{"id":9082,"date":"2015-03-19T08:55:15","date_gmt":"2015-03-19T07:55:15","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=9082"},"modified":"2015-03-19T08:55:15","modified_gmt":"2015-03-19T07:55:15","slug":"guy-semon-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/interview-3\/guy-semon-3.html","title":{"rendered":"Guy S\u00e9mon : Generaldirektor von TAG Heuer"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Sie standen bisher f\u00fcr die hohe Uhrmacherkunst bei TAG Heuer. Nun m\u00f6chten Sie die Marke auf erschwinglichere Uhren\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>ausrichten. Ist das nicht ein Widerspruch?<\/strong><\/p>\n<p>Das scheint nur auf den ersten Blick so. Ich landete vor zehn Jahren eher zuf\u00e4llig in der Uhrmacherei, um mich um die V4 zu k\u00fcmmern, und leckte Blut. TAG Heuer hatte mich aufgrund meiner technologischen Kenntnisse engagiert, doch bereits damals war ich auch ein Unternehmer. Der Gesch\u00e4ftsmann schlummerte in mir, w\u00e4hrend ich im Laufe meines Abenteuers in der hohen Uhrmacherkunst f\u00fcr TAG Heuer um die Welt reiste, Teams zusammenstellte, mit Journalisten diskutierte, Kunden traf und Filialen besuchte, die sich mit mir nicht immer nur \u00fcber die hohe Uhrmacherkunst unterhielten. Ich bin seit Langem mit der Vertriebsproblematik aller L\u00e4nder vertraut. In der von mir geleiteten Abteilung f\u00fcr Forschung und Entwicklung wurde die Forschung in den Vordergrund gestellt. Doch die Entwicklung war schon immer ebenfalls von gr\u00f6sster Bedeutung, insbesondere die Entwicklung von kommerziellen Standardprodukten. Ich befasste mich auch schon immer mit ingenieurtechnischen Aspekten und habe Entwicklungsverfahren f\u00fcr Serienprodukte umgesetzt, die mehr Effizienz bez\u00fcglich Entwicklungszeiten, Homologierung, Qualit\u00e4tszertifizierungen und Produktionskostenkontrolle brachten. Letztes Jahr haben wir hart am n\u00e4chsten Zwischenziel gearbeitet und \u00fcberlegt, wie wir die Erkenntnisse dieser Forschungsjahre in der hohen Uhrmacherkunst gewinnbringend nutzen k\u00f6nnen. Ich habe f\u00fcr dieses Kapitel in der Unternehmensgeschichte an der Spitze der Pyramide verantwortlich gezeichnet. Ich war drauf und dran, wieder meine sieben Sachen zu packen und zu neuen Horizonten aufzubrechen.<\/p>\n<p>Doch dann wurde Jean-Claude Biver zum Chef der Uhrensparte von LVMH ernannt, und pl\u00f6tzlich ging alles sehr schnell. Die Begegnung mit ihm z\u00e4hlt f\u00fcr mich zu den beeindruckendsten Momenten meines beruflichen Lebens \u2013 und ich habe in 52 Jahren schon viele Menschen getroffen! Ich kannte ihn privat aus fr\u00fcheren Zeiten. Er hat mich menschlich und fachlich \u00fcberzeugt. Neben seinem Pragmatismus und seinem Marketinggenie hat mich sein Fachwissen mit 45-j\u00e4hriger Praxis beeindruckt. Es ist wie ein Schlag ins Gesicht. Er ist einfach einzigartig, mit seinen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen \u2013 ein Energieb\u00fcndel, dem nicht immer ganz einfach zu folgen ist. Von ihm lernt man t\u00e4glich. Jean-Claude Biver ist ein Vision\u00e4r. Bei seiner Ankunft sp\u00fcrte ich, wie weit eine Marke wie TAG Heuer noch vorankommen kann. Was ich f\u00fcr sehr kostspielige Produkte entwickelt habe, gilt es nun f\u00fcr Produkte anzupassen, die f\u00fcr m\u00f6glichst viele Menschen erschwinglich sind. Das heisst, einen Gang h\u00f6her schalten, Skalenertr\u00e4ge realisieren und alles auf kommerzielle Produkte anwenden, ohne an Einzigartigkeit einzub\u00fcssen. Mein Kompetenzbereich umfasst immer noch eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung, aber auch Aspekte wie die Umsetzung sowie den Einkauf und die Absatzf\u00f6rderung. Es ist Teamarbeit, und bei TAG Heuer kann ich auf sehr gute Mitarbeiter z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was ist also die neue Vision von TAG Heuer?<\/strong><\/p>\n<p>Innovation zum erschwinglichen Preis unter Beachtung der Regeln der Schweizer Uhrmacherei f\u00fcr m\u00f6glichst viele und junge Kunden. Die Philosophie der Marke entwickelt sich auch weiter, ist weniger arrogant. TAG Heuer ist nicht Patek, nicht Rolex und nicht Omega \u2013 das ist eine Tatsache. Wir m\u00fcssen uns auf das besinnen, was wir sind, genau wie die Sportler und Segler, die grosse Bescheidenheit an den Tag legen, um ans Ziel zu gelangen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ziehen Sie sich aus dem Segment der hohen\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Uhrmacherkunst zur\u00fcck?<\/strong><\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde lieber sagen, dass das Wettrennen um die hohe Uhrmacherkunst gestoppt wird. Es hat uns den Einblick in viele physikalische Details gew\u00e4hrt und bis an die Grenzen der Hochfrequenz gef\u00fchrt. Erfindungen wie beim Mikrotourbillon und dem Mikrogirder waren f\u00fcr das Team-Building und das Erlernen der Technologie unerl\u00e4sslich, und TAG Heuer wurde daf\u00fcr auch am Grand Prix d\u2019Horlogerie de Gen\u00e8ve mit dem Goldenen Zeiger belohnt. Angesichts der superben traditionellen Manufakturen und der hochtalentierten unabh\u00e4ngigen Uhrmacher, die ebenfalls teilnahmen, war das eine \u00dcberraschung. Wir werden zuk\u00fcnftig nicht mehr in diesem Segment vertreten sein. Doch die daf\u00fcr entwickelte Technologie wird f\u00fcr sch\u00f6ne Produkte zu angemessenen Preisen genutzt. Bei der V4 liegt der Fall anders, denn sie ist seit zehn Jahren ein Wahrzeichen und kommt als Phantom-Modell wieder an die Baselworld.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie steht es um die zuk\u00fcnftige Smartwatch?<\/strong><\/p>\n<p>Wir arbeiten sehr seri\u00f6s daran, aber mit noch mehr Bescheidenheit als in den anderen Bereichen, da wir hier \u00fcber keinerlei Erfahrungen verf\u00fcgen. Eine schweizerische Smartwatch wird niemals f\u00fcr den f\u00fcnffachen Preis einer Apple Watch verkauft werden k\u00f6nnen, die den Quarzuhrenmarkt im Damen- und Herrensegment aufmischen wird. Es wird noch eine Weile dauern, doch dann wird das Angebot explosionsartig ansteigen und schliesslich kaum jemand mehr daran etwas verdienen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Modelle werden in diesem Jahr die Bestseller?<\/strong><\/p>\n<p>Weiterhin die Carrera, unser historischer Bestseller. An der Baselworld enth\u00fcllen wir eine Neuinterpretation der 1887 mit anderem Namen, da es auch eine ganz andere Uhr ist. Ich bin daf\u00fcr verantwortlich, dass auch unsere Produktionsanlage im jurassischen Chevenez ausgelastet ist, weshalb wir die 1887 mit einem neuen Image und einem sehr aggressiven Preis aufgepeppt haben. Bei den Damen werden wir die Carrera mit dynamischen Botschafterinnen wie Cara Delevingne boosten. Wir werden die Anzahl Kollektionen insgesamt zur\u00fcckschrauben. F\u00fcnf sind zu viele. Die F1 war in der Vergangenheit unser Einstiegsprodukt, gefolgt von der Aquaracer, der Carrera, der Link und ganz oben der Monaco. Neu wird nun jede Linie \u00fcber preislich unterschiedlich positionierte Modelle verf\u00fcgen, um eine m\u00f6glichst breite Zielgruppe anzusprechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Begleitmassnahmen planen sie f\u00fcr diese Neuausrichtung?<\/strong><\/p>\n<p>Es ist noch verfr\u00fcht, um sich der gesamten Tragweite der von uns vor sechs Monaten eingeleiteten Ver\u00e4nderungen bewusst zu sein. Wir haben vier Schwerpunkte definiert, mit denen TAG Heuer sich voll entfalten und eine j\u00fcngere und breitere Zielgruppe f\u00fcr sich gewinnen kann. Mit unserem Claim \u00abDon\u2019t crack under pressure\u00bb kann sich jeder identifizieren, nicht nur die 25-40-J\u00e4hrigen, die unsere Hauptansprechgruppe sind, sondern auch die 15-25-J\u00e4hrigen. Unsere Kommunikation wird demzufolge auf Kunst (wie moderne Musik und Graffiti), Lifestyle (mit aktuellen Schauspielern wie Cara Delevingne), Sport (Autorennen sowie andere Emotionen vermittelnde Disziplinen) und die Entwicklungsgeschichte unserer Produkte ausgerichtet sein, die, wie die Carrera und die Monaco, das uhrmacherische Know-how von TAG Heuer symbolisieren. Die Marke wird sich stark weiterentwickeln.<\/p>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Sie standen bisher f\u00fcr die hohe Uhrmacherkunst bei TAG Heuer. Nun m\u00f6chten Sie die Marke auf erschwinglichere Uhren\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>ausrichten. Ist das nicht ein Widerspruch?<\/strong><\/p>\n<p>Das scheint nur auf den ersten Blick so. Ich landete vor zehn Jahren eher zuf\u00e4llig in der Uhrmacherei, um mich um die V4 zu k\u00fcmmern, und leckte Blut. TAG Heuer hatte mich aufgrund meiner technologischen Kenntnisse engagiert, doch bereits damals war ich auch ein Unternehmer. Der Gesch\u00e4ftsmann schlummerte in mir, w\u00e4hrend ich im Laufe meines Abenteuers in der hohen Uhrmacherkunst f\u00fcr TAG Heuer um die Welt reiste, Teams zusammenstellte, mit Journalisten diskutierte, Kunden traf und Filialen besuchte, die sich mit mir nicht immer nur \u00fcber die hohe Uhrmacherkunst unterhielten. Ich bin seit Langem mit der Vertriebsproblematik aller L\u00e4nder vertraut. In der von mir geleiteten Abteilung f\u00fcr Forschung und Entwicklung wurde die Forschung in den Vordergrund gestellt. Doch die Entwicklung war schon immer ebenfalls von gr\u00f6sster Bedeutung, insbesondere die Entwicklung von kommerziellen Standardprodukten. Ich befasste mich auch schon immer mit ingenieurtechnischen Aspekten und habe Entwicklungsverfahren f\u00fcr Serienprodukte umgesetzt, die mehr Effizienz bez\u00fcglich Entwicklungszeiten, Homologierung, Qualit\u00e4tszertifizierungen und Produktionskostenkontrolle brachten. Letztes Jahr haben wir hart am n\u00e4chsten Zwischenziel gearbeitet und \u00fcberlegt, wie wir die Erkenntnisse dieser Forschungsjahre in der hohen Uhrmacherkunst gewinnbringend nutzen k\u00f6nnen. Ich habe f\u00fcr dieses Kapitel in der Unternehmensgeschichte an der Spitze der Pyramide verantwortlich gezeichnet. Ich war drauf und dran, wieder meine sieben Sachen zu packen und zu neuen Horizonten aufzubrechen.<\/p>\n<p>Doch dann wurde Jean-Claude Biver zum Chef der Uhrensparte von LVMH ernannt, und pl\u00f6tzlich ging alles sehr schnell. Die Begegnung mit ihm z\u00e4hlt f\u00fcr mich zu den beeindruckendsten Momenten meines beruflichen Lebens \u2013 und ich habe in 52 Jahren schon viele Menschen getroffen! Ich kannte ihn privat aus fr\u00fcheren Zeiten. Er hat mich menschlich und fachlich \u00fcberzeugt. Neben seinem Pragmatismus und seinem Marketinggenie hat mich sein Fachwissen mit 45-j\u00e4hriger Praxis beeindruckt. Es ist wie ein Schlag ins Gesicht. Er ist einfach einzigartig, mit seinen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen \u2013 ein Energieb\u00fcndel, dem nicht immer ganz einfach zu folgen ist. Von ihm lernt man t\u00e4glich. Jean-Claude Biver ist ein Vision\u00e4r. Bei seiner Ankunft sp\u00fcrte ich, wie weit eine Marke wie TAG Heuer noch vorankommen kann. Was ich f\u00fcr sehr kostspielige Produkte entwickelt habe, gilt es nun f\u00fcr Produkte anzupassen, die f\u00fcr m\u00f6glichst viele Menschen erschwinglich sind. Das heisst, einen Gang h\u00f6her schalten, Skalenertr\u00e4ge realisieren und alles auf kommerzielle Produkte anwenden, ohne an Einzigartigkeit einzub\u00fcssen. Mein Kompetenzbereich umfasst immer noch eine Forschungs- und Entwicklungsabteilung, aber auch Aspekte wie die Umsetzung sowie den Einkauf und die Absatzf\u00f6rderung. Es ist Teamarbeit, und bei TAG Heuer kann ich auf sehr gute Mitarbeiter z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was ist also die neue Vision von TAG Heuer?<\/strong><\/p>\n<p>Innovation zum erschwinglichen Preis unter Beachtung der Regeln der Schweizer Uhrmacherei f\u00fcr m\u00f6glichst viele und junge Kunden. Die Philosophie der Marke entwickelt sich auch weiter, ist weniger arrogant. TAG Heuer ist nicht Patek, nicht Rolex und nicht Omega \u2013 das ist eine Tatsache. Wir m\u00fcssen uns auf das besinnen, was wir sind, genau wie die Sportler und Segler, die grosse Bescheidenheit an den Tag legen, um ans Ziel zu gelangen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ziehen Sie sich aus dem Segment der hohen\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Uhrmacherkunst zur\u00fcck?<\/strong><\/p>\n<p>Ich w\u00fcrde lieber sagen, dass das Wettrennen um die hohe Uhrmacherkunst gestoppt wird. Es hat uns den Einblick in viele physikalische Details gew\u00e4hrt und bis an die Grenzen der Hochfrequenz gef\u00fchrt. Erfindungen wie beim Mikrotourbillon und dem Mikrogirder waren f\u00fcr das Team-Building und das Erlernen der Technologie unerl\u00e4sslich, und TAG Heuer wurde daf\u00fcr auch am Grand Prix d\u2019Horlogerie de Gen\u00e8ve mit dem Goldenen Zeiger belohnt. Angesichts der superben traditionellen Manufakturen und der hochtalentierten unabh\u00e4ngigen Uhrmacher, die ebenfalls teilnahmen, war das eine \u00dcberraschung. Wir werden zuk\u00fcnftig nicht mehr in diesem Segment vertreten sein. Doch die daf\u00fcr entwickelte Technologie wird f\u00fcr sch\u00f6ne Produkte zu angemessenen Preisen genutzt. Bei der V4 liegt der Fall anders, denn sie ist seit zehn Jahren ein Wahrzeichen und kommt als Phantom-Modell wieder an die Baselworld.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie steht es um die zuk\u00fcnftige Smartwatch?<\/strong><\/p>\n<p>Wir arbeiten sehr seri\u00f6s daran, aber mit noch mehr Bescheidenheit als in den anderen Bereichen, da wir hier \u00fcber keinerlei Erfahrungen verf\u00fcgen. Eine schweizerische Smartwatch wird niemals f\u00fcr den f\u00fcnffachen Preis einer Apple Watch verkauft werden k\u00f6nnen, die den Quarzuhrenmarkt im Damen- und Herrensegment aufmischen wird. Es wird noch eine Weile dauern, doch dann wird das Angebot explosionsartig ansteigen und schliesslich kaum jemand mehr daran etwas verdienen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Modelle werden in diesem Jahr die Bestseller?<\/strong><\/p>\n<p>Weiterhin die Carrera, unser historischer Bestseller. An der Baselworld enth\u00fcllen wir eine Neuinterpretation der 1887 mit anderem Namen, da es auch eine ganz andere Uhr ist. Ich bin daf\u00fcr verantwortlich, dass auch unsere Produktionsanlage im jurassischen Chevenez ausgelastet ist, weshalb wir die 1887 mit einem neuen Image und einem sehr aggressiven Preis aufgepeppt haben. Bei den Damen werden wir die Carrera mit dynamischen Botschafterinnen wie Cara Delevingne boosten. Wir werden die Anzahl Kollektionen insgesamt zur\u00fcckschrauben. F\u00fcnf sind zu viele. Die F1 war in der Vergangenheit unser Einstiegsprodukt, gefolgt von der Aquaracer, der Carrera, der Link und ganz oben der Monaco. Neu wird nun jede Linie \u00fcber preislich unterschiedlich positionierte Modelle verf\u00fcgen, um eine m\u00f6glichst breite Zielgruppe anzusprechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Begleitmassnahmen planen sie f\u00fcr diese Neuausrichtung?<\/strong><\/p>\n<p>Es ist noch verfr\u00fcht, um sich der gesamten Tragweite der von uns vor sechs Monaten eingeleiteten Ver\u00e4nderungen bewusst zu sein. Wir haben vier Schwerpunkte definiert, mit denen TAG Heuer sich voll entfalten und eine j\u00fcngere und breitere Zielgruppe f\u00fcr sich gewinnen kann. Mit unserem Claim \u00abDon\u2019t crack under pressure\u00bb kann sich jeder identifizieren, nicht nur die 25-40-J\u00e4hrigen, die unsere Hauptansprechgruppe sind, sondern auch die 15-25-J\u00e4hrigen. 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