{"id":6886,"date":"2014-01-09T15:59:32","date_gmt":"2014-01-09T14:59:32","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=6886"},"modified":"2014-01-09T16:04:08","modified_gmt":"2014-01-09T15:04:08","slug":"richard-mille-35","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/interview-3\/richard-mille-35.html","title":{"rendered":"Richard Mille : Wir arbeiten an einer der komplexesten Uhren aller Zeiten."},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Was hat Sie seit der Lancierung Ihrer Marke am meisten \u00fcberrascht?<\/strong><br \/>\nBei Weitem die ungeheure Anzahl Kunden, die Mille-Uhren sammeln. Letzte Woche fragte mich einer von ihnen in den USA nach dem Programm 2014, weil er alle zwei Monate eine Mille kauft. Kurz zuvor schickte mir ein Liebhaber und Sammler der Marke ein Foto von den rund 50 Zeitmessern, die er sein Eigen nennt. Es gibt Hunderte von Menschen, die drei, vier, f\u00fcnf oder gar zehn RM besitzen. Ich finde dieses Ph\u00e4nomen \u00fcberw\u00e4ltigend.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wann sagten Sie sich \u00abes hat geklappt\u00bb?<\/strong><br \/>\nNie. Meine Businesspl\u00e4ne waren immer vern\u00fcnftig, mit gen\u00fcgend konservativen Rentabilit\u00e4tsschwellen, um nicht in die roten Zahlen abzurutschen und die unvermeidlichen Lieferversp\u00e4tungen \u00fcberstehen zu k\u00f6nnen. Diese Vorsicht behalte ich auch mit steigendem Alter bei, und meine beiden Hirnh\u00e4lften gleichen sich noch korrekt aus: eine ist total durchgeknallt und erlaubt es mir, mich mit technischen Entwicklungen auszutoben, w\u00e4hrend die andere die gesicherte Produktion sowie die Diversifizierung der geografischen M\u00e4rkte \u00fcberwacht. Es lag mir am Herzen, die Kollektionen sehr schnell auch mit Damenmodellen sowie mit runden und rechteckigen Geh\u00e4usen auszustatten. Unsere Businesspl\u00e4ne lagen auch immer unter unserem Marktpotenzial. Als ich die ganze Produktion in Asien h\u00e4tte verkaufen k\u00f6nnen, zwang ich mich, auch den amerikanischen und den europ\u00e4ischen Markt aufzubauen. Wir haben gerade unser internationales Seminar hinter uns. Unser Bestellportfolio entspricht zwei Jahren Produktion. Und doch habe ich allen gesagt, sie sollen einen k\u00fchlen Kopf bewahren. Dank dieser Strategie kann ich nachts gut schlafen.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hat sich der Prozess f\u00fcr die Entwicklung neuer Modelle zw\u00f6lf Jahre nach Ihrem Deb\u00fct sehr ver\u00e4ndert?<\/strong><br \/>\nWir haben immer noch einen etwas aussergew\u00f6hnlichen Ansatz: Wenn mir ein Konzept einf\u00e4llt oder jemand mir eine technische Entwicklung vorschl\u00e4gt, f\u00fchren wir eine grobe Machbarkeitsanalyse durch und legen dann los. Da unser Konzept von Anfang an auf der Entwicklung eines Produkts und anschliessend der Preisermittlung aufgrund des Selbstkostenpreises fusst, wird die Kreativit\u00e4t nicht ausgebremst. Die Werkstoffe sind teuer? Macht nichts. Es ist mit langer Forschung und Entwicklung zu rechnen? Na und? Das ist das Erbgut der Marke. Genau das liebe ich und genau das erwarten meine Kunden. Das gilt auch f\u00fcr die Fliegeruhr, an der wir seit drei Jahren arbeiten und bei der wir in Verzug sind. Aber es handelt sich auch um eine der komplexesten Uhren der gesamten Uhrengeschichte mit \u00fcber 1000 Bestandteilen. Wenn ich von Anfang an alles h\u00e4tte bis ins Detail planen wollen, h\u00e4tte ich das Projekt nie gestartet. Im obersten aller Luxussegmente werden die Uhren in nur wenigen nummerierten Exemplaren aufgelegt, und der Rest wird im Laufe der Entwicklungen in kleinen Mengen neu interpretiert.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auf welche Neuheit 2014 sind Sie am stolzesten?<\/strong><br \/>\nUnter den zahlreichen Neuheiten 2014 zeichnet sich die Loeb-Uhr als besonders interessantes Wesen ab. Die Ausf\u00fchrung von Lifestyle-St\u00fccken hat grossen Erfolg und gef\u00e4llt mir gut. Ich f\u00fchle mich aber auch dazu verpflichtet, sehr technische Modelle anzubieten, die zweifellos in den kommenden Jahren ein Must f\u00fcr Sammler bleiben werden. Das gilt f\u00fcr die RM 031, von der kaum gesprochen wurde und die kein grosser Verkaufsschlager ist, weil sie visuell weniger spektakul\u00e4r ist. Ihre chronometrischen Leistungen \u00e4hneln jedoch denen einer Quarzuhr (mit einer Abweichung von 1 bis 20 Sekunden pro Monat). Und trotzdem interessiert dieses Vorbild an Leistung, sicherlich die pr\u00e4ziseste mechanische Uhr der Welt, weniger als die Blake oder die Nadal.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Richard Mille ist im Sport allgegenw\u00e4rtig. Haben Sie schon einmal \u00fcber Partnerschaften im Bereich Kunst nachgedacht?<\/strong><br \/>\nJa, nat\u00fcrlich. Ich habe immer gesagt, dass die hohe Uhrmacherkunst weltoffen sein muss, und das gilt ganz besonders gegen\u00fcber der Kunst. In diesem Jahr haben wir mit dem japanischen K\u00fcnstler Takashi Murakami und der Galerie Perrotin in Hongkong genau diesen Ansatz verfolgt und werden n\u00e4chstes Jahr mit meinem Freund Benjamin Millepied von der Pariser Oper sowie dem Concours Chantilly Arts &amp; Elegance Richard Mille genau dort weitermachen. Wir haben ausserdem den von Pablo Picasso mitgegr\u00fcndeten Verlag Cercle d\u2019Art \u00fcbernommen, um ihn durch Diversifizierung mit einer neuen Rolle als Kreativagentur langfristig weiterzuf\u00fchren.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was braucht es, damit sich eine Uhrenmarke von ihrem gleichnamigen Gr\u00fcnder l\u00f6sen kann?<\/strong><br \/>\nIch tue alles, was in meiner Macht steht, um daf\u00fcr zu sorgen, denn niemand ist unverg\u00e4nglich (auch wenn ich noch jung bin!), doch gleichzeitig bin ich ein ausgepr\u00e4gt interventionistischer Mensch. Ich kann es nicht lassen, mich auch um Produktionspl\u00e4ne, Kommunikationsbudgets und Kundendienst zu k\u00fcmmern. Es k\u00f6nnte durchaus sein, dass Sie mich an meinem SIHH-Stand beim Zuschneiden von Teppichst\u00fccken sehen! Zum Gl\u00fcck gelingt es mir nun langsam, alles mit etwas Abstand zu betrachten. <strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Superreichen als Ihre Zielgruppe werden immer zahlreicher. Planen Sie einen Produktionsanstieg?<\/strong><br \/>\nEine Herabstufung der Marke kommt nicht in Frage, und die Herstellung unserer Modelle bleibt unver\u00e4ndert komplex. Die wertm\u00e4ssig st\u00e4ndig wachsenden Verkaufszahlen sind in erster Linie der Anhebung des Durchschnittspreises unserer Uhren zuzuschreiben, der derzeit bei fast CHF 150 000.- liegt. Ich kann es kaum glauben! Der Umsatz lag 2012 bei 110 Millionen und 2013 bei 130 Millionen. 2016 sollten wir bei \u00fcber 180 Millionen angelangt sein. Seit Jahren k\u00fcndige ich an, dass wir \u00fcber 3000 St\u00fcck pro Jahr verkaufen k\u00f6nnten, was 2014 logischerweise der Fall sein wird. Und doch werden wir bei einer Produktion von einigen wenigen Tausend Uhren bleiben.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Womit m\u00fcssen Ihre Kunden in den kommenden zw\u00f6lf Jahren rechnen?<\/strong><br \/>\nWie immer mit vielen neuen \u00dcberraschungen. Die Quelle versiegt garantiert nicht. Es gibt unendlich viele Erneuerungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Richard-Mille-Uhren, nat\u00fcrlich ohne etwas zu wiederholen. Am SIHH 2014 pr\u00e4sentieren wir die Baby Nadal und die neue Bubba Watson sowie vor allem die signifikant erweiterte Damenkollektion. Seit wir die f\u00fcr Damen entwickelte RM 007 mit einem sehr leistungsstarken und mit herausragenden Vollendungen verzierten hauseigenen Kaliber ausgestattet haben, konnten wir in diesem Segment an Selbstvertrauen zulegen. Die Materialforschung, bei der die Marke schon immer eine Vorreiterrolle spielte, bietet eine Vielzahl an M\u00f6glichkeiten, und das wird auch so bleiben. Die Nutzung von Werkstoffen ist f\u00fcr mich aber nur dann sinnvoll, wenn sie dem Modell einen konkreten Vorteil verschaffen und wenn sie gen\u00fcgend getestet wurden, um ihre Allergiefreiheit und ihre Zuverl\u00e4ssigkeit \u00fcber 30 oder 40 Jahre zu garantieren. Weltoffenheit bietet unz\u00e4hlige M\u00f6glichkeiten!<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Was hat Sie seit der Lancierung Ihrer Marke am meisten \u00fcberrascht?<\/strong><br \/>\nBei Weitem die ungeheure Anzahl Kunden, die Mille-Uhren sammeln. Letzte Woche fragte mich einer von ihnen in den USA nach dem Programm 2014, weil er alle zwei Monate eine Mille kauft. Kurz zuvor schickte mir ein Liebhaber und Sammler der Marke ein Foto von den rund 50 Zeitmessern, die er sein Eigen nennt. Es gibt Hunderte von Menschen, die drei, vier, f\u00fcnf oder gar zehn RM besitzen. Ich finde dieses Ph\u00e4nomen \u00fcberw\u00e4ltigend.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wann sagten Sie sich \u00abes hat geklappt\u00bb?<\/strong><br \/>\nNie. Meine Businesspl\u00e4ne waren immer vern\u00fcnftig, mit gen\u00fcgend konservativen Rentabilit\u00e4tsschwellen, um nicht in die roten Zahlen abzurutschen und die unvermeidlichen Lieferversp\u00e4tungen \u00fcberstehen zu k\u00f6nnen. Diese Vorsicht behalte ich auch mit steigendem Alter bei, und meine beiden Hirnh\u00e4lften gleichen sich noch korrekt aus: eine ist total durchgeknallt und erlaubt es mir, mich mit technischen Entwicklungen auszutoben, w\u00e4hrend die andere die gesicherte Produktion sowie die Diversifizierung der geografischen M\u00e4rkte \u00fcberwacht. Es lag mir am Herzen, die Kollektionen sehr schnell auch mit Damenmodellen sowie mit runden und rechteckigen Geh\u00e4usen auszustatten. Unsere Businesspl\u00e4ne lagen auch immer unter unserem Marktpotenzial. Als ich die ganze Produktion in Asien h\u00e4tte verkaufen k\u00f6nnen, zwang ich mich, auch den amerikanischen und den europ\u00e4ischen Markt aufzubauen. Wir haben gerade unser internationales Seminar hinter uns. Unser Bestellportfolio entspricht zwei Jahren Produktion. Und doch habe ich allen gesagt, sie sollen einen k\u00fchlen Kopf bewahren. Dank dieser Strategie kann ich nachts gut schlafen.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hat sich der Prozess f\u00fcr die Entwicklung neuer Modelle zw\u00f6lf Jahre nach Ihrem Deb\u00fct sehr ver\u00e4ndert?<\/strong><br \/>\nWir haben immer noch einen etwas aussergew\u00f6hnlichen Ansatz: Wenn mir ein Konzept einf\u00e4llt oder jemand mir eine technische Entwicklung vorschl\u00e4gt, f\u00fchren wir eine grobe Machbarkeitsanalyse durch und legen dann los. Da unser Konzept von Anfang an auf der Entwicklung eines Produkts und anschliessend der Preisermittlung aufgrund des Selbstkostenpreises fusst, wird die Kreativit\u00e4t nicht ausgebremst. Die Werkstoffe sind teuer? Macht nichts. Es ist mit langer Forschung und Entwicklung zu rechnen? Na und? Das ist das Erbgut der Marke. Genau das liebe ich und genau das erwarten meine Kunden. Das gilt auch f\u00fcr die Fliegeruhr, an der wir seit drei Jahren arbeiten und bei der wir in Verzug sind. Aber es handelt sich auch um eine der komplexesten Uhren der gesamten Uhrengeschichte mit \u00fcber 1000 Bestandteilen. Wenn ich von Anfang an alles h\u00e4tte bis ins Detail planen wollen, h\u00e4tte ich das Projekt nie gestartet. Im obersten aller Luxussegmente werden die Uhren in nur wenigen nummerierten Exemplaren aufgelegt, und der Rest wird im Laufe der Entwicklungen in kleinen Mengen neu interpretiert.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auf welche Neuheit 2014 sind Sie am stolzesten?<\/strong><br \/>\nUnter den zahlreichen Neuheiten 2014 zeichnet sich die Loeb-Uhr als besonders interessantes Wesen ab. Die Ausf\u00fchrung von Lifestyle-St\u00fccken hat grossen Erfolg und gef\u00e4llt mir gut. Ich f\u00fchle mich aber auch dazu verpflichtet, sehr technische Modelle anzubieten, die zweifellos in den kommenden Jahren ein Must f\u00fcr Sammler bleiben werden. Das gilt f\u00fcr die RM 031, von der kaum gesprochen wurde und die kein grosser Verkaufsschlager ist, weil sie visuell weniger spektakul\u00e4r ist. Ihre chronometrischen Leistungen \u00e4hneln jedoch denen einer Quarzuhr (mit einer Abweichung von 1 bis 20 Sekunden pro Monat). Und trotzdem interessiert dieses Vorbild an Leistung, sicherlich die pr\u00e4ziseste mechanische Uhr der Welt, weniger als die Blake oder die Nadal.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Richard Mille ist im Sport allgegenw\u00e4rtig. Haben Sie schon einmal \u00fcber Partnerschaften im Bereich Kunst nachgedacht?<\/strong><br \/>\nJa, nat\u00fcrlich. Ich habe immer gesagt, dass die hohe Uhrmacherkunst weltoffen sein muss, und das gilt ganz besonders gegen\u00fcber der Kunst. In diesem Jahr haben wir mit dem japanischen K\u00fcnstler Takashi Murakami und der Galerie Perrotin in Hongkong genau diesen Ansatz verfolgt und werden n\u00e4chstes Jahr mit meinem Freund Benjamin Millepied von der Pariser Oper sowie dem Concours Chantilly Arts &amp; Elegance Richard Mille genau dort weitermachen. Wir haben ausserdem den von Pablo Picasso mitgegr\u00fcndeten Verlag Cercle d\u2019Art \u00fcbernommen, um ihn durch Diversifizierung mit einer neuen Rolle als Kreativagentur langfristig weiterzuf\u00fchren.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was braucht es, damit sich eine Uhrenmarke von ihrem gleichnamigen Gr\u00fcnder l\u00f6sen kann?<\/strong><br \/>\nIch tue alles, was in meiner Macht steht, um daf\u00fcr zu sorgen, denn niemand ist unverg\u00e4nglich (auch wenn ich noch jung bin!), doch gleichzeitig bin ich ein ausgepr\u00e4gt interventionistischer Mensch. Ich kann es nicht lassen, mich auch um Produktionspl\u00e4ne, Kommunikationsbudgets und Kundendienst zu k\u00fcmmern. Es k\u00f6nnte durchaus sein, dass Sie mich an meinem SIHH-Stand beim Zuschneiden von Teppichst\u00fccken sehen! Zum Gl\u00fcck gelingt es mir nun langsam, alles mit etwas Abstand zu betrachten. <strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Die Superreichen als Ihre Zielgruppe werden immer zahlreicher. Planen Sie einen Produktionsanstieg?<\/strong><br \/>\nEine Herabstufung der Marke kommt nicht in Frage, und die Herstellung unserer Modelle bleibt unver\u00e4ndert komplex. Die wertm\u00e4ssig st\u00e4ndig wachsenden Verkaufszahlen sind in erster Linie der Anhebung des Durchschnittspreises unserer Uhren zuzuschreiben, der derzeit bei fast CHF 150 000.- liegt. Ich kann es kaum glauben! Der Umsatz lag 2012 bei 110 Millionen und 2013 bei 130 Millionen. 2016 sollten wir bei \u00fcber 180 Millionen angelangt sein. Seit Jahren k\u00fcndige ich an, dass wir \u00fcber 3000 St\u00fcck pro Jahr verkaufen k\u00f6nnten, was 2014 logischerweise der Fall sein wird. Und doch werden wir bei einer Produktion von einigen wenigen Tausend Uhren bleiben.<strong><\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Womit m\u00fcssen Ihre Kunden in den kommenden zw\u00f6lf Jahren rechnen?<\/strong><br \/>\nWie immer mit vielen neuen \u00dcberraschungen. Die Quelle versiegt garantiert nicht. Es gibt unendlich viele Erneuerungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Richard-Mille-Uhren, nat\u00fcrlich ohne etwas zu wiederholen. Am SIHH 2014 pr\u00e4sentieren wir die Baby Nadal und die neue Bubba Watson sowie vor allem die signifikant erweiterte Damenkollektion. Seit wir die f\u00fcr Damen entwickelte RM 007 mit einem sehr leistungsstarken und mit herausragenden Vollendungen verzierten hauseigenen Kaliber ausgestattet haben, konnten wir in diesem Segment an Selbstvertrauen zulegen. Die Materialforschung, bei der die Marke schon immer eine Vorreiterrolle spielte, bietet eine Vielzahl an M\u00f6glichkeiten, und das wird auch so bleiben. Die Nutzung von Werkstoffen ist f\u00fcr mich aber nur dann sinnvoll, wenn sie dem Modell einen konkreten Vorteil verschaffen und wenn sie gen\u00fcgend getestet wurden, um ihre Allergiefreiheit und ihre Zuverl\u00e4ssigkeit \u00fcber 30 oder 40 Jahre zu garantieren. 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