>Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz?<\/strong><\/p>\n<p>Das erste, unglaublich intensive Rennen der Saison 2010 in Hockenheim. Ich habe noch nie einen so grossen Druck gesp\u00fcrt. Ich habe mir mit dem Gewinner der Saison ein heisses Duell geliefert, und wir waren immer am Anschlag. Meine Reifen wollten beim Bremsen nicht so wie ich. Es ging immer um Millimeter. Die Spannung war extrem. Nachher war ich total ausgelaugt, aber gl\u00fccklich, weil ich diese sch\u00f6nste Schlacht meines Lebens gewonnen hatte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was w\u00e4re Ihr Traumziel?<\/strong><\/p>\n<p>Ich habe keine langfristigen Ziele. Jedes Rennen ist ein Ziel an sich. Ich versuche jedes Mal zu gewinnen und vor allem mich zu \u00fcbertreffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Von welcher Rennstrecke tr\u00e4umen Sie?<\/strong><\/p>\n<p>Am liebsten nat\u00fcrlich von der ber\u00fchmten Rennstrecke in Le Mans. Das ist etwas Besonderes. Ansonsten w\u00fcrde ich gerne noch einmal auf die Laguna Seca in Kalifornien gehen, die ich schon vom Motorrad kenne.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welchen Einfluss hat Ihre Leidenschaft auf Ihr Berufsleben?<\/strong><\/p>\n<p>Das Autorennen sowie andere Wettk\u00e4mpfe steigern meine Kraft und Disziplin. Ich bleibe selbst in extremen Stresssituationen absolut ruhig. Ich versuche mich auch im Berufsleben st\u00e4ndig zu verbessern und mich auf Details zu konzentrieren, die zum Sieg f\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":588,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[64],"tags":[254],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/592"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=592"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/592\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15674,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/592\/revisions\/15674"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/588"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=592"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}