Fliessende Bewegungen

tag heuer

Autavia

GEHÄUSE: Stahl

DURCHMESSER: 42 mm

WERK: Mechanikwerk mit Automatikaufzug, Heuer-Kaliber 02, 80 Stunden Gangreserve

FUNKTIONEN: Stunden, Minuten, Sekunden, Chronograph und Datum

ZIFFERBLATT: schwarz BODEN: Saphir

WASSERDICHTE: 100 Meter

ARMBAND: Kalbsleder

Gerade und geschwungene Linien, volle und leere Bereiche, Farbspielereien und Transparenz… Die Neuauflage der Autavia von TAG Heuer hat für den Schweizer Architekten Alex Leuzinger viel mit dem in Barvikha nahe Moskau erbauten Mercury-Theater gemein. Wenn Ästhetik nur oder fast nur auf fliessende Bewegungen abzielt…

Uhr: Autavia, TAG Heuer

Drehlünette in schwarzem Aluminium, Gehäusemittelteil in Stahl mit 42 mm Durchmesser, schwarzes Zifferblatt mit drei weiss azurierten Chronographenzählern, neues Manufaktur-Chronographenwerk… Die heiss ersehnte jüngste Generation der Autavia, die in diesem Jahr an der Baselworld enthüllt wurde, besitzt alle Trümpfe, um ganz vorne mitzumischen. Die 1966 entwickelte berühmte Autavia Ref. 2446 Mark 3, die als Verweis auf den berühmten Formel-1-Rennfahrer Jochen Rindt, der sie stets am Handgelenk trug, liebevoll auch die «Rindt» genannt wurde, bewahrt ihren Retrolook und vereint diesen geschickt mit einem modernen Touch. Ihre pilzförmigen Drücker, die gerändelte Krone, das Heuer-Logo und das Kalbslederarmband sind eindeutig Vintage, während das Datumsfenster und der Saphirboden für einen Blick auf das Heuer-Kaliber 02 resolut modern sind. Dieses Neo-Retro-Ensemble mit starkem Design hat sofort die Herzen von Sammlern und Autoliebhabern höher schlagen lassen.

Architektonisches Pendant: Mercury-Theater, Barvikha, entworfen vom Architekturbüro Meganom

Mercury TheaterDas 1998 gegründete Architekturbüro Meganom hat seinen Sitz in Moskau. Die Geschäftspartner beschlossen, sich gleichzeitig mit Architektur und Urbanismus auseinanderzusetzen, um eine neue Formsprache zu entwickeln, die den Betrachter zur Erforschung neuer urbaner Kontexte einlädt.

Das Büro wurde nach einem Felsen auf der Krim benannt, dessen Form und Position die Architekten für ihr erstes Projekt 1998 inspirierte. Es handelte sich um ein in einen Felsen eingelassenes Haus aus Glas, das allen Witterungseinflüssen trotzt.

Das Mercury-Theater ist eine zehn Jahre später in Barvikha in der Region Moskau zwischen 2003 und 2008 erbaute Konzerthalle. Das Volumen dieses erneut Architektur und Urbanismus vereinenden Bauwerks bildet den Fluchtpunkt der von der Fussgängerzone der anliegenden Einkaufsstrasse sichtbaren Perspektive. Der Innenraum des Foyers verlängert den Platz, der sich aussen rund um das Gebäude erstreckt. Durch die halbtransparente Membran scheint sich die lebendige Dynamik der Strasse auch auf das Innere des Bauwerks zu übertragen.

Diese Dynamik wird auch durch das Holzskelett sowie das Hydrauliksystem vermittelt, mit dem je nach Anlass die Deckenhöhe sowie gleichzeitig die anderen Elemente des Theaters verändert werden können.

Diese flüssigen Bewegungen des Mercury Theaters findet man auch bei der Autavia wieder. Eine Kult-Kollektion, der neues Leben eingehaucht wird, direkt dort, wo Technologie und Geschwindigkeit aufeinanderprallen.

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Die Uhrenfachjournalistin beleuchtet weniger bekannte Aspekte der Uhrmacherei und präsentiert auch Neuheiten.

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