{"id":8183,"date":"2014-11-18T14:16:25","date_gmt":"2014-11-18T13:16:25","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=8183"},"modified":"2014-11-18T14:17:35","modified_gmt":"2014-11-18T13:17:35","slug":"patek-philippe-175-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/art-n-de\/enchere-3\/patek-philippe-175-3.html","title":{"rendered":"Patek Philippe 175"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Die am 9. November im H\u00f4tel des Bergues in Genf<\/strong> unter dem Titel Patek Philippe 175 organisierte Auktion darf jedoch die am n\u00e4chsten Tag ebenfalls von Christie\u2019s organisierte Versteigerung von 400 Losen, darunter 40% von Rolex, mit einem Sch\u00e4tzwert von CHF 11 bis 18 Mio. nicht vergessen machen. Gem\u00e4ss Thomas Perazzi, Senior Specialist der Uhrensparte von Christie\u2019s, wurde mit den jeweiligen Verk\u00e4ufern \u00fcber jedes einzelne St\u00fcck umfassend diskutiert, um einen vern\u00fcnftigen, wenn nicht sogar konservativen Preis festzulegen. Auch wenn es \u00dcberraschungen geben wird, ist Christie\u2019s davon \u00fcberzeugt, dass alle Lose, die durch ihre extreme Vielfalt bestechen, den Besitzer wechseln werden. Die Sch\u00e4tzungen liegen nicht von ungef\u00e4hr zwischen CHF 1000 und 1,6 Mio.! Die unglaubliche Modellvielfalt ist zweigleisig aufgebaut: chronologisch und typologisch. Christie\u2019s lag es sehr am Herzen, die ganze Produktion von Patek Philippe abzudecken. Qualit\u00e4t und Seltenheit sind das A und O. Das \u00e4lteste Los stammt von 1847, das j\u00fcngste aus den 1990er-Jahren. Sie kommen aus aller Welt, 58% von ihnen wurden noch nie versteigert und sind somit \u00abfresh to the market\u00bb, wie es im Jargon der Sammler heisst. Erstbesitzer oder ihre Nachkommen haben Christie\u2019s diese Familienschmuckst\u00fccke anvertraut. Dies erkl\u00e4rt den anderen hohen Prozentsatz potenziell interessanter Zeitmesser: 22% der Lose verf\u00fcgen \u00fcber ein Zertifikat sowie die Originalschatulle. Obwohl es sich in den meisten F\u00e4llen um Armbanduhren handelt, werden auch 40 Taschenuhren (darunter die allerersten mit Aufzugsschl\u00fcssel) und vier Pendulen feilgeboten. Unsere Fotoauswahl zeugt von der Vielfalt der Modelle. Unter den Losen befinden sich nat\u00fcrlich auch Tourbillons, Minutenrepetitionen, ewige Kalender, Chronographen mit ewigem Kalender, Emailarbeiten, Quarzuhren, Schmuckuhren, moderne St\u00fccke sowie Unikate und Designuhren wie beispielsweise die von Gilbert Albert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GMT-38_Patek-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-8177\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GMT-38_Patek-2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GMT-38_Patek-2.jpg 600w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GMT-38_Patek-2-300x179.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Edle Abstammung<\/strong><\/p>\n<p>Jean-Claude Biver, Chef der Uhrensparte von LVMH, erfahrener Sammler und grosser Liebhaber von Patek Philippe, der beispielsweise 2009 an der Only Watch das Modell dieser Marke ersteigerte, tr\u00e4gt dieses Mal bei Christie\u2019s mit der Referenz 1563 sein Scherflein bei. Ein anderer ber\u00fchmter Name der Schweizer Uhrmacherei ist Ren\u00e9 Beyer (von Chronometrie Beyer in Z\u00fcrich), der sich von seiner Taschenuhr von 1907 (Los Nr. 56) trennt. Das auf CHF 300 bis 500 000 gesch\u00e4tzte Los Nr. 46 ist eine Referenz 1518 in Gelbgold von 1944 des \u00e4gyptischen K\u00f6nigs Faruq. Auch wenn sein Name heute auf der ganzen Welt am Himmel prangt, ist er nicht unbedingt mit dem Uhrenuniversum verbunden: W. E. Boeing ist in den Boden dieser erstaunlichen, von Cartier angebotenen Referenz 130 mit Breguet-Ziffern eingraviert. Es ist der einzige bekannte Schleppzeigerchronograph mit einem Dr\u00fccker mit dieser Konstellation. Das Los Nr. 35, das also dem Pionier der modernen Luftfahrt William E. Boeing geh\u00f6rte, ist fresh to the market. Die Nachkommen des ber\u00fchmten Vorbesitzers waren bereit, Christie\u2019s dieses Unikat mit einem Sch\u00e4tzwert von CHF 400 bis 800 000 anzuvertrauen. Ihre unbekannte Herkunft wird die folgenden zwei Starlose nicht daran hindern, durch den Hammer auf einen Schlag bekannt zu werden, denn ihr kumulierter Sch\u00e4tzwert macht rund ein Viertel der Gesamtauktion aus: CHF 1,6 bis 2,6 Mio. f\u00fcr die Referenz 2499 1. Serie in Ros\u00e9gold von 1951, dem einzigen ewigen Kalender in Ros\u00e9gold mit englischem Stempel. Es handelt sich um das zweite Exemplar der vier von dieser Referenz gefertigten bzw. bekannten Zeitmesser. Die nur knapp darunter liegende Referenz 2523 (CHF 1,5 bis 2,5 Mio. ) ist ein Worldtimer von 1953 in Gelbgold mit zwei Kronen und wundersch\u00f6n blau emailliertem Zifferblatt und wird als Los Nr. 64 versteigert. Jedes Los wird mit einer Gedenkschatulle Patek Philippe 175 sowie einer mit der Losnummer und dem Namen der Auktion gepr\u00e4gten Silberm\u00fcnze \u00fcberreicht. Die Analyse finden Sie unter worldtempus.com.<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Die am 9. November im H\u00f4tel des Bergues in Genf<\/strong> unter dem Titel Patek Philippe 175 organisierte Auktion darf jedoch die am n\u00e4chsten Tag ebenfalls von Christie\u2019s organisierte Versteigerung von 400 Losen, darunter 40% von Rolex, mit einem Sch\u00e4tzwert von CHF 11 bis 18 Mio. nicht vergessen machen. Gem\u00e4ss Thomas Perazzi, Senior Specialist der Uhrensparte von Christie\u2019s, wurde mit den jeweiligen Verk\u00e4ufern \u00fcber jedes einzelne St\u00fcck umfassend diskutiert, um einen vern\u00fcnftigen, wenn nicht sogar konservativen Preis festzulegen. Auch wenn es \u00dcberraschungen geben wird, ist Christie\u2019s davon \u00fcberzeugt, dass alle Lose, die durch ihre extreme Vielfalt bestechen, den Besitzer wechseln werden. Die Sch\u00e4tzungen liegen nicht von ungef\u00e4hr zwischen CHF 1000 und 1,6 Mio.! Die unglaubliche Modellvielfalt ist zweigleisig aufgebaut: chronologisch und typologisch. Christie\u2019s lag es sehr am Herzen, die ganze Produktion von Patek Philippe abzudecken. Qualit\u00e4t und Seltenheit sind das A und O. Das \u00e4lteste Los stammt von 1847, das j\u00fcngste aus den 1990er-Jahren. Sie kommen aus aller Welt, 58% von ihnen wurden noch nie versteigert und sind somit \u00abfresh to the market\u00bb, wie es im Jargon der Sammler heisst. Erstbesitzer oder ihre Nachkommen haben Christie\u2019s diese Familienschmuckst\u00fccke anvertraut. Dies erkl\u00e4rt den anderen hohen Prozentsatz potenziell interessanter Zeitmesser: 22% der Lose verf\u00fcgen \u00fcber ein Zertifikat sowie die Originalschatulle. Obwohl es sich in den meisten F\u00e4llen um Armbanduhren handelt, werden auch 40 Taschenuhren (darunter die allerersten mit Aufzugsschl\u00fcssel) und vier Pendulen feilgeboten. Unsere Fotoauswahl zeugt von der Vielfalt der Modelle. Unter den Losen befinden sich nat\u00fcrlich auch Tourbillons, Minutenrepetitionen, ewige Kalender, Chronographen mit ewigem Kalender, Emailarbeiten, Quarzuhren, Schmuckuhren, moderne St\u00fccke sowie Unikate und Designuhren wie beispielsweise die von Gilbert Albert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GMT-38_Patek-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-8177\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GMT-38_Patek-2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" srcset=\"https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GMT-38_Patek-2.jpg 600w, https:\/\/www.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/GMT-38_Patek-2-300x179.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Edle Abstammung<\/strong><\/p>\n<p>Jean-Claude Biver, Chef der Uhrensparte von LVMH, erfahrener Sammler und grosser Liebhaber von Patek Philippe, der beispielsweise 2009 an der Only Watch das Modell dieser Marke ersteigerte, tr\u00e4gt dieses Mal bei Christie\u2019s mit der Referenz 1563 sein Scherflein bei. Ein anderer ber\u00fchmter Name der Schweizer Uhrmacherei ist Ren\u00e9 Beyer (von Chronometrie Beyer in Z\u00fcrich), der sich von seiner Taschenuhr von 1907 (Los Nr. 56) trennt. Das auf CHF 300 bis 500 000 gesch\u00e4tzte Los Nr. 46 ist eine Referenz 1518 in Gelbgold von 1944 des \u00e4gyptischen K\u00f6nigs Faruq. Auch wenn sein Name heute auf der ganzen Welt am Himmel prangt, ist er nicht unbedingt mit dem Uhrenuniversum verbunden: W. E. Boeing ist in den Boden dieser erstaunlichen, von Cartier angebotenen Referenz 130 mit Breguet-Ziffern eingraviert. Es ist der einzige bekannte Schleppzeigerchronograph mit einem Dr\u00fccker mit dieser Konstellation. Das Los Nr. 35, das also dem Pionier der modernen Luftfahrt William E. Boeing geh\u00f6rte, ist fresh to the market. Die Nachkommen des ber\u00fchmten Vorbesitzers waren bereit, Christie\u2019s dieses Unikat mit einem Sch\u00e4tzwert von CHF 400 bis 800 000 anzuvertrauen. 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