{"id":9349,"date":"2015-06-16T09:01:43","date_gmt":"2015-06-16T08:01:43","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=9349"},"modified":"2015-06-16T09:01:43","modified_gmt":"2015-06-16T08:01:43","slug":"nicola-andreatta-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/interview-3\/nicola-andreatta-3.html","title":{"rendered":"Nicola Andreatta  : Generaldirektor der Uhrensparte von Tiffany"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\"><strong>Was geschah seit Ihrer Ankunft 2013 vor der internationalen Lancierung der Tiffany-Uhren?<\/strong><\/p>\n<p>Zuerst musste ich mich mit dem Erbgut von Tiffany vertraut machen. In den ersten Wochen verbrachte ich viel Zeit in den Archiven, um zu erfahren, wer wir sind und was wir seit den ersten Tiffany-Uhren 1868 gemacht haben. Ich finde, dass es f\u00fcr nachhaltigen Erfolg unabdingbar ist, den eigenen Wurzeln treu zu bleiben. Zu viele Marken verlieren ihre Identit\u00e4t, nur um neuen Kunden nachzulaufen, und kommen dann nie wieder auf einen gr\u00fcnen Zweig. Ich habe ein unglaublich umfassendes Uhrmacher-<br \/>\nerbgut mit Patenten und Auszeichnungen an bedeutenden internationalen Wettbewerben* entdeckt. Anschliessend habe ich mich intensiv mit Designstudien und Anpassungsm\u00f6glichkeiten auseinandergesetzt, damit unsere erste Kollektion CT60 auf unsere Vergangenheit verweist und dieses in Vergessenheit geratene Erbgut symbolisiert. Wir wollten der uhrmacherischen Glaubw\u00fcrdigkeit von Tiffany &amp; Co. neues Leben einhauchen, und zwar in allen Bereichen, vom Kunsthandwerk bis zur unvergleichlichen Detailliebe. Schliesslich besass die Marke einst eine eigene Manufaktur in Genf. Gleichzeitig rekrutierten wir Fachleute f\u00fcr all diese Gebiete, vor allem f\u00fcr unsere Niederlassung in der Schweiz, bauten ein Netzwerk ultrakompetenter Lieferanten f\u00fcr alle Bestandteile auf und starteten mit der Schulung unserer eigenen Teams.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ist Tiffany nach 2015 nicht mehr mit Tiffany von davor\u00a0<\/strong><strong>zu vergleichen?<\/strong><\/p>\n<p>Die Uhrmacherei ist f\u00fcr Tiffany &amp; Co. ein strategisch bedeutendes Projekt. Die Marke hat langfristig grosse Summen in Marketing, Produktion, Boutiquen und Personalwesen investiert. Nur weil man in den eigenen Boutiquen Schmuck verkauft, kann man den Verkauf von Uhren nicht einfach so aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln. Wir wollen ja auch nicht als Juwelier, der Uhren verkauft, wahrgenommen werden. Es braucht einen holistischen Ansatz: Wir m\u00fcssen die Inneneinrichtung unserer Boutiquen sowie auch die Philosophie unserer Mitarbeitenden ver\u00e4ndern, damit diese Vertrauen in ihre Produktkenntnisse gewinnen. Wir haben begonnen, unter Mithilfe von 38 internen Ausbildern und externen Beratern 3700 Mitarbeiter weltweit zu schulen. Die Boutiquen werden umgebaut, um spezifische Uhrenzonen zu integrieren. Wir verwenden daf\u00fcr andere Materialien und eine besonders maskuline Dekoration wie in den Boutiquen in Chicago und Genf, die zu Beginn des Jahres bzw. im Mai er\u00f6ffnet wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie viel Zeit lassen Sie sich bis zum Erfolg?<\/strong><\/p>\n<p>Wie gesagt handelt es sich um ein langfristiges Projekt, das das Image von Tiffany st\u00e4rken und die Marke als globalen Player im Luxussegment verankern wird. Wir sind heute ein Juwelier, der sehr viel mehr Produkte verkauft als die meisten seiner Konkurrenten. Die Uhrmacherei er\u00f6ffnet uns neue M\u00f6glichkeiten sowie Einsparungen durch Synergien. Dieser neue Ansatz ist bei Tiffany mit Begeisterung aufgenommen worden, und selbst wenn die amerikanische Kultur an Schnelligkeit gew\u00f6hnt ist, sind sich alle bewusst, dass es sich um eine ganz andere Welt handelt und sicherlich mehrere Jahre ben\u00f6tigt werden. Wenn man sich an Marken wie Chanel und Richard Mille orientiert, denen in den letzten Jahren der Durchbruch gelungen ist, stellt man fest, dass auch die schnellsten von ihnen f\u00fcnf bis zehn Jahre brauchten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was sind Ihre priorit\u00e4ren Kundenzielgruppen?<\/strong><\/p>\n<p>Der gr\u00f6sste Vorteil f\u00fcr Tiffany wird die Eroberung neuer Kunden sein. Daf\u00fcr starten wir mit jenen, die unseren 300 Boutiquen einen Besuch abstatten. Unsere Hauptzielgruppe sind M\u00e4nner zwischen 35 und 50 Jahren mit einer Vorliebe f\u00fcr amerikanisches Design, die eine einfache, aber elegante Uhr mit einem guten Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis m\u00f6chten. Sehr viele davon kommen zu uns in die Boutiquen, um ihren Auserkorenen ein Schmuckst\u00fcck zu kaufen. Zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt werden wir auch den Multimarken-Einzelh\u00e4ndlern die M\u00f6glichkeit geben, ihren Kunden unsere Uhren anzubieten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie sch\u00e4tzen Sie den Schweizer Markt ein?<\/strong><\/p>\n<p>Fast \u00fcberlaufen! Unsere brandneue Genfer Boutique mit ihren 550 Quadratmetern auf zwei Etagen soll jedoch unser Flagship-Store f\u00fcr die Uhrmacherei werden und die gr\u00f6sste Auswahl an Uhren und Sonderserien f\u00fchren. Wir hoffen dort auf Schweizer Kunden sowie nat\u00fcrlich Expats und Touristen. Es ist unsere gr\u00f6sste Boutique in Europa, und die Schweiz muss f\u00fcr die Uhren zum Pendant von New York f\u00fcr den Schmuck werden. Wussten Sie, dass unser Flagship-Store in der 5th Avenue nach dem Apple Store den weltweit zweitgr\u00f6ssten Umsatz aller markeneigenen Boutiquen verzeichnet? Eine der f\u00fcnf Etagen ist nur Patek Philippe vorbehalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Beziehung unterhalten Sie mit Patek Philippe?<\/strong><\/p>\n<p>1854 war Tiffany der erste amerikanische Einzelh\u00e4ndler von Patek Philippe. Heute verkaufen neun unserer Boutiquen die Produkte dieser Uhrenmarke. Wir entwickeln regelm\u00e4ssig gemeinsam Tiffany-Sonderserien, die an Auktionen manchmal zu einem deutlich h\u00f6heren Preis versteigert werden als normale Referenzen. Wir haben Patek Philippe wie gewohnt an der Baselworld besucht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2003 hatten Sie Ihr eigenes Unternehmen gegr\u00fcndet. Sie sind ein Unternehmer, fehlt Ihnen das nicht?<\/strong><\/p>\n<p>Absolut nicht. Im Grunde genommen ist es genau das Gleiche! Ich habe vor zwei Jahren ganz alleine begonnen, die Uhrensparte von Tiffany aufzubauen. Mit dieser Schlagkraft in der Hinterhand geht nat\u00fcrlich alles leichter und schneller, vor allem bei den Zulieferern. Gleichzeitig habe ich selbstverst\u00e4ndlich auch viel mehr Verantwortung als je zuvor. Meine Arbeit macht mir sehr viel Spass. Ich bin mit genauso viel Herzblut dabei, habe aber einen Gang h\u00f6her geschaltet!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>*Lesen Sie diesbez\u00fcglich unter<strong> <a href=\"http:\/\/www.worldtempus.com\" target=\"_blank\">worldtempus.com<\/a><\/strong> \u00abTiffany &amp; Co. The return of the American giant\u00bb.<\/em><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Was geschah seit Ihrer Ankunft 2013 vor der internationalen Lancierung der Tiffany-Uhren?<\/strong><\/p>\n<p>Zuerst musste ich mich mit dem Erbgut von Tiffany vertraut machen. In den ersten Wochen verbrachte ich viel Zeit in den Archiven, um zu erfahren, wer wir sind und was wir seit den ersten Tiffany-Uhren 1868 gemacht haben. Ich finde, dass es f\u00fcr nachhaltigen Erfolg unabdingbar ist, den eigenen Wurzeln treu zu bleiben. Zu viele Marken verlieren ihre Identit\u00e4t, nur um neuen Kunden nachzulaufen, und kommen dann nie wieder auf einen gr\u00fcnen Zweig. Ich habe ein unglaublich umfassendes Uhrmacher-<br \/>\nerbgut mit Patenten und Auszeichnungen an bedeutenden internationalen Wettbewerben* entdeckt. Anschliessend habe ich mich intensiv mit Designstudien und Anpassungsm\u00f6glichkeiten auseinandergesetzt, damit unsere erste Kollektion CT60 auf unsere Vergangenheit verweist und dieses in Vergessenheit geratene Erbgut symbolisiert. Wir wollten der uhrmacherischen Glaubw\u00fcrdigkeit von Tiffany &amp; Co. neues Leben einhauchen, und zwar in allen Bereichen, vom Kunsthandwerk bis zur unvergleichlichen Detailliebe. Schliesslich besass die Marke einst eine eigene Manufaktur in Genf. Gleichzeitig rekrutierten wir Fachleute f\u00fcr all diese Gebiete, vor allem f\u00fcr unsere Niederlassung in der Schweiz, bauten ein Netzwerk ultrakompetenter Lieferanten f\u00fcr alle Bestandteile auf und starteten mit der Schulung unserer eigenen Teams.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Ist Tiffany nach 2015 nicht mehr mit Tiffany von davor\u00a0<\/strong><strong>zu vergleichen?<\/strong><\/p>\n<p>Die Uhrmacherei ist f\u00fcr Tiffany &amp; Co. ein strategisch bedeutendes Projekt. Die Marke hat langfristig grosse Summen in Marketing, Produktion, Boutiquen und Personalwesen investiert. Nur weil man in den eigenen Boutiquen Schmuck verkauft, kann man den Verkauf von Uhren nicht einfach so aus dem \u00c4rmel sch\u00fctteln. Wir wollen ja auch nicht als Juwelier, der Uhren verkauft, wahrgenommen werden. Es braucht einen holistischen Ansatz: Wir m\u00fcssen die Inneneinrichtung unserer Boutiquen sowie auch die Philosophie unserer Mitarbeitenden ver\u00e4ndern, damit diese Vertrauen in ihre Produktkenntnisse gewinnen. Wir haben begonnen, unter Mithilfe von 38 internen Ausbildern und externen Beratern 3700 Mitarbeiter weltweit zu schulen. Die Boutiquen werden umgebaut, um spezifische Uhrenzonen zu integrieren. Wir verwenden daf\u00fcr andere Materialien und eine besonders maskuline Dekoration wie in den Boutiquen in Chicago und Genf, die zu Beginn des Jahres bzw. im Mai er\u00f6ffnet wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie viel Zeit lassen Sie sich bis zum Erfolg?<\/strong><\/p>\n<p>Wie gesagt handelt es sich um ein langfristiges Projekt, das das Image von Tiffany st\u00e4rken und die Marke als globalen Player im Luxussegment verankern wird. Wir sind heute ein Juwelier, der sehr viel mehr Produkte verkauft als die meisten seiner Konkurrenten. Die Uhrmacherei er\u00f6ffnet uns neue M\u00f6glichkeiten sowie Einsparungen durch Synergien. Dieser neue Ansatz ist bei Tiffany mit Begeisterung aufgenommen worden, und selbst wenn die amerikanische Kultur an Schnelligkeit gew\u00f6hnt ist, sind sich alle bewusst, dass es sich um eine ganz andere Welt handelt und sicherlich mehrere Jahre ben\u00f6tigt werden. Wenn man sich an Marken wie Chanel und Richard Mille orientiert, denen in den letzten Jahren der Durchbruch gelungen ist, stellt man fest, dass auch die schnellsten von ihnen f\u00fcnf bis zehn Jahre brauchten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Was sind Ihre priorit\u00e4ren Kundenzielgruppen?<\/strong><\/p>\n<p>Der gr\u00f6sste Vorteil f\u00fcr Tiffany wird die Eroberung neuer Kunden sein. Daf\u00fcr starten wir mit jenen, die unseren 300 Boutiquen einen Besuch abstatten. Unsere Hauptzielgruppe sind M\u00e4nner zwischen 35 und 50 Jahren mit einer Vorliebe f\u00fcr amerikanisches Design, die eine einfache, aber elegante Uhr mit einem guten Preis-Leistungs-Verh\u00e4ltnis m\u00f6chten. Sehr viele davon kommen zu uns in die Boutiquen, um ihren Auserkorenen ein Schmuckst\u00fcck zu kaufen. Zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt werden wir auch den Multimarken-Einzelh\u00e4ndlern die M\u00f6glichkeit geben, ihren Kunden unsere Uhren anzubieten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wie sch\u00e4tzen Sie den Schweizer Markt ein?<\/strong><\/p>\n<p>Fast \u00fcberlaufen! Unsere brandneue Genfer Boutique mit ihren 550 Quadratmetern auf zwei Etagen soll jedoch unser Flagship-Store f\u00fcr die Uhrmacherei werden und die gr\u00f6sste Auswahl an Uhren und Sonderserien f\u00fchren. Wir hoffen dort auf Schweizer Kunden sowie nat\u00fcrlich Expats und Touristen. Es ist unsere gr\u00f6sste Boutique in Europa, und die Schweiz muss f\u00fcr die Uhren zum Pendant von New York f\u00fcr den Schmuck werden. Wussten Sie, dass unser Flagship-Store in der 5th Avenue nach dem Apple Store den weltweit zweitgr\u00f6ssten Umsatz aller markeneigenen Boutiquen verzeichnet? Eine der f\u00fcnf Etagen ist nur Patek Philippe vorbehalten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Welche Beziehung unterhalten Sie mit Patek Philippe?<\/strong><\/p>\n<p>1854 war Tiffany der erste amerikanische Einzelh\u00e4ndler von Patek Philippe. Heute verkaufen neun unserer Boutiquen die Produkte dieser Uhrenmarke. Wir entwickeln regelm\u00e4ssig gemeinsam Tiffany-Sonderserien, die an Auktionen manchmal zu einem deutlich h\u00f6heren Preis versteigert werden als normale Referenzen. Wir haben Patek Philippe wie gewohnt an der Baselworld besucht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>2003 hatten Sie Ihr eigenes Unternehmen gegr\u00fcndet. Sie sind ein Unternehmer, fehlt Ihnen das nicht?<\/strong><\/p>\n<p>Absolut nicht. Im Grunde genommen ist es genau das Gleiche! Ich habe vor zwei Jahren ganz alleine begonnen, die Uhrensparte von Tiffany aufzubauen. Mit dieser Schlagkraft in der Hinterhand geht nat\u00fcrlich alles leichter und schneller, vor allem bei den Zulieferern. Gleichzeitig habe ich selbstverst\u00e4ndlich auch viel mehr Verantwortung als je zuvor. Meine Arbeit macht mir sehr viel Spass. Ich bin mit genauso viel Herzblut dabei, habe aber einen Gang h\u00f6her geschaltet!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>*Lesen Sie diesbez\u00fcglich unter<strong> <a href=\"http:\/\/www.worldtempus.com\" target=\"_blank\">worldtempus.com<\/a><\/strong> \u00abTiffany &amp; Co. 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