Jaeger-LeCoultre : Neue Duomètre à Quantième Lunaire 40,5 mm

Duomètre à Quantième Lunaire 40,5mm
Gehäuse: 18 Karat Rosagold, Saphirboden, eine Krone für das Datum, eine Krone für die Zeiteinstellung und ein Mondphasenkorrektor Durchmesser: 40,5 mm Werk: Mechanikwerk mit zwei getrennten Mechanismen mit Handaufzug (Kaliber 381 mit 50 Stunden Gangreserve), von Hand gefertigt, montiert und dekoriert, 367 Bestandteile, darunter 2 unabhängige Federhäuser Funktionen: Stunden, Minuten, Sekunden, Blitzsekunde, Datum, Mondalter und  -phase (für beide Erdhalbkugeln), doppelte Gangreserve, Drücker für Datum Zifferblatt: gekörntes Kristall mit Rosagoldauflagen Armband: mattes schokoladefarbenes Alligatorleder mit Dornschnalle in 18 Karat Gold Wasserdichte: 50 Meter

Das technische und ästhetische Meisterwerk Duomètre à Quantième Lunaire wird 2012 mit überarbeitetem Gehäuse und einem leicht kleineren Durchmesser als 2010 (damals 42 mm) präsentiert. Diese Ausführung der berühmten Duomètre verfügt über das Kultwerk Dual-Wing, das durch aus zwei unabhängigen Energiequellen gespeiste, hochpräzise Komplikationen besticht. Das durch hohe Verkaufszahlen technisch und kommerziell als tauglich ausgewiesene Konzept befindet sich auch im neu am SIHH 2012 von Jaeger-LeCoultre lancierten Wahrzeichen. Bisher befanden sich alle auf dem Zifferblatt angezeigten Komplikationen zwischen dem Antriebsorgan und dem Regulatororgan als einzelne, mit zu bewegende Räder oder zu überwindende Widerstände. Diese Energieverbraucher beeinträchtigen normalerweise die Schwingungen der Unruh und somit den Gang der Uhr. Um diese Mängel zu beheben, entwickelte Jaeger-LeCoultre ein Werk mit zwei unabhängigen Zugfedern. Eine speist ausschliesslich das Regulatororgan, während die zweite alle Anzeigeelemente, d.h. Stunden, Minuten, Sekunden, Datum und Mondphase, mit Energie versorgt. Dieser geniale Mechanismus hat angesichts der von ihm angezeigten Angaben einen nur sehr geringen und vor allem konstanten Energieverbrauch. Aus diesem Grund hat er keinerlei Einfluss auf das Regulatororgan.
Die Synchronisation der zwei getrennten Mechanismen (daher der Name Dual-Wing) garantiert die (bei 6 Uhr sichtbare) Blitzsekunde, deren vollständige Umdrehung in einer Sekunde mit ihren sechs Impulsen ein faszinierendes Spektakel bietet. Eine Anzeige auf beiden Seiten gibt Auskunft über die Gangreserve der getrennten Energiequellen. Das i-Tüpfelchen bildet die extrem harmonische Aufteilung der anderen Anzeigen auf dem Zifferblatt über dem Werk mit Doppelarchitektur. Stunden und Minuten befinden sich rechts, während die linke Zifferblattseite in symmetrischer Anordnung über ein Zeigerdatum rund um die Mondphasen mit Doppelzeiger für Mondalter in Tagen und Phase für die südliche Erdhalbkugel verfügt. Nicht minder beeindruckend sind der Nullstellungsmechanismus der zwei Sekundenzeiger beim Einstellen der Zeit ohne Anhalten der Unruhschwingung (!) und die atemberaubende Qualität der Werksvollendungen und  -dekorationen, die durch den Saphirboden bewundert werden können.


Brice Lechevalier ist Chefredakteur und Mitbegründer von GMT (2000) sowie Skippers (2001) und leitet WorldTempus seit der Integration in das Unternehmen GMT Publishing als Ko-Aktionär. 2012 entwickelte er die Geneva Watch Tour. Seit 2011 dient er als Berater des Grand Prix d’Horlogerie de Genève. Im Bereich des Segelsports zeichnet er seit 2003 für die Veröffentlichung der Zeitschrift der Socitété Nautique de Genève verantwortlich. Er ist ferner Mitbegründer des 2009 ins Leben gerufenen SUI Sailing Awards (offizieller Schweizer Segelpreis) sowie des 2015 erstmals durchgeführten Concours d’Elégance für Motorboote des Cannes Yachting Festival.

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