{"id":6448,"date":"2013-11-21T12:18:15","date_gmt":"2013-11-21T11:18:15","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=6448"},"modified":"2014-01-06T16:41:51","modified_gmt":"2014-01-06T15:41:51","slug":"kleine-anekdoten-uber-bestien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/lady-de-2\/lady-de\/kleine-anekdoten-uber-bestien.html","title":{"rendered":"Kleine Anekdoten \u00fcber Bestien"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Chanel sichert sich den L\u00f6wenanteil<\/strong><\/p>\n<p>Ob das Sternzeichen von Gabrielle Chanel wohl der Grund daf\u00fcr ist, dass das franz\u00f6sische Modehaus, das ihren Namen tr\u00e4gt, den L\u00f6wen, dieses noble Raubtier, den m\u00e4chtigen K\u00f6nig des Tierkreises, zum Star seiner Juwelierkunst erkoren hat? Oder liegt es vielleicht daran, dass Mademoiselle Chanel zu Venedig, der Stadt, in der der L\u00f6we allgegenw\u00e4rtig ist, eine ganz besondere Beziehung pflegte? Das Raubtier, das erstmals 2012 in den Kreationen von Chanel erschien, sichert sich heute mit einer exklusiven Kollektion von 58 Schmuckst\u00fccken hoher Juwelierkunst seinen L\u00f6wenanteil. \u00abSous le signe du Lion\u00bb <em>(Im Zeichen des L\u00f6wen),<\/em> br\u00fcllen wir vor Begeisterung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Cartier f\u00e4hrt die Krallen aus<\/strong><\/p>\n<p>Ein Panther f\u00fcr Cartier. What else? Das Tier ist so eng mit der Marke verbunden, dass man manchmal vergisst, sich zu fragen, worin die Urspr\u00fcnge eines solchen Wahrzeichens liegen. Es wird erz\u00e4hlt, dass der Erfolg der bezaubernden Raubkatze in den Kollektionen von Cartier einer gewissen Jeanne Toussaint zu verdanken ist. Der Charakter der 1933 zur Leiterin der Haute Joaillerie ernannten Mitarbeiterin des Hauses brachte ihr bald den Spitznamen \u00abla panth\u00e8re\u00bb ein. Dieser wurde zum ber\u00fchmten Emblem des Hauses und findet sich heute noch in Uhren und Schmuckkreationen wieder, in deren Klauen man mehr als gerne geraten m\u00f6chte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Harry Winston und die Rad schlagende Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Gleich dem Pfau, dem mit einem der \u00abPremier-Feathers\u00bb-Modellen gehuldigt wird, macht uns der Juwelier Harry Winston nicht etwa sch\u00f6ne Augen, sondern schl\u00e4gt vielmehr ein Rad, so als w\u00fcrde er um unsere Gunst werben. Das mit einem Mosaik aus echten Federn verzierte Zifferblatt ist der zeitgen\u00f6ssische Ausdruck einer im Europa des 16. Jahrhunderts hoch gesch\u00e4tzten Handwerkskunst. Dieses einzigartige Know-how wird heutzutage nur noch von sehr wenigen K\u00fcnstlern gepflegt und beherrscht. Die Federschmuckk\u00fcnstlerin Nelly Saunier\u00a0 hat ihr ganzes Geschick und ihr k\u00fcnstlerisches Empfinden in diese faszinierenden Zifferbl\u00e4tter gesteckt, die uns den Kopf verdrehen. Da wundert es keinen, wenn man an diesen eitlen Vogel glatt sein Herz verliert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-6444\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/34_Precious_Lady_1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/34_Precious_Lady_1.jpg 600w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/34_Precious_Lady_1-300x179.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Van Cleef &amp; Arpels geht auf Schmetterlingsjagd<\/strong><\/p>\n<p>Schon sehr fr\u00fch nahm der Schmetterling in den Kollektionen der 1906 gegr\u00fcndeten franz\u00f6sischen Manufaktur einen Platz als wiederkehrendes Motiv ein. Bereits in den 20er-Jahren entfaltete das zarte Insekt seine Fl\u00fcgel, um elegante Ohrringe und wertvolle Clips zu zieren. Seitdem begleitet es die Geschichte des Hauses, verleiht den Schmuck- und Uhrenkollektionen Leichtigkeit und Poesie und spiegelt den Glanz des Perlmutts und der Intarsienarbeit aus Edelsteinen wieder. Ein aktuelles Beispiel daf\u00fcr: Die erlesene \u00abLady Arpels Papillon Noir Argent\u00bb.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bulgari und sein t\u00f6dlicher Zauber<\/strong><\/p>\n<p>Rund 30 lange Jahre waren n\u00f6tig, bis die ber\u00fchmte Uhr mit der Schlangenform den Erfolg erfuhr, wie wir ihn heute kennen. Bereits 1932 hielt die damals \u00abTubogas\u00bb getaufte Kollektion in den Schaufenstern des Place Vend\u00f4me Einzug. Aber erst als Eli-<br \/>\nzabeth Taylor bei der Promotion des weltber\u00fchmten Films Cleopatra mit einer diamanten- und smaragdbesetzten Ausf\u00fchrung in Gelbgold auftrat, begeisterte sich ganz Hollywood daf\u00fcr. Seitdem schmiegt sich \u00abSerpenti\u00bb immer wieder um das Handgelenk von Frauen, die der Schmuckuhr mit dem t\u00f6dlichen Zauber gnadenlos verfallen sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Chanel,<\/strong> Ohrringe \u00abLion v\u00e9nitien\u00bb, Weissgold und Diamanten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Harry Winston, <\/strong>Uhr Premier Feathers, Zifferblatt mit Intarsien aus violetten und t\u00fcrkisfarbenen Pfauen- und Fasanenfedern<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Cartier, <\/strong>Anh\u00e4nger Panth\u00e8re, Weissgold, Brillanten, Keramik, Onyx-Flecken und Smaragd-Augen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Van Cleef &amp; Arpels,<\/strong> Lady Arpels Papillon Noir Argent, graues Perlmuttzifferblatt, Paillonn\u00e9- und\u00a0Plique-\u00e0-jour-Email sowie Diamanten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bulgari,<\/strong> Uhr Serpenti Tubogas zweifarbig in Stahl und Rosagold<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Chanel sichert sich den L\u00f6wenanteil<\/strong><\/p>\n<p>Ob das Sternzeichen von Gabrielle Chanel wohl der Grund daf\u00fcr ist, dass das franz\u00f6sische Modehaus, das ihren Namen tr\u00e4gt, den L\u00f6wen, dieses noble Raubtier, den m\u00e4chtigen K\u00f6nig des Tierkreises, zum Star seiner Juwelierkunst erkoren hat? Oder liegt es vielleicht daran, dass Mademoiselle Chanel zu Venedig, der Stadt, in der der L\u00f6we allgegenw\u00e4rtig ist, eine ganz besondere Beziehung pflegte? Das Raubtier, das erstmals 2012 in den Kreationen von Chanel erschien, sichert sich heute mit einer exklusiven Kollektion von 58 Schmuckst\u00fccken hoher Juwelierkunst seinen L\u00f6wenanteil. \u00abSous le signe du Lion\u00bb <em>(Im Zeichen des L\u00f6wen),<\/em> br\u00fcllen wir vor Begeisterung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Cartier f\u00e4hrt die Krallen aus<\/strong><\/p>\n<p>Ein Panther f\u00fcr Cartier. What else? Das Tier ist so eng mit der Marke verbunden, dass man manchmal vergisst, sich zu fragen, worin die Urspr\u00fcnge eines solchen Wahrzeichens liegen. Es wird erz\u00e4hlt, dass der Erfolg der bezaubernden Raubkatze in den Kollektionen von Cartier einer gewissen Jeanne Toussaint zu verdanken ist. Der Charakter der 1933 zur Leiterin der Haute Joaillerie ernannten Mitarbeiterin des Hauses brachte ihr bald den Spitznamen \u00abla panth\u00e8re\u00bb ein. Dieser wurde zum ber\u00fchmten Emblem des Hauses und findet sich heute noch in Uhren und Schmuckkreationen wieder, in deren Klauen man mehr als gerne geraten m\u00f6chte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Harry Winston und die Rad schlagende Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Gleich dem Pfau, dem mit einem der \u00abPremier-Feathers\u00bb-Modellen gehuldigt wird, macht uns der Juwelier Harry Winston nicht etwa sch\u00f6ne Augen, sondern schl\u00e4gt vielmehr ein Rad, so als w\u00fcrde er um unsere Gunst werben. Das mit einem Mosaik aus echten Federn verzierte Zifferblatt ist der zeitgen\u00f6ssische Ausdruck einer im Europa des 16. Jahrhunderts hoch gesch\u00e4tzten Handwerkskunst. Dieses einzigartige Know-how wird heutzutage nur noch von sehr wenigen K\u00fcnstlern gepflegt und beherrscht. Die Federschmuckk\u00fcnstlerin Nelly Saunier\u00a0 hat ihr ganzes Geschick und ihr k\u00fcnstlerisches Empfinden in diese faszinierenden Zifferbl\u00e4tter gesteckt, die uns den Kopf verdrehen. Da wundert es keinen, wenn man an diesen eitlen Vogel glatt sein Herz verliert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-6444\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/34_Precious_Lady_1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/34_Precious_Lady_1.jpg 600w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/34_Precious_Lady_1-300x179.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Van Cleef &amp; Arpels geht auf Schmetterlingsjagd<\/strong><\/p>\n<p>Schon sehr fr\u00fch nahm der Schmetterling in den Kollektionen der 1906 gegr\u00fcndeten franz\u00f6sischen Manufaktur einen Platz als wiederkehrendes Motiv ein. Bereits in den 20er-Jahren entfaltete das zarte Insekt seine Fl\u00fcgel, um elegante Ohrringe und wertvolle Clips zu zieren. Seitdem begleitet es die Geschichte des Hauses, verleiht den Schmuck- und Uhrenkollektionen Leichtigkeit und Poesie und spiegelt den Glanz des Perlmutts und der Intarsienarbeit aus Edelsteinen wieder. Ein aktuelles Beispiel daf\u00fcr: Die erlesene \u00abLady Arpels Papillon Noir Argent\u00bb.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bulgari und sein t\u00f6dlicher Zauber<\/strong><\/p>\n<p>Rund 30 lange Jahre waren n\u00f6tig, bis die ber\u00fchmte Uhr mit der Schlangenform den Erfolg erfuhr, wie wir ihn heute kennen. Bereits 1932 hielt die damals \u00abTubogas\u00bb getaufte Kollektion in den Schaufenstern des Place Vend\u00f4me Einzug. Aber erst als Eli-<br \/>\nzabeth Taylor bei der Promotion des weltber\u00fchmten Films Cleopatra mit einer diamanten- und smaragdbesetzten Ausf\u00fchrung in Gelbgold auftrat, begeisterte sich ganz Hollywood daf\u00fcr. Seitdem schmiegt sich \u00abSerpenti\u00bb immer wieder um das Handgelenk von Frauen, die der Schmuckuhr mit dem t\u00f6dlichen Zauber gnadenlos verfallen sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Chanel,<\/strong> Ohrringe \u00abLion v\u00e9nitien\u00bb, Weissgold und Diamanten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Harry Winston, <\/strong>Uhr Premier Feathers, Zifferblatt mit Intarsien aus violetten und t\u00fcrkisfarbenen Pfauen- und Fasanenfedern<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Cartier, <\/strong>Anh\u00e4nger Panth\u00e8re, Weissgold, Brillanten, Keramik, Onyx-Flecken und Smaragd-Augen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Van Cleef &amp; Arpels,<\/strong> Lady Arpels Papillon Noir Argent, graues Perlmuttzifferblatt, Paillonn\u00e9- und\u00a0Plique-\u00e0-jour-Email sowie Diamanten<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bulgari,<\/strong> Uhr Serpenti Tubogas zweifarbig in Stahl und Rosagold<\/p>\n","protected":false},"author":15,"featured_media":6443,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[572],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6448"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/15"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6448"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6448\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6443"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6448"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6448"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6448"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}