Richard Mille: Unkaputtbar

Collage sans titre (26)

RM 53-01 «Pablo»

GEHÄUSE: TPT®-Karbon (600 Schichten aus je 30 Mikron dünnen, in Kunstharz getränkten Fasern), patentiertes Saphir-Verbundglas, dynamometrische Krone, wasserdicht bis 50 Meter

ABMESSUNGEN: 44,50 x 49,94 mm WERK: Mechanikwerk mit Handaufzug (70 Stunden Gangreserve), aufgehängte Brücken und doppelte Platine in Titan, Unruh mit variablem Trägheitsmoment, Federhaus mit Schnelldrehung und Sperrkegel mit progressivem Rückfall, Anglierungen von Hand poliert, PVD-Beschichtung

FUNKTIONEN: Stunden, Minuten, Tourbillon

ZIFFERBLATT: skelettiert, Aufhängung mit geflochtenen Stahlkabeln

ARMBAND: Kautschuk

SONDERSERIE: 30 Exemplare

Wer weiss schon besser als Richard-Mille-Botschafter Pablo Mac Donough, wie hart Schläge in einem Polospiel sein können? Sechs Jahre nach der ersten, eigens für das Handgelenk des Topspielers entwickelten RM 053 bestand Richard Mille nun darauf, mit der am SIHH vorgestellten RM 053-01 die Grenzen der Belastbarkeit noch weiter zu stecken, aber diesmal mit Tourbillon! Zwei Jahre waren für die Entwicklung und Patentierung des in der Uhrmacherei weltweit zum ersten Mal verwendeten Saphir-Verbundglases nötig. Selbst bei einem sehr kräftigen Schlag, wie z. B. dem eines Poloschlägers, könnten die beiden Panzerglasschichten zwar zerspringen, würden aber fest miteinander verbunden bleiben. Haut und Uhrwerk werden somit vor Splittern geschützt. Der Innovationsgeist offenbart sich auch in der Architektur des Werks mit gekreuzten Nocken, in dem die um zehn Rollen angeordneten Spanner die zentrale Platine zum Schweben bringen: 0,27 mm (3 Haare!) dünne, geflochtene Stahlkabel sorgen für ihre Aufhängung, sodass das Werk Beschleunigungskräften von 5000 G widersteht. Es handelt sich hierbei zwar um eine limitierte Sonderedition von 30 Exemplaren, aber das TPT-Karbon, aus dem das rüstungsähnliche Gehäuse geschaffen ist, verwandelt jede Uhr in ein Unikat. Die selbstverständlich in den Farben Argentiniens gehaltene, hängende Mikroarchitektur verkörpert die Symbiose von Ästhetik und Technik – ein Gespann, das so aufeinander abgestimmt ist wie der Reiter und sein Pferd.

Brice Lechevalier ist Chefredakteur und Mitbegründer von GMT (2000) sowie Skippers (2001) und leitet WorldTempus seit der Integration in das Unternehmen GMT Publishing als Ko-Aktionär. 2012 entwickelte er die Geneva Watch Tour. Seit 2011 dient er als Berater des Grand Prix d’Horlogerie de Genève. Im Bereich des Segelsports zeichnet er seit 2003 für die Veröffentlichung der Zeitschrift der Socitété Nautique de Genève verantwortlich. Er ist ferner Mitbegründer des 2009 ins Leben gerufenen SUI Sailing Awards (offizieller Schweizer Segelpreis) sowie des 2015 erstmals durchgeführten Concours d’Elégance für Motorboote des Cannes Yachting Festival.

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