{"id":6599,"date":"2014-01-08T13:03:05","date_gmt":"2014-01-08T12:03:05","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=6599"},"modified":"2014-01-08T13:03:43","modified_gmt":"2014-01-08T12:03:43","slug":"5-fhh-forum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/worldtempus-3\/5-fhh-forum.html","title":{"rendered":"5. FHH-Forum"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Jacques Attali (\u00d6konom, Schriftsteller und ehemaliger Berater von Pr\u00e4sident Mitterand) betonte als brillanter Redner vor allem, wie dringlich es ist, sich der Herausforderung des latenten und zunehmenden Kampfs zwischen Altruismus und Individualismus zu stellen. Sich das Leben in drei Jahrzehnten auszumalen setzt voraus, die aktuellen Ideologien und Lebensgewohnheiten, die Ver\u00e4nderungen strukturieren, sowie auch die demografische und technologische Entwicklung zu ber\u00fccksichtigen. W\u00e4hrend die moderne Welt ungef\u00e4hr alle 25 Jahre durch neue technologische Errungenschaften revolutioniert wurde, folgen heute drei bis vier Schlag auf Schlag. Datenmanagement und Wissenspools wie das sogenannte semantische Web werden in Zukunft nicht nur Lehrern und \u00c4rzten Konkurrenz machen, sondern k\u00f6nnten auch zu einer Aneignung unseres digitalen Lebens verleiten. Bald sind nicht mehr 2, sondern 80 Milliarden Ger\u00e4te vernetzt! 3D revolutioniert derzeit die Fertigungsprozesse, und die Biotechnologie ver\u00e4ndert mit einem \u00abZwei-in-Eins\u00bb oder \u00abAlles-in-Einem\u00bb-Ansatz unsere Einstellung zu Ern\u00e4hrung, Sch\u00f6nheitspflege und Kosmetik. Nicht nur Medizin und Uhrmacherei nutzen Nanotechnologien, sondern auch das Milit\u00e4r. Die gr\u00f6ssten Umw\u00e4lzungen wie beispielsweise die Gedanken\u00fcbertragung werden aber zweifelsohne von den Neurowissenschaften ausgel\u00f6st werden. Die sehr komplexen Folgen dieser Lawine von Ver\u00e4nderungen bestehen in einer zunehmenden Ungleichheit, weil in erster Linie Reichere von den Fortschritten profitieren.<br \/>\nLaut demografischen Sch\u00e4tzungen wird Nigeria bis Ende des Jahrhunderts China \u00fcberholen. Afrika d\u00fcrfte folglich der bev\u00f6lkerungsreichste Kontinent werden (wobei die Zahl franz\u00f6sischer Muttersprachler von 200 auf 700 Millionen steigt). Indien wird die gr\u00f6sste Wirtschaftsmacht der Welt. Jacques Attali bleibt f\u00fcr Europa dennoch zuversichtlich. Das R\u00f6mische Reich ist nicht verschwunden, denn alle sind zu R\u00f6mern geworden. Genau dies geschieht auch im Westen (den USA): Alle wollen Westler werden. Das ist langfristig aber nur mit einer Weltregierung m\u00f6glich, denn ohne die ger\u00e4t das Gef\u00fcge aus globalem Markt und lokaler Demokratie aus den Fugen. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die des Nachbarn beginnt. Die gegenseitigen und allgemeinen Bed\u00fcrfnisse f\u00f6rdern den Individualismus und die Vernachl\u00e4ssigung der Bed\u00fcrfnisse zuk\u00fcnftiger Generationen. Der Kapitalismus ist zu ungeduldig geworden. Der Gr\u00fcnder der ersten Stiftung f\u00fcr internationale Solidarit\u00e4t PlaNet Finance bef\u00fcrwortet eine positive Wirtschaft, die die Bed\u00fcrfnisse unserer Kinder und die Einrichtung einer dritten Kammer zur Wahrung der langfristigen Interessen ber\u00fccksichtigt, die durch die gar zu kurzfristige Sicht von Markt und Demokratie bedroht werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tausche Afrika gegen BRIC?<\/strong><br \/>\nF\u00fcr den \u00d6konomen Carlos Braga zeichnen sich im Schatten des m\u00e4chtigen China bereits das hocherhobene Haupt Indiens, die breiten Schultern Afrikas und die schnelle Silhouette S\u00fcdamerikas ab. Letzteres ist der einzige Kontinent, auf dem die Ungleichheiten r\u00fcckl\u00e4ufig sind, vor allem in Brasilien. Charles Robertson geht als Experte f\u00fcr Schwellenl\u00e4nder bereits von einer Verlagerung des Wachstums von China nach Afrika aus, das Indien im Eiltempo im Kielwasser folgt. In einem halben Jahrhundert hat Afrika seiner Meinung nach das gleiche Gewicht wie Europa und die USA zusammen. Zehn der 25 L\u00e4nder des Kontinents verzeichnen heute bereits das h\u00f6chste Wirtschaftswachstum der vergangenen zehn Jahre. Haupttr\u00fcmpfe sind der signifikante Anstieg der Lebenserwartung der Bev\u00f6lkerung, die seit dem Jahr 2000 von den Regierungen eingeleiteten Reformen und der Bildungsstand, dessen Werte sich in 30 Jahren um das Dreifache verbessert haben. Infrastrukturen und grosse Handels- und Gewerbeeinrichtungen werden allerorts aus dem Boden gestampft. In China wird die Bev\u00f6lkerung w\u00e4hrenddessen immer \u00e4lter und b\u00fcrgerlicher, und die Produktion wandert zunehmend nach Afrika ab. Die Demografieexpertin Sarah Harper best\u00e4tigt die heute sehr niedrige Geburtenrate in Asien, weist aber auch auf die alternde Gesellschaft in Amerika und Europa hin, wo 2050 rund 30% der Bev\u00f6lkerung \u00fcber 60 Jahre alt sein werden. Wer h\u00e4tte daran gedacht, das auf 60 festgelegte Rentenalter fr\u00fchzeitig anzupassen, als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung noch mit weniger als 45 Jahren verstarb? Die Gr\u00fcnderin des Oxford Institute of Ageing pl\u00e4diert daf\u00fcr, dass jeder Mensch seine Zukunft ab sofort selbst in die Hand nimmt. Zumal man heute meistens erst mit 80 Jahren auf ein Erbe hoffen kann und unser Planet bis 2100 rund 10 bis 11 Milliarden Menschen beherbergen wird, von denen 80% in St\u00e4dten wohnen werden (gegen\u00fcber 50% heute).<br \/>\nRory Sutherland, Spezialist f\u00fcr Verhaltens\u00f6konomie, behandelte ein anderes Thema, das dennoch bestimmte Parallelen aufweist. Er analysierte die Widerspr\u00fcche zwischen Instinkt und Vernunft. Er mahnt zu Vorsicht vor Modellen, die zwar n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen, oft aber nicht funktionieren und manchmal sogar gef\u00e4hrlich sind. Der Vizepr\u00e4sident der Ogilvy Group in London glaubt dennoch, bestimmte Verhaltensweisen f\u00fcr die kommenden zehn bis 20 Jahre vorhersagen zu k\u00f6nnen. Die meisten Menschen scheuen Ver\u00e4nderungen und Unsicherheit, weshalb es besser ist, sie glauben zu lassen, selbst die Wahl zu haben. In der Werbung ist es beispielsweise wichtig, h\u00f6here und niedrigere Preise indirekt zu rechtfertigen, denn das Kaufverhalten der Menschen ist oft irrational.<br \/>\nDie meisten Uhrenmarken haben bereits eine eigene Stiftung mit bestimmten ethischen Kriterien ins Leben gerufen. Die gr\u00f6ssten unter ihnen wissen seit Langem, wie bedeutsam ein geografisches Gleichgewicht und eine starke Pr\u00e4senz sind. Obwohl das Licht am Ende des Tunnels ab 2025 oder 2050 erkennbar sein d\u00fcrfte, stellt sich paradoxerweise dennoch die Frage, wie sich die Marken in den kommenden f\u00fcnf bis zehn Jahren entwickeln werden. Konfuzius sagte ja bereits: \u00abErfahrung ist wie eine Laterne am R\u00fccken. Sie beleuchtet nur den Teil des Weges, der schon hinter uns liegt.\u00bb Wir k\u00f6nnen das 6. Forum kaum erwarten, um endlich \u00fcber das Jahr 2020 zu debattieren.<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jacques Attali (\u00d6konom, Schriftsteller und ehemaliger Berater von Pr\u00e4sident Mitterand) betonte als brillanter Redner vor allem, wie dringlich es ist, sich der Herausforderung des latenten und zunehmenden Kampfs zwischen Altruismus und Individualismus zu stellen. Sich das Leben in drei Jahrzehnten auszumalen setzt voraus, die aktuellen Ideologien und Lebensgewohnheiten, die Ver\u00e4nderungen strukturieren, sowie auch die demografische und technologische Entwicklung zu ber\u00fccksichtigen. W\u00e4hrend die moderne Welt ungef\u00e4hr alle 25 Jahre durch neue technologische Errungenschaften revolutioniert wurde, folgen heute drei bis vier Schlag auf Schlag. Datenmanagement und Wissenspools wie das sogenannte semantische Web werden in Zukunft nicht nur Lehrern und \u00c4rzten Konkurrenz machen, sondern k\u00f6nnten auch zu einer Aneignung unseres digitalen Lebens verleiten. Bald sind nicht mehr 2, sondern 80 Milliarden Ger\u00e4te vernetzt! 3D revolutioniert derzeit die Fertigungsprozesse, und die Biotechnologie ver\u00e4ndert mit einem \u00abZwei-in-Eins\u00bb oder \u00abAlles-in-Einem\u00bb-Ansatz unsere Einstellung zu Ern\u00e4hrung, Sch\u00f6nheitspflege und Kosmetik. Nicht nur Medizin und Uhrmacherei nutzen Nanotechnologien, sondern auch das Milit\u00e4r. Die gr\u00f6ssten Umw\u00e4lzungen wie beispielsweise die Gedanken\u00fcbertragung werden aber zweifelsohne von den Neurowissenschaften ausgel\u00f6st werden. Die sehr komplexen Folgen dieser Lawine von Ver\u00e4nderungen bestehen in einer zunehmenden Ungleichheit, weil in erster Linie Reichere von den Fortschritten profitieren.<br \/>\nLaut demografischen Sch\u00e4tzungen wird Nigeria bis Ende des Jahrhunderts China \u00fcberholen. Afrika d\u00fcrfte folglich der bev\u00f6lkerungsreichste Kontinent werden (wobei die Zahl franz\u00f6sischer Muttersprachler von 200 auf 700 Millionen steigt). Indien wird die gr\u00f6sste Wirtschaftsmacht der Welt. Jacques Attali bleibt f\u00fcr Europa dennoch zuversichtlich. Das R\u00f6mische Reich ist nicht verschwunden, denn alle sind zu R\u00f6mern geworden. Genau dies geschieht auch im Westen (den USA): Alle wollen Westler werden. Das ist langfristig aber nur mit einer Weltregierung m\u00f6glich, denn ohne die ger\u00e4t das Gef\u00fcge aus globalem Markt und lokaler Demokratie aus den Fugen. Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die des Nachbarn beginnt. Die gegenseitigen und allgemeinen Bed\u00fcrfnisse f\u00f6rdern den Individualismus und die Vernachl\u00e4ssigung der Bed\u00fcrfnisse zuk\u00fcnftiger Generationen. Der Kapitalismus ist zu ungeduldig geworden. Der Gr\u00fcnder der ersten Stiftung f\u00fcr internationale Solidarit\u00e4t PlaNet Finance bef\u00fcrwortet eine positive Wirtschaft, die die Bed\u00fcrfnisse unserer Kinder und die Einrichtung einer dritten Kammer zur Wahrung der langfristigen Interessen ber\u00fccksichtigt, die durch die gar zu kurzfristige Sicht von Markt und Demokratie bedroht werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tausche Afrika gegen BRIC?<\/strong><br \/>\nF\u00fcr den \u00d6konomen Carlos Braga zeichnen sich im Schatten des m\u00e4chtigen China bereits das hocherhobene Haupt Indiens, die breiten Schultern Afrikas und die schnelle Silhouette S\u00fcdamerikas ab. Letzteres ist der einzige Kontinent, auf dem die Ungleichheiten r\u00fcckl\u00e4ufig sind, vor allem in Brasilien. Charles Robertson geht als Experte f\u00fcr Schwellenl\u00e4nder bereits von einer Verlagerung des Wachstums von China nach Afrika aus, das Indien im Eiltempo im Kielwasser folgt. In einem halben Jahrhundert hat Afrika seiner Meinung nach das gleiche Gewicht wie Europa und die USA zusammen. Zehn der 25 L\u00e4nder des Kontinents verzeichnen heute bereits das h\u00f6chste Wirtschaftswachstum der vergangenen zehn Jahre. Haupttr\u00fcmpfe sind der signifikante Anstieg der Lebenserwartung der Bev\u00f6lkerung, die seit dem Jahr 2000 von den Regierungen eingeleiteten Reformen und der Bildungsstand, dessen Werte sich in 30 Jahren um das Dreifache verbessert haben. Infrastrukturen und grosse Handels- und Gewerbeeinrichtungen werden allerorts aus dem Boden gestampft. In China wird die Bev\u00f6lkerung w\u00e4hrenddessen immer \u00e4lter und b\u00fcrgerlicher, und die Produktion wandert zunehmend nach Afrika ab. Die Demografieexpertin Sarah Harper best\u00e4tigt die heute sehr niedrige Geburtenrate in Asien, weist aber auch auf die alternde Gesellschaft in Amerika und Europa hin, wo 2050 rund 30% der Bev\u00f6lkerung \u00fcber 60 Jahre alt sein werden. Wer h\u00e4tte daran gedacht, das auf 60 festgelegte Rentenalter fr\u00fchzeitig anzupassen, als die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung noch mit weniger als 45 Jahren verstarb? Die Gr\u00fcnderin des Oxford Institute of Ageing pl\u00e4diert daf\u00fcr, dass jeder Mensch seine Zukunft ab sofort selbst in die Hand nimmt. Zumal man heute meistens erst mit 80 Jahren auf ein Erbe hoffen kann und unser Planet bis 2100 rund 10 bis 11 Milliarden Menschen beherbergen wird, von denen 80% in St\u00e4dten wohnen werden (gegen\u00fcber 50% heute).<br \/>\nRory Sutherland, Spezialist f\u00fcr Verhaltens\u00f6konomie, behandelte ein anderes Thema, das dennoch bestimmte Parallelen aufweist. Er analysierte die Widerspr\u00fcche zwischen Instinkt und Vernunft. Er mahnt zu Vorsicht vor Modellen, die zwar n\u00fctzlich sein k\u00f6nnen, oft aber nicht funktionieren und manchmal sogar gef\u00e4hrlich sind. Der Vizepr\u00e4sident der Ogilvy Group in London glaubt dennoch, bestimmte Verhaltensweisen f\u00fcr die kommenden zehn bis 20 Jahre vorhersagen zu k\u00f6nnen. Die meisten Menschen scheuen Ver\u00e4nderungen und Unsicherheit, weshalb es besser ist, sie glauben zu lassen, selbst die Wahl zu haben. In der Werbung ist es beispielsweise wichtig, h\u00f6here und niedrigere Preise indirekt zu rechtfertigen, denn das Kaufverhalten der Menschen ist oft irrational.<br \/>\nDie meisten Uhrenmarken haben bereits eine eigene Stiftung mit bestimmten ethischen Kriterien ins Leben gerufen. Die gr\u00f6ssten unter ihnen wissen seit Langem, wie bedeutsam ein geografisches Gleichgewicht und eine starke Pr\u00e4senz sind. Obwohl das Licht am Ende des Tunnels ab 2025 oder 2050 erkennbar sein d\u00fcrfte, stellt sich paradoxerweise dennoch die Frage, wie sich die Marken in den kommenden f\u00fcnf bis zehn Jahren entwickeln werden. Konfuzius sagte ja bereits: \u00abErfahrung ist wie eine Laterne am R\u00fccken. Sie beleuchtet nur den Teil des Weges, der schon hinter uns liegt.\u00bb Wir k\u00f6nnen das 6. 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