{"id":8946,"date":"2015-03-19T08:00:13","date_gmt":"2015-03-19T07:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=8946"},"modified":"2015-03-17T13:00:50","modified_gmt":"2015-03-17T12:00:50","slug":"die-frau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/lady-de-2\/lady-de\/die-frau.html","title":{"rendered":"Die Frau   : ist ein Mann wie jeder andere"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Mann, Frau, Mode \u2026 Gebrauchsanweisung?<\/strong> Bis vor einigen Jahren war eine klare Geschlechtertrennung deutlich einfacher. Doch nun wagen die Damen sich stilm\u00e4ssig immer \u00f6fter auf viriles Terrain mit schickem Tailleur-Smoking, einfachem Hemd, XXL-Pullover, \u00abBoyfriend\u00bb-Jeans und nun auch Uhren.<\/p>\n<p>Die sonst als stark in ihren Traditionen verhaftet geltende Uhrmacherei kommt an diesem allgemeinen Trend nicht mehr vorbei und zieht voll mit. Von der Schmuckuhr bis zur reinen Miniaturisierung von Herrenmodellen, mit denen sich die Damen lange Zeit zufrieden geben mussten, sind sie schrittweise zu einem deutlich breiteren Angebot \u00fcbergegangen, das nun auch zahlreiche Unisex-Modelle beinhaltet. Keiner wagt heute mehr zu bestreiten, dass eine Damenuhr auch ohne Diamanten auskommt. Ein gutes Beispiel ist die J12.G10 von Chanel mit dem legend\u00e4ren abgewandelten NATO-Milit\u00e4rarmband, das vor Weiblichkeit nur so strotzt. Erstaunlich!<\/p>\n<p>Eine imposante Herrenuhr an einem zierlichen Handgelenk hat auch eine glamour\u00f6se Note.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/41_Lady1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wo ist meine Moser?<\/strong><\/p>\n<p>Die Uhren von H. Moser &amp; Cie sind ein Paradebeispiel, vor allem die Kollektion Venturer mit dem schicken Modell Small Seconds, das durch einen einfachen, aber unwiderstehlich verf\u00fchrerischen Look \u00fcberzeugt. Das klassische und schn\u00f6rkellose Design bleibt maskulin und gef\u00e4llt vielen Frauen dennoch. Zumal sich hinter dieser eleganten \u00c4sthetik ein pr\u00e4zises und leistungsstarkes Werk versteckt, das auch Damen sehr zu sch\u00e4tzen wissen. Wenn ein Uhrenliebhaber erz\u00e4hlt, dass seine Liebste ihm st\u00e4ndig seine \u00abMoser\u00bb klaut, dann glauben wir das gern. Und da es sich sicherlich nicht um einen Einzelfall handelt, k\u00f6nnen wir der Marke nur w\u00e4rmstens empfehlen, diesem Umstand doch bald Rechnung zu tragen \u2026<\/p>\n<p>H. Moser &amp; Cie richtet sich (noch) nicht direkt an Frauen. Im Gegensatz zu anderen Marken, die bisher ihre testosteronlastige DNA geltend machten und nun die ausgetretenen Pfade verlassen, um auch die Damen zu umgarnen. Die Grundidee? Schrittweise diskret ins weiblichere Terrain hin\u00fcbergleiten, ohne die ausdrucksstarken typischen Merkmale der Marke zu verraten. IWC gedenkt die Herzen der Holden mit der neuen Kollektion Portofino Midsize Automatic zu erobern. Einige wenige Diamanten \u2013 nicht mehr als n\u00f6tig \u2013 verleihen den eleganten, 37 mm grossen Geh\u00e4usen eine noch luxuri\u00f6sere Note. Das je nach Version angebotene Automatikwerk verf\u00fcgt \u00fcber eine Mondphase, eine Tag\/Nacht-Anzeige oder ein Datum \u2013 alles bei Damen besonders begehrte Funktionen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/41_Lady2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Klischees vermeiden<\/strong><\/p>\n<p>Da nun allseits bekannt ist, dass das sch\u00f6nere Geschlecht sich nicht mehr mit einfachen Stil\u00fcbungen zufrieden gibt, haben einige Marken den Nutzen der Entwicklung von gemischten Herren- und Damenkollektionen erkannt. Die neue, von Vacheron Constantin am SIHH zu Ehren des 260. Geburtstags der Manufaktur enth\u00fcllte Kollektion Harmony beweist, dass die weiblichen Kunden heute fast genauso ernst genommen werden wie ihre m\u00e4nnlichen Pendants. Als subtile Neuinterpretation der Kissenform umfasst die Kollektion Harmony nun auch zwei Damenmodelle, darunter einen sehr sch\u00f6nen Chronographen als Sonderserie mit 260 Exemplaren \u2013 eine Neuheit bei Vacheron Constantin. Cartier \u00fcbt sich mit der neuen Uhr Cl\u00e9, bei der die Krone wie ein Schl\u00fcssel funktioniert, in der Uniformierung der Geschlechter. Wirkt sie weiblich oder m\u00e4nnlich? Die Grenze bleibt unscharf, und die eleganten und fluiden Formen des Geh\u00e4uses mit einem Kreis im Oval scheinen alle Klischees aufzuweichen. Die mal m\u00e4nnlicher, mal weiblicher wirkenden Versionen der Cl\u00e9 von Cartier richten sich an eine bunt gemischte Kundengruppe, die vor allem nach einer eleganten, aber diskreten Uhr sucht.<\/p>\n<p>Baume &amp; Mercier holte beim letzten SIHH mit der ber\u00fchmten, erstmals f\u00fcr Damen aufgelegten Classima den R\u00fcckstand der Marke auf. Das auf eine Gr\u00f6sse von 36,5 mm reduzierte und durch schlichte Eleganz \u00fcberzeugende Geh\u00e4use wirkt durch ein Perlmuttzifferblatt und einige Diamanten deutlich weiblicher. Ausserdem hat Frau die Qual der Wahl zwischen Quarz- und Mechanikwerk mit Automatikaufzug. Einige Marken gehen in ihren Bestrebungen nach ausgleichender Gerechtigkeit sogar noch weiter und pr\u00e4sentieren sogar Modellpaare wie Fr\u00e9d\u00e9rique Constant mit der Index Automatic Pair Collection. Ein solches Duo d\u00fcrfte den Haussegen wieder gerade h\u00e4ngen lassen \u2026 oder vielleicht doch nicht?<\/p>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Mann, Frau, Mode \u2026 Gebrauchsanweisung?<\/strong> Bis vor einigen Jahren war eine klare Geschlechtertrennung deutlich einfacher. Doch nun wagen die Damen sich stilm\u00e4ssig immer \u00f6fter auf viriles Terrain mit schickem Tailleur-Smoking, einfachem Hemd, XXL-Pullover, \u00abBoyfriend\u00bb-Jeans und nun auch Uhren.<\/p>\n<p>Die sonst als stark in ihren Traditionen verhaftet geltende Uhrmacherei kommt an diesem allgemeinen Trend nicht mehr vorbei und zieht voll mit. Von der Schmuckuhr bis zur reinen Miniaturisierung von Herrenmodellen, mit denen sich die Damen lange Zeit zufrieden geben mussten, sind sie schrittweise zu einem deutlich breiteren Angebot \u00fcbergegangen, das nun auch zahlreiche Unisex-Modelle beinhaltet. Keiner wagt heute mehr zu bestreiten, dass eine Damenuhr auch ohne Diamanten auskommt. Ein gutes Beispiel ist die J12.G10 von Chanel mit dem legend\u00e4ren abgewandelten NATO-Milit\u00e4rarmband, das vor Weiblichkeit nur so strotzt. Erstaunlich!<\/p>\n<p>Eine imposante Herrenuhr an einem zierlichen Handgelenk hat auch eine glamour\u00f6se Note.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/41_Lady1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wo ist meine Moser?<\/strong><\/p>\n<p>Die Uhren von H. Moser &amp; Cie sind ein Paradebeispiel, vor allem die Kollektion Venturer mit dem schicken Modell Small Seconds, das durch einen einfachen, aber unwiderstehlich verf\u00fchrerischen Look \u00fcberzeugt. Das klassische und schn\u00f6rkellose Design bleibt maskulin und gef\u00e4llt vielen Frauen dennoch. Zumal sich hinter dieser eleganten \u00c4sthetik ein pr\u00e4zises und leistungsstarkes Werk versteckt, das auch Damen sehr zu sch\u00e4tzen wissen. Wenn ein Uhrenliebhaber erz\u00e4hlt, dass seine Liebste ihm st\u00e4ndig seine \u00abMoser\u00bb klaut, dann glauben wir das gern. Und da es sich sicherlich nicht um einen Einzelfall handelt, k\u00f6nnen wir der Marke nur w\u00e4rmstens empfehlen, diesem Umstand doch bald Rechnung zu tragen \u2026<\/p>\n<p>H. Moser &amp; Cie richtet sich (noch) nicht direkt an Frauen. Im Gegensatz zu anderen Marken, die bisher ihre testosteronlastige DNA geltend machten und nun die ausgetretenen Pfade verlassen, um auch die Damen zu umgarnen. Die Grundidee? Schrittweise diskret ins weiblichere Terrain hin\u00fcbergleiten, ohne die ausdrucksstarken typischen Merkmale der Marke zu verraten. IWC gedenkt die Herzen der Holden mit der neuen Kollektion Portofino Midsize Automatic zu erobern. Einige wenige Diamanten \u2013 nicht mehr als n\u00f6tig \u2013 verleihen den eleganten, 37 mm grossen Geh\u00e4usen eine noch luxuri\u00f6sere Note. 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Als subtile Neuinterpretation der Kissenform umfasst die Kollektion Harmony nun auch zwei Damenmodelle, darunter einen sehr sch\u00f6nen Chronographen als Sonderserie mit 260 Exemplaren \u2013 eine Neuheit bei Vacheron Constantin. Cartier \u00fcbt sich mit der neuen Uhr Cl\u00e9, bei der die Krone wie ein Schl\u00fcssel funktioniert, in der Uniformierung der Geschlechter. Wirkt sie weiblich oder m\u00e4nnlich? Die Grenze bleibt unscharf, und die eleganten und fluiden Formen des Geh\u00e4uses mit einem Kreis im Oval scheinen alle Klischees aufzuweichen. Die mal m\u00e4nnlicher, mal weiblicher wirkenden Versionen der Cl\u00e9 von Cartier richten sich an eine bunt gemischte Kundengruppe, die vor allem nach einer eleganten, aber diskreten Uhr sucht.<\/p>\n<p>Baume &amp; Mercier holte beim letzten SIHH mit der ber\u00fchmten, erstmals f\u00fcr Damen aufgelegten Classima den R\u00fcckstand der Marke auf. Das auf eine Gr\u00f6sse von 36,5 mm reduzierte und durch schlichte Eleganz \u00fcberzeugende Geh\u00e4use wirkt durch ein Perlmuttzifferblatt und einige Diamanten deutlich weiblicher. Ausserdem hat Frau die Qual der Wahl zwischen Quarz- und Mechanikwerk mit Automatikaufzug. Einige Marken gehen in ihren Bestrebungen nach ausgleichender Gerechtigkeit sogar noch weiter und pr\u00e4sentieren sogar Modellpaare wie Fr\u00e9d\u00e9rique Constant mit der Index Automatic Pair Collection. 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