{"id":8689,"date":"2015-01-05T14:05:54","date_gmt":"2015-01-05T13:05:54","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=8689"},"modified":"2015-01-05T14:05:54","modified_gmt":"2015-01-05T13:05:54","slug":"6-forum-der-hohen-uhrmacherkunst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/worldtempus-3\/6-forum-der-hohen-uhrmacherkunst.html","title":{"rendered":"6. Forum der hohen Uhrmacherkunst: : what\u2019s next\u2009?"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Unter der \u00c4gide der Direktorin Fabienne Lupo<\/strong> hatten an den vorherigen f\u00fcnf Ausgaben des Forum de la Haute Horlogerie herausragende Pers\u00f6nlichkeiten wie Jaques Attali, Joschka Fischer, Luc Ferry und Uli Sigg zu interessanten Themen wie Time to change, Time to rethink, Time to act, Time to share und Le Temps des Paradoxes (siehe unter gmtmag.com) Vortr\u00e4ge gehalten. Als Synthese der f\u00fcnf vorherigen Ausgaben ging es bei What\u2019s next um Gl\u00fcck, Entschleunigung und Generationenwechsel in einem zunehmend komplexen und unvorhersehbaren Umfeld.<\/p>\n<p>Als Experte f\u00fcr Multikulturalit\u00e4t und internationalen Luxus \u00fcberzeugte der Gr\u00fcnder der Creative Academy von Richemont und Pr\u00e4sident des Stiftungsrates der FHH, Franco Cologni, durch seinen Humor, mit dem er seine Einleitung mit dem Prolog des Hofnarren aus der Commedia dell\u2019Arte des 17. Jahrhunderts verglich. Leicht provozierend behauptete der ehemalige Direktor von Cartier, dass es in den vergangenen sechs Jahren des Forums ebenso viele Ver\u00e4nderungen gegeben habe wie in den 60 Jahren zuvor. Der r\u00fcstige 80-J\u00e4hrige stellte die Vorgehensweise der von Elitismus, Hierarchiedenken und starren Strukturen gepr\u00e4gten \u00abalten Garde\u00bb den auf Interaktivit\u00e4t und Netzwerkarbeit der \u00abjungen Leute\u00bb gr\u00fcndenden Methoden gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Internet nutzen<\/strong><\/p>\n<p>Aufstieg, Bildung, Interaktion und Motivation sind seiner Meinung nach entscheidend f\u00fcr die Marken, um die Werte der jungen Menschen mit jenen des Luxus zu verbinden. Neue Ans\u00e4tze sind f\u00fcr ihn die Nutzung von Technologie f\u00fcr Dialog und Partizipation, die F\u00f6rderung von kulturellem Inhalt sowie der Sch\u00f6nheit von Objekten und der Aufstieg des Individuums als Person mit unverkennbarem Stil. Diana Verde Nieto, Mitbegr\u00fcnderin der Agentur Positive Luxury, pflichtete ihm bei. Die Millennials (die Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist) t\u00e4tigen ihrer Meinung nach keinen Einkauf, ohne erst zu googeln, und entscheiden nach den Fragen wer, wann, wie und warum. Sie holen sich Rat im Internet, informieren sich detailliert auf Websites, interessieren sich f\u00fcr die Herkunft der G\u00fcter und Dienstleistungen, die sie konsumieren, sowie die Menschen, die sie konzipieren, und st\u00f6bern lange, bevor sie einen Einkauf t\u00e4tigen. In der Uhrmacherei spielen deshalb anerkannte Websites wie worldtempus.com eine tragende Rolle als Meinungsmacher. Als Vertreter der 6. Generation der Gr\u00fcnderfamilie Herm\u00e8s wies Axel Dumas darauf hin, dass die Kommunikation auch zum Tr\u00e4umen einladen m\u00fcsse, indem er erkl\u00e4rte, wie die Marke, die er heute leitet, seit 1837 immer modern zu bleiben wusste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Langsam denken<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den charismatischen Direktor der unbeirrt auf ihre Unabh\u00e4ngigkeit (\u00abund somit auch auf ihre Freiheit\u00bb) pochenden Marke Herm\u00e8s m\u00fcssen Familien, Unternehmen und Generationen ein gemeinsames Projekt verfolgen, das alle Mitglieder begeistert und zusammenschweisst. Axel Dumas appellierte auch an ein geografisches Gleichgewicht der Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeiten und eine gerechte Aufteilung der Berufe, \u00abdenn keiner weiss, was morgen kommt\u00bb. Die Qualit\u00e4t m\u00fcsse als Garant f\u00fcr Langlebigkeit vor finanziellen Ergebnissen stehen, Geld m\u00fcsse Mittel zum Zweck und nicht Selbstzweck sein, und alle Handlungen seien langfristig auszulegen. \u00abIch arbeite f\u00fcr die n\u00e4chste Generation\u00bb, erkl\u00e4rte er im Hinblick auf die j\u00fcngste Beteiligung von Herm\u00e8s an der Einf\u00fchrung einer Marke in China in Zusammenarbeit mit lokalen Handwerkern und pr\u00e4zisierte: \u00abWir werden in 20 Jahren Bilanz ziehen.\u00bb Carl Honor\u00e9, Autor der Ver\u00f6ffentlichungen In Praise of Slowness und The Slow Fix, zitierte die grossen Industriekapit\u00e4ne, die ihre Truppen zu einer Entschleunigung einladen, um letztlich schneller zum Ziel zu gelangen. 1917 sagte bereits einer von ihnen: \u00abIn einer von Schnelligkeit gepr\u00e4gten Zeit muss man in Ruhe nachdenken.\u00bb Der Verfechter des Slow Movement z\u00e4hlte die Tugenden des \u00abbesser als schneller\u00bb f\u00fcr berufliche Leistungen sowie f\u00fcr die Gesundheit und die pers\u00f6nlichen Beziehungen auf. Er erinnerte an die von der NASA empfohlenen 21-Minuten-Schl\u00e4fchen und die positiven Auswirkungen der Meditation auf die neuronalen Verbindungen im Kortex. Der Schriftsteller und Philosoph Fr\u00e9d\u00e9ric Lenoir widersprach ihm nicht und betonte sogar, dass die zeitgen\u00f6ssischen Wissenschaftler bewiesen haben, was die Weisen schon vor 2500 Jahren \u00fcber das Wohlgef\u00fchl jener sagten, die sich die Zeit nehmen, die kleinen Pl\u00e4sierchen des Lebens zu geniessen. Das Gehirn eines Menschen, der eine Aufgabe aufmerksam und konzentriert ausf\u00fchrt, sch\u00fcttet Serotonin und andere, die Neurotransmitter stimulierende Substanzen aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gl\u00fcck f\u00fcr wen?<\/strong><\/p>\n<p>St\u00e9phane Garelli erkl\u00e4rte als Professor f\u00fcr internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit am IMD: \u00abUnsere Bed\u00fcrfnisse sind begrenzt, doch unsere W\u00fcnsche sind unbegrenzt.\u00bb Er berichtete vom ge\u00e4nderten Verhalten der Konsumenten, die nicht mehr nach Bedarf, sondern aus Lust kaufen. Fr\u00e9d\u00e9ric Lenoir erinnerte daran, dass sich bereits die griechischen Philosophen die Frage stellten, wie Vergn\u00fcgen in Gl\u00fcck verwandelt werden k\u00f6nne. Die Suche nach intensivem Vergn\u00fcgen f\u00fchrt heute schon zu oft zu Frustrationen, weil der Wunsch zu h\u00e4ufig auf Nachahmung ausgerichtet und uners\u00e4ttlich ist. Wie k\u00f6nnten diese unmittelbaren Befriedigungen einem Zustand der inneren Gelassenheit weichen, ohne durch externe Reize verzerrt zu werden? Gem\u00e4ss den Epikureern steigert begrenztes Vergn\u00fcgen den Genuss. M\u00e4ssigung l\u00e4sst Gl\u00fcck solide wachsen. F\u00fcr die Renaissance und Spinoza, f\u00fcr den Lebensfreude und Gerechtigkeit nicht unvereinbar waren, stellte die Selbstkenntnis den Schl\u00fcssel zum Gl\u00fcck dar: Gl\u00fccklich sein setzt voraus, dass man an sich selbst arbeitet. Hier stimmt die asiatische Weisheit mit der griechischen Philosophie \u00fcberein: Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck liegen in uns selbst. Wer seine Gef\u00fchle und Gedanken beherrscht, um angemessen zu reagieren, ist f\u00fcr sein eigenes Gl\u00fcck verantwortlich. F\u00fcr die Taoisten lag das Gl\u00fcck in der Gelenkigkeit, um sich den Bewegungen des Lebens anpassen zu k\u00f6nnen. Als Fazit empfahl Fr\u00e9d\u00e9ric Lenoir aktive Entscheidungen, um Ungl\u00fcck zu vermeiden, sowie nach Gl\u00fcck zu streben und dennoch zu akzeptieren, wenn es sich nicht einstellt. In dem von St\u00e9phane Garelli als zunehmend komplex und volatil beschriebenen Umfeld mit immer zahlreicheren Wirtschaftsakteuren kann dies durchaus der Fall sein. Der ehemalige Direktor des Weltwirtschaftsforums wies angesichts der sich st\u00e4ndig weiterentwickelnden Berechnungsmethoden mit Nachdruck darauf hin, wie wichtig es sei, an die eigene Intuition zu glauben. Mit viel Humor verglich er das Wirtschaftswachstum sogar mit einem Esel: langsam, dann schnell und wieder langsam \u2013 ohne dass jemand weiss, warum!<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Unter der \u00c4gide der Direktorin Fabienne Lupo<\/strong> hatten an den vorherigen f\u00fcnf Ausgaben des Forum de la Haute Horlogerie herausragende Pers\u00f6nlichkeiten wie Jaques Attali, Joschka Fischer, Luc Ferry und Uli Sigg zu interessanten Themen wie Time to change, Time to rethink, Time to act, Time to share und Le Temps des Paradoxes (siehe unter gmtmag.com) Vortr\u00e4ge gehalten. Als Synthese der f\u00fcnf vorherigen Ausgaben ging es bei What\u2019s next um Gl\u00fcck, Entschleunigung und Generationenwechsel in einem zunehmend komplexen und unvorhersehbaren Umfeld.<\/p>\n<p>Als Experte f\u00fcr Multikulturalit\u00e4t und internationalen Luxus \u00fcberzeugte der Gr\u00fcnder der Creative Academy von Richemont und Pr\u00e4sident des Stiftungsrates der FHH, Franco Cologni, durch seinen Humor, mit dem er seine Einleitung mit dem Prolog des Hofnarren aus der Commedia dell\u2019Arte des 17. Jahrhunderts verglich. Leicht provozierend behauptete der ehemalige Direktor von Cartier, dass es in den vergangenen sechs Jahren des Forums ebenso viele Ver\u00e4nderungen gegeben habe wie in den 60 Jahren zuvor. Der r\u00fcstige 80-J\u00e4hrige stellte die Vorgehensweise der von Elitismus, Hierarchiedenken und starren Strukturen gepr\u00e4gten \u00abalten Garde\u00bb den auf Interaktivit\u00e4t und Netzwerkarbeit der \u00abjungen Leute\u00bb gr\u00fcndenden Methoden gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Internet nutzen<\/strong><\/p>\n<p>Aufstieg, Bildung, Interaktion und Motivation sind seiner Meinung nach entscheidend f\u00fcr die Marken, um die Werte der jungen Menschen mit jenen des Luxus zu verbinden. Neue Ans\u00e4tze sind f\u00fcr ihn die Nutzung von Technologie f\u00fcr Dialog und Partizipation, die F\u00f6rderung von kulturellem Inhalt sowie der Sch\u00f6nheit von Objekten und der Aufstieg des Individuums als Person mit unverkennbarem Stil. Diana Verde Nieto, Mitbegr\u00fcnderin der Agentur Positive Luxury, pflichtete ihm bei. Die Millennials (die Generation, die mit dem Internet aufgewachsen ist) t\u00e4tigen ihrer Meinung nach keinen Einkauf, ohne erst zu googeln, und entscheiden nach den Fragen wer, wann, wie und warum. Sie holen sich Rat im Internet, informieren sich detailliert auf Websites, interessieren sich f\u00fcr die Herkunft der G\u00fcter und Dienstleistungen, die sie konsumieren, sowie die Menschen, die sie konzipieren, und st\u00f6bern lange, bevor sie einen Einkauf t\u00e4tigen. In der Uhrmacherei spielen deshalb anerkannte Websites wie worldtempus.com eine tragende Rolle als Meinungsmacher. Als Vertreter der 6. Generation der Gr\u00fcnderfamilie Herm\u00e8s wies Axel Dumas darauf hin, dass die Kommunikation auch zum Tr\u00e4umen einladen m\u00fcsse, indem er erkl\u00e4rte, wie die Marke, die er heute leitet, seit 1837 immer modern zu bleiben wusste.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Langsam denken<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den charismatischen Direktor der unbeirrt auf ihre Unabh\u00e4ngigkeit (\u00abund somit auch auf ihre Freiheit\u00bb) pochenden Marke Herm\u00e8s m\u00fcssen Familien, Unternehmen und Generationen ein gemeinsames Projekt verfolgen, das alle Mitglieder begeistert und zusammenschweisst. Axel Dumas appellierte auch an ein geografisches Gleichgewicht der Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeiten und eine gerechte Aufteilung der Berufe, \u00abdenn keiner weiss, was morgen kommt\u00bb. 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Er erinnerte an die von der NASA empfohlenen 21-Minuten-Schl\u00e4fchen und die positiven Auswirkungen der Meditation auf die neuronalen Verbindungen im Kortex. Der Schriftsteller und Philosoph Fr\u00e9d\u00e9ric Lenoir widersprach ihm nicht und betonte sogar, dass die zeitgen\u00f6ssischen Wissenschaftler bewiesen haben, was die Weisen schon vor 2500 Jahren \u00fcber das Wohlgef\u00fchl jener sagten, die sich die Zeit nehmen, die kleinen Pl\u00e4sierchen des Lebens zu geniessen. Das Gehirn eines Menschen, der eine Aufgabe aufmerksam und konzentriert ausf\u00fchrt, sch\u00fcttet Serotonin und andere, die Neurotransmitter stimulierende Substanzen aus.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Gl\u00fcck f\u00fcr wen?<\/strong><\/p>\n<p>St\u00e9phane Garelli erkl\u00e4rte als Professor f\u00fcr internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit am IMD: \u00abUnsere Bed\u00fcrfnisse sind begrenzt, doch unsere W\u00fcnsche sind unbegrenzt.\u00bb Er berichtete vom ge\u00e4nderten Verhalten der Konsumenten, die nicht mehr nach Bedarf, sondern aus Lust kaufen. Fr\u00e9d\u00e9ric Lenoir erinnerte daran, dass sich bereits die griechischen Philosophen die Frage stellten, wie Vergn\u00fcgen in Gl\u00fcck verwandelt werden k\u00f6nne. Die Suche nach intensivem Vergn\u00fcgen f\u00fchrt heute schon zu oft zu Frustrationen, weil der Wunsch zu h\u00e4ufig auf Nachahmung ausgerichtet und uners\u00e4ttlich ist. Wie k\u00f6nnten diese unmittelbaren Befriedigungen einem Zustand der inneren Gelassenheit weichen, ohne durch externe Reize verzerrt zu werden? Gem\u00e4ss den Epikureern steigert begrenztes Vergn\u00fcgen den Genuss. M\u00e4ssigung l\u00e4sst Gl\u00fcck solide wachsen. F\u00fcr die Renaissance und Spinoza, f\u00fcr den Lebensfreude und Gerechtigkeit nicht unvereinbar waren, stellte die Selbstkenntnis den Schl\u00fcssel zum Gl\u00fcck dar: Gl\u00fccklich sein setzt voraus, dass man an sich selbst arbeitet. Hier stimmt die asiatische Weisheit mit der griechischen Philosophie \u00fcberein: Gl\u00fcck und Ungl\u00fcck liegen in uns selbst. Wer seine Gef\u00fchle und Gedanken beherrscht, um angemessen zu reagieren, ist f\u00fcr sein eigenes Gl\u00fcck verantwortlich. F\u00fcr die Taoisten lag das Gl\u00fcck in der Gelenkigkeit, um sich den Bewegungen des Lebens anpassen zu k\u00f6nnen. 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