{"id":614,"date":"2011-06-09T11:54:51","date_gmt":"2011-06-09T10:54:51","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=614"},"modified":"2016-06-17T16:05:16","modified_gmt":"2016-06-17T14:05:16","slug":"richard-mille-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/interview-3\/richard-mille-3.html","title":{"rendered":"Richard Mille : CEO von Richard Mille"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Seit wann?<\/strong><\/p>\n<p>Schon von klein auf war das mein Traum! Seit zwei Jahren st\u00e4ndig. Zwischenzeitlich habe ich extrem viel gearbeitet und bin siebenmal Vater geworden! Meine Freunde auf den Rennstrecken scherzen schon, dass ich ein Berufsrennfahrer geworden bin, der als Uhrmacher arbeitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was war der Ausl\u00f6ser?<\/strong><\/p>\n<p>Zweifellos das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Ich habe dieses Rennen im Alter von 14 Jahren erstmals am Fernsehen gesehen und war wie gebannt. Von meinem allerersten Gehalt (ich war noch in der Probezeit!) habe ich mir einen Renault Alpine gekauft. Ich liebe legend\u00e4re Autos. In meiner Sammlung befinden sich ein Porsche 910, ein Lancia Stratos und ein paar Formel-1-Wagen (BRM, Ferrari und McLaren), die nat\u00fcrlich alle perfekt laufen. Rennen fahre ich aber nur mit meinem kleinen Lola T70.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die sch\u00f6nste Erinnerung?<\/strong><\/p>\n<p>Das Le Mans Classic 2010, eine unglaublich erfolgreiche Veranstaltung und vor allem ein tolles Rennen. Wir sponsern diesen Wettbewerb seit der ersten Ausgabe 2002 mit nicht einmal 8000 Zuschauern. Im vergangenen Sommer waren \u00fcber 100\u2009000 Schaulustige und \u00fcber 450 teilnehmende Fahrzeuge dabei. Ich habe nur positive Kommentare geh\u00f6rt. Normalerweise habe ich nie Zeit, das Rennen selber zu geniessen, weil ich meine Kunden, Freunde und Partner empfange. Doch dieses Mal hatte ich mir geschworen, selbst am Start zu sein, und habe ein tolles Rennen hingelegt. Ich war sehr zufrieden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz? <\/strong><\/p>\n<p>Auf meinen dritten Platz beim Classic Endurance Racing am Saisonende 2010.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was w\u00e4re Ihr Traumziel? <\/strong><\/p>\n<p>Nie von der Strasse abkommen! Bisher hatte ich kaum Unf\u00e4lle \u2013 mit Ausnahme von ein paar unvermeidbaren Drehern und einem Missgeschick in Spa, als mich ein Freund mit \u00fcber 200 Stundenkilometern rammte. Zum Gl\u00fcck ging es glimpflich aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Von welcher Rennstrecke tr\u00e4umen Sie? <\/strong><\/p>\n<p>Von Laguna Seca in Kalifornien. Das ist eine Rennstrecke mitten in der W\u00fcste umgeben von Klapperschlangen \u2013 absolut spektakul\u00e4r.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welchen Einfluss hat Ihre Leidenschaft auf Ihr Berufsleben?<\/strong><\/p>\n<p>Eigentlich wenig, da ich die beiden Dinge gut voneinander trennen kann. Wann immer m\u00f6glich bin ich auf der Rennstrecke, doch das kostet viel Zeit und ist unheimlich anstrengend. Beim Rennfahren wird einem sehr heiss, und doch finde ich es herrlich entspannend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Seit wann?<\/strong><\/p>\n<p>Schon von klein auf war das mein Traum! Seit zwei Jahren st\u00e4ndig. Zwischenzeitlich habe ich extrem viel gearbeitet und bin siebenmal Vater geworden! Meine Freunde auf den Rennstrecken scherzen schon, dass ich ein Berufsrennfahrer geworden bin, der als Uhrmacher arbeitet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was war der Ausl\u00f6ser?<\/strong><\/p>\n<p>Zweifellos das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Ich habe dieses Rennen im Alter von 14 Jahren erstmals am Fernsehen gesehen und war wie gebannt. Von meinem allerersten Gehalt (ich war noch in der Probezeit!) habe ich mir einen Renault Alpine gekauft. Ich liebe legend\u00e4re Autos. In meiner Sammlung befinden sich ein Porsche 910, ein Lancia Stratos und ein paar Formel-1-Wagen (BRM, Ferrari und McLaren), die nat\u00fcrlich alle perfekt laufen. Rennen fahre ich aber nur mit meinem kleinen Lola T70.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die sch\u00f6nste Erinnerung?<\/strong><\/p>\n<p>Das Le Mans Classic 2010, eine unglaublich erfolgreiche Veranstaltung und vor allem ein tolles Rennen. Wir sponsern diesen Wettbewerb seit der ersten Ausgabe 2002 mit nicht einmal 8000 Zuschauern. Im vergangenen Sommer waren \u00fcber 100\u2009000 Schaulustige und \u00fcber 450 teilnehmende Fahrzeuge dabei. Ich habe nur positive Kommentare geh\u00f6rt. Normalerweise habe ich nie Zeit, das Rennen selber zu geniessen, weil ich meine Kunden, Freunde und Partner empfange. Doch dieses Mal hatte ich mir geschworen, selbst am Start zu sein, und habe ein tolles Rennen hingelegt. Ich war sehr zufrieden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz? <\/strong><\/p>\n<p>Auf meinen dritten Platz beim Classic Endurance Racing am Saisonende 2010.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was w\u00e4re Ihr Traumziel? <\/strong><\/p>\n<p>Nie von der Strasse abkommen! Bisher hatte ich kaum Unf\u00e4lle \u2013 mit Ausnahme von ein paar unvermeidbaren Drehern und einem Missgeschick in Spa, als mich ein Freund mit \u00fcber 200 Stundenkilometern rammte. Zum Gl\u00fcck ging es glimpflich aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Von welcher Rennstrecke tr\u00e4umen Sie? <\/strong><\/p>\n<p>Von Laguna Seca in Kalifornien. Das ist eine Rennstrecke mitten in der W\u00fcste umgeben von Klapperschlangen \u2013 absolut spektakul\u00e4r.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welchen Einfluss hat Ihre Leidenschaft auf Ihr Berufsleben?<\/strong><\/p>\n<p>Eigentlich wenig, da ich die beiden Dinge gut voneinander trennen kann. Wann immer m\u00f6glich bin ich auf der Rennstrecke, doch das kostet viel Zeit und ist unheimlich anstrengend. Beim Rennfahren wird einem sehr heiss, und doch finde ich es herrlich entspannend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":609,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[64],"tags":[190],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/614"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=614"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/614\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15672,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/614\/revisions\/15672"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/609"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=614"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=614"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=614"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}