{"id":9283,"date":"2015-06-16T08:12:28","date_gmt":"2015-06-16T07:12:28","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=9283"},"modified":"2015-06-16T08:12:28","modified_gmt":"2015-06-16T07:12:28","slug":"marc-a-hayek-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/interview-3\/marc-a-hayek-3.html","title":{"rendered":"Marc A. Hayek : Pr\u00e4sident und CEO von Breguet"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Breguet feiert den zehnten Geburtstag der Kollektion Tradition. Wor\u00fcber sind Sie in diesem Zusammenhang am zufriedensten?<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Jahrgang 2015 dieser Kollektion Tradition enth\u00fcllt Breguet verschiedene Elemente aus der Geschichte, der Technologie und der Funktionsweise der Uhrmacherei und ihrer Komplikationen. Es handelt sich um eine neue, sichtbarere Weise, unsere Leidenschaft zu erkl\u00e4ren. Luxus ist nicht nur pers\u00f6nliches, sondern vor allem geteiltes Vergn\u00fcgen. Nat\u00fcrlich geteilt von Liebhabern, aber auch von allen anderen, denen das Design unserer Zeitmesser gef\u00e4llt. Nehmen wir mein diesj\u00e4hriges Lieblingsmodell, den Chronographe Ind\u00e9pendant 7077, als Beispiel, das diese Philosophie perfekt symbolisiert: Der Betrachter interessiert sich zuerst f\u00fcr das doppelte Federhaus, denkt dann \u00fcber die Funktionsweise und den Hintergrund dieses Chronographen nach, und schon ist eine rege Diskussion im Gange. Wir haben das bereits mit dem Tourbillon fus\u00e9e erlebt, dessen kleine Kette \u00fcberraschte und mit dem wir das Prinzip der konstanten Kraft\u00fcbertragung darlegen konnten. Der visuelle Eindruck l\u00f6st Fragen zur uhrmacherischen Substanz aus, und genau das erscheint mir wesentlich. In diesem Sinne ist die radikale \u00e4sthetische Auslegung der uhrmacherischen Tradition, die beispielsweise als ultramoderne Br\u00fccke daherkommen kann, meiner Meinung nach grundlegend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was sind die anderen H\u00f6hepunkte in diesem Jahr f\u00fcr Breguet?<\/strong><\/p>\n<p>Ich werde mich auf die zwei gr\u00f6ssten H\u00f6hepunkte auf zwei Kontinenten beschr\u00e4nken: Waterloo im Juni und San Francisco im September. Alle gekr\u00f6nten H\u00e4upter dieser Erde werden sich an der Feier zum Gedenken an die Schlacht von Waterloo ein Stelldichein geben. Breguet tr\u00e4gt durch die Renovierung eines historischen Geb\u00e4udes zu diesem Anlass bei, denn unsere Marke setzt immer auf Substanz und erfreut sich lieber daran, dass diese Schlacht den Grundstein f\u00fcr den Frieden legte. Von September 2015 bis Januar 2016 organisieren wir in Zusammenarbeit mit dem San Francisco Fine Art Museum in den USA eine Ausstellung antiker Objekte, von denen einige noch nie der \u00d6ffentlichkeit gezeigt wurden, weil wir sie erst unl\u00e4ngst erstanden haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Herausforderungen warten in den kommenden zehn Jahren auf Breguet?<\/strong><\/p>\n<p>Idealerweise die Weiterf\u00fchrung des Lebenswerks von Abraham-Louis Breguet, auch wenn die letzten Jahre bereits ein Feuerwerk an Innovationen und spitzentechnologischen Neuerungen brachten, z.B. mit der Einf\u00fchrung des magnetischen Zapfens sowie von Silizium. Ich hoffe, dass wir auch zuk\u00fcnftig die Latte immer h\u00f6her legen k\u00f6nnen. Ich m\u00f6chte an dieser Stelle alle M\u00e4nner und Frauen ehren, denen wir diese Geniestreiche verdanken und die das menschliche und technische Know-how unserer Kreationen symbolisieren. Ausserdem werden wir die Handwerksk\u00fcnste ins Rampenlicht r\u00fccken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auf welche Neuheit sind Sie als Pr\u00e4sident von Blancpain\u00a0<\/strong><strong>besonders stolz?<\/strong><\/p>\n<p>Der Chronograph Bathyscaphe aus der Kollektion Fifty Fathoms ist viel mehr als nur eine Uhr. Er verk\u00f6rpert das gesamte Projekt \u00abBlancpain Ocean Commitment\u00bb, mit dem die Wasserschutzgebiete weltweit verdoppelt werden sollen. Neben sch\u00f6ner Mechanik ist dieser Zeitmesser auch geschichtstr\u00e4chtig und tr\u00e4gt zudem direkt zum Schutz unseres Planeten bei. Dieser Aspekt liegt mir pers\u00f6nlich speziell am Herzen. Rein uhrmacherisch l\u00e4sst der Karussell-Tourbillon mein Herz besonders hoch schlagen. Er bildet den H\u00f6hepunkt unserer Serie L-evolution, deren erstes Modell mich weniger \u00fcberzeugte. In Sachen Hightech und Uhrmacherei entspricht dieses Produkt nun perfekt meinen urspr\u00fcnglichen Erwartungen an dieses Konzept.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie steht es mit Jaquet Droz, einer ebenfalls von Ihnen\u00a0<\/strong><strong>geleiteten Marke?<\/strong><\/p>\n<p>Mein Favorit ist die Lady 8 Flower Automatique, die Frauen- wie auch M\u00e4nnerherzen h\u00f6her schlagen l\u00e4sst. Blancpain und Breguet entwickeln dem jeweiligen Markenerbgut entsprechende Komplikationen f\u00fcr Damen. Ich bin der \u00dcberzeugung, dass eine Marke ihrer eigenen Philosophie und Funktionsweise der Uhren treu bleiben muss. Bei Jaquet Droz ist und bleibt der Automat das Wahrzeichen der Marke. F\u00fcr mich ist der Automatismus die Quintessenz des Konzepts der Automaten, und das Modell findet einstimmigen Anklang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie bringen Sie die Leitung aller drei Marken immer unter\u00a0<\/strong><strong>einen Hut?<\/strong><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich habe ich regelm\u00e4ssig das Gef\u00fchl, mich dreiteilen zu m\u00fcssen. Ohne die exzellenten Teams, die mich tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzen, w\u00e4re das nicht m\u00f6glich! Nat\u00fcrlich verlangen mir Blancpain und Breguet mehr Energie ab als die derzeit noch kleinere Marke Jaquet Droz. Bei Blancpain und Breguet begeistere ich mich manchmal sehr f\u00fcr ein bestimmtes Projekt, das mich dann sehr viel Zeit kostet. Doch die Teams der anderen Marke rufen mich dann zur Ordnung, und so gleichen wir es wieder aus. Es herrscht ein sehr reger Austausch, und bei Breguet sp\u00fcre ich, dass mein pers\u00f6nliches Engagement noch wichtiger ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wo liegen Ihrer Meinung nach insgesamt die gr\u00f6ssten\u00a0<\/strong><strong>Entwicklungspotenziale?<\/strong><\/p>\n<p>Ich denke, dass wir mit allen drei Marken noch ein bedeutendes Wachstumspotenzial in den USA haben, denn dort sind wir im Vergleich zu unserer \u00fcblichen Konkurrenz noch nicht auf dem gleichen Niveau wie \u00fcberall sonst auf der Welt. Weiteres Potenzial sehe ich auf bestimmten M\u00e4rkten wie Indien, wo Breguet sich bereits gut etabliert, aber Blancpain noch nicht das richtige Sesam-\u00f6ffne-dich-Produkt gefunden hat. Blancpain trumpft hingegen in China auf, wo Breguet noch viel Raum f\u00fcr Entwicklung bleibt. Wie dem auch sei: Wer weiss heute schon wirklich, wie sich die M\u00e4rkte zuk\u00fcnftig entwickeln werden und welche geopolitischen Ereignisse uns bevorstehen?<\/p>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Breguet feiert den zehnten Geburtstag der Kollektion Tradition. Wor\u00fcber sind Sie in diesem Zusammenhang am zufriedensten?<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Jahrgang 2015 dieser Kollektion Tradition enth\u00fcllt Breguet verschiedene Elemente aus der Geschichte, der Technologie und der Funktionsweise der Uhrmacherei und ihrer Komplikationen. Es handelt sich um eine neue, sichtbarere Weise, unsere Leidenschaft zu erkl\u00e4ren. Luxus ist nicht nur pers\u00f6nliches, sondern vor allem geteiltes Vergn\u00fcgen. Nat\u00fcrlich geteilt von Liebhabern, aber auch von allen anderen, denen das Design unserer Zeitmesser gef\u00e4llt. Nehmen wir mein diesj\u00e4hriges Lieblingsmodell, den Chronographe Ind\u00e9pendant 7077, als Beispiel, das diese Philosophie perfekt symbolisiert: Der Betrachter interessiert sich zuerst f\u00fcr das doppelte Federhaus, denkt dann \u00fcber die Funktionsweise und den Hintergrund dieses Chronographen nach, und schon ist eine rege Diskussion im Gange. Wir haben das bereits mit dem Tourbillon fus\u00e9e erlebt, dessen kleine Kette \u00fcberraschte und mit dem wir das Prinzip der konstanten Kraft\u00fcbertragung darlegen konnten. Der visuelle Eindruck l\u00f6st Fragen zur uhrmacherischen Substanz aus, und genau das erscheint mir wesentlich. In diesem Sinne ist die radikale \u00e4sthetische Auslegung der uhrmacherischen Tradition, die beispielsweise als ultramoderne Br\u00fccke daherkommen kann, meiner Meinung nach grundlegend.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was sind die anderen H\u00f6hepunkte in diesem Jahr f\u00fcr Breguet?<\/strong><\/p>\n<p>Ich werde mich auf die zwei gr\u00f6ssten H\u00f6hepunkte auf zwei Kontinenten beschr\u00e4nken: Waterloo im Juni und San Francisco im September. Alle gekr\u00f6nten H\u00e4upter dieser Erde werden sich an der Feier zum Gedenken an die Schlacht von Waterloo ein Stelldichein geben. Breguet tr\u00e4gt durch die Renovierung eines historischen Geb\u00e4udes zu diesem Anlass bei, denn unsere Marke setzt immer auf Substanz und erfreut sich lieber daran, dass diese Schlacht den Grundstein f\u00fcr den Frieden legte. Von September 2015 bis Januar 2016 organisieren wir in Zusammenarbeit mit dem San Francisco Fine Art Museum in den USA eine Ausstellung antiker Objekte, von denen einige noch nie der \u00d6ffentlichkeit gezeigt wurden, weil wir sie erst unl\u00e4ngst erstanden haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Herausforderungen warten in den kommenden zehn Jahren auf Breguet?<\/strong><\/p>\n<p>Idealerweise die Weiterf\u00fchrung des Lebenswerks von Abraham-Louis Breguet, auch wenn die letzten Jahre bereits ein Feuerwerk an Innovationen und spitzentechnologischen Neuerungen brachten, z.B. mit der Einf\u00fchrung des magnetischen Zapfens sowie von Silizium. Ich hoffe, dass wir auch zuk\u00fcnftig die Latte immer h\u00f6her legen k\u00f6nnen. Ich m\u00f6chte an dieser Stelle alle M\u00e4nner und Frauen ehren, denen wir diese Geniestreiche verdanken und die das menschliche und technische Know-how unserer Kreationen symbolisieren. Ausserdem werden wir die Handwerksk\u00fcnste ins Rampenlicht r\u00fccken.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Auf welche Neuheit sind Sie als Pr\u00e4sident von Blancpain\u00a0<\/strong><strong>besonders stolz?<\/strong><\/p>\n<p>Der Chronograph Bathyscaphe aus der Kollektion Fifty Fathoms ist viel mehr als nur eine Uhr. Er verk\u00f6rpert das gesamte Projekt \u00abBlancpain Ocean Commitment\u00bb, mit dem die Wasserschutzgebiete weltweit verdoppelt werden sollen. Neben sch\u00f6ner Mechanik ist dieser Zeitmesser auch geschichtstr\u00e4chtig und tr\u00e4gt zudem direkt zum Schutz unseres Planeten bei. Dieser Aspekt liegt mir pers\u00f6nlich speziell am Herzen. Rein uhrmacherisch l\u00e4sst der Karussell-Tourbillon mein Herz besonders hoch schlagen. Er bildet den H\u00f6hepunkt unserer Serie L-evolution, deren erstes Modell mich weniger \u00fcberzeugte. In Sachen Hightech und Uhrmacherei entspricht dieses Produkt nun perfekt meinen urspr\u00fcnglichen Erwartungen an dieses Konzept.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie steht es mit Jaquet Droz, einer ebenfalls von Ihnen\u00a0<\/strong><strong>geleiteten Marke?<\/strong><\/p>\n<p>Mein Favorit ist die Lady 8 Flower Automatique, die Frauen- wie auch M\u00e4nnerherzen h\u00f6her schlagen l\u00e4sst. Blancpain und Breguet entwickeln dem jeweiligen Markenerbgut entsprechende Komplikationen f\u00fcr Damen. Ich bin der \u00dcberzeugung, dass eine Marke ihrer eigenen Philosophie und Funktionsweise der Uhren treu bleiben muss. Bei Jaquet Droz ist und bleibt der Automat das Wahrzeichen der Marke. F\u00fcr mich ist der Automatismus die Quintessenz des Konzepts der Automaten, und das Modell findet einstimmigen Anklang.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie bringen Sie die Leitung aller drei Marken immer unter\u00a0<\/strong><strong>einen Hut?<\/strong><\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich habe ich regelm\u00e4ssig das Gef\u00fchl, mich dreiteilen zu m\u00fcssen. Ohne die exzellenten Teams, die mich tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzen, w\u00e4re das nicht m\u00f6glich! Nat\u00fcrlich verlangen mir Blancpain und Breguet mehr Energie ab als die derzeit noch kleinere Marke Jaquet Droz. Bei Blancpain und Breguet begeistere ich mich manchmal sehr f\u00fcr ein bestimmtes Projekt, das mich dann sehr viel Zeit kostet. Doch die Teams der anderen Marke rufen mich dann zur Ordnung, und so gleichen wir es wieder aus. Es herrscht ein sehr reger Austausch, und bei Breguet sp\u00fcre ich, dass mein pers\u00f6nliches Engagement noch wichtiger ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wo liegen Ihrer Meinung nach insgesamt die gr\u00f6ssten\u00a0<\/strong><strong>Entwicklungspotenziale?<\/strong><\/p>\n<p>Ich denke, dass wir mit allen drei Marken noch ein bedeutendes Wachstumspotenzial in den USA haben, denn dort sind wir im Vergleich zu unserer \u00fcblichen Konkurrenz noch nicht auf dem gleichen Niveau wie \u00fcberall sonst auf der Welt. Weiteres Potenzial sehe ich auf bestimmten M\u00e4rkten wie Indien, wo Breguet sich bereits gut etabliert, aber Blancpain noch nicht das richtige Sesam-\u00f6ffne-dich-Produkt gefunden hat. Blancpain trumpft hingegen in China auf, wo Breguet noch viel Raum f\u00fcr Entwicklung bleibt. 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