{"id":7134,"date":"2014-03-26T13:03:45","date_gmt":"2014-03-26T12:03:45","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=7134"},"modified":"2014-03-26T13:03:45","modified_gmt":"2014-03-26T12:03:45","slug":"weltraum-unendliche-inspirationsquelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/technik-n-de\/technik\/weltraum-unendliche-inspirationsquelle.html","title":{"rendered":"Weltraum: unendliche Inspirationsquelle"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Sinn und Zweck einer Uhr ist die Beschreibung der Realit\u00e4t sowie das Mitverfolgen von unser Leben bestimmenden Naturph\u00e4nomenen. Die Wirklichkeit hinter sich lassen, um in die Fiktion einzutauchen, ist ein moderner Trend der Uhrmacherei. Der Weltraum ist f\u00fcr Uhrmacher eine wahre Schatztruhe, die die Kreativit\u00e4t der Designer und Ingenieure zu neuen technischen oder gar metaphorischen Ideen befl\u00fcgelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/36-Inovationdc_1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beschreibung<\/strong><\/p>\n<p>Noch nie zeigten sich die Marken bei der Darstellung des der Erde am n\u00e4chsten gelegenen Monds so kreativ wie heute. Cartier pr\u00e4sentiert die Mondphase bei der Rotonde Terre et Lune auf Wunsch: Eine Abdeckung schiebt sich perfekt halbmondf\u00f6rmig \u00fcber den Tourbillon. Patek Philippe setzt mit dem Sky Moon Tourbillon auf Astronomie. Auf der R\u00fcckseite des Modells werden die Sternenzeit, die Drehung des Himmelszelts sowie Phasen und Winkelbewegung des Monds angezeigt. Van Cleef &amp; Arpels wagt sich mit der Midnight Plan\u00e9tarium, bei der die sechs Planeten unseres Sonnensystems um ihren Stern kreisen, noch weiter ins All hinaus. F\u00fcr dieses Modell spannte die Marke mit dem Uhrmacher Kristian Van Der Klaauw zusammen. Dieser Spezialist f\u00fcr astronomische Anzeigen widmete sogar eine Uhr der Venus-Umlaufbahn. Cyrus interessiert sich f\u00fcr die Dauer eines Tages auf dem Mars. Der rote Planet wird auf dem Zifferblatt der Klepcys Moon dreidimensional dargestellt und dreht sich in Echtgeschwindigkeit, d.h. in 24 Stunden, 37 Minuten und 22 Sekunden.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/36-Inovationdc_2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"270\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Satelliten<\/strong><\/p>\n<p>Einige erz\u00e4hlen nicht nur vom Mond, sondern fliegen gar hin. 45 Jahre nachdem Omega bei der ersten Mondlandung mit dabei war, ist die Marke auch heute noch offizieller Partner f\u00fcr Weltraumprogramme. Die Speedmaster Professional Moonwatch wird regelm\u00e4ssig in Sonderserien f\u00fcr die Missionen Apollo, Gemini und Sojus aufgelegt. Romain Jerome geht sogar noch weiter: Die Moon Dust DNA reizt den intergalaktischen Traum mit einem Hauch in das Zifferblatt integriertem Mondfelsstaub ganz aus. Jaquet Droz best\u00fcckt seine Grande Seconde mit Meteorit.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/36-Inovationdc_3.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"282\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Umlaufbahnen und Umkreisungen<\/strong><\/p>\n<p>Der Weltraum ist nicht nur eine Wissenschaft, sondern auch ein gigantischer Spielplatz. Die dreiachsige Drehung des Tourbillons der Deep Space von Vianney Halter erinnert beispielsweise an eine Raumstation \u00e0 la Star Trek. Sie liegt technisch und spielerisch voll im Trend. Das gilt auch f\u00fcr die Kreationen von Urwerk. Die heute 40-j\u00e4hrigen Markengr\u00fcnder sind mit japanischen Trickfilmen wie Albator aufgewachsen. Der Schwungmasse der HM3 von MB&amp;F stand die Sternaxt von Goldorak Pate. Romain Jerome ist aus der gleichen Generation. Die Spacecraft sieht wie ein die Zeit angebendes Raumschiff aus. Sogar die Schrift der retrograden springenden Stunden erinnert an Cosmos 1999 oder Battlestar Galactica. Und sieht die Dream Watch 5 von De Bethune nicht aus, als w\u00e4re sie direkt Star Wars entsprungen? Die Unendlichkeit und Unzug\u00e4nglichkeit des Alls haben K\u00fcnstler schon immer inspiriert. Dass Tr\u00e4umer und Ingenieure hier zusammenspannen, ist kein Zufall. Schliesslich sind sie alle ein wenig von einem anderen Stern.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Van Cleef &amp; Arpels\u00a0<\/strong>Midnight Plan\u00e9tarium<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Omega\u00a0<\/strong>Speedmaster Apollo 17<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Cyrus<\/strong>\u00a0Klepcys Moon<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Romain Jerome<\/strong>\u00a0Spacecraft<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>DeBethune\u00a0<\/strong>Dream watch 5<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Urwerk\u00a0<\/strong>UR-210Y<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jaquet Droz\u00a0<\/strong>Grande Seconde M\u00e9t\u00e9orite<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Patek Philippe<\/strong>\u00a0Sky Moon Tourbillon<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>MB&amp;F<\/strong>\u00a0HM3<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kristian Van Der Klaauw\u00a0<\/strong>Venus<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Rotonde de\u00a0<strong>Cartier<\/strong>\u00a0Earth and Moon<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sinn und Zweck einer Uhr ist die Beschreibung der Realit\u00e4t sowie das Mitverfolgen von unser Leben bestimmenden Naturph\u00e4nomenen. Die Wirklichkeit hinter sich lassen, um in die Fiktion einzutauchen, ist ein moderner Trend der Uhrmacherei. Der Weltraum ist f\u00fcr Uhrmacher eine wahre Schatztruhe, die die Kreativit\u00e4t der Designer und Ingenieure zu neuen technischen oder gar metaphorischen Ideen befl\u00fcgelt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/36-Inovationdc_1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Beschreibung<\/strong><\/p>\n<p>Noch nie zeigten sich die Marken bei der Darstellung des der Erde am n\u00e4chsten gelegenen Monds so kreativ wie heute. Cartier pr\u00e4sentiert die Mondphase bei der Rotonde Terre et Lune auf Wunsch: Eine Abdeckung schiebt sich perfekt halbmondf\u00f6rmig \u00fcber den Tourbillon. Patek Philippe setzt mit dem Sky Moon Tourbillon auf Astronomie. Auf der R\u00fcckseite des Modells werden die Sternenzeit, die Drehung des Himmelszelts sowie Phasen und Winkelbewegung des Monds angezeigt. Van Cleef &amp; Arpels wagt sich mit der Midnight Plan\u00e9tarium, bei der die sechs Planeten unseres Sonnensystems um ihren Stern kreisen, noch weiter ins All hinaus. F\u00fcr dieses Modell spannte die Marke mit dem Uhrmacher Kristian Van Der Klaauw zusammen. Dieser Spezialist f\u00fcr astronomische Anzeigen widmete sogar eine Uhr der Venus-Umlaufbahn. Cyrus interessiert sich f\u00fcr die Dauer eines Tages auf dem Mars. Der rote Planet wird auf dem Zifferblatt der Klepcys Moon dreidimensional dargestellt und dreht sich in Echtgeschwindigkeit, d.h. in 24 Stunden, 37 Minuten und 22 Sekunden.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/36-Inovationdc_2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"270\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Satelliten<\/strong><\/p>\n<p>Einige erz\u00e4hlen nicht nur vom Mond, sondern fliegen gar hin. 45 Jahre nachdem Omega bei der ersten Mondlandung mit dabei war, ist die Marke auch heute noch offizieller Partner f\u00fcr Weltraumprogramme. Die Speedmaster Professional Moonwatch wird regelm\u00e4ssig in Sonderserien f\u00fcr die Missionen Apollo, Gemini und Sojus aufgelegt. Romain Jerome geht sogar noch weiter: Die Moon Dust DNA reizt den intergalaktischen Traum mit einem Hauch in das Zifferblatt integriertem Mondfelsstaub ganz aus. Jaquet Droz best\u00fcckt seine Grande Seconde mit Meteorit.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/36-Inovationdc_3.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"282\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Umlaufbahnen und Umkreisungen<\/strong><\/p>\n<p>Der Weltraum ist nicht nur eine Wissenschaft, sondern auch ein gigantischer Spielplatz. Die dreiachsige Drehung des Tourbillons der Deep Space von Vianney Halter erinnert beispielsweise an eine Raumstation \u00e0 la Star Trek. Sie liegt technisch und spielerisch voll im Trend. Das gilt auch f\u00fcr die Kreationen von Urwerk. Die heute 40-j\u00e4hrigen Markengr\u00fcnder sind mit japanischen Trickfilmen wie Albator aufgewachsen. Der Schwungmasse der HM3 von MB&amp;F stand die Sternaxt von Goldorak Pate. Romain Jerome ist aus der gleichen Generation. Die Spacecraft sieht wie ein die Zeit angebendes Raumschiff aus. Sogar die Schrift der retrograden springenden Stunden erinnert an Cosmos 1999 oder Battlestar Galactica. Und sieht die Dream Watch 5 von De Bethune nicht aus, als w\u00e4re sie direkt Star Wars entsprungen? Die Unendlichkeit und Unzug\u00e4nglichkeit des Alls haben K\u00fcnstler schon immer inspiriert. Dass Tr\u00e4umer und Ingenieure hier zusammenspannen, ist kein Zufall. Schliesslich sind sie alle ein wenig von einem anderen Stern.<\/p>\n<div><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Van Cleef &amp; Arpels\u00a0<\/strong>Midnight Plan\u00e9tarium<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Omega\u00a0<\/strong>Speedmaster Apollo 17<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Cyrus<\/strong>\u00a0Klepcys Moon<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Romain Jerome<\/strong>\u00a0Spacecraft<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>DeBethune\u00a0<\/strong>Dream watch 5<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Urwerk\u00a0<\/strong>UR-210Y<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Jaquet Droz\u00a0<\/strong>Grande Seconde M\u00e9t\u00e9orite<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Patek Philippe<\/strong>\u00a0Sky Moon Tourbillon<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>MB&amp;F<\/strong>\u00a0HM3<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Kristian Van Der Klaauw\u00a0<\/strong>Venus<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Rotonde de\u00a0<strong>Cartier<\/strong>\u00a0Earth and Moon<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":7126,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[506],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7134"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7134"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7134\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7126"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}