{"id":8990,"date":"2015-03-19T08:00:38","date_gmt":"2015-03-19T07:00:38","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=8990"},"modified":"2015-03-17T13:50:17","modified_gmt":"2015-03-17T12:50:17","slug":"zifferblattpreise-kurz-erklart","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/art-n-de\/12e_art-3\/zifferblattpreise-kurz-erklart.html","title":{"rendered":"Zifferblattpreise kurz erkl\u00e4rt"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>F\u00fcr das Zifferblatt gelten die gleichen Regeln<\/strong> wie f\u00fcr den Rest der Uhr: Der Preis variiert vom Einfachen bis zum Tausendfachen. Das Zifferblatt spielt im Design eines Zeitmessers eine zentrale Rolle. Es ist das Gesicht der Uhr und nimmt den gr\u00f6ssten Teil der Oberfl\u00e4che ein, wird am h\u00e4ufigsten vom Blick gestreift. Je nach Technik variieren Farben, Texturen, Tiefe und Glanz. Sie haben alle etwas gemein: Sie m\u00fcssen fast ausschliesslich von Hand gefertigt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Geduld<\/strong><\/p>\n<p>Die meisten Zifferbl\u00e4tter sind lackiert. Doch auch diese Technik kann eine Kunst sein: Das Zifferblatt der Bulgari Octo Maserati hat 28 Lackschichten. Nach dem Auftragen jeder Schicht muss eine bestimmte Trockenzeit eingehalten werden. Das Prozedere nimmt f\u00fcnf Tage in Anspruch, wobei dazwischen f\u00fcr h\u00f6chste Perfektion immer wieder gereinigt, geb\u00fcrstet, bearbeitet und poliert wird. Jeder Fehler ist fatal: Der kleinste Kratzer oder Ausrutscher und jegliches Missgeschick f\u00fchrt zur sofortigen Aussortierung. Dieses Lackverfahren stammt aus Japan und heisst Urushi. Naturlack z\u00e4hlt zu den edelsten Lackarten. Chopard verwendet ihn f\u00fcr die Sonderserie L.U.C XP Urushi. Diese Technik wird ausschliesslich von japanischen Lackmeistern mit \u00fcber 20-j\u00e4hriger Erfahrung angewandt. Sie fixieren Goldpulver zwischen zwei Schichten. Das Ergebnis ist umwerfend, nimmt aber viele Stunden sorgf\u00e4ltiger Arbeit in Anspruch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/41_art-DC1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sorgfalt<\/strong><\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Tiefe eines Zifferblatts geht nichts \u00fcber das prestigetr\u00e4chtige grosse Feueremail. Jaeger LeCoultre verwendet es f\u00fcr die Master Ultra Thin Grand Feu und trumpft noch mit einer weiteren Seltenheit auf: Mehrere Emailschichten werden bei 900 Grad gebrannt. Jedes Mal besteht die Gefahr, dass das Zifferblatt sich w\u00f6lbt oder das Email birst oder reisst. Dann wird es sofort entsorgt. Jaeger hat sich ausserdem f\u00fcr Weissgoldindexe entschieden. Diese werden \u00fcberdeckt und sp\u00e4ter durch ein aufwendiges Polierverfahren wieder freigelegt. Bei dem von Bovet f\u00fcr die Amedeo Fleurier 43 mm eingesetzten Flinker-Email wird eine guillochierte Oberfl\u00e4che emailliert. In das Metall wird ein geometrisches Motiv graviert. Das Email erm\u00f6glicht die Farbgebung. Beide Techniken erg\u00e4nzen sich hervorragend, sind aber kompliziert und zeitaufwendig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Handwerkskunst<\/strong><\/p>\n<p>Keine Marke ist in der Guillochierkunst so bewandert wie Breguet, die sie zu einem ihrer Wahrzeichen erkoren hat. Die Werkst\u00e4tten sind mit einem Park alter Maschinen ausger\u00fcstet, die Motive wie Reiskorn, Clou-de-Paris, Wellen im Sonnenschliff, grosses und kleines Korbmuster und andere gravieren. Mit viel M\u00fche hat die Marke diese ausschliesslich von Hand zu bedienenden Maschinen aufgest\u00f6bert. Breguet ist f\u00fcr die spezielle Kombination unterschiedlicher Motive bekannt. Den Classique Tourbillon Quanti\u00e8me Perp\u00e9tuel zieren f\u00fcnf Motive, andere Modelle sogar noch mehr. Auch hier wird das Zifferblatt bereits beim winzigsten Fehler ausgesondert, weil er nicht wieder gutgemacht werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/41_art-DC2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fingerspitzengef\u00fchl<\/strong><\/p>\n<p>D\u00fcnnsteine sind nicht minder anspruchsvoll. Sie sind die Spezialit\u00e4t von Jaquet Droz, wie die Petite Heure Minute mit ihrem Rubinherz beweist. Zuerst gilt es, den Rohstein zu finden, zu schneiden, zu durchbohren und zu polieren. Alle Steine haben ihre nat\u00fcrlichen M\u00e4ngel. Es ist die Kunst des Zifferblattmachers, die optimale Zone im Steinvolumen f\u00fcr das Zifferblatt zu finden. W\u00e4hrend der Bearbeitung f\u00e4llt sehr viel Ausschuss an. Die Kosten f\u00fcr diese Zifferbl\u00e4tter gr\u00fcnden folglich nicht auf ihrer Seltenheit, sondern ihrer Zerbrechlichkeit. Der kunstvolle Einsatz dieser Steine sorgt f\u00fcr die Sch\u00f6nheit \u2013 und den Preis \u2013 dieser Zifferbl\u00e4tter. Die Arceau Millefiori von Herm\u00e8s liefert den schlagenden Beweis. Das Zifferblatt wird von der Kristallglasfabrik in St. Louis gem\u00e4ss einer Technik f\u00fcr die Herstellung der ber\u00fchmten venezianischen Briefbeschwerer gefertigt. In den Boden dieser Kristallkugeln werden farbige Glasr\u00f6hrchen mit bunten Motiven eingebettet. Diese R\u00f6hrchen m\u00fcssen angefertigt, montiert, geschnitten, bearbeitet, geschmolzen und zum Zifferblatt verarbeitet werden. Ein langwieriger, von Hand ausgef\u00fchrter Prozess, der selbst bei Glasmachermeistern eine langj\u00e4hrige Erfahrung voraussetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zeit<\/strong><\/p>\n<p>Ohne langj\u00e4hrige Erfahrungen k\u00f6nnten auch die Stickerinnen aus dem Hause Lesage das Zifferblatt der Chanel Mademoiselle Priv\u00e9 Motif Brod\u00e9 Cam\u00e9lia nicht anfertigen. Schwarze Seide dient dieser wertvollen Stickerei mit Seidenf\u00e4den f\u00fcr die Lieblingsblume von Coco Chanel als Grundlage. Diese Fusion aus Couture und Uhrmacherei ist nicht nur in der Umsetzung schwierig, sondern setzt auch eine pr\u00e4zise Analyse der Werkstoffe voraus. Ein Zifferblatt ist jahrzehntelang dem Licht ausgesetzt. Der Alterungsvorgang der Seide muss deshalb von Anfang an einkalkuliert werden. Die hohen Anspr\u00fcche an das Zifferblatt haben zur Folge, dass alles von Hand gemacht werden muss. Die Herstellung setzt viele Stunden Arbeit durch hochqualifizierte und heute selten gewordene Fachleute voraus. Je mehr Fachwissen und Zeit aufgewendet werden m\u00fcssen und je h\u00f6her das Risiko, beim geringsten, oft aufgrund der Anf\u00e4lligkeit des Materials an sich unvermeidbaren Fehler das Zifferblatt aussondern zu m\u00fcssen, desto h\u00f6her der Preis.<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>F\u00fcr das Zifferblatt gelten die gleichen Regeln<\/strong> wie f\u00fcr den Rest der Uhr: Der Preis variiert vom Einfachen bis zum Tausendfachen. Das Zifferblatt spielt im Design eines Zeitmessers eine zentrale Rolle. Es ist das Gesicht der Uhr und nimmt den gr\u00f6ssten Teil der Oberfl\u00e4che ein, wird am h\u00e4ufigsten vom Blick gestreift. Je nach Technik variieren Farben, Texturen, Tiefe und Glanz. Sie haben alle etwas gemein: Sie m\u00fcssen fast ausschliesslich von Hand gefertigt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Geduld<\/strong><\/p>\n<p>Die meisten Zifferbl\u00e4tter sind lackiert. Doch auch diese Technik kann eine Kunst sein: Das Zifferblatt der Bulgari Octo Maserati hat 28 Lackschichten. Nach dem Auftragen jeder Schicht muss eine bestimmte Trockenzeit eingehalten werden. Das Prozedere nimmt f\u00fcnf Tage in Anspruch, wobei dazwischen f\u00fcr h\u00f6chste Perfektion immer wieder gereinigt, geb\u00fcrstet, bearbeitet und poliert wird. Jeder Fehler ist fatal: Der kleinste Kratzer oder Ausrutscher und jegliches Missgeschick f\u00fchrt zur sofortigen Aussortierung. Dieses Lackverfahren stammt aus Japan und heisst Urushi. Naturlack z\u00e4hlt zu den edelsten Lackarten. Chopard verwendet ihn f\u00fcr die Sonderserie L.U.C XP Urushi. Diese Technik wird ausschliesslich von japanischen Lackmeistern mit \u00fcber 20-j\u00e4hriger Erfahrung angewandt. Sie fixieren Goldpulver zwischen zwei Schichten. Das Ergebnis ist umwerfend, nimmt aber viele Stunden sorgf\u00e4ltiger Arbeit in Anspruch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/41_art-DC1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Sorgfalt<\/strong><\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Tiefe eines Zifferblatts geht nichts \u00fcber das prestigetr\u00e4chtige grosse Feueremail. Jaeger LeCoultre verwendet es f\u00fcr die Master Ultra Thin Grand Feu und trumpft noch mit einer weiteren Seltenheit auf: Mehrere Emailschichten werden bei 900 Grad gebrannt. Jedes Mal besteht die Gefahr, dass das Zifferblatt sich w\u00f6lbt oder das Email birst oder reisst. Dann wird es sofort entsorgt. Jaeger hat sich ausserdem f\u00fcr Weissgoldindexe entschieden. Diese werden \u00fcberdeckt und sp\u00e4ter durch ein aufwendiges Polierverfahren wieder freigelegt. Bei dem von Bovet f\u00fcr die Amedeo Fleurier 43 mm eingesetzten Flinker-Email wird eine guillochierte Oberfl\u00e4che emailliert. In das Metall wird ein geometrisches Motiv graviert. Das Email erm\u00f6glicht die Farbgebung. Beide Techniken erg\u00e4nzen sich hervorragend, sind aber kompliziert und zeitaufwendig.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Handwerkskunst<\/strong><\/p>\n<p>Keine Marke ist in der Guillochierkunst so bewandert wie Breguet, die sie zu einem ihrer Wahrzeichen erkoren hat. Die Werkst\u00e4tten sind mit einem Park alter Maschinen ausger\u00fcstet, die Motive wie Reiskorn, Clou-de-Paris, Wellen im Sonnenschliff, grosses und kleines Korbmuster und andere gravieren. Mit viel M\u00fche hat die Marke diese ausschliesslich von Hand zu bedienenden Maschinen aufgest\u00f6bert. Breguet ist f\u00fcr die spezielle Kombination unterschiedlicher Motive bekannt. Den Classique Tourbillon Quanti\u00e8me Perp\u00e9tuel zieren f\u00fcnf Motive, andere Modelle sogar noch mehr. Auch hier wird das Zifferblatt bereits beim winzigsten Fehler ausgesondert, weil er nicht wieder gutgemacht werden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/41_art-DC2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"358\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fingerspitzengef\u00fchl<\/strong><\/p>\n<p>D\u00fcnnsteine sind nicht minder anspruchsvoll. Sie sind die Spezialit\u00e4t von Jaquet Droz, wie die Petite Heure Minute mit ihrem Rubinherz beweist. Zuerst gilt es, den Rohstein zu finden, zu schneiden, zu durchbohren und zu polieren. Alle Steine haben ihre nat\u00fcrlichen M\u00e4ngel. Es ist die Kunst des Zifferblattmachers, die optimale Zone im Steinvolumen f\u00fcr das Zifferblatt zu finden. W\u00e4hrend der Bearbeitung f\u00e4llt sehr viel Ausschuss an. Die Kosten f\u00fcr diese Zifferbl\u00e4tter gr\u00fcnden folglich nicht auf ihrer Seltenheit, sondern ihrer Zerbrechlichkeit. Der kunstvolle Einsatz dieser Steine sorgt f\u00fcr die Sch\u00f6nheit \u2013 und den Preis \u2013 dieser Zifferbl\u00e4tter. Die Arceau Millefiori von Herm\u00e8s liefert den schlagenden Beweis. Das Zifferblatt wird von der Kristallglasfabrik in St. Louis gem\u00e4ss einer Technik f\u00fcr die Herstellung der ber\u00fchmten venezianischen Briefbeschwerer gefertigt. In den Boden dieser Kristallkugeln werden farbige Glasr\u00f6hrchen mit bunten Motiven eingebettet. Diese R\u00f6hrchen m\u00fcssen angefertigt, montiert, geschnitten, bearbeitet, geschmolzen und zum Zifferblatt verarbeitet werden. Ein langwieriger, von Hand ausgef\u00fchrter Prozess, der selbst bei Glasmachermeistern eine langj\u00e4hrige Erfahrung voraussetzt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Zeit<\/strong><\/p>\n<p>Ohne langj\u00e4hrige Erfahrungen k\u00f6nnten auch die Stickerinnen aus dem Hause Lesage das Zifferblatt der Chanel Mademoiselle Priv\u00e9 Motif Brod\u00e9 Cam\u00e9lia nicht anfertigen. Schwarze Seide dient dieser wertvollen Stickerei mit Seidenf\u00e4den f\u00fcr die Lieblingsblume von Coco Chanel als Grundlage. Diese Fusion aus Couture und Uhrmacherei ist nicht nur in der Umsetzung schwierig, sondern setzt auch eine pr\u00e4zise Analyse der Werkstoffe voraus. Ein Zifferblatt ist jahrzehntelang dem Licht ausgesetzt. Der Alterungsvorgang der Seide muss deshalb von Anfang an einkalkuliert werden. Die hohen Anspr\u00fcche an das Zifferblatt haben zur Folge, dass alles von Hand gemacht werden muss. Die Herstellung setzt viele Stunden Arbeit durch hochqualifizierte und heute selten gewordene Fachleute voraus. Je mehr Fachwissen und Zeit aufgewendet werden m\u00fcssen und je h\u00f6her das Risiko, beim geringsten, oft aufgrund der Anf\u00e4lligkeit des Materials an sich unvermeidbaren Fehler das Zifferblatt aussondern zu m\u00fcssen, desto h\u00f6her der Preis.<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":8974,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[70],"tags":[272,286,155,176,221,191,503],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8990"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8990"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8990\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8991,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8990\/revisions\/8991"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8974"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8990"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8990"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8990"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}