{"id":6158,"date":"2013-10-18T13:19:49","date_gmt":"2013-10-18T12:19:49","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=6158"},"modified":"2013-10-18T13:19:49","modified_gmt":"2013-10-18T12:19:49","slug":"zeitlose-patek-philippe-und-50-jahre-daytona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/art-n-de\/enchere-3\/zeitlose-patek-philippe-und-50-jahre-daytona.html","title":{"rendered":"Zeitlose Patek Philippe und 50 Jahre Daytona"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>F\u00fcr Uhrensammler wird der 10. und 11. November 2013<\/strong> wie Weihnachten: Der erste Abend steht unter dem Motto <em>Rolex Daytona Lesson One<\/em> und vereint 50 traumhafte Lose. Am zweiten Tag kommen 357 Lose unter den Hammer \u2013 ein Drittel Patek Philippe, ein Drittel Rolex und ein Drittel moderne Zeitmesser sowie Taschenuhren. Aurel Bacs, Leiter der Uhrensparte von Christie\u2019s, und Nathalie Monbaron beschreiben die interessantesten Lose.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00abVarious Owners\u2018 Sale\u00bb<\/strong><\/p>\n<p>Der gr\u00f6sste und prestigetr\u00e4chtigste Block des 11. November wird nat\u00fcrlich von komplizierten Patek-Philippe-Vintage-Modellen bestritten, allen voran die Referenz 2499 als zweite Uhr einer Serie in Rosagold aus Privatbesitz mit einem Sch\u00e4tzwert von 1 bis 1,5 Millionen Franken, von der bisher weniger als zehn Exemplare bekannt sind und bei der die Mehrheit der auf dem Markt angebotenen Exemplare in den letzten zehn Jahren von Christie\u2019s versteigert wurden. Dieser Zeitmesser ist in hervorragendem Zustand: Geh\u00e4use nie poliert, Elfenbeinzifferblatt \u2013 der Traum eines jeden Sammlers!<\/p>\n<p>Die Referenz 1563 ist ein Schleppzeigerchronograph in Gelbgold mit nur drei identifizierten Exemplaren, wobei es sich jedes Mal um Sonderanfertigungen f\u00fcr privilegierte Kunden mit pers\u00f6nlich gestaltetem Zifferblatt handelt. Ein Exemplar, das von Duke Ellington, befindet sich heute im Museum Patek Philippe, und das andere ging bei einer Versteigerung von Christie\u2019s an eine europ\u00e4ische Privatsammlung. Die nun pr\u00e4sentierte Uhr mit sehr exklusivem Zifferblatt und leuchtenden Breguet-Indexen d\u00fcrfte den Besitzer f\u00fcr 0,8 bis 1,4 Millionen Franken wechseln. Die meisten anderen feilgebotenen Referenzen werden erstmals der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert. Es handelt sich um Chronographen, Chronographen mit ewigem Kalender, ewige Kalender, Minutenrepetitionen und Travel Times.<\/p>\n<p>Der zweite Block des bedeutenden Tages gr\u00fcndet auf rund 100 Rolex-Uhren: Sportmodelle (Milgauss, Sea Dweller und Submariner) sowie andere, zu denen auch die Referenz 6062 z\u00e4hlt, d.h. die einzige Oyster mit Datum und Mondphase, die Rolex je hergestellt hat. Christie\u2019s bietet zwei Versionen <em>Fresh<\/em> <em>to the Market<\/em> aus Privatbesitz und in perfektem Zustand: eine in Stahl und eine in Gelbgold mit sternf\u00f6rmigen Indexen auf dem Zifferblatt und Original-Vintage-Armband, deren Erw\u00e4hnung in der Literatur ihren Wert noch steigert. Nach dem erfolgreichen Palladio-Verkauf im Mai 2013, einer von einem europ\u00e4ischen Architekten in einem Vierteljahrhundert aufgebauten Stahlchronographensammlung, pr\u00e4sentiert Christie\u2019s nun die Fortsetzung und den Rest der Sammlung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zeitlose Vielfalt<\/strong><\/p>\n<p>Der dritte, deutlich heterogenere Block besteht aus Taschenuhren und modernen Zeitmessern. Unter den Ersteren befindet sich eine 1802 vom Herzog von Infantado in Auftrag gegebene Breguet, deren Fertigung vier Jahre in Anspruch nahm: eine Uhr mit nat\u00fcrlicher Hemmung und einem Sch\u00e4tzwert von einer halben Million Franken. Zu dieser Breguet-Auswahl von 1802 bis 1833 z\u00e4hlt unter anderem auch eine der ersten Uhren mit Aufzug per Krone, eine an K\u00f6nig Georg IV. von England 1825 verkaufte \u00abRoyale\u00bb mit einem Sch\u00e4tzwert von 80 000 bis 120 000 Franken. Bovet \u00fcberw\u00e4ltigt mit einer atemberaubenden Uhr in Gold, Email und Perlen, die gegen 1820 f\u00fcr den chinesischen Markt angefertigt und deren Emailarbeit von Jean-Fran\u00e7ois-Victor Dupont ausgef\u00fchrt wurde. Dieses herrliche St\u00fcck hat einen Sch\u00e4tzwert von 90 000 bis 140 000 Franken. Wer bietet mehr? Vielleicht k\u00f6nnen die modernen Uhren diese Preise noch \u00fcbertreffen! Selten war die Auswahl qualitativ so hochstehend. Nat\u00fcrlich befinden sich darunter interessante Modelle von Audemars Piguet, Breguet und Cartier, aber ansonsten erscheinen uns zwei Uhren besonders erw\u00e4hnenswert. Ein Einzelst\u00fcck von Lange, die einzige in der Geschichte von A. Lange &amp; S\u00f6hne bekannte Spezialanfertigung, sowie die zweite Voutilainen. Die erste wechselte in Hongkong bei Christie\u2019s zu Beginn des Jahres f\u00fcr eine Viertelmillion Dollar den Besitzer. Auch in dieser Sparte besticht Patek Philippe mit zwei absolut neuartigen Quartetten: vier Varianten der Referenz 5070 in Platin und Weiss-, Gelb- und Rosagold sowie vier Kreationen der Linie <em>Advanced Research. <\/em>Noch nie wurden diese Modelle gleichzeitig versteigert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-6153\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/33_Christies_2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/33_Christies_2.jpg 600w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/33_Christies_2-300x179.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daytona Lesson One<\/strong><\/p>\n<p>Christie\u2019s sichert sich den Erfolg dieser thematischen Auktion rund um den 50. Geburtstag der Daytona durch die Mithilfe von Pucci Papaleo, dem Daytona-Guru und Autor des Kultbuchs The Ultimate Daytona. Gemeinsam haben sie 50 Zeitmesser in tadellosem Zustand zusammengestellt, die die Entwicklungsgeschichte dieses Kultmodells zwischen 1963 (damals hiess sie noch Cosmographe und wurde nur auf dem amerikanischen Markt verkauft) und 2013 nachzeichnen, obwohl die an der Baselworld enth\u00fcllte Platinausf\u00fchrung in den Boutiquen noch gar nicht erh\u00e4ltlich ist. Die niedrigsten Sch\u00e4tzwerte dieses Modells, das mit seiner Tachometerskala auf der L\u00fcnette das Erscheinungsbild der Rolex-Chronographen revolutionierte, schwanken zwischen 10 000 und 300 000 Franken. Darunter befindet sich beispielsweise die Sonderanfertigung f\u00fcr die peruanische Luftwaffe, die vom gleichnamigen Schauspieler in den Filmen Angst \u00fcber der Stadt und Ein irrer Typ getragene \u00abJean-Paul Belmondo\u00bb sowie ein Dutzend Exemplare des Modells \u00abPaul Newman\u00bb in Stahl und Gold. Diese Uhr trug der gleichnamige Schauspieler auf der Leinwand und im echten Leben, wie beispielweise bei seinem Team-Sieg am sagenumwobenen Daytona-Rennen 1995. Ein anderer Star des Showbiz k\u00f6nnte sich f\u00fcr die Referenz 6269 in Gelbgold mit Diamanten auf L\u00fcnette und Zifferblatt oder aber f\u00fcr eine extrem seltene \u00abRainbow\u00bb in Gold mit Pav\u00e9 aus vielfarbigen Diamanten im Baguette-Schliff begeistern. Den Clou dieses Blocks bildet jedoch eine von seiner Hoheit Qabus ibn Sa\u2019id Al Sa\u2019id, dem Sultan von Oman, in Auftrag gegebene Daytona, in deren Zifferblatt seine Unterschrift eingraviert ist und deren h\u00f6chster Sch\u00e4tzwert bei einer halben Million Franken liegt. Folgt n\u00e4chsten Fr\u00fchling <em>Lesson Two?<\/em><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>F\u00fcr Uhrensammler wird der 10. und 11. November 2013<\/strong> wie Weihnachten: Der erste Abend steht unter dem Motto <em>Rolex Daytona Lesson One<\/em> und vereint 50 traumhafte Lose. Am zweiten Tag kommen 357 Lose unter den Hammer \u2013 ein Drittel Patek Philippe, ein Drittel Rolex und ein Drittel moderne Zeitmesser sowie Taschenuhren. Aurel Bacs, Leiter der Uhrensparte von Christie\u2019s, und Nathalie Monbaron beschreiben die interessantesten Lose.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00abVarious Owners\u2018 Sale\u00bb<\/strong><\/p>\n<p>Der gr\u00f6sste und prestigetr\u00e4chtigste Block des 11. November wird nat\u00fcrlich von komplizierten Patek-Philippe-Vintage-Modellen bestritten, allen voran die Referenz 2499 als zweite Uhr einer Serie in Rosagold aus Privatbesitz mit einem Sch\u00e4tzwert von 1 bis 1,5 Millionen Franken, von der bisher weniger als zehn Exemplare bekannt sind und bei der die Mehrheit der auf dem Markt angebotenen Exemplare in den letzten zehn Jahren von Christie\u2019s versteigert wurden. Dieser Zeitmesser ist in hervorragendem Zustand: Geh\u00e4use nie poliert, Elfenbeinzifferblatt \u2013 der Traum eines jeden Sammlers!<\/p>\n<p>Die Referenz 1563 ist ein Schleppzeigerchronograph in Gelbgold mit nur drei identifizierten Exemplaren, wobei es sich jedes Mal um Sonderanfertigungen f\u00fcr privilegierte Kunden mit pers\u00f6nlich gestaltetem Zifferblatt handelt. Ein Exemplar, das von Duke Ellington, befindet sich heute im Museum Patek Philippe, und das andere ging bei einer Versteigerung von Christie\u2019s an eine europ\u00e4ische Privatsammlung. Die nun pr\u00e4sentierte Uhr mit sehr exklusivem Zifferblatt und leuchtenden Breguet-Indexen d\u00fcrfte den Besitzer f\u00fcr 0,8 bis 1,4 Millionen Franken wechseln. Die meisten anderen feilgebotenen Referenzen werden erstmals der \u00d6ffentlichkeit pr\u00e4sentiert. Es handelt sich um Chronographen, Chronographen mit ewigem Kalender, ewige Kalender, Minutenrepetitionen und Travel Times.<\/p>\n<p>Der zweite Block des bedeutenden Tages gr\u00fcndet auf rund 100 Rolex-Uhren: Sportmodelle (Milgauss, Sea Dweller und Submariner) sowie andere, zu denen auch die Referenz 6062 z\u00e4hlt, d.h. die einzige Oyster mit Datum und Mondphase, die Rolex je hergestellt hat. Christie\u2019s bietet zwei Versionen <em>Fresh<\/em> <em>to the Market<\/em> aus Privatbesitz und in perfektem Zustand: eine in Stahl und eine in Gelbgold mit sternf\u00f6rmigen Indexen auf dem Zifferblatt und Original-Vintage-Armband, deren Erw\u00e4hnung in der Literatur ihren Wert noch steigert. Nach dem erfolgreichen Palladio-Verkauf im Mai 2013, einer von einem europ\u00e4ischen Architekten in einem Vierteljahrhundert aufgebauten Stahlchronographensammlung, pr\u00e4sentiert Christie\u2019s nun die Fortsetzung und den Rest der Sammlung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zeitlose Vielfalt<\/strong><\/p>\n<p>Der dritte, deutlich heterogenere Block besteht aus Taschenuhren und modernen Zeitmessern. Unter den Ersteren befindet sich eine 1802 vom Herzog von Infantado in Auftrag gegebene Breguet, deren Fertigung vier Jahre in Anspruch nahm: eine Uhr mit nat\u00fcrlicher Hemmung und einem Sch\u00e4tzwert von einer halben Million Franken. Zu dieser Breguet-Auswahl von 1802 bis 1833 z\u00e4hlt unter anderem auch eine der ersten Uhren mit Aufzug per Krone, eine an K\u00f6nig Georg IV. von England 1825 verkaufte \u00abRoyale\u00bb mit einem Sch\u00e4tzwert von 80 000 bis 120 000 Franken. Bovet \u00fcberw\u00e4ltigt mit einer atemberaubenden Uhr in Gold, Email und Perlen, die gegen 1820 f\u00fcr den chinesischen Markt angefertigt und deren Emailarbeit von Jean-Fran\u00e7ois-Victor Dupont ausgef\u00fchrt wurde. Dieses herrliche St\u00fcck hat einen Sch\u00e4tzwert von 90 000 bis 140 000 Franken. Wer bietet mehr? Vielleicht k\u00f6nnen die modernen Uhren diese Preise noch \u00fcbertreffen! Selten war die Auswahl qualitativ so hochstehend. Nat\u00fcrlich befinden sich darunter interessante Modelle von Audemars Piguet, Breguet und Cartier, aber ansonsten erscheinen uns zwei Uhren besonders erw\u00e4hnenswert. Ein Einzelst\u00fcck von Lange, die einzige in der Geschichte von A. Lange &amp; S\u00f6hne bekannte Spezialanfertigung, sowie die zweite Voutilainen. Die erste wechselte in Hongkong bei Christie\u2019s zu Beginn des Jahres f\u00fcr eine Viertelmillion Dollar den Besitzer. Auch in dieser Sparte besticht Patek Philippe mit zwei absolut neuartigen Quartetten: vier Varianten der Referenz 5070 in Platin und Weiss-, Gelb- und Rosagold sowie vier Kreationen der Linie <em>Advanced Research. <\/em>Noch nie wurden diese Modelle gleichzeitig versteigert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-6153\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/33_Christies_2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/33_Christies_2.jpg 600w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/33_Christies_2-300x179.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Daytona Lesson One<\/strong><\/p>\n<p>Christie\u2019s sichert sich den Erfolg dieser thematischen Auktion rund um den 50. Geburtstag der Daytona durch die Mithilfe von Pucci Papaleo, dem Daytona-Guru und Autor des Kultbuchs The Ultimate Daytona. Gemeinsam haben sie 50 Zeitmesser in tadellosem Zustand zusammengestellt, die die Entwicklungsgeschichte dieses Kultmodells zwischen 1963 (damals hiess sie noch Cosmographe und wurde nur auf dem amerikanischen Markt verkauft) und 2013 nachzeichnen, obwohl die an der Baselworld enth\u00fcllte Platinausf\u00fchrung in den Boutiquen noch gar nicht erh\u00e4ltlich ist. Die niedrigsten Sch\u00e4tzwerte dieses Modells, das mit seiner Tachometerskala auf der L\u00fcnette das Erscheinungsbild der Rolex-Chronographen revolutionierte, schwanken zwischen 10 000 und 300 000 Franken. Darunter befindet sich beispielsweise die Sonderanfertigung f\u00fcr die peruanische Luftwaffe, die vom gleichnamigen Schauspieler in den Filmen Angst \u00fcber der Stadt und Ein irrer Typ getragene \u00abJean-Paul Belmondo\u00bb sowie ein Dutzend Exemplare des Modells \u00abPaul Newman\u00bb in Stahl und Gold. Diese Uhr trug der gleichnamige Schauspieler auf der Leinwand und im echten Leben, wie beispielweise bei seinem Team-Sieg am sagenumwobenen Daytona-Rennen 1995. Ein anderer Star des Showbiz k\u00f6nnte sich f\u00fcr die Referenz 6269 in Gelbgold mit Diamanten auf L\u00fcnette und Zifferblatt oder aber f\u00fcr eine extrem seltene \u00abRainbow\u00bb in Gold mit Pav\u00e9 aus vielfarbigen Diamanten im Baguette-Schliff begeistern. 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