{"id":7123,"date":"2014-03-26T12:30:05","date_gmt":"2014-03-26T11:30:05","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=7123"},"modified":"2014-03-26T12:30:05","modified_gmt":"2014-03-26T11:30:05","slug":"von-der-erde-bis-ins-all","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/art-n-de\/12e_art-3\/von-der-erde-bis-ins-all.html","title":{"rendered":"Von der Erde bis ins All"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Die<strong> HYT<\/strong>-Zeitmesser warten als moderne Wasseruhren mit einer bisher unbekannten Architektur (1. Kunst) auf, die ein Mechanikwerk mit einer fl\u00fcssigen Anzeige kombiniert. Die durch eine geschwungene, sich scheinbar schrittweise f\u00fcllende und am Zyklusende auf einen Schlag leerende R\u00f6hre zeigt die Stunden an. Es handelt sich jedoch in Wirklichkeit um zwei durch Blaseb\u00e4lge gesteuerte Beh\u00e4lter. Die H2, die noch komplizierter ist als die H1, verf\u00fcgt \u00fcber eine neue Konstruktion mit v-f\u00f6rmig montierten Blaseb\u00e4lgen und zus\u00e4tzlichen Funktionen wie Anzeige der Kronenposition und der Temperatur per Zeiger. Die H2 SQ in Titan und Platin als j\u00fcngstes Mitglied ist das erste skelettierte Modell mit schwarzen, mikrokugelgestrahlten oder titanfarben satinierten Oberfl\u00e4chen mit PVD-Behandlung. Diese Sonderserie besteht aus nur 15 Exemplaren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Richard Mille<\/strong> widmet das Jahr 2014 den Damen. Der Uhrmacher spannte f\u00fcr die Entwicklung des Tourbillons RM51-01 Tigre et Dragon erneut mit Michelle Yeoh zusammen. Diese Schmuckuhr spielt auf den demn\u00e4chst in den Kinos anlaufenden zweiten Teil des Films Tiger and Dragon an, in dem die Schauspielerin wieder in die Haut von Yu Shu Lien schl\u00fcpft. Diese Tiere mit hohem Symbolwert in Asien sind als Skulpturen (2. Kunst) auf bemerkenswerte Weise in das Uhrwerk integriert. Man sieht sie auf der Vorder- und R\u00fcckseite. Sie wurden f\u00fcr das Herausarbeiten winziger Details mit Spezialmeisseln aus Rosagold 3N gefertigt und in langwierigen und komplizierten Verfahren mikrolackiert. Tiger und Drache sehen deshalb erstaunlich echt aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Piaget<\/strong> hatte schon immer eine Vorliebe f\u00fcr die Rose. Sylvie Deschamps, eine der begabtesten franz\u00f6sischen Stickerinnen, die 2010 zur Meisterin dieser Kunst gek\u00fcrt wurde, liess sich von dieser Blume inspirieren. Das Zifferblatt der Altiplano fertigte sie mit einer authentischen Nadelmalereitechnik (3. Kunst) an, die lange vor unserer Zeit im kaiserlichen China erfunden wurde und in Italien und Frankreich bereits im 18. Jahrhundert grossen Anklang fand. Die Miniaturisierung macht diese Arbeit noch bewundernswerter. Die K\u00fcnstlerin musste sich der Gr\u00f6sse der Uhr anpassen, weshalb ihre Stiche im Schnitt zwei oder maximal drei Millimeter gross sind \u2013 nicht Nadelmalerei sondern Mikronadelmalerei! Tausende ganz nah beieinander liegende Stiche bilden eine Blume, ohne dass die Nadel je einen Faden kreuzt. Ab einem bestimmten Abstand sind die einzelnen Stiche nicht erkennbar. Das Gesamtbild ist sensationell. Die Farbschattierungen werden durch sechs unterschiedlich get\u00f6nte Seidenf\u00e4den von Eierschale bis Altrosa erzeugt. F\u00fcr eine absolut flache R\u00fcckseite, die perfekt auf dem Zifferblatt aufliegt, wurden die Fadenenden nicht verknotet. F\u00fcr eine Rose braucht die K\u00fcnstlerin neun Meter Faden und \u00fcber eine Woche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hublot<\/strong> setzt f\u00fcr die Wohlt\u00e4tigkeitsorganisation Charity Water, die sich f\u00fcr die Bereitstellung von Trinkwasser in Entwicklungsl\u00e4ndern engagiert, die Zusammenarbeit mit der ber\u00fchmten Musikgruppe (4. Kunst) Depeche Mode fort. Am 30. Januar enth\u00fcllten die Partner die neuen, zugunsten der Vereinigung verkauften Produkte: ein Tourbillon-Unikat, das am Vorabend eines Konzerts der Gruppe im M\u00e4rz in Moskau versteigert werden soll, und eine Sonderserie mit 250 Exemplaren und 10 Boxen mit je einer Gitarre und einer Uhr. Die \u00abDepeche Mode 2014\u00bb ist eine Big Bang in Stahl mit thermogeformtem grauem und dank des Nageldekors unverkennbarem Kalbslederarmband. In jedes Exemplar der Boxen ist der Name der Stadt eingraviert, in der die nach der Ver\u00f6ffentlichung des gleichnamigen Albums gestartete internationale Delta Machine Tour Halt machte.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/36-art_1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Audemars Piguet<\/strong> entf\u00fchrt uns mit einer atemberaubenden Schmuckuhr hoher Juwelierkunst ins All. 449 Diamanten im Brillant- oder Baguette-Schliff bilden auf der gesamten Uhr eine wundersch\u00f6n inszenierte Tanzchoreografie (5. Kunst). Die Sternschnuppen auf dem Zifferblatthimmel spr\u00fchen bis auf das Geh\u00e4use hinaus, an dem auf beiden Seiten kleine Charms lustig bei jeder Bewegung des Handgelenks baumeln. Das Armband besteht aus parallel verlaufenden Str\u00e4ngen, die sich zuerst kreuzen und sp\u00e4ter \u00fcber dem Saphirglas wieder trennen, um das Sternbild des Grossen Wagens nachzuzeichnen. Diese k\u00fchne Kombination aus Symmetrie und Asymmetrie, Jugendstil und Art d\u00e9co, ist aber nicht nur juwelier, sondern auch uhrentechnisch ein Meisterwerk mit einem Mechanikwerk mit Handaufzug und einem f\u00fcr diese Kategorie von Uhren grossz\u00fcgig bemessenen Geh\u00e4use.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mondphasenanzeigen sind meist voller Poesie (6. Kunst), und die Twenty-8-Eight Full Moon von <strong>DeWitt <\/strong>ist ein weiteres Paradebeispiel. Die von der Manufaktur selbst entwickelte und gefertigte Komplikation wird unter einem wie ein astronomisches Fernrohr anmutenden Rosagoldfenster durch zwei weisse Perlmutthalbkugeln angezeigt. Der Sternenhimmel ist aus Goldfluss gefertigt, einem durch spezielles Brennen aus Kupfer hergestellten Syntheseglas, dessen Verfahren im 17. Jahrhundert in Venedig f\u00fcr das ber\u00fchmte Muranoglas entwickelt wurde. Er befindet sich am rechten Zifferblattrand und bildet einen herrlichen Kontrast zum einsehbaren Teil des die Erdkugel darstellenden Werks.<\/p>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die<strong> HYT<\/strong>-Zeitmesser warten als moderne Wasseruhren mit einer bisher unbekannten Architektur (1. Kunst) auf, die ein Mechanikwerk mit einer fl\u00fcssigen Anzeige kombiniert. Die durch eine geschwungene, sich scheinbar schrittweise f\u00fcllende und am Zyklusende auf einen Schlag leerende R\u00f6hre zeigt die Stunden an. Es handelt sich jedoch in Wirklichkeit um zwei durch Blaseb\u00e4lge gesteuerte Beh\u00e4lter. Die H2, die noch komplizierter ist als die H1, verf\u00fcgt \u00fcber eine neue Konstruktion mit v-f\u00f6rmig montierten Blaseb\u00e4lgen und zus\u00e4tzlichen Funktionen wie Anzeige der Kronenposition und der Temperatur per Zeiger. Die H2 SQ in Titan und Platin als j\u00fcngstes Mitglied ist das erste skelettierte Modell mit schwarzen, mikrokugelgestrahlten oder titanfarben satinierten Oberfl\u00e4chen mit PVD-Behandlung. Diese Sonderserie besteht aus nur 15 Exemplaren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Richard Mille<\/strong> widmet das Jahr 2014 den Damen. Der Uhrmacher spannte f\u00fcr die Entwicklung des Tourbillons RM51-01 Tigre et Dragon erneut mit Michelle Yeoh zusammen. Diese Schmuckuhr spielt auf den demn\u00e4chst in den Kinos anlaufenden zweiten Teil des Films Tiger and Dragon an, in dem die Schauspielerin wieder in die Haut von Yu Shu Lien schl\u00fcpft. Diese Tiere mit hohem Symbolwert in Asien sind als Skulpturen (2. Kunst) auf bemerkenswerte Weise in das Uhrwerk integriert. Man sieht sie auf der Vorder- und R\u00fcckseite. Sie wurden f\u00fcr das Herausarbeiten winziger Details mit Spezialmeisseln aus Rosagold 3N gefertigt und in langwierigen und komplizierten Verfahren mikrolackiert. Tiger und Drache sehen deshalb erstaunlich echt aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Piaget<\/strong> hatte schon immer eine Vorliebe f\u00fcr die Rose. Sylvie Deschamps, eine der begabtesten franz\u00f6sischen Stickerinnen, die 2010 zur Meisterin dieser Kunst gek\u00fcrt wurde, liess sich von dieser Blume inspirieren. Das Zifferblatt der Altiplano fertigte sie mit einer authentischen Nadelmalereitechnik (3. Kunst) an, die lange vor unserer Zeit im kaiserlichen China erfunden wurde und in Italien und Frankreich bereits im 18. Jahrhundert grossen Anklang fand. Die Miniaturisierung macht diese Arbeit noch bewundernswerter. Die K\u00fcnstlerin musste sich der Gr\u00f6sse der Uhr anpassen, weshalb ihre Stiche im Schnitt zwei oder maximal drei Millimeter gross sind \u2013 nicht Nadelmalerei sondern Mikronadelmalerei! Tausende ganz nah beieinander liegende Stiche bilden eine Blume, ohne dass die Nadel je einen Faden kreuzt. Ab einem bestimmten Abstand sind die einzelnen Stiche nicht erkennbar. Das Gesamtbild ist sensationell. Die Farbschattierungen werden durch sechs unterschiedlich get\u00f6nte Seidenf\u00e4den von Eierschale bis Altrosa erzeugt. F\u00fcr eine absolut flache R\u00fcckseite, die perfekt auf dem Zifferblatt aufliegt, wurden die Fadenenden nicht verknotet. F\u00fcr eine Rose braucht die K\u00fcnstlerin neun Meter Faden und \u00fcber eine Woche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Hublot<\/strong> setzt f\u00fcr die Wohlt\u00e4tigkeitsorganisation Charity Water, die sich f\u00fcr die Bereitstellung von Trinkwasser in Entwicklungsl\u00e4ndern engagiert, die Zusammenarbeit mit der ber\u00fchmten Musikgruppe (4. Kunst) Depeche Mode fort. Am 30. Januar enth\u00fcllten die Partner die neuen, zugunsten der Vereinigung verkauften Produkte: ein Tourbillon-Unikat, das am Vorabend eines Konzerts der Gruppe im M\u00e4rz in Moskau versteigert werden soll, und eine Sonderserie mit 250 Exemplaren und 10 Boxen mit je einer Gitarre und einer Uhr. Die \u00abDepeche Mode 2014\u00bb ist eine Big Bang in Stahl mit thermogeformtem grauem und dank des Nageldekors unverkennbarem Kalbslederarmband. In jedes Exemplar der Boxen ist der Name der Stadt eingraviert, in der die nach der Ver\u00f6ffentlichung des gleichnamigen Albums gestartete internationale Delta Machine Tour Halt machte.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/36-art_1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Audemars Piguet<\/strong> entf\u00fchrt uns mit einer atemberaubenden Schmuckuhr hoher Juwelierkunst ins All. 449 Diamanten im Brillant- oder Baguette-Schliff bilden auf der gesamten Uhr eine wundersch\u00f6n inszenierte Tanzchoreografie (5. Kunst). Die Sternschnuppen auf dem Zifferblatthimmel spr\u00fchen bis auf das Geh\u00e4use hinaus, an dem auf beiden Seiten kleine Charms lustig bei jeder Bewegung des Handgelenks baumeln. Das Armband besteht aus parallel verlaufenden Str\u00e4ngen, die sich zuerst kreuzen und sp\u00e4ter \u00fcber dem Saphirglas wieder trennen, um das Sternbild des Grossen Wagens nachzuzeichnen. Diese k\u00fchne Kombination aus Symmetrie und Asymmetrie, Jugendstil und Art d\u00e9co, ist aber nicht nur juwelier, sondern auch uhrentechnisch ein Meisterwerk mit einem Mechanikwerk mit Handaufzug und einem f\u00fcr diese Kategorie von Uhren grossz\u00fcgig bemessenen Geh\u00e4use.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mondphasenanzeigen sind meist voller Poesie (6. Kunst), und die Twenty-8-Eight Full Moon von <strong>DeWitt <\/strong>ist ein weiteres Paradebeispiel. Die von der Manufaktur selbst entwickelte und gefertigte Komplikation wird unter einem wie ein astronomisches Fernrohr anmutenden Rosagoldfenster durch zwei weisse Perlmutthalbkugeln angezeigt. Der Sternenhimmel ist aus Goldfluss gefertigt, einem durch spezielles Brennen aus Kupfer hergestellten Syntheseglas, dessen Verfahren im 17. 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