{"id":8173,"date":"2014-11-18T13:50:14","date_gmt":"2014-11-18T12:50:14","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=8173"},"modified":"2014-11-18T13:50:14","modified_gmt":"2014-11-18T12:50:14","slug":"a-lange-sohne-17","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/neuheiten\/story-3\/a-lange-sohne-17.html","title":{"rendered":"A. Lange &#038; S\u00f6hne : Positiv denken mit 20, 90 und 170 Jahren!"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Walter Lange feierte im Juli seinen<\/strong> 90. Geburtstag und liess die fast zwei Jahrhunderte alte, von Freud und Leid gepr\u00e4gte Familiengeschichte der urspr\u00fcnglich von seinem Urgrossvater Ferdinand A. Lange gegr\u00fcndeten Manufaktur Revue passieren. Von Kind auf spielte er in dieser Manufaktur, die im Krieg bombardiert wurde, nach der Enteignung 1948 in Vergessenheit geriet und vom frisch pensionierten Walter Lange zu neuem Leben erweckt wurde. \u00abAls die Berliner Mauer fiel, hat es mich nicht in erster Linie interessiert, den Namen A. Lange &amp; S\u00f6hne wieder aus der Versenkung zu holen, sondern vielmehr den Menschen in Glash\u00fctte eine neue Zukunftsperspektive zu bieten. Ich wollte in Glash\u00fctte Arbeitspl\u00e4tze schaffen.\u00bb Aus diesem Grund beschloss er, in Sachsen die seiner Meinung nach besten Uhren der Welt zu fertigen, und gr\u00fcndete am 7. Dezember 1990 das Unternehmen Lange Uhren GmbH. Am 24. Oktober 1994 pr\u00e4sentierte er dann mit seinem Gesch\u00e4ftspartner G\u00fcnter Bl\u00fcmlein die erste Lange-Kollektion der neuen \u00c4ra. \u00abG\u00fcnter Bl\u00fcmlein sagte einmal, dass die Lange-Uhr eine kunstvolle Kombination sei: edle Abstammung, die Leidenschaft unserer Teams f\u00fcr hochpr\u00e4zise Uhrmacherei, der Unternehmensstil, der Respekt vor der Tradition sowie nat\u00fcrlich auch eine einzigartige Technologie und eine uns sehr am Herzen liegende Handwerkskunst. Ich kann ihm nur beipflichten.\u00bb Nach 20 Jahren erweist sich diese Initiative als perfekt gelungen, denn das Unternehmen in Glash\u00fctte besch\u00e4ftigt derzeit 700 Mitarbeiter, entwickelte 70 Referenzen und 40 Manufakturkaliber. Die Lange-Zeitmesser sind f\u00fcr viele Sammler zu heissbegehrten Uhrenikonen geworden. N\u00e4chstes Jahr, 170 Jahre nach der Errichtung des Originalgeb\u00e4udes, wird ein derzeit im Bau befindlicher neuer Fl\u00fcgel eingeweiht.<\/p>\n<p>Was schliesst der unerm\u00fcdliche Walter Lange daraus? \u00abIch bin gl\u00fccklich, zum Wiederaufbau der Uhrenindustrie im Erzgebirge beigetragen zu haben. Es ist herrlich, so viele Menschen Uhren in Glash\u00fctte entwickeln zu sehen. Das macht mich gl\u00fccklich.\u00bb Ein Rat an die neuen Generationen? \u00abPositiv denken. Wir m\u00fcssen uns auf die sch\u00f6nen Dinge im Leben konzentrieren. Menschen wie ich, die die Weltwirtschaftskrise 1929 und den Zweiten Weltkrieg erlebten, wissen, wie sch\u00f6n das Leben heute sein kann. Positiv denken heisst das tun, was man wirklich m\u00f6chte, und die Zukunft mit Mut und Begeisterung in Angriff nehmen. Das ist f\u00fcr mich der Schl\u00fcssel zu einem langen und erf\u00fcllten Leben.\u00bb<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Walter Lange feierte im Juli seinen<\/strong> 90. Geburtstag und liess die fast zwei Jahrhunderte alte, von Freud und Leid gepr\u00e4gte Familiengeschichte der urspr\u00fcnglich von seinem Urgrossvater Ferdinand A. Lange gegr\u00fcndeten Manufaktur Revue passieren. Von Kind auf spielte er in dieser Manufaktur, die im Krieg bombardiert wurde, nach der Enteignung 1948 in Vergessenheit geriet und vom frisch pensionierten Walter Lange zu neuem Leben erweckt wurde. \u00abAls die Berliner Mauer fiel, hat es mich nicht in erster Linie interessiert, den Namen A. Lange &amp; S\u00f6hne wieder aus der Versenkung zu holen, sondern vielmehr den Menschen in Glash\u00fctte eine neue Zukunftsperspektive zu bieten. Ich wollte in Glash\u00fctte Arbeitspl\u00e4tze schaffen.\u00bb Aus diesem Grund beschloss er, in Sachsen die seiner Meinung nach besten Uhren der Welt zu fertigen, und gr\u00fcndete am 7. Dezember 1990 das Unternehmen Lange Uhren GmbH. Am 24. Oktober 1994 pr\u00e4sentierte er dann mit seinem Gesch\u00e4ftspartner G\u00fcnter Bl\u00fcmlein die erste Lange-Kollektion der neuen \u00c4ra. \u00abG\u00fcnter Bl\u00fcmlein sagte einmal, dass die Lange-Uhr eine kunstvolle Kombination sei: edle Abstammung, die Leidenschaft unserer Teams f\u00fcr hochpr\u00e4zise Uhrmacherei, der Unternehmensstil, der Respekt vor der Tradition sowie nat\u00fcrlich auch eine einzigartige Technologie und eine uns sehr am Herzen liegende Handwerkskunst. Ich kann ihm nur beipflichten.\u00bb Nach 20 Jahren erweist sich diese Initiative als perfekt gelungen, denn das Unternehmen in Glash\u00fctte besch\u00e4ftigt derzeit 700 Mitarbeiter, entwickelte 70 Referenzen und 40 Manufakturkaliber. Die Lange-Zeitmesser sind f\u00fcr viele Sammler zu heissbegehrten Uhrenikonen geworden. N\u00e4chstes Jahr, 170 Jahre nach der Errichtung des Originalgeb\u00e4udes, wird ein derzeit im Bau befindlicher neuer Fl\u00fcgel eingeweiht.<\/p>\n<p>Was schliesst der unerm\u00fcdliche Walter Lange daraus? \u00abIch bin gl\u00fccklich, zum Wiederaufbau der Uhrenindustrie im Erzgebirge beigetragen zu haben. Es ist herrlich, so viele Menschen Uhren in Glash\u00fctte entwickeln zu sehen. Das macht mich gl\u00fccklich.\u00bb Ein Rat an die neuen Generationen? \u00abPositiv denken. Wir m\u00fcssen uns auf die sch\u00f6nen Dinge im Leben konzentrieren. Menschen wie ich, die die Weltwirtschaftskrise 1929 und den Zweiten Weltkrieg erlebten, wissen, wie sch\u00f6n das Leben heute sein kann. Positiv denken heisst das tun, was man wirklich m\u00f6chte, und die Zukunft mit Mut und Begeisterung in Angriff nehmen. 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