{"id":9815,"date":"2015-10-15T09:20:29","date_gmt":"2015-10-15T08:20:29","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=9815"},"modified":"2015-10-15T09:20:29","modified_gmt":"2015-10-15T08:20:29","slug":"millionenschwer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/art-n-de\/enchere-3\/millionenschwer.html","title":{"rendered":"Millionenschwer"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Bei diesem wichtigen Stelldichein der Sammler wechseln am 7. und 8. November 2015 in Genf rund 200 Uhren unter der Leitung von Aurel Bacs den Besitzer. Ihr gemeinsamer Nenner? Qualit\u00e4t. Die Vielfalt wird durch eine Auswahl sichergestellt, die nicht nur von Patek Philippe \u00fcber Rolex, Audemars Piguet und Vacheron Constantin bis zu Richard Mille reicht, sondern \u00fcberraschenderweise auch Uhren von Eberhard und Longines umfasst, um nur einige zu nennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Patek und Rolex<\/strong><\/p>\n<p>Zu den Starlosen, die viel Aufsehen erregen d\u00fcrften, z\u00e4hlen die Referenz 605 in Gelbgold von Patek Philippe, eine Taschenuhr mit Universalzeit und Fabeldekor auf dem Emailzifferblatt. Diese Sonderanfertigung f\u00fcr einen amerikanischen Kunden zeigt anstelle der sonst \u00fcblichen Kontinente ein drachen\u00e4hnliches Meerestier, das \u2013 bei Patek sehr selten \u2013 von diamantbesetzten Sternen eingerahmt ist. Der Sch\u00e4tzwert dieses Unikats, das seit seinem \u00f6ffentlichen Verkauf 1990 nicht mehr auf dem Markt erschien, liegt bei CHF 500 000 bis CHF 1 Million. Kaum weniger (CHF 400 000 bis CHF 800 000) d\u00fcrfte die gl\u00e4nzend erhaltene Referenz 2497 in Ros\u00e9gold aus dem Besitz der f\u00fcr moderne M\u00f6bel bekannten Familie Knoll einbringen. Es handelt sich um den ersten ewigen Kalender mit zentraler Sekunde, von dem nur f\u00fcnf weitere Exemplare in Ros\u00e9gold mit diesem von Vichet gefertigten Geh\u00e4use bekannt sind. Der absolute Star wird zweifellos die Referenz 1436 mit einem Sch\u00e4tzwert von CHF 1,5 bis CHF 3 Millionen sein, deren sagenumwobener Mechanismus sie zum ber\u00fchmtesten Schleppzeigerchronographen von Patek macht. Sammler gehen davon aus, dass \u00fcberhaupt nur zwei Exemplare entwickelt, eingeschalt und in den 1940er-Jahren als Stahlversion verkauft wurden. Das feilgehaltene Exemplar ist in tadellosem Zustand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/43_Philipps1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"276\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebhaber seltener Rolex-Modelle werden von der Referenz 3525 aus den 1940er-Jahren begeistert sein. Der hervorragende Zustand dieser Uhr sowie ihre durch Oxidation erzeugte grau-blaue Patina (die bei Reinigung verschwindet) beweist, dass sie kaum je getragen und nie poliert wurde. Die \u00fcbrigens mit einem f\u00fcr die damalige Zeit grossz\u00fcgigen Durchmesser versehene Uhr sollte f\u00fcr CHF 200 000 bis CHF 400 000 unter den Hammer kommen. CHF 500 000 bis CHF 1 Million ist der Sch\u00e4tzwert der Referenz 6062 in Ros\u00e9gold. Sie ist eines von zwei in den 1950er-Jahren in anderen Metallen und geringer Auflage gefertigten Modellen mit Dreifachkalender und Mondphasen. Diese Uhr mit zwei Zifferblattvarianten (arabische Ziffern und Rauten oder mit sternf\u00f6rmigen Stundenindexen wie hier) wurde unter dem Spitznamen Stelline 2004 von der Tochter des Erstbesitzers f\u00fcr einen Rekordpreis (CHF 460 000, doppelt so hoch wie der Sch\u00e4tzwert) verkauft. Wird diese Rolex wieder auf \u00fcber eine Million kommen? Die modernere und auff\u00e4lligere, erstmals versteigerte Rainbow in Gelbgold d\u00fcrfte bei CHF 90 000 bis CHF 140 000 den Zuschlag erhalten. Das Rolex-Angebot wird durch eine sch\u00f6ne Auswahl an Sportmodellen abgerundet, darunter auch eine Panda sowie eine Paul Newman in Stahl mit Tiffany-Gravur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/43_Philipps2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"276\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>What else?<\/strong><\/p>\n<p>Die neuen Trendsetter auf dem Uhrenauktionsmarkt wurden auch bei verschiedenen Besitzern vorstellig, um eine bedeutende Auswahl an Vintage-Chronographen von Vacheron Constantin zusammenzutragen. 2005 feierte die \u00e4lteste ununterbrochen t\u00e4tige Manufaktur ihren 250. Geburtstag. Die rund zehn Chronographen bzw. Referenzen aus den 1920er- bis 1950er-Jahren in allen erdenklichen Metallen werden auf CHF 25 000 bis CHF 140 000 gesch\u00e4tzt. Die besonders seltene Referenz 6026 ist eines von sechs in Ros\u00e9gold gefertigten Modellen. Die auf CHF 50 000 bis CHF 100 000 gesch\u00e4tzte Referenz 6087 wurde in 28 Exemplaren in den Werkst\u00e4tten von Vacheron Constantin gefertigt, und ihr Spitzname \u00abKuhh\u00f6rner\u00bb hatte einen direkten Einfluss auf das Platin-Modell Historique Cornes de Vaches 1955 Referenz 5000 H.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/43_Philipps3.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"252\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Vall\u00e9e de Joux ist mit einer sch\u00f6nen Auswahl von Audemars Piguet gut vertreten. Das bedeutendste Los ist ein ebenso seltener wie grosser Chronograph in Stahl und Ros\u00e9gold aus den 1940er-Jahren mit einem Sch\u00e4tzwert von CHF 100 000 bis CHF 150 000. Wer H\u00f6chstleistungen liebt, wird sich f\u00fcr die Richard Mille \u00abNadal\u00bb als leichtesten Tourbillon der Welt (weniger als 20 Gramm, Armband inklusive) begeistern. Seine Widerstandsf\u00e4higkeit ist angesichts der Wucht der von Rafael Nadal w\u00e4hrend des Tennisspielens ausgeteilten Schl\u00e4ge ebenfalls \u00fcber jeden Zweifel erhaben. Diese RM027 mit der Nummer 31\/50 wird auf CHF 400 000 bis CHF 600 000 gesch\u00e4tzt. Deutlich erschwinglicher, aber nicht minder faszinierend f\u00fcr Liebhaber von Geschichte und Aviatik, ist dieses Uhrenduo, das dem f\u00fcr seinen ber\u00fchmten ersten Flug Rom-Tokio-Rom 1942 bekannten Piloten Publio Magini geh\u00f6rte: eine Lindbergh von Longines sowie ein Schleppzeigerchronograph von Eberhard, die zusammen auf CHF 60 000 bis CHF 120 000 gesch\u00e4tzt werden.<\/p>\n<div><\/div>\n<\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei diesem wichtigen Stelldichein der Sammler wechseln am 7. und 8. November 2015 in Genf rund 200 Uhren unter der Leitung von Aurel Bacs den Besitzer. Ihr gemeinsamer Nenner? Qualit\u00e4t. Die Vielfalt wird durch eine Auswahl sichergestellt, die nicht nur von Patek Philippe \u00fcber Rolex, Audemars Piguet und Vacheron Constantin bis zu Richard Mille reicht, sondern \u00fcberraschenderweise auch Uhren von Eberhard und Longines umfasst, um nur einige zu nennen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Patek und Rolex<\/strong><\/p>\n<p>Zu den Starlosen, die viel Aufsehen erregen d\u00fcrften, z\u00e4hlen die Referenz 605 in Gelbgold von Patek Philippe, eine Taschenuhr mit Universalzeit und Fabeldekor auf dem Emailzifferblatt. Diese Sonderanfertigung f\u00fcr einen amerikanischen Kunden zeigt anstelle der sonst \u00fcblichen Kontinente ein drachen\u00e4hnliches Meerestier, das \u2013 bei Patek sehr selten \u2013 von diamantbesetzten Sternen eingerahmt ist. Der Sch\u00e4tzwert dieses Unikats, das seit seinem \u00f6ffentlichen Verkauf 1990 nicht mehr auf dem Markt erschien, liegt bei CHF 500 000 bis CHF 1 Million. Kaum weniger (CHF 400 000 bis CHF 800 000) d\u00fcrfte die gl\u00e4nzend erhaltene Referenz 2497 in Ros\u00e9gold aus dem Besitz der f\u00fcr moderne M\u00f6bel bekannten Familie Knoll einbringen. Es handelt sich um den ersten ewigen Kalender mit zentraler Sekunde, von dem nur f\u00fcnf weitere Exemplare in Ros\u00e9gold mit diesem von Vichet gefertigten Geh\u00e4use bekannt sind. Der absolute Star wird zweifellos die Referenz 1436 mit einem Sch\u00e4tzwert von CHF 1,5 bis CHF 3 Millionen sein, deren sagenumwobener Mechanismus sie zum ber\u00fchmtesten Schleppzeigerchronographen von Patek macht. Sammler gehen davon aus, dass \u00fcberhaupt nur zwei Exemplare entwickelt, eingeschalt und in den 1940er-Jahren als Stahlversion verkauft wurden. Das feilgehaltene Exemplar ist in tadellosem Zustand.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/43_Philipps1.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"276\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Liebhaber seltener Rolex-Modelle werden von der Referenz 3525 aus den 1940er-Jahren begeistert sein. Der hervorragende Zustand dieser Uhr sowie ihre durch Oxidation erzeugte grau-blaue Patina (die bei Reinigung verschwindet) beweist, dass sie kaum je getragen und nie poliert wurde. Die \u00fcbrigens mit einem f\u00fcr die damalige Zeit grossz\u00fcgigen Durchmesser versehene Uhr sollte f\u00fcr CHF 200 000 bis CHF 400 000 unter den Hammer kommen. CHF 500 000 bis CHF 1 Million ist der Sch\u00e4tzwert der Referenz 6062 in Ros\u00e9gold. Sie ist eines von zwei in den 1950er-Jahren in anderen Metallen und geringer Auflage gefertigten Modellen mit Dreifachkalender und Mondphasen. Diese Uhr mit zwei Zifferblattvarianten (arabische Ziffern und Rauten oder mit sternf\u00f6rmigen Stundenindexen wie hier) wurde unter dem Spitznamen Stelline 2004 von der Tochter des Erstbesitzers f\u00fcr einen Rekordpreis (CHF 460 000, doppelt so hoch wie der Sch\u00e4tzwert) verkauft. Wird diese Rolex wieder auf \u00fcber eine Million kommen? Die modernere und auff\u00e4lligere, erstmals versteigerte Rainbow in Gelbgold d\u00fcrfte bei CHF 90 000 bis CHF 140 000 den Zuschlag erhalten. Das Rolex-Angebot wird durch eine sch\u00f6ne Auswahl an Sportmodellen abgerundet, darunter auch eine Panda sowie eine Paul Newman in Stahl mit Tiffany-Gravur.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/43_Philipps2.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"276\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>What else?<\/strong><\/p>\n<p>Die neuen Trendsetter auf dem Uhrenauktionsmarkt wurden auch bei verschiedenen Besitzern vorstellig, um eine bedeutende Auswahl an Vintage-Chronographen von Vacheron Constantin zusammenzutragen. 2005 feierte die \u00e4lteste ununterbrochen t\u00e4tige Manufaktur ihren 250. Geburtstag. Die rund zehn Chronographen bzw. Referenzen aus den 1920er- bis 1950er-Jahren in allen erdenklichen Metallen werden auf CHF 25 000 bis CHF 140 000 gesch\u00e4tzt. Die besonders seltene Referenz 6026 ist eines von sechs in Ros\u00e9gold gefertigten Modellen. Die auf CHF 50 000 bis CHF 100 000 gesch\u00e4tzte Referenz 6087 wurde in 28 Exemplaren in den Werkst\u00e4tten von Vacheron Constantin gefertigt, und ihr Spitzname \u00abKuhh\u00f6rner\u00bb hatte einen direkten Einfluss auf das Platin-Modell Historique Cornes de Vaches 1955 Referenz 5000 H.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" title=\"\" src=\"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/43_Philipps3.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"252\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das Vall\u00e9e de Joux ist mit einer sch\u00f6nen Auswahl von Audemars Piguet gut vertreten. Das bedeutendste Los ist ein ebenso seltener wie grosser Chronograph in Stahl und Ros\u00e9gold aus den 1940er-Jahren mit einem Sch\u00e4tzwert von CHF 100 000 bis CHF 150 000. Wer H\u00f6chstleistungen liebt, wird sich f\u00fcr die Richard Mille \u00abNadal\u00bb als leichtesten Tourbillon der Welt (weniger als 20 Gramm, Armband inklusive) begeistern. Seine Widerstandsf\u00e4higkeit ist angesichts der Wucht der von Rafael Nadal w\u00e4hrend des Tennisspielens ausgeteilten Schl\u00e4ge ebenfalls \u00fcber jeden Zweifel erhaben. Diese RM027 mit der Nummer 31\/50 wird auf CHF 400 000 bis CHF 600 000 gesch\u00e4tzt. Deutlich erschwinglicher, aber nicht minder faszinierend f\u00fcr Liebhaber von Geschichte und Aviatik, ist dieses Uhrenduo, das dem f\u00fcr seinen ber\u00fchmten ersten Flug Rom-Tokio-Rom 1942 bekannten Piloten Publio Magini geh\u00f6rte: eine Lindbergh von Longines sowie ein Schleppzeigerchronograph von Eberhard, die zusammen auf CHF 60 000 bis CHF 120 000 gesch\u00e4tzt werden.<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":9808,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[63],"tags":[101,622,351,169,190,171,261],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9815"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/19"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9815"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9815\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9816,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9815\/revisions\/9816"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9808"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9815"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9815"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}