{"id":7100,"date":"2014-03-26T12:01:05","date_gmt":"2014-03-26T11:01:05","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=7100"},"modified":"2014-03-26T12:01:05","modified_gmt":"2014-03-26T11:01:05","slug":"funktionsreigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/technik-n-de\/technik\/funktionsreigen.html","title":{"rendered":"Funktionsreigen"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Was gibt es Ausgefalleneres als eine mitten in einer komplexen Architektur aus Karbon-, Titan- und Keramik-Nanor\u00f6hrchen auf dem Tourbillonk\u00e4fig thronende und sich drehende G-Sonde? Richard Mille entwickelte f\u00fcr den WRC-Rekord-Champion S\u00e9bastien Loeb den gleichnamigen <strong>Tourbillon RM 36-01 Capteur de G Comp\u00e9tition<\/strong>, der die w\u00e4hrend der Fahrt kumulierten Erdbeschleunigungen G visuell anzeigt: Beschleunigung, Bremsen, Fliehkraft in den Kurven, je nach zuvor durch einfaches Drehen der L\u00fcnette definiertem G-Typ. Der kleine gelbe Zeiger gibt an, ob die G-Kr\u00e4fte (bis maximal 6) noch gering sind (gr\u00fcne Zone) oder kritisch werden (rote Zone). Die Nullstellung erfolgt durch Bet\u00e4tigung des Dr\u00fcckers in der Mitte des Saphirglases. Eine bei 2 Uhr angebrachte Anzeige der Gangreserve von 70 Stunden und ein Funktionsw\u00e4hler bei 4 Uhr vervollst\u00e4ndigen die Funktionen dieses neuen Tourbillonkalibers, das der vielfache Weltmeister wie alle RM-Botschafter nat\u00fcrlich w\u00e4hrend des Rennens am Handgelenk tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Spielernatur? <strong>Christophe Claret<\/strong> hat mit seinen verspielt-komplizierten Zeitmessern wie der 21 Blackjack und der Baccara so viel Erfolg, dass er in diesem Jahr auch die Pokerspieler begl\u00fcckt. Die Poker kombiniert in der beliebtesten Poker-Variante \u00abTexas Hold\u2019em\u00bb 32 768 verschiedene Partien, d.h. 98 304 f\u00fcr drei Spieler und die Bank. Durch Aufziehen der Feder werden vier runde Scheiben (davon eine aus Saphirglas) mit aufgedruckten Karten gleichzeitig in Drehung versetzt. Der Dr\u00fccker bei 9 Uhr l\u00f6st das erste Geben ohne jede Spekulationsm\u00f6glichkeit aus, weil die auf Kugellagern aus Keramik oder Rubin montierten Scheiben nach einigen Augenblicken willk\u00fcrlich anhalten. Die so gemischten Karten werden bei 6, 10:30 und 2:30 Uhr in Feldern angezeigt, sind dank eines genialen Jalousienmechanismus jedoch f\u00fcr die anderen Spieler nicht einsehbar. Nach dem ersten Ausgeben enth\u00fcllt der Dr\u00fccker bei 10 Uhr die offenen Karten (Flop) am linken Zifferblattrand. Ein weiterer Dr\u00fccker bei 8 Uhr enth\u00fcllt dann am rechten Zifferblattrand den Turn (eine weitere offene Karte). Der gleiche Dr\u00fccker deckt anschliessend ebenfalls am rechten Zifferblattrand den River auf. Christophe Claret hat als grosser Meister der Uhren mit L\u00e4utwerk diesen aus 665 Komponenten bestehenden Automaten mit einer Kathedraltonfeder ausgestattet, die bei jeder Bet\u00e4tigung der Dr\u00fccker f\u00fcr Flop und Turn\/River erklingt. Nicht weniger faszinierend ist die auf der R\u00fcckseite einsehbare Schwungmasse, die wie bei einem Roulettespiel auf eine der 37 Zahlen des inneren H\u00f6henrings zeigt. Spiels\u00fcchtige sollten sich von diesen Uhren fernhalten!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebhabern von Eispickeln und Fellwanderungen dient <strong>Breva <\/strong>als Bergf\u00fchrer. Nach dem ersten grossen Erfolg an der Baselworld 2013 mit der G\u00e9nie 01, die Auskunft \u00fcber den Luftdruck und somit den Wetterbericht gab, verf\u00fcgt die in diesem Jahr pr\u00e4sentierte G\u00e9nie 02 \u00fcber einen mechanischen H\u00f6henmesser. Der Uhrmacher und Entwickler Jean-Fran\u00e7ois Mojon nutzt die f\u00fcr das erste Modell aufgestellten Berechnungen nun anders. Das Barometer der G\u00e9nie 02 zeigt die H\u00f6he statt des Luftdrucks an (je gr\u00f6sser die H\u00f6he, desto d\u00fcnner die Atmosph\u00e4re und somit desto geringer der Druck). Bei 6 Uhr messen zwei aneroide Sonden den Luftdruck, von dem die H\u00f6he abgeleitet wird. Das patentierte, nichtmagnetische Metall ohne Formged\u00e4chtnis ist leichter und solider als Aluminium. Ein dar\u00fcberliegender Hebel \u00fcbertr\u00e4gt die kombinierte H\u00f6he beider Sonden \u00fcber ein komplexes R\u00e4derwerk- und Zahnradsystem an das Pr\u00e4zisionsaltimeter (bei 2 Uhr) und den H\u00f6henmesser mit grosser Skala (bis 5000 Meter, rund um das Zifferblatt). Der Druckausgleicher bei 4 Uhr verf\u00fcgt \u00fcber eine feuchtigkeitsundurchl\u00e4ssige Teflonfasermembran.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/36-Inovationbl_1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bereit zum Eintauchen? W\u00e4hlen Sie zwischen Oris und IWC. Die an der Baselworld 2013 pr\u00e4sentierte <strong>Oris Aquis Depth Gauge<\/strong> (wasserdicht bis 500 Meter) ist die erste Taucheruhr mit einer in das Saphirglas integrierten Tiefenanzeige, deren Mechanismus das Boyle-Mariotte-Gesetz nutzt. Durch eine \u00d6ffnung bei 12 Uhr dringt Wasser \u00fcber eine Rille im Glas rund um das Zifferblatt ein und komprimiert w\u00e4hrend des Abtauchens die Luft sichtbar. Das Hellgrau wird immer dunkler und hebt sich deutlich von der gelben Skala im Gegenuhrzeigersinn entlang der einseitig drehbaren Keramikl\u00fcnette ab. Beim Auftauchen wird die Tiefe genau nach dem gleichen Prinzip umgekehrt angegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>IWC<\/strong> pr\u00e4sentierte 1999 mit der GST Deep One die erste Taucheruhr mit mechanischem Tiefenmesser und ist und bleibt somit Vorreiter auf diesem Gebiet. 2009 folgte die Aquatimer Deep Two und am SIHH 2014 die <strong>Aquatimer Deep Three<\/strong> in Titan. Ihr in die Krone links integriertes Manometersystem verf\u00fcgt \u00fcber eine Klappe, durch die das Wasser direkten Druck auf die in die Krone eingebettete Membran aus\u00fcbt und einen Zapfen ins Geh\u00e4useinnere schiebt. Dies l\u00f6st einen Hebelmechanismus aus, der wiederum die Messzeiger steuert. Der blaue Zeiger bewegt sich je nach effektiver Tiefe im weissen Bereich, w\u00e4hrend der rote Zeiger die Maximaltiefe bis zu 50 Metern anzeigt. Mit dem Keramikdr\u00fccker kann Letztere auf Null gestellt werden. Dank des Zeigers f\u00fcr Sekunden und Tiefenmesser ist auch die maximale Auftauchgeschwindigkeit von 10 Metern pro Minute kontrollierbar. Unter dem Titanschutz bei 4 Uhr verbirgt sich der Kupplungsmechanismus des neuen Drehl\u00fcnettensystems, der die Vorteile einer inneren Drehl\u00fcnette (Schutz der Skala gegen Schmutz und Kratzer) mit der Benutzerfreundlichkeit einer \u00e4usseren Drehl\u00fcnette kombiniert. Bei dieser IWC-Erfindung wird die Drehbewegung der \u00e4usseren auf die innere, im Geh\u00e4use befindliche Drehl\u00fcnette \u00fcbertragen. Optimale Sicherheit, auch wenn der Tauchcomputer mal aussteigt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nichts entspannt beim Arbeiten so sch\u00f6n wie Golfen! <strong>Jaermann &amp; St\u00fcbi<\/strong> schreibt sich dies seit \u00fcber f\u00fcnf Jahren auf die Fahne: sch\u00f6ne Mechanikuhren mit f\u00fcr Golfer n\u00fctzlichen Funktionen. Seit letztem Jahr f\u00fchrt die Marke auch Damenmodelle in drei eleganten Versionen mit einem Durchmesser von 38 mm: Die <strong>Queen of Golf<\/strong> automatique verf\u00fcgt \u00fcber einen mechanischen Z\u00e4hler f\u00fcr die noch auszuf\u00fchrenden Schl\u00e4ge sowie einen Totalisator f\u00fcr 18-Loch-Pl\u00e4tze. Die letztes Jahr an der Baselworld f\u00fcr Green-Globetrotter enth\u00fcllte <strong>Trans Atlantic<\/strong> (mit COSC-Zertifikat) besitzt ebenfalls einen mechanischen Z\u00e4hler f\u00fcr die pro Loch gespielten Schl\u00e4ge, eine Gesamtscore-Funktion mit retrograder Anzeige der gespielten L\u00f6cher sowie weitere Informationen. Mit der Drehl\u00fcnette k\u00f6nnen einerseits der Score mit dem Handicap verglichen und andererseits Meter in Yards umgewandelt werden, um die Wahl des richtigen Clubs f\u00fcr Distanzen zu w\u00e4hlen, die nicht in der f\u00fcr den Spieler \u00fcblichen Masseinheit angegeben werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <strong>Aquatimer Deep Three von IWC<\/strong> mit mechanischem Tiefenmesser speichert die erreichte Tiefe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tourbillon RM 36-01<\/strong> <strong>Capteur de G Comp\u00e9tition S\u00e9bastien Loeb<\/strong>, Sonderserie mit 30 Exemplaren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Christophe Claret Poker automatique<\/strong> mit Kathedraltonfeder, Roulette- und Pokerspiel, 4 Sonderserien mit je 20 Exemplaren in Titan und Gold.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <strong>Trans Atlantic von Jaermann &amp; St\u00fcbi <\/strong>besitzt einen mechanischen Z\u00e4hler f\u00fcr die pro Loch gespielten Schl\u00e4ge, den Gesamtscore, eine retrograde Anzeige der gespielten L\u00f6cher sowie einen Umwandler Meter\/Yards.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die<strong> G\u00e9nie 02 von Breva<\/strong> zeigt mechanisch die H\u00f6he bis maximal 5000 Meter an!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die<strong> Oris Aquis Depth Gauge <\/strong>zeigt die Tiefe dank der unter dem Saphirglas komprimierten Luft an.<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was gibt es Ausgefalleneres als eine mitten in einer komplexen Architektur aus Karbon-, Titan- und Keramik-Nanor\u00f6hrchen auf dem Tourbillonk\u00e4fig thronende und sich drehende G-Sonde? Richard Mille entwickelte f\u00fcr den WRC-Rekord-Champion S\u00e9bastien Loeb den gleichnamigen <strong>Tourbillon RM 36-01 Capteur de G Comp\u00e9tition<\/strong>, der die w\u00e4hrend der Fahrt kumulierten Erdbeschleunigungen G visuell anzeigt: Beschleunigung, Bremsen, Fliehkraft in den Kurven, je nach zuvor durch einfaches Drehen der L\u00fcnette definiertem G-Typ. Der kleine gelbe Zeiger gibt an, ob die G-Kr\u00e4fte (bis maximal 6) noch gering sind (gr\u00fcne Zone) oder kritisch werden (rote Zone). Die Nullstellung erfolgt durch Bet\u00e4tigung des Dr\u00fcckers in der Mitte des Saphirglases. Eine bei 2 Uhr angebrachte Anzeige der Gangreserve von 70 Stunden und ein Funktionsw\u00e4hler bei 4 Uhr vervollst\u00e4ndigen die Funktionen dieses neuen Tourbillonkalibers, das der vielfache Weltmeister wie alle RM-Botschafter nat\u00fcrlich w\u00e4hrend des Rennens am Handgelenk tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Spielernatur? <strong>Christophe Claret<\/strong> hat mit seinen verspielt-komplizierten Zeitmessern wie der 21 Blackjack und der Baccara so viel Erfolg, dass er in diesem Jahr auch die Pokerspieler begl\u00fcckt. Die Poker kombiniert in der beliebtesten Poker-Variante \u00abTexas Hold\u2019em\u00bb 32 768 verschiedene Partien, d.h. 98 304 f\u00fcr drei Spieler und die Bank. Durch Aufziehen der Feder werden vier runde Scheiben (davon eine aus Saphirglas) mit aufgedruckten Karten gleichzeitig in Drehung versetzt. Der Dr\u00fccker bei 9 Uhr l\u00f6st das erste Geben ohne jede Spekulationsm\u00f6glichkeit aus, weil die auf Kugellagern aus Keramik oder Rubin montierten Scheiben nach einigen Augenblicken willk\u00fcrlich anhalten. Die so gemischten Karten werden bei 6, 10:30 und 2:30 Uhr in Feldern angezeigt, sind dank eines genialen Jalousienmechanismus jedoch f\u00fcr die anderen Spieler nicht einsehbar. Nach dem ersten Ausgeben enth\u00fcllt der Dr\u00fccker bei 10 Uhr die offenen Karten (Flop) am linken Zifferblattrand. Ein weiterer Dr\u00fccker bei 8 Uhr enth\u00fcllt dann am rechten Zifferblattrand den Turn (eine weitere offene Karte). Der gleiche Dr\u00fccker deckt anschliessend ebenfalls am rechten Zifferblattrand den River auf. Christophe Claret hat als grosser Meister der Uhren mit L\u00e4utwerk diesen aus 665 Komponenten bestehenden Automaten mit einer Kathedraltonfeder ausgestattet, die bei jeder Bet\u00e4tigung der Dr\u00fccker f\u00fcr Flop und Turn\/River erklingt. Nicht weniger faszinierend ist die auf der R\u00fcckseite einsehbare Schwungmasse, die wie bei einem Roulettespiel auf eine der 37 Zahlen des inneren H\u00f6henrings zeigt. Spiels\u00fcchtige sollten sich von diesen Uhren fernhalten!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebhabern von Eispickeln und Fellwanderungen dient <strong>Breva <\/strong>als Bergf\u00fchrer. Nach dem ersten grossen Erfolg an der Baselworld 2013 mit der G\u00e9nie 01, die Auskunft \u00fcber den Luftdruck und somit den Wetterbericht gab, verf\u00fcgt die in diesem Jahr pr\u00e4sentierte G\u00e9nie 02 \u00fcber einen mechanischen H\u00f6henmesser. Der Uhrmacher und Entwickler Jean-Fran\u00e7ois Mojon nutzt die f\u00fcr das erste Modell aufgestellten Berechnungen nun anders. Das Barometer der G\u00e9nie 02 zeigt die H\u00f6he statt des Luftdrucks an (je gr\u00f6sser die H\u00f6he, desto d\u00fcnner die Atmosph\u00e4re und somit desto geringer der Druck). Bei 6 Uhr messen zwei aneroide Sonden den Luftdruck, von dem die H\u00f6he abgeleitet wird. Das patentierte, nichtmagnetische Metall ohne Formged\u00e4chtnis ist leichter und solider als Aluminium. Ein dar\u00fcberliegender Hebel \u00fcbertr\u00e4gt die kombinierte H\u00f6he beider Sonden \u00fcber ein komplexes R\u00e4derwerk- und Zahnradsystem an das Pr\u00e4zisionsaltimeter (bei 2 Uhr) und den H\u00f6henmesser mit grosser Skala (bis 5000 Meter, rund um das Zifferblatt). Der Druckausgleicher bei 4 Uhr verf\u00fcgt \u00fcber eine feuchtigkeitsundurchl\u00e4ssige Teflonfasermembran.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/36-Inovationbl_1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bereit zum Eintauchen? W\u00e4hlen Sie zwischen Oris und IWC. Die an der Baselworld 2013 pr\u00e4sentierte <strong>Oris Aquis Depth Gauge<\/strong> (wasserdicht bis 500 Meter) ist die erste Taucheruhr mit einer in das Saphirglas integrierten Tiefenanzeige, deren Mechanismus das Boyle-Mariotte-Gesetz nutzt. Durch eine \u00d6ffnung bei 12 Uhr dringt Wasser \u00fcber eine Rille im Glas rund um das Zifferblatt ein und komprimiert w\u00e4hrend des Abtauchens die Luft sichtbar. Das Hellgrau wird immer dunkler und hebt sich deutlich von der gelben Skala im Gegenuhrzeigersinn entlang der einseitig drehbaren Keramikl\u00fcnette ab. Beim Auftauchen wird die Tiefe genau nach dem gleichen Prinzip umgekehrt angegeben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>IWC<\/strong> pr\u00e4sentierte 1999 mit der GST Deep One die erste Taucheruhr mit mechanischem Tiefenmesser und ist und bleibt somit Vorreiter auf diesem Gebiet. 2009 folgte die Aquatimer Deep Two und am SIHH 2014 die <strong>Aquatimer Deep Three<\/strong> in Titan. Ihr in die Krone links integriertes Manometersystem verf\u00fcgt \u00fcber eine Klappe, durch die das Wasser direkten Druck auf die in die Krone eingebettete Membran aus\u00fcbt und einen Zapfen ins Geh\u00e4useinnere schiebt. Dies l\u00f6st einen Hebelmechanismus aus, der wiederum die Messzeiger steuert. Der blaue Zeiger bewegt sich je nach effektiver Tiefe im weissen Bereich, w\u00e4hrend der rote Zeiger die Maximaltiefe bis zu 50 Metern anzeigt. Mit dem Keramikdr\u00fccker kann Letztere auf Null gestellt werden. Dank des Zeigers f\u00fcr Sekunden und Tiefenmesser ist auch die maximale Auftauchgeschwindigkeit von 10 Metern pro Minute kontrollierbar. Unter dem Titanschutz bei 4 Uhr verbirgt sich der Kupplungsmechanismus des neuen Drehl\u00fcnettensystems, der die Vorteile einer inneren Drehl\u00fcnette (Schutz der Skala gegen Schmutz und Kratzer) mit der Benutzerfreundlichkeit einer \u00e4usseren Drehl\u00fcnette kombiniert. Bei dieser IWC-Erfindung wird die Drehbewegung der \u00e4usseren auf die innere, im Geh\u00e4use befindliche Drehl\u00fcnette \u00fcbertragen. Optimale Sicherheit, auch wenn der Tauchcomputer mal aussteigt!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nichts entspannt beim Arbeiten so sch\u00f6n wie Golfen! <strong>Jaermann &amp; St\u00fcbi<\/strong> schreibt sich dies seit \u00fcber f\u00fcnf Jahren auf die Fahne: sch\u00f6ne Mechanikuhren mit f\u00fcr Golfer n\u00fctzlichen Funktionen. Seit letztem Jahr f\u00fchrt die Marke auch Damenmodelle in drei eleganten Versionen mit einem Durchmesser von 38 mm: Die <strong>Queen of Golf<\/strong> automatique verf\u00fcgt \u00fcber einen mechanischen Z\u00e4hler f\u00fcr die noch auszuf\u00fchrenden Schl\u00e4ge sowie einen Totalisator f\u00fcr 18-Loch-Pl\u00e4tze. Die letztes Jahr an der Baselworld f\u00fcr Green-Globetrotter enth\u00fcllte <strong>Trans Atlantic<\/strong> (mit COSC-Zertifikat) besitzt ebenfalls einen mechanischen Z\u00e4hler f\u00fcr die pro Loch gespielten Schl\u00e4ge, eine Gesamtscore-Funktion mit retrograder Anzeige der gespielten L\u00f6cher sowie weitere Informationen. Mit der Drehl\u00fcnette k\u00f6nnen einerseits der Score mit dem Handicap verglichen und andererseits Meter in Yards umgewandelt werden, um die Wahl des richtigen Clubs f\u00fcr Distanzen zu w\u00e4hlen, die nicht in der f\u00fcr den Spieler \u00fcblichen Masseinheit angegeben werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <strong>Aquatimer Deep Three von IWC<\/strong> mit mechanischem Tiefenmesser speichert die erreichte Tiefe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tourbillon RM 36-01<\/strong> <strong>Capteur de G Comp\u00e9tition S\u00e9bastien Loeb<\/strong>, Sonderserie mit 30 Exemplaren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Christophe Claret Poker automatique<\/strong> mit Kathedraltonfeder, Roulette- und Pokerspiel, 4 Sonderserien mit je 20 Exemplaren in Titan und Gold.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die <strong>Trans Atlantic von Jaermann &amp; St\u00fcbi <\/strong>besitzt einen mechanischen Z\u00e4hler f\u00fcr die pro Loch gespielten Schl\u00e4ge, den Gesamtscore, eine retrograde Anzeige der gespielten L\u00f6cher sowie einen Umwandler Meter\/Yards.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die<strong> G\u00e9nie 02 von Breva<\/strong> zeigt mechanisch die H\u00f6he bis maximal 5000 Meter an!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die<strong> Oris Aquis Depth Gauge <\/strong>zeigt die Tiefe dank der unter dem Saphirglas komprimierten Luft an.<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":7094,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[506],"tags":[605,361,202,606,604,190],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7100"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7100"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7100\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7094"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7100"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7100"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7100"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}