{"id":6740,"date":"2014-01-08T16:56:20","date_gmt":"2014-01-08T15:56:20","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=6740"},"modified":"2014-01-15T13:23:07","modified_gmt":"2014-01-15T12:23:07","slug":"worldtempus-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/worldtempus-3\/worldtempus-12.html","title":{"rendered":"Worldtempus : Das Wichtigste auf einen Blick &#8211; 12.13"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Obwohl auf der Nordhalbkugel die Wintersaison beginnt, geht es in der Uhrmacherei und besonders bei den <strong>Rolex<\/strong>-Sammlern weiter hitzig zu. Die Auktion von <em>Christie\u2019s<\/em>, die am 10. November in Genf stattfand, war der H\u00f6hepunkt der Feierlichkeiten rund um den 50. Geburtstag der <em>Cosmograph Daytona<\/em>. 50 Lose wechselten f\u00fcr Preise den Besitzer, die nicht nur weit \u00fcber dem Sch\u00e4tzwert lagen, sondern auch neue Rekorde aufstellten. Eine 6239 mit Pulsmesser auf dem Zifferblatt, von der es nur zwei Exemplare gibt, ging f\u00fcr CHF 761 000 unter den Hammer. Es bedurfte aber noch emblematischerer St\u00fccke wie dieser <em>6263 Paul Newman Panda<\/em>, die f\u00fcr CHF 989 000, d.h. zweieinhalb mal mehr als der Sch\u00e4tzwert, versteigert wurde, um die Stimmung richtig anzuheizen. Die Auktionen liefen heiss und bewiesen wieder einmal, dass Sammleruhren die Herzen ihrer Besitzer w\u00e4rmen und die Bieter ins Schwitzen bringen k\u00f6nnen.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sich warm anziehen<\/strong><br \/>\nZwischen Alpen und Jura ist es bitterkalt. Vor allem ungen\u00fcgend unabh\u00e4ngige Marken leiden stark darunter. Nach langen Diskussionen hat die Schweizerische Wettbewerbskommission (WEKO) bez\u00fcglich der Lieferungen von Bestandteilen und Werken durch die Swatch Group eine Entscheidung getroffen. Der Bieler Konzern hat nun einen Zeitplan, der die Senkung der Teilelieferungen an Drittmarken quantifiziert. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wird die Quelle jedoch sicherlich versiegen. Marken, die ihre Beschaffungs- und Entwicklungsstrategie zu sp\u00e4t ver\u00e4nderten, m\u00fcssen das Blut jetzt mit Hochgeschwindigkeit durch den K\u00f6rper pumpen, um Erfrierungen zu vermeiden.<strong> TAG Heuer<\/strong> hat dies fr\u00fchzeitig erkannt und unl\u00e4ngst eine neue Produktionseinheit f\u00fcr das neue Chronographenkaliber <em>1969<\/em> eingeweiht.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sich zur Schau stellen<\/strong><br \/>\nWer gegen die K\u00e4lte gefeit ist, entbl\u00e4ttert sich. Im Pariser Grand Palais weiht <strong>Cartier<\/strong> eine grosse Ausstellung \u00fcber den beeindruckenden Werdegang des Juweliers, Erfinders wertvoller Objekte und nat\u00fcrlich auch Zeitmesser ein. Vom 4. Dezember 2013 bis 16. Februar 2014 k\u00f6nnen in der Ausstellung \u00abLe style de l\u2019histoire\u00bb Formuhren bewundert werden, die ihre Epochen pr\u00e4gten. Nur wenige Tage zuvor schloss die letzte \u00f6ffentliche Uhrenmesse Europas ihre Tore. <em>Belles Montres<\/em> in Paris folgt direkt auf den <em>SalonQP<\/em> in London, die <em>Munich Time<\/em> und die <em>Vienna Time<\/em>. Diese Messen sind eine einzigartige Gelegenheit, um kleine Marken, ihre Designer und ihre Kreationen zu entdecken, die nicht allerorts die Schaufenster bev\u00f6lkern.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Besseres Aufw\u00e4rmtraining<\/strong><br \/>\nStellt sich aber (hoffentlich) nur zur Schau, wer auch etwas zu bieten hat. Die Ergebnisse des <em>Concours International de Chronom\u00e9trie<\/em> zeigen, dass scheinbar nicht alle Kandidaten gut vorbereitet waren. Bei dieser dritten neuzeitlichen Ausgabe schied die H\u00e4lfte der Konkurrenten vorzeitig aus. Die Stoss-, Magnetwellen- und Temperaturschwankungstests sind jedoch den echten Nutzungsbedingungen einer Uhr sehr \u00e4hnlich. Bei den klassischen Uhren belegte <strong>Tissot<\/strong> die Pl\u00e4tze eins und zwei. <strong>L. Leroy<\/strong> gewann, weil alle anderen ausschieden, in der Kategorie Tourbillon allein auf weiter Flur. N\u00e4chstes Jahr sollte aber unbedingt darauf geachtet werden, dass diese Ergebnisse der Uhrenindustrie alle Ehre machen.<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl auf der Nordhalbkugel die Wintersaison beginnt, geht es in der Uhrmacherei und besonders bei den <strong>Rolex<\/strong>-Sammlern weiter hitzig zu. Die Auktion von <em>Christie\u2019s<\/em>, die am 10. November in Genf stattfand, war der H\u00f6hepunkt der Feierlichkeiten rund um den 50. Geburtstag der <em>Cosmograph Daytona<\/em>. 50 Lose wechselten f\u00fcr Preise den Besitzer, die nicht nur weit \u00fcber dem Sch\u00e4tzwert lagen, sondern auch neue Rekorde aufstellten. Eine 6239 mit Pulsmesser auf dem Zifferblatt, von der es nur zwei Exemplare gibt, ging f\u00fcr CHF 761 000 unter den Hammer. Es bedurfte aber noch emblematischerer St\u00fccke wie dieser <em>6263 Paul Newman Panda<\/em>, die f\u00fcr CHF 989 000, d.h. zweieinhalb mal mehr als der Sch\u00e4tzwert, versteigert wurde, um die Stimmung richtig anzuheizen. Die Auktionen liefen heiss und bewiesen wieder einmal, dass Sammleruhren die Herzen ihrer Besitzer w\u00e4rmen und die Bieter ins Schwitzen bringen k\u00f6nnen.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sich warm anziehen<\/strong><br \/>\nZwischen Alpen und Jura ist es bitterkalt. Vor allem ungen\u00fcgend unabh\u00e4ngige Marken leiden stark darunter. Nach langen Diskussionen hat die Schweizerische Wettbewerbskommission (WEKO) bez\u00fcglich der Lieferungen von Bestandteilen und Werken durch die Swatch Group eine Entscheidung getroffen. Der Bieler Konzern hat nun einen Zeitplan, der die Senkung der Teilelieferungen an Drittmarken quantifiziert. Fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wird die Quelle jedoch sicherlich versiegen. Marken, die ihre Beschaffungs- und Entwicklungsstrategie zu sp\u00e4t ver\u00e4nderten, m\u00fcssen das Blut jetzt mit Hochgeschwindigkeit durch den K\u00f6rper pumpen, um Erfrierungen zu vermeiden.<strong> TAG Heuer<\/strong> hat dies fr\u00fchzeitig erkannt und unl\u00e4ngst eine neue Produktionseinheit f\u00fcr das neue Chronographenkaliber <em>1969<\/em> eingeweiht.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sich zur Schau stellen<\/strong><br \/>\nWer gegen die K\u00e4lte gefeit ist, entbl\u00e4ttert sich. Im Pariser Grand Palais weiht <strong>Cartier<\/strong> eine grosse Ausstellung \u00fcber den beeindruckenden Werdegang des Juweliers, Erfinders wertvoller Objekte und nat\u00fcrlich auch Zeitmesser ein. Vom 4. Dezember 2013 bis 16. Februar 2014 k\u00f6nnen in der Ausstellung \u00abLe style de l\u2019histoire\u00bb Formuhren bewundert werden, die ihre Epochen pr\u00e4gten. Nur wenige Tage zuvor schloss die letzte \u00f6ffentliche Uhrenmesse Europas ihre Tore. <em>Belles Montres<\/em> in Paris folgt direkt auf den <em>SalonQP<\/em> in London, die <em>Munich Time<\/em> und die <em>Vienna Time<\/em>. Diese Messen sind eine einzigartige Gelegenheit, um kleine Marken, ihre Designer und ihre Kreationen zu entdecken, die nicht allerorts die Schaufenster bev\u00f6lkern.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Besseres Aufw\u00e4rmtraining<\/strong><br \/>\nStellt sich aber (hoffentlich) nur zur Schau, wer auch etwas zu bieten hat. Die Ergebnisse des <em>Concours International de Chronom\u00e9trie<\/em> zeigen, dass scheinbar nicht alle Kandidaten gut vorbereitet waren. Bei dieser dritten neuzeitlichen Ausgabe schied die H\u00e4lfte der Konkurrenten vorzeitig aus. Die Stoss-, Magnetwellen- und Temperaturschwankungstests sind jedoch den echten Nutzungsbedingungen einer Uhr sehr \u00e4hnlich. Bei den klassischen Uhren belegte <strong>Tissot<\/strong> die Pl\u00e4tze eins und zwei. <strong>L. Leroy<\/strong> gewann, weil alle anderen ausschieden, in der Kategorie Tourbillon allein auf weiter Flur. 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