{"id":9822,"date":"2015-10-15T09:30:01","date_gmt":"2015-10-15T08:30:01","guid":{"rendered":"http:\/\/preprod.gmtmag.com\/?p=9822"},"modified":"2015-10-15T09:33:09","modified_gmt":"2015-10-15T08:33:09","slug":"im-rampenlicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/business-n-de\/worldtempus-3\/im-rampenlicht.html","title":{"rendered":"Im Rampenlicht : H\u00f6hepunkte des letzten Quartals &#8211; 15.10"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"contenu_article\">Angesichts der starken Pers\u00f6nlichkeit und der unglaublichen Erfolgsstory von Jean-Claude Biver in der Uhrenindustrie ist es kaum \u00fcberraschend, dass sich jemand anerbot, eine Biografie \u00fcber ihn zu schreiben (im September 2015 auf Franz\u00f6sisch ver\u00f6ffentlicht). Als CEO von TAG Heuer bleibt er seinem unnachahmlich temperamentvollen Stil treu und organisiert eine Reihe hochkar\u00e4tiger Events, um die Marke ins Rampenlicht zu r\u00fccken: neue Werbekampagne, neue Partnerschaft als offizieller Zeitnehmer der Deutschen Bundesliga und Vertr\u00e4ge mit den trendigsten DJs \u2013 ein Feuerwerk in nur wenigen Monaten. Die Marke organisierte sogar ein Popkonzert auf dem \u00abTop of Europe\u00bb (Jungfraujoch in der Schweiz) mit der chinesischen Popsensation G.E.M \u2013 genau in dem Moment, als die chinesische B\u00f6rse sich wie eine Achterbahn entwickelte und der Yuan den st\u00e4rksten Wertverlust der letzten 20 Jahre erlebte. Jean-Claude Biver sagte bei der Ank\u00fcndigung der Partnerschaft mit der Bundesliga: \u00abIch m\u00f6chte hier lieber den Namen von TAG Heuer als den einer anderen Marke sehen.\u00bb Daran sollten sich andere ein Beispiel nehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eine Frage der Herkunft<\/strong><\/p>\n<p>Der in der Industrie schon lange tobende Zwist \u00fcber die Bedingungen f\u00fcr das allm\u00e4chtige Pr\u00e4dikat \u00abSwiss Made\u00bb auf dem Zifferblatt soll nun durch ein vom Schweizer Parlament abgesegnetes \u00abSwissness\u00bb-Gesetz endg\u00fcltig beigelegt werden. In den vom Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie mitgetragenen neuen Regeln steht, dass ein Produkt mindestens zu 60% schweizerisch sein muss und dass die T\u00e4tigkeit, die dem Erzeugnis seine Haupteigenschaften verleiht, in der Schweiz ausgef\u00fchrt werden muss. Das sind gute Neuigkeiten f\u00fcr Schweizer Uhrenexportunternehmen, doch dabei darf nicht vergessen werden, dass die Schweiz keine Monopolstellung in der hohen Uhrmacherei hat: A. Lange &amp; S\u00f6hne hat in diesem Jahr auch viel Grund zum Feiern. Mit der brandneuen, 200 Jahre nach der Geburt von Ferdinand-Adolph Lange von Angela Merkel h\u00f6chstpers\u00f6nlich eingeweihten Produktionsst\u00e4tte wurde der Grundstein f\u00fcr eine gesunde Weiterentwicklung gelegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SIHH: 50% Wachstum<\/strong><\/p>\n<p>Die wichtigste Nachricht des Sommers in der Uhrenindustrie betrifft den SIHH. W\u00e4hrend Ralph Lauren nicht mehr im Palexpo vertreten sein wird, um sich auf den amerikanischen Heimatmarkt zu konzentrieren, werden ab der n\u00e4chsten Ausgabe gleich mehrere neue unabh\u00e4ngige Marken im Carr\u00e9 des Horlogers zugegen sein. Durch diesen neuen Bereich steigt die Anzahl Aussteller von 16 auf 24. Fabienne Lupo, Pr\u00e4sidentin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Stiftung f\u00fcr hohe Uhrmacherkunst, die den SIHH organisiert, erkl\u00e4rte in einem Interview mit WorldTempus, dass dies jedoch erst der Anfang sei und f\u00fcr die kommenden Jahre eine weitere Erh\u00f6hung der Ausstelleranzahl geplant sei.<\/p><\/div>\n<p><\/br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts der starken Pers\u00f6nlichkeit und der unglaublichen Erfolgsstory von Jean-Claude Biver in der Uhrenindustrie ist es kaum \u00fcberraschend, dass sich jemand anerbot, eine Biografie \u00fcber ihn zu schreiben (im September 2015 auf Franz\u00f6sisch ver\u00f6ffentlicht). Als CEO von TAG Heuer bleibt er seinem unnachahmlich temperamentvollen Stil treu und organisiert eine Reihe hochkar\u00e4tiger Events, um die Marke ins Rampenlicht zu r\u00fccken: neue Werbekampagne, neue Partnerschaft als offizieller Zeitnehmer der Deutschen Bundesliga und Vertr\u00e4ge mit den trendigsten DJs \u2013 ein Feuerwerk in nur wenigen Monaten. Die Marke organisierte sogar ein Popkonzert auf dem \u00abTop of Europe\u00bb (Jungfraujoch in der Schweiz) mit der chinesischen Popsensation G.E.M \u2013 genau in dem Moment, als die chinesische B\u00f6rse sich wie eine Achterbahn entwickelte und der Yuan den st\u00e4rksten Wertverlust der letzten 20 Jahre erlebte. Jean-Claude Biver sagte bei der Ank\u00fcndigung der Partnerschaft mit der Bundesliga: \u00abIch m\u00f6chte hier lieber den Namen von TAG Heuer als den einer anderen Marke sehen.\u00bb Daran sollten sich andere ein Beispiel nehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Eine Frage der Herkunft<\/strong><\/p>\n<p>Der in der Industrie schon lange tobende Zwist \u00fcber die Bedingungen f\u00fcr das allm\u00e4chtige Pr\u00e4dikat \u00abSwiss Made\u00bb auf dem Zifferblatt soll nun durch ein vom Schweizer Parlament abgesegnetes \u00abSwissness\u00bb-Gesetz endg\u00fcltig beigelegt werden. In den vom Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie mitgetragenen neuen Regeln steht, dass ein Produkt mindestens zu 60% schweizerisch sein muss und dass die T\u00e4tigkeit, die dem Erzeugnis seine Haupteigenschaften verleiht, in der Schweiz ausgef\u00fchrt werden muss. Das sind gute Neuigkeiten f\u00fcr Schweizer Uhrenexportunternehmen, doch dabei darf nicht vergessen werden, dass die Schweiz keine Monopolstellung in der hohen Uhrmacherei hat: A. Lange &amp; S\u00f6hne hat in diesem Jahr auch viel Grund zum Feiern. Mit der brandneuen, 200 Jahre nach der Geburt von Ferdinand-Adolph Lange von Angela Merkel h\u00f6chstpers\u00f6nlich eingeweihten Produktionsst\u00e4tte wurde der Grundstein f\u00fcr eine gesunde Weiterentwicklung gelegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>SIHH: 50% Wachstum<\/strong><\/p>\n<p>Die wichtigste Nachricht des Sommers in der Uhrenindustrie betrifft den SIHH. W\u00e4hrend Ralph Lauren nicht mehr im Palexpo vertreten sein wird, um sich auf den amerikanischen Heimatmarkt zu konzentrieren, werden ab der n\u00e4chsten Ausgabe gleich mehrere neue unabh\u00e4ngige Marken im Carr\u00e9 des Horlogers zugegen sein. Durch diesen neuen Bereich steigt die Anzahl Aussteller von 16 auf 24. Fabienne Lupo, Pr\u00e4sidentin und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Stiftung f\u00fcr hohe Uhrmacherkunst, die den SIHH organisiert, erkl\u00e4rte in einem Interview mit WorldTempus, dass dies jedoch erst der Anfang sei und f\u00fcr die kommenden Jahre eine weitere Erh\u00f6hung der Ausstelleranzahl geplant sei.<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":9818,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[55],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9822"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9822"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9822\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9824,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9822\/revisions\/9824"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9818"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9822"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9822"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gmtmag.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9822"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}